Am Freitagabend (29.08.2025) kam es zwischen Netstal und Näfels zu einem tödlichen Bahnunfall (>>Polizei.news berichtete<<)
Ein 33-jähriger Mann wurde von einem Zug erfasst und dabei tödlich verletzt.
In der Nacht auf Samstag verursachte ein 62-jähriger Autolenker in Bremgarten einen Selbstunfall.
Verletzt wurde dabei niemand, am Fahrzeug entstand jedoch Sachschaden.
Am 27. August 2025 haben wir zusammen mit der @stadtgaertnereibasel den neuen Verkehrsgarten eröffnet.
Kinder aus der Region können nun wieder im geschützten Bereich üben, wie sie sich im Basler Strassenverkehr sicher bewegen. Die Freude bei der Eröffnung war gross!
Zwischen Quinto und Airolo staut sich der Verkehr auf der A2 in Richtung Gotthard.
Die Länge des Staus beträgt rund 2 Kilometer. Autofahrende verlieren bis zu 20 Minuten.
Die Feuerwehr Oberwynental führte kürzlich eine Übung mit der Autodrehleiter (ADL) durch.
Im Zentrum standen das Inbetriebnehmen der ADL-Pumpe, die Nutzung des Atemschutzmaterials sowie das Arbeiten im Team.
Zwischen Erstfeld und Göschenen staut sich der Verkehr auf der A2 in Richtung Gotthard.
Die Länge des Staus beträgt rund 9 Kilometer. Autofahrende verlieren bis zu 90 Minuten.
Die Kantonspolizei Thurgau ist am ESAF 2025 im Glarnerland im Einsatz.
Gemeinsam mit weiteren Polizeikorps unterstützt sie die Kolleginnen und Kollegen der Kantonspolizei Glarus.
Die Feuerwehr und der Zivilschutz St.Gallen verabschiedeten heute Urs Kohlbrenner in den Ruhestand.
Nach fast 25 Jahren endet damit eine prägende Zeit für die Organisation.
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) führte auf dem Flugplatz Lommis TG eine Zollkontrolle durch.
Der Einsatz verdeutlicht, dass die Mitarbeitenden des BAZG rund um die Uhr und auf jedem Terrain im Einsatz stehen.
Die Feuerwehr Eigenamt führte vorgestern eine Gesamtübung durch.
Gemeinsam mit der Feuerwehr Brugg wurden dabei komplexe Rettungseinsätze aus der Höhe und Tiefe trainiert.
Die Kantonspolizei Tessin und verschiedene Gemeindepolizeien führen in der Woche 36 vom 1. bis 7. September 2025 Geschwindigkeitskontrollen durch.
Die Polizei erinnert daran, dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle ist – oft mit schweren oder gar tödlichen Folgen.
Am Freitagabend wurde der Bahnverkehr zwischen Näfels-Mollis und Netstal wegen eines Personenunfalls unterbrochen.
Der Vorfall ereignete sich ausgerechnet während des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests (ESAF), wo zehntausende Besucher unterwegs sind.
Auf der Vorderseite eines Tiefs mit Zentrum über Schottland gelangt mit einer südwestlichen Höhenströmung labile Meeresluft zum Alpenraum. In der Nacht auf Sonntag erfolgt eine vorübergehende Stabilisierung und Abtrocknung der Luftmasse.
Am Sonntagabend zieht von Westen her das nächste, okkludierende Frontensystem mit feuchtwarmer Luft zur Schweiz. In der nächsten Woche herrscht unbeständiges Westwindwetter.
Am Freitag, 29. August, gegen 16:30 Uhr, kam es in Colombier zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad.
Ein 82-jähriger Autofahrer war auf der Route des Longues Raies in Richtung Boudry unterwegs, als er an der Kreuzung mit der Avenue de Longueville mit dem Motorrad eines 16-jährigen Lenkers zusammenstiess.
Zwischen Wassen und Göschenen staut sich der Verkehr auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard auf rund 2 Kilometer.
Grund ist eine Überlastung der Strecke. Die Wartezeit beträgt derzeit bis zu 20 Minuten.
Auf der A2 ist die Einfahrt bei Airolo in Fahrtrichtung Gotthard-Tunnel aktuell gesperrt.
Diese Massnahme dient der Verkehrslenkung bei hohem Verkehrsaufkommen in Richtung Norden.
Die Neubrügg zwischen Kirchlindach und dem Berner Neufeldquartier ist ab heute um 16 Uhr für Fussgängerinnen und Fussgänger wieder offen.
Velos dürfen über die Brücke geschoben werden. Die über 500 Jahre alte Holzbrücke musste im Juli aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Autofahrende nutzen weiterhin die ausgeschilderten Umleitungen über die Halenbrücke.
Derzeit kursieren gefälschte E-Mails angeblicher Schweizer Polizeikorps, in denen zur Zahlung einer Busse aufgefordert wird.
Dahinter stecken Betrüger, die an persönliche Daten und Kreditkarteninformationen gelangen wollen.
Bei einer Explosion am Freitagmittag (29.8.2025) ist in Stallikon ein Mann so schwer verletzt worden, dass er in ein Spital transportiert werden musste.
Gegen 12.30 Uhr ereignete sich in einem Waldstück in Stallikon eine Explosion.
Am Freitagmorgen kam es in Tramelan zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto.
Der Motorradfahrer erlag noch auf der Unfallstelle seinen Verletzungen. Ermittlungen zum Unfall wurden eingeleitet.
Im August hat die Kantonspolizei Wallis zwei neue Raserdelikte auf ihrem Strassennetz registriert.
Während des Monats August führte die Kantonspolizei Wallis verschiedene Geschwindigkeitskontrollen auf dem gesamten Kantonsgebiet durch. Dabei wurden zwei neue Raserdelikte festgestellt.
Zwei mutmassliche Täter sind von der Kantonspolizei Freiburg festgenommen worden, nachdem sie mehrere Traktoren und landwirtschaftliche Maschinen in verschiedenen Westschweizer Kantonen gestohlen hatten.
Ein Teil der Fahrzeuge war bereits nach Frankreich gebracht worden; insgesamt beläuft sich ihr Wert auf rund CHF 400’000.00.
Ein Mann wurde in der Nacht auf Freitag am Stadtbahnhof Kreuzlingen mit einem Messer bedroht und ausgeraubt.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben drei Tatverdächtige festgenommen und inhaftiert.
Zwischen Holderbank und Balsthal ist am frühen Freitagmorgen ein Auto von der Baslerstrasse abgekommen und im Bachbett zum Stillstand gekommen.
Der Lenker wurde dabei mittelschwer verletzt.
Am Freitagmorgen ist es in Bern zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Fussgängerin und einem Auto gekommen.
Die Fussgängerin wurde schwer verletzt und musste mit der Ambulanz ins Spital gefahren werden. Der Unfall wird untersucht.
Am Donnerstag (28.08.2025), kurz vor 16 Uhr, ist ein Lastwagen an der Bahnstrasse auf die Gleise gekippt.
Die Bahnlinie musste für mehrere Stunden unterbrochen werden. Es entstand Sachschaden.
Der Grimselpass verbindet das Berner Oberland mit dem Oberwallis und liegt auf einer Höhe von 2‘164 Metern über Meer. Seit Jahrhunderten spielt der Grimsel als Handelsroute, als strategischer Übergang und heute als beliebtes Ziel für Reisende und Naturfreunde eine wichtige Rolle.
In diesem Beitrag erfahren Sie unter anderem, welche Naturschätze die Region birgt und welche Aktivitäten und Erlebnisse Sie dort erwarten.
Am Donnerstag (28.08.2025), kurz nach 9 Uhr, erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung, dass im Bereich Im Zagg Hydrauliköl in einen Meteorschacht gelangt sei.
Ein Tanklastwagen pumpte Öl in den Öltank eines Hauses, wobei ein Schlauch platzte.
Am Donnerstag (28.08.2025), kurz vor 07:30 Uhr, ist es auf der A13 zu einem Selbstunfall eines Lieferwagens gekommen.
Es entstand Sachschaden und grosser Rückstau.
Am Donnerstag (28.08.2025), kurz vor 20 Uhr, ist es auf der Gupfenstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 38-jährige Frau wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Donnerstag (28.08.2025), kurz vor 22 Uhr, ist es auf der Vättnerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Ein 17-jähriger Mann wurde dabei unbestimmt verletzt.
Zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (28.08.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baustellencontainer an der Leestrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt ins Innere.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Donnerstagmorgen (28.08.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Kellerabteil in einem Mehrfamilienhaus an der Rheinstrasse eingebrochen.
Auf unbekannte Art und Weise verschaffte sie sich mutmasslich über die Tiefgarage Zugang zum Mehrfamilienhaus, begab sich in den Keller und brach dort gewaltsam ein Kellerabteil auf.
Auf der Oberalpstrasse in Sumvitg hat sich am Donnerstagmittag ein Selbstunfall mit einem Personenwagen ereignet.
Der Personenwagen erlitt Totalschaden.
Zum Start des neuen Schuljahres im Kanton Uri sind seit dem 18. August 2025 wieder viele Kinder auf den Strassen unterwegs.
Sei es auf dem Weg zur Schule, zum Kindergarten oder zur Bushaltestelle. Um die Sicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen, läuft aktuell die Sensibilisierungskampagne "Luege / Brämse / Halte". Sie wird vom TCS im Auftrag des Fonds für Verkehrssicherheit durchgeführt und von den Schweizer Polizeikorps unterstützt.
Wir suchen Verstärkung für unser Team.
"Mehr als nur ein Job" bei der Stadtpolizei Chur. Für unser Team der Stadtpolizei Chur suchen wir eine/n Polizistin/Polizist mit eidgenössischem Fähigkeitsausweis.
Für Reparaturarbeiten bei der Umfahrung Därligen wird der Verkehr in Fahrtrichtung Spiez während zwei Tagen über Därligen umgeleitet.
Auf der A8 bei der Umfahrung Därligen sind verschiedene Reparaturarbeiten geplant.
Am Mittwochabend geriet ein Motorradfahrer neben die Fahrbahn, kollidierte mit einem Randleitpfosten und stürzte ins Wiesland.
Dabei verletzte er sich mittelschwer. Der Sturz dürfte im Zusammenhang mit einem Ausweichmanöver stehen. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Mit Einreiseverbot und 213 Uhren im Gepäck über die Grenze.
Eine mobile Patrouille des BAZG stoppte kürzlich in Kreuzlingen einen Mann, der zuvor per E-Scooter aus Deutschland eingereist war.
Die Feuerwehren in der Region Aarau können auf die Hilfe der Feuerwehr Aarau zählen:
Als Stützpunktfeuerwehr bietet sie im Ernstfall zusätzliche Mittel an, wie zum Beispiel die Autodrehleiter oder auch eine Drohne.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.