Auf der A2 Richtung Gotthard staut es sich derzeit zwischen Quinto und Airolo auf einer Länge von etwa drei Kilometern.
Verkehrsteilnehmer müssen mit bis zu 30 Minuten Verzögerung rechnen.
Am Samstag kam es auf der Hauptstrasse in Mägenwil zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad.
Die Lenkerin verletzte sich dabei leicht. Am Motorrad entstand Sachschaden.
Auf der A2 von Luzern Richtung Gotthard staut es sich zwischen Amsteg und Göschenen auf fünf Kilometern, mit einem Zeitverlust von bis zu 50 Minuten.
Reisende in Richtung Süden müssen am Gotthard derzeit viel Geduld mitbringen.
Nach einem Einbruch in Bonau haben Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau in der Nacht zum Sonntag einen Tatverdächtigen festgenommen.
Eine aufmerksame Auskunftsperson meldete um 1.40 Uhr, dass soeben an der Gehrauerstrasse in einen Gewerbebetrieb eingebrochen worden sei und drei Männer die Flucht ergriffen hätten.
Auf der Lützelstrasse in Kleinlützel hat sich am Samstagabend, 30. August 2025, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
Am Samstag (30.08.2025), kurz nach 21:30 Uhr, hat auf der Ragazerstrasse ein Auto Feuer gefangen.
Die ausgerückte örtliche Feuerwehr konnte die Flammen löschen, ein Abbrennen des Fahrzeuges jedoch nicht mehr verhindern.
Am Samstag (30.08.2025), kurz vor 08:45 Uhr, ist es auf der Ernetschwilerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Elektromobil und einem Auto gekommen.
Ein 28-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Samstag (30.08.2025), kurz nach 14 Uhr, ist es auf der Hulfteggstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Ein 18-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Samstag (30.08.2025), kurz vor 19:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Ein 84-jähriger Mann war fahrunfähig unterwegs und setzte seine Fahrt fort. Er konnte später angehalten werden.
Am Samstag (30.08.2025), kurz nach 21:30 Uhr, ist es auf der Toggenburgerstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Ein 59-jähriger Mann war fahrunfähig unterwegs. Es entstand Sachschaden.
Am Samstag (30.08.2025), kurz nach 8 Uhr, ist es in der Brühltorpassage zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen.
Dabei wurde ein 20-jähriger Mann leicht verletzt.
Am gestrigen Samstag, den 30. August 2025, fand in Neftenbach der Kantonale Jugendfeuerwehrwettkampf statt.
An verschiedenen Posten konnten die Jugendlichen, und hoffentlich angehende Feuerwehrleute, ihr erlerntes Können und Wissen unter beweis stellen und den Instruktoren sowie auch den Besuchern demonstrieren.
In Ausnahmesituationen setzen wir bei der Kantonspolizei Zürich auf Kommunikation.
Wenn jedes Wort gewählt und jede Formulierung wohlüberlegt sein muss, ist volle Konzentration gefragt.
Zwingen BL. In der Samstagnacht, 30.08.2025, kurz vor 23 Uhr, kam es auf einem Parkplatz beim Bahnhof SBB in Zwingen BL zu einem Fahrzeugbrand.
Verletzt wurde niemand. Der Lastwagenanhänger wurde beim Brand komplett zerstört.
In der Nacht auf Sonntag (31.08.2025) besetzte eine Personengruppe kurzzeitig die Kirche St.Leonhard.
Nachdem der Eigentümer die Räumung beantragte, konnte die Besetzergruppe dank intensivem Dialog dazu bewogen werden, die Kirche zu verlassen. Beim Polizeieinsatz wurden keine Personen verletzt und es entstand nach ersten Erkenntnissen nur geringfügiger Sachschaden.
Im August waren unsere Mitarbeitenden in der ganzen Schweiz im Einsatz – sei es an den Grenzen oder in den Büros.
Trotz grosser Wärme haben sie ihre Aufgaben mit vollem Einsatz erfüllt.
Beim gestrigen kantonalen Jugendfeuerwehrwettkampf in Neftenbach war auch ein Team aus dem Bezirk Hinwil am Start.
Die verschiedenen Posten wurden mit Bravour gemeistert und am Ende reichte es für den hervorragenden 3. Rang unter mehr als 17 Teams.
Auf der A1 kam es am Samstagnachmittag zu einer Auffahrkollision mit fünf beteiligten Autos. Zwei Personen wurden leicht verletzt. An allen Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Der Unfall ereignete sich am Samstag, 30. August 2025, kurz vor 15.00 Uhr auf der A1 bei Othmarsingen.
Am Samstag, 30. August 2025, kurz vor 18:00 Uhr, ereignete sich auf der Verzweigung Adlergartenstrasse – Gotthardstrasse in Altdorf ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen mit Urner Kontrollschildern.
Ein Fahrzeuglenker war auf der Gotthardstrasse in Richtung Altdorf unterwegs, während eine Fahrzeuglenkerin gleichzeitig auf der Adlergartenstrasse in Richtung Gotthardstrasse fuhr.
Die Schweiz liegt heute zunächst noch im Einflussbereich einer besonders in der Höhe ausgeprägten Tiefdruckzone, die sich von der Nordsee über die Alpen bis nach Italien erstreckt. Mit einer Nordwestströmung wird mässig feuchte Luft zur Alpennordseite geführt.
Auf der Alpensüdseite sorgt im Tagesverlauf aufkommender Nordwind für eine Abtrocknung der Luftmasse. Am Samstagnachmittag macht sich von Westen her Zwischenhocheinfluss bemerkbar und sorgt bis am Sonntagabend für eine Stabilisierung. Mit einer von Nordwest auf Südwest drehenden Strömung gelangt trockene und wärmere Luft zum Alpenraum. Am Montag lenkt ein Tief nördlich von Schottland eine okkludierende Front über die Schweiz hinweg.
Am Samstagmorgen ereignete sich in Roches ein Selbstunfall mit einem Auto.
Der schwer verletzte Autolenker wurde in kritischem Zustand mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen, wo er am Nachmittag seinen Verletzungen erlag. Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Der Staat Wallis hat beim Bundesamt für Umwelt die Bewilligung für eine vollständige Entnahme von zwei Rudeln sowie für eine Basisregulierung von drei Rudeln, die es dem Kanton ermöglicht, zwei Drittel der diesjährigen Jungtiere zu entnehmen, beantragt.
Wie bei der letzten proaktiven Regulierung 2024-2025 können Jäger, die eine spezielle Ausbildung absolviert haben, die Wildhüter bei dieser Aufgabe unterstützen. Der Kanton setzt damit die neue Verordnung über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (JSV) um, die am 1. Februar 2025 in Kraft trat.
Bern/Zeugenaufruf Drei Männer nach Raubdelikt angehalten
Am Montagabend kam es auf der Grossen Schanze in Bern zu einem Raubüberfall. Die drei mutmasslichen Täter konnten angehalten werden. Zur Klärung der Ereignisse werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.
Am Samstagmorgen (30.08.2025) kam es an der Neufeldstrasse in Niedergösgen zu einem Dachbrand.
Ein Einfamilienhaus wurde erheblich beschädigt, verletzt wurde niemand.
Von Freitag, 5. September bis Sonntag, 7. September 2025 findet das internationale Arosa Classic Car statt.
Verkehrsteilnehmende müssen mit Behinderungen und längeren Wartezeiten rechnen.
Am Freitagabend (29.08.2025) kam es zwischen La Roche und Le Mouret zu einem schweren Verkehrsunfall.
Eine 56-jährige Motorradfahrerin wurde dabei tödlich verletzt.
Am frühen Samstagmorgen ist in Matten ein Ferienhaus in Brand geraten.
Das Gebäude wurde erheblich beschädigt und ist derzeit unbewohnbar. Verletzt wurde niemand.
In Feldbrunnen wurde am Donnerstag, 28. August 2025, eine Rentnerin Opfer eines Telefonbetrugs.
Am Freitag, 29. August 2025, konnte die Kantonspolizei Solothurn in Feldbrunnen einen Tatverdächtigen festnehmen.
Am Freitag (29.08.2025), kurz vor 12:30 Uhr, kam es auf der Grabserbergstrasse zu einem Selbstunfall.
Ein 57-jähriger Mann überschlug sich mit seinem Auto und wurde eher leicht verletzt.
Am Freitag (29.08.2025), kurz vor 13:30 Uhr, ereignete sich in Rapperswil-Jona ein Unfall bei Waldarbeiten.
Ein 21-jähriger Mann verletzte sich und musste ins Spital gebracht werden.
Am Freitag (29.08.2025), kurz nach 16:30 Uhr, kam es in Au SG zu einem Selbstunfall.
Ein 24-jähriger Mann überschlug sich mit seinem Auto und landete auf dem Dach.
Am Freitag (29.08.2025), kurz vor 17:30 Uhr, kam es in Rapperswil-Jona zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Rennvelo.
Ein 24-jähriger Rennvelofahrer wurde dabei eher leicht verletzt.
Am Freitag (29.08.2025), kurz vor 18 Uhr, kam es auf der Rütistrasse in Rapperswil-Jona zu einem Unfall.
Beteiligt waren zwei Motorräder und ein Auto. Drei Personen wurden verletzt.
Zwischen Freitagmittag und Freitagabend (29.08.2025) brach eine unbekannte Täterschaft in ein Kellerabteil in Sargans ein.
Gestohlen wurden zwei Fahrräder im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Freitag (29.08.2025), kurz nach 20 Uhr, meldete eine Drittperson eine tätliche Auseinandersetzung am Bahnhof Buchs.
Die Kantonspolizei St.Gallen rückte aus und traf einen 36-jährigen Mann an.
Am Freitag (29.08.2025), kurz nach 22:30 Uhr, kam es auf der A1 bei Mörschwil zu einem Unfall mit vier Autos.
Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt rund 50'000 Franken.
Am Freitag (29.08.2025), kurz nach 23:30 Uhr, kam es in Schänis zu einem Selbstunfall mit einem E-Bike.
Ein 43-jähriger Mann wurde dabei eher leicht verletzt.
Am Samstag (30.08.2025), kurz nach 00:30 Uhr, meldete ein Anrufer einen Brand auf dem Sportgelände der Primarschule Steinach.
Die Einsatzkräfte fanden einen brennenden Mattenwagen vor.
In einer Baustelle auf der Autobahn A13 in Maienfeld kam es am Mittwochabend zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos.
Ein 32-jähriger Lenker war alkoholisiert und wurde beim Unfall verletzt.
Unsere Mitarbeiter im Locarnese machten eine besondere Entdeckung.
Sie hielten ein Auto mit zwei Männern an Bord an, die eine lebende königliche Python mitführten.
Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden ist am ESAF 2025 in Mollis GL im Einsatz.
Zusammen mit weiteren Ostschweizer Polizeikorps unterstützt sie die Kantonspolizei Glarus in verschiedenen Bereichen.
Nach Hinweisen aus der Bevölkerung zu übermässigem Fahrzeuglärm führte die Kantonspolizei Basel-Stadt am Freitagabend, 29. August 2025, eine umfangreiche Verkehrskontrolle durch.
Insgesamt wurden vier Fahrzeuge einer detaillierten technischen Überprüfung unterzogen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.