Schweiz

Wittenbach SG: Velofahrerin bei Unfall mit Auto im Kreisel verletzt

Am Samstag (23.08.2025), um ca. 11:50 Uhr, sind im Gemeindehaus-Kreisel auf der Grünaustrasse ein Auto und ein Velo zusammengestossen. Die 55-jährige Velofahrerin wurde dabei eher leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.

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Au SG: 82-Jähriger baut Unfall im Kreisel – fahrunfähig, Ausweis weg

Am Samstag (23.08.2025), kurz vor 9:40 Uhr, ist ein 82-jähriger Mann beim Kreisverkehr der Hauptstrasse mit seinem Auto verunfallt und hat damit auch das Auto eines 67-jährigen Mannes gestreift. Es wurde niemand verletzt. Der 82-Jährige wurde als fahrunfähig eingestuft.

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Salez SG: Autofahrerin bei Selbstunfall auf A13 verletzt – Helieinsatz nötig

Am Samstag (23.08.2025), kurz vor 10 Uhr, ist eine 27-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Autobahn A13 in Fahrtrichtung St. Margrethen verunfallt. Die Autofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden.

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Bodensee SG: Polizei stoppt Tuning-Sünder – Auto stillgelegt, Anzeigen drohen

Am Freitagabend (22.08.2025), in der Zeit zwischen 17 Uhr und Mitternacht, haben Mitarbeitende der Kantonspolizei St.Gallen und des Strassenverkehrsamts St.Gallen auf den Strassen entlang des Bodensee-Ufers technische Verkehrskontrollen durchgeführt. Dabei mussten vier Verkehrsteilnehmende zur Anzeige gebracht werden. Bei einem kontrollierten Fahrzeug besteht der Verdacht auf eine Leistungssteigerung. Ein Auto wurde stillgelegt.

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Glarus GL: Auffahrunfall beim Landsgemeinde-Kreisel – Lenker ohne Ausweis, fahruntauglich

Am Freitagabend, 22.08.2025 um ca. 20.54 Uhr ereignete sich auf der Hauptstrasse in Glarus beim Landsgemeinde Kreisel eine Auffahrkollision mit Sachschaden mit zwei beteiligten Personenwagen. Der hintere Lenker fuhr in Richtung Netstal und bemerkte zu spät, dass der vordere Wagen anhalten musste und fuhr in sein Heck.

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Vorderthal SZ: Erdrutsch blockiert Wägitalerstrasse – Strasse bleibt gesperrt

Am Freitagabend, 22. August 2025, ereignete sich auf der Wägitalerstrasse im Gebiet Rempen ein Erdrutsch. Ein Autofahrer, der um 20.30 Uhr von Vorderthal in Richtung Siebnen unterwegs war, konnte seine Fahrt nicht fortsetzen und alarmierte die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz.

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Liestal BL: Drei Verletzte bei Auffahrunfall vor Schönthaltunnel auf der A22

Am Freitagabend, 22. August 2025, ereignete sich kurz nach 17:00 Uhr auf der Autobahn A22 vor dem Schönthaltunnel in Fahrtrichtung Olten eine Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen. Dabei wurden drei Personen leicht verletzt.

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Eschenbach SG: Velofahrer prallt gegen Findling und stürzt in Bach – Rega-Einsatz

Am Freitagabend (22.08.2025), um ca. 19:20 Uhr, ist ein 18-jähriger Mann mit seinem Velo auf dem Im Schönenweg gegen einen Findling am Strassenrand geprallt und in einen Bach gestürzt. Er wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.

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Gossau SG: Nach LKW-Unfall Dutzende Bussen und Anzeigen auf der A1

Am Freitag (22.08.2025), kurz vor 15:40 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1 zwischen Gossau und St.Gallen-Winkeln ein Selbstunfall eines Lastwagens mit Anhänger ereignet. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete. Durch die anwesenden Polizistinnen und Polizisten mussten diverse Verstösse von Verkehrsteilnehmenden und gefährliche Situationen festgestellt werden. Fehlbare werden gebüsst oder zur Anzeige gebracht.

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Schweiz: Phishing-Mails im Namen von ParkingPay fangen Kreditkartendaten ab

Gefälschte E-Mails im Namen von ParkingPay fordern zur Begleichung angeblich unbezahlter Parktickets im Wert von wenigen Franken auf. Damit wollen die Betrüger Kreditkartendaten abfangen.

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Brot-Dessous NE: 23-jähriger Töfffahrer stürzt in Kurve – verletzt ins Spital gebracht

Am Freitag, 22. August 2025, kurz nach 11.10 Uhr, stürzte ein 23-jähriger Töfffahrer im Dorf Brot-Dessous. Ein 23-jähriger Mann aus dem Val-de-Travers fuhr am Freitagvormittag mit seinem Motorrad auf der H10 von Fleurier in Richtung Rochefort.

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Schwyz SZ: Sieben Polizeiaspiranten bestehen Vorprüfung in Hitzkirch

Unsere zwei Aspirantinnen und fünf Aspiranten des Lehrgangs 24-2 haben an der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch die Vorprüfung der Berufsprüfung bestanden. Wir gratulieren herzlich und wünschen weiterhin viel Erfolg bei der Ausbildung zu Polizistinnen und Polizisten!

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Stans NW: Sicherheitskompetenzzentrum geplant – neuer Prozess für Richtprojekt

Der Regierungsrat unterbreitet dem Landrat einen Planungsbericht zur Entwicklung des Areals Kreuzstrasse. Auf der kantonseigenen Liegenschaft soll ein zukunftsgerichtetes Sicherheitskompetenzzentrum entstehen. Jedoch gibt es Anpassungen im Planungsprozess für das Richtprojekt. Dieser wird neu ausgerichtet, da sich die Rahmenbedingungen zur Erschliessung des Areals stark verändert haben.

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Gossau SG: Lastwagen-Anhänger kippt auf A1 – Vollsperrung und grosser Rückstau

Am Freitag (22.08.2025), kurz vor 15:40 Uhr, kippte der Anhänger eines Lastwagens auf der A1 um. Am Freitag (22.08.2025), kurz vor 15:40 Uhr, ist der Anhänger eines Lastwagens auf der Autobahn A1 zwischen Gossau und St.Gallen-Winkeln umgekippt. Die Fahrzeugkombination hat die Autobahn blockiert. Dies führte zu einer Vollsperrung der Autobahn in Richtung St. Margrethen und langem Rückstau. Verletzt wurde niemand.

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Wittenbach SG: E-Bike-Fahrerin schwer verletzt – Polizei startet weiteren Zeugenaufruf

Wittenbach: Verkehrsunfall zwischen Lastwagen und E-Bike – weiterer Zeugenaufruf Am Mittwoch, 04.06.2025, kurz vor 13:30 Uhr, kam es auf der Romanshornerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem E-Bike.

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Altdorf UR: Töfffahrer bei Frontalkollision im Breiteli-Quartier schwer verletzt

Heute Freitag, 22. August 2025, kurz nach 06.45 Uhr, beabsichtigte der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern im Quartier Breiteli nach links abzubiegen. Gleichzeitig fuhr der Lenker eines Motorrads mit Urner Kontrollschild in die entgegengesetzte Richtung.

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Altdorf UR: Sechs Aspiranten starten ins zweite Jahr bei der Kantonspolizei Uri

Am 22. August 2025 haben Daria Wüthrich, Marco Leu, Andrin Philipp, Timothy Soffner, Fabio Walker und Kilian Zberg die Vorprüfung zum Fachausweis Polizist/Polizistin an der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch (IPH) erfolgreich bestanden. Damit sind sie bestens vorbereitet, ins zweite – praktische – Ausbildungsjahr bei der Kantonspolizei Uri zu starten. Nun gilt es, das in der Polizeischule erworbene Wissen im echten Berufsalltag umzusetzen.

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Bern BE: Jugendlicher springt von Brücke – Schwimmerin bei Aufprall verletzt

Am Donnerstag, 21. August 2025, kurz vor 11.15 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern nachträglich gemeldet, dass es beim Schönausteg in Bern am 8. August 2025 zu einem Badeunfall gekommen sei. Gemäss bisherigen Erkenntnissen wurde am Freitagabend, 8. August 2025, eine Schwimmerin auf Höhe des Schönaustegs von einer Person getroffen, die von der Brücke ins Wasser sprang.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.