#A2 - Chiasso -> Gotthard - 4 km Stau wegen Überlastung
Zwischen Quinto und dem Rastplatz Dosierstelle Airolo beträgt der Zeitverlust bis zu 40 Minuten.
Sicher in die Schule gestartet!
In der ersten Woche zum Schulanfang durften wir die Kinder beim sicheren Start ins neue Schuljahr durch unsere Präsenz begleiten.
Am 21.08.2025 um 21:42 Uhr rückte die Feuerwehr Rüti wegen eindringendem Wasser aus.
Der Einsatz erfolgte aufgrund von starkem Regen, der Grundwasser durch einen Elektrokanal in ein Industriegebäude drückte.
Zwischen Erstfeld und Wassen kommt es auf der A2 aktuell zu Verkehrsbehinderungen.
Grund sind Bauarbeiten mit Fahrbahnverengung, die bis zu 20 Minuten Stau verursachen.
Am Donnerstagabend (21.08.2025) kam es im Kanton Basel-Landschaft zu heftigen Regenfällen.
Zahlreiche Gebäude standen unter Wasser, vor allem in Birsfelden. Verletzte gab es keine.
Die starken Regenfälle führten am Donnerstag (21.08.2025) im Kanton Thurgau zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen.
Verletzte Personen wurden keine gemeldet.
Am Mittwoch (20.08.2025), kurz nach 19 Uhr, kam es am Bahnhofplatz in Altdorf zu einer tätlichen Auseinandersetzung.
Ein Jugendlicher wurde dabei mit einem Messer verletzt und ins Kantonsspital Uri gebracht.
Am Donnerstag (21.08.2025) brach in einem Werksgebäude der Kehrichtverbrennungsanlage Buchs ein Brand aus.
Mutmasslich war ein falsch entsorgter Akku die Ursache. Es entstand grosser Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag (21.08.2025), kurz vor 18:15 Uhr, kam es auf der Lerchenfeldstrasse in Wil zu einem Unfall.
Eine 40-jährige Fussgängerin wurde von einem Auto erfasst und verletzt.
Am Donnerstag (21.08.2025), kurz nach 18:45 Uhr, ist es auf der A1 zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 27-jähriger Mann verlor bei Aquaplaning die Kontrolle über sein Auto und verletzte sich eher leicht.
Möchten Sie den Alltag der angehenden Polizisten entdecken?
Mehr über die Ausbildung erfahren? Abonnieren Sie den Instagram-Kanal des Centre Interrégional de Formation de Police in Colombier.
Bei einer Kollision mit einem Auto wurde am Donnerstag (21.08.2025) in Arbon ein E-Scooter-Fahrer verletzt.
Der 30-Jährige musste ins Spital gebracht werden.
Letzte Woche ging es für viele Kinder wieder zurück in die Schule und für einige sogar zum ersten Mal.
Ein besonderer Moment, der vor allem sicher verlaufen sollte.
Mobilität bedeutet Freiheit.
Doch gerade für Rollstuhlfahrende gibt es im Alltag viele Hindernisse. Umso wichtiger ist es, zu wissen, wie man sicher unterwegs ist – egal ob mit dem Bus oder durch eine Unterführung.
Die Feuerwehr Uster wurde am Donnerstagabend (21.08.2025) zu einem Fahrzeugbrand zwischen Uster und Werrikon gerufen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Auto bereits in Vollbrand, die Flammen griffen auf ein angrenzendes Stoppelfeld über.
Die Schweiz befindet sich im Einflussbereich eines ausgeprägten Tiefs mit Zentrum über Südfrankreich, bis am Freitag verlagert es sich Richtung Norditalien.
Am Donnerstag steuert das Tief zunächst feuchtlabile und gewitteranfällige Luft zum Alpenraum, bevor die Strömung auf Nord bis Nordwest dreht und die feuchte Luft am Alpennordhang gestaut wird. Am Freitag und Samstag gelangt mit einer Nordwestströmung allmählich trockene Luft zur Schweiz.
Am Donnerstag (21. August 2025) kam es bei Coffrane zu einem Verkehrsunfall mit einem Audi A5.
Der 30-jährige Lenker aus Frankreich geriet auf die Gegenfahrbahn und landete schliesslich in einem Feld.
Im Gefängnis La Stampa in Cadro kam es am Donnerstag (21.08.2025) kurz nach 11 Uhr zu einer Messerstecherei.
Ein 37-jähriger tunesischer Häftling attackierte einen 22-jährigen algerischen Mitgefangenen im Hof und stach ihm mit einem spitzen Gegenstand in den Hals.
Das zentrale Digitalisierungsprojekt "ERP Systeme V/ar" ist auf Kurs und wird pünktlich sowie im vorgegebenen Budgetrahmen umgesetzt.
Dies zeigt der Bericht zum Programm "ERP Systeme V/ar", den der Bundesrat an seiner Sitzung vom 20. August 2025 in Erfüllung des Postulates 24.4261 der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrats gutgeheissen hat. Mit dem Programm "ERP Systeme V/ar" wurden die veralteten SAP-Systeme der Gruppe Verteidigung und des Bundesamtes für Rüstung armasuisse erfolgreich auf die moderne SAP S/4HANA-Technologie migriert.
Die Logistikchefs der deutschen und der österreichischen Streitkräfte sowie der Schweizer Armee treffen sich am 21. und 22. August in der Schweiz.
Der Chef der Logistikbasis der Armee, Divisionär Rolf A. Siegenthaler, ist dieses Jahr der Gastgeber der regelmässig stattfindenden trilateralen Gespräche.
Ein Motorrad-Lernfahrer kam in Gipf-Oberfrick von der Strasse ab und stürzte.
Er verletzte sich leicht. Da die Umstände unklar sind, sucht die Kantonspolizei Augenzeugen.
Am Mittwochnachmittag ist eine E-Bike-Fahrerin in Wabern bei einem Selbstunfall schwer verletzt worden.
Sie wurde im kritischen Zustand ins Spital gebracht, wo sie am Abend ihren Verletzungen erlag.
Gestern Abend wurde ein 28-jähriger Mann in Heitenried, Hohi Weid, verletzt aufgefunden.
Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert und konnte seinen Angreifer nicht beschreiben.
Am späteren Mittwochvormittag (20. August 2025) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt. Unfallursache ist die Missachtung eines Vortrittsrechtes.
Am Donnerstag (21. August 2025), kurz nach 7 Uhr, ist es auf der A13 von Haag in Richtung Sevelen zu einem Selbstunfall mit einem Auto und Anhänger gekommen.
Es wurde niemand verletzt. Ein Fahrstreifen musste für über eine Stunde gesperrt werden.
Am Donnerstag (21. August 2025), kurz nach 6:45 Uhr, ist es auf der Salezerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen drei Autos und einem Motorrad gekommen.
Ein 22-jähriger Autofahrer nickte gemäss eigenen Angaben ein und prallte in die entgegenkommenden Fahrzeuge sowie in ein parkiertes Auto.
Heute Morgen besuchten die Strassenverhütungsbrigade der Kantonspolizei Waadt und der Touring Club Schweiz die Grundschule Forel (VD).
Zum Start ins neue Schuljahr standen die Verkehrssicherheit und die Sensibilisierung der Autofahrenden im Fokus.
Der Flüelapass ist eine hochalpine Verbindung zwischen dem Engadin und dem Davoser Land. Mit einer Höhe von 2‘383 Metern bietet der Übergang eine spektakuläre Landschaft und punktet mit verschiedenen Naturerlebnissen.
In diesem Beitrag erfahren Sie Wissenswertes über Natur und Landschaft, kulturelle Bedeutung, Aktivitäten und Erlebnisse sowie Verkehrssicherheit und Prävention am Flüelapass.
Herzliche Gratulation an unsere frisch diplomierten Rettungssanitäter HF!
Annalena, Lena, André, Eva, Steve und Flavia haben ihre Diplomprüfungen mit Bravour bestanden.
In der Nacht auf Donnerstag hat die Luzerner Polizei in der Stadt Luzern einen mutmasslichen Einbrecher festgenommen.
Zuvor soll er versucht haben, in eine Wohnung einzudringen. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern.
Update zu dieser Vermisstmeldung (21.08.2025)
Der seit Donnerstagmorgen (21. August 2025) in der Stadt Zug vermisste Mann wurde wohlbehalten aufgefunden.
Am Donnerstagmorgen ist es in Attiswil zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Der Autolenker wurde leicht verletzt. Das Auto kollidierte mit einem Fahrleitungsmast der Bahnstrecke. Es kam zu Verkehrseinschränkungen.
Die Regierung genehmigt das Auflageprojekt für die Korrektion der Valserstrasse im Abschnitt zwischen Schlifras und Neufundland in der Gemeinde Ilanz/Glion.
Die Gesamtkosten des Projekts sind mit 2,89 Millionen Franken veranschlagt.
Mitte August 2025 wurde eine Familie aus dem Kanton Schaffhausen, die einen Hund online kaufen wollte, mutmasslich Opfer eines Online-Betruges.
Die Polizei rät dringend davon ab, Tiere im Internet zu kaufen.
Am Mittwochabend ist im Gebiet Camana in Cauco ein Stall vollständig niedergebrannt.
Zuvor hatte ein Blitz in einen Baum neben dem Stall eingeschlagen.
Am Samstag, 16. August 2025, kam es im Zeitraum zwischen 17:00 und 17:30 Uhr in Glarus zu einem Sittlichkeitsdelikt.
Die Polizei nahm einen 24-jährigen Tatverdächtigen fest.
Am Mittwoch (20. August 2025), kurz vor 8 Uhr, ist ein 51-jähriger Mann auf der Tägernaustrasse mit seinem Auto verunfallt.
Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.