Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard kommt es derzeit zu erheblichen Behinderungen.
Zwischen Amsteg und Göschenen staut sich der Verkehr auf einer Länge von 4 Kilometern. Der Zeitverlust beträgt bis zu 40 Minuten.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard kommt es aktuell zu Verkehrsbehinderungen.
Zwischen Quinto und Airolo staut sich der Verkehr auf einer Länge von 3 Kilometern. Autofahrende müssen mit bis zu 30 Minuten Zeitverlust rechnen.
Am Samstag (23.08.2025), um ca. 11:50 Uhr, sind im Gemeindehaus-Kreisel auf der Grünaustrasse ein Auto und ein Velo zusammengestossen.
Die 55-jährige Velofahrerin wurde dabei eher leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Samstag (23.08.2025), kurz vor 9:40 Uhr, ist ein 82-jähriger Mann beim Kreisverkehr der Hauptstrasse mit seinem Auto verunfallt und hat damit auch das Auto eines 67-jährigen Mannes gestreift.
Es wurde niemand verletzt. Der 82-Jährige wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Samstag (23.08.2025), kurz vor 10 Uhr, ist eine 27-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Autobahn A13 in Fahrtrichtung St. Margrethen verunfallt.
Die Autofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden.
Am Freitagabend (22.08.2025), in der Zeit zwischen 17 Uhr und Mitternacht, haben Mitarbeitende der Kantonspolizei St.Gallen und des Strassenverkehrsamts St.Gallen auf den Strassen entlang des Bodensee-Ufers technische Verkehrskontrollen durchgeführt.
Dabei mussten vier Verkehrsteilnehmende zur Anzeige gebracht werden. Bei einem kontrollierten Fahrzeug besteht der Verdacht auf eine Leistungssteigerung. Ein Auto wurde stillgelegt.
Am Freitagnachmittag und in den Abendstunden kam es auf der Oberalpstrasse zu zahlreichen Geschwindigkeitswiderhandlungen.
Die Kantonspolizei Graubünden führte eine Kontrolle durch und stoppte mehrere Temposünder.
Die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Freitagabend in Bischofszell einen alkoholisierten E-Bike-Fahrer aus dem Verkehr gezogen.
Zuvor war er gestürzt, blieb aber unverletzt.
Am Freitagabend, 22.08.2025 um ca. 20.54 Uhr ereignete sich auf der Hauptstrasse in Glarus beim Landsgemeinde Kreisel eine Auffahrkollision mit Sachschaden mit zwei beteiligten Personenwagen.
Der hintere Lenker fuhr in Richtung Netstal und bemerkte zu spät, dass der vordere Wagen anhalten musste und fuhr in sein Heck.
Am Gotthard staut sich der Verkehr erneut: Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden zwischen Amsteg und Göschenen hat sich ein Stau von rund 7 Kilometern gebildet.
Grund ist eine Überlastung des Verkehrs.
Am frühen Samstagmorgen, 23. August 2025, kam es an der Regensbergstrasse im Zürcher Stadtkreis 11 zu einem Rammbock-Einbruch in ein Lebensmittelgeschäft.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen.
Am Freitagabend, 22. August 2025, ereignete sich auf der Wägitalerstrasse im Gebiet Rempen ein Erdrutsch.
Ein Autofahrer, der um 20.30 Uhr von Vorderthal in Richtung Siebnen unterwegs war, konnte seine Fahrt nicht fortsetzen und alarmierte die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz.
Am Donnerstagnachmittag kam es in Bern und Brenzikofen zu je einem Raubüberfall auf eine Geschäftsräumlichkeit.
Drittpersonen konnten den mutmasslichen Täter in Brenzikofen festhalten. Er wurde anschliessend festgenommen.
An der Kirchstrasse in Grenchen kam es in der Nacht auf Samstag in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand.
Die Bewohner/-innen der Liegenschaft wurden vorsorglich evakuiert und blieben unverletzt. Ermittlungen zur Brandursache sind derzeit im Gang.
Am Freitagabend, 22. August 2025, ereignete sich kurz nach 17:00 Uhr auf der Autobahn A22 vor dem Schönthaltunnel in Fahrtrichtung Olten eine Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen.
Dabei wurden drei Personen leicht verletzt.
Am Freitag (22.08.2025), kurz nach 13:20 Uhr, sind auf der Rickenstrasse zwei Autos zusammengestossen.
Eine 28-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte die Frau ins Spital.
Am Freitagabend (22.08.2025), um ca. 19:20 Uhr, ist ein 18-jähriger Mann mit seinem Velo auf dem Im Schönenweg gegen einen Findling am Strassenrand geprallt und in einen Bach gestürzt.
Er wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Freitag (22.08.2025), kurz vor 15:40 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1 zwischen Gossau und St.Gallen-Winkeln ein Selbstunfall eines Lastwagens mit Anhänger ereignet.
Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete. Durch die anwesenden Polizistinnen und Polizisten mussten diverse Verstösse von Verkehrsteilnehmenden und gefährliche Situationen festgestellt werden. Fehlbare werden gebüsst oder zur Anzeige gebracht.
Am Mittwochabend, 21. August 2025, musste die Feuerwehr Oetwil am See einen umgestürzten Baum von der Strasse entfernen.
Der Einsatz begann um 21:40 Uhr. Die Strasse war nass, der Verkehr kurzfristig blockiert – verletzt wurde niemand.
Gefälschte E-Mails im Namen von ParkingPay fordern zur Begleichung angeblich unbezahlter Parktickets im Wert von wenigen Franken auf.
Damit wollen die Betrüger Kreditkartendaten abfangen.
Am Freitag, 22. August 2025, kurz nach 11.10 Uhr, stürzte ein 23-jähriger Töfffahrer im Dorf Brot-Dessous.
Ein 23-jähriger Mann aus dem Val-de-Travers fuhr am Freitagvormittag mit seinem Motorrad auf der H10 von Fleurier in Richtung Rochefort.
Unsere zwei Aspirantinnen und fünf Aspiranten des Lehrgangs 24-2 haben an der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch die Vorprüfung der Berufsprüfung bestanden.
Wir gratulieren herzlich und wünschen weiterhin viel Erfolg bei der Ausbildung zu Polizistinnen und Polizisten!
Kantonspolizei Zürich nimmt vier mutmassliche Autodiebe fest
Am Donnerstag (21.08.2025) hat die Kantonspolizei Zürich in Langnau am Albis und Horgen vier junge Männer verhaftet.
Am Freitag, 22. August 2025, ca. 10.40 Uhr, fing in Mollis, Britternstrasse, neben einer Scheune, ein Bagger aus unbekannten Gründen Feuer.
Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen und damit ein Übergreifen des Feuers auf die danebenstehende Scheune verhindern.
9-jähriges Kind im Auto durch Bremsmanöver verletzt
Am Freitag, 22. August 2025, ca. 08.30 Uhr, kam es in Näfels im Oberdorf zu einem Unfall im Inneren eines Autos.
Zwischen einem Hoch über dem Atlantik und einem ausgedehnten Tief über Osteuropa liegt die Schweiz in einer nördlichen Strömung.
Langsam fliesst etwas trockenere Luft besonders in den oberen Luftschichten zur Schweiz, in den unteren Schichten der Alpennordseite liegt noch etwas feuchtere Luft.
Vorsorgliche Verkehrsmeldung für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest Glarnerland+
Vom 29. bis 31. August 2025 wird auf dem Flugplatz Mollis das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest Glarnerland+ durchgeführt.
Der Regierungsrat unterbreitet dem Landrat einen Planungsbericht zur Entwicklung des Areals Kreuzstrasse.
Auf der kantonseigenen Liegenschaft soll ein zukunftsgerichtetes Sicherheitskompetenzzentrum entstehen. Jedoch gibt es Anpassungen im Planungsprozess für das Richtprojekt. Dieser wird neu ausgerichtet, da sich die Rahmenbedingungen zur Erschliessung des Areals stark verändert haben.
Am Freitag (22.08.2025), kurz vor 15:40 Uhr, kippte der Anhänger eines Lastwagens auf der A1 um. Am Freitag (22.08.2025), kurz vor 15:40 Uhr, ist der Anhänger eines Lastwagens auf der Autobahn A1 zwischen Gossau und St.Gallen-Winkeln umgekippt.
Die Fahrzeugkombination hat die Autobahn blockiert. Dies führte zu einer Vollsperrung der Autobahn in Richtung St. Margrethen und langem Rückstau. Verletzt wurde niemand.
Am späteren Donnerstagnachmittag (21.08.2025) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Auffahrkollision zwischen einem Linienbus und einem Auto ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (22.08.2025) brach eine unbekannte Täterschaft in drei Baustellen ein.
Sie stahl mehrere Baumaschinen, Getränke und Bargeld.
Wittenbach: Verkehrsunfall zwischen Lastwagen und E-Bike – weiterer Zeugenaufruf
Am Mittwoch, 04.06.2025, kurz vor 13:30 Uhr, kam es auf der Romanshornerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem E-Bike.
In der Nacht auf Freitag (22.08.2025) hat eine unbekannte Täterschaft drei Einbruchdiebstähle in Gewerbeliegenschaften in Ramsen verübt.
Bei einem vierten Gewerbebetrieb blieb es beim versuchten Einbruchdiebstahl.
Am Donnerstag, 21. August 2025, ca. 20.30 Uhr, geriet ein 32-jähriger Fahrzeuglenker ins Schleudern.
Wegen Aquaplaning kollidierte er auf der Fahrtrichtung Zürich mit der rechtsseitigen Leitplanke.
Am Donnerstag, 21. August 2025, 20.00 Uhr, geriet ein 28-jähriger Fahrzeuglenker infolge Aquaplaning ins Schleudern.
Der Wagen drehte sich um die eigene Achse und kollidierte mit der rechtsseitigen Leitplanke.
Am Donnerstag, 21. August 2025, 18.30 Uhr, war ein 21-jähriger Lenker mit seinem Wohnmobil auf der A3 unterwegs.
Nach einem Fotohalt an einer Nothaltestelle wendete der Mann das Fahrzeug und fuhr als Falschfahrer im Bereich Murg Richtung Chur.
Falschfahrer und zwei Unfälle wegen Aquaplaning auf der A3
Am Donnerstag, 21. August 2025, ereigneten sich auf der Autobahn A3 mehrere Vorfälle, die glücklicherweise ohne Verletzte blieben.
Heute Freitag, 22. August 2025, kurz nach 06.45 Uhr, beabsichtigte der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern im Quartier Breiteli nach links abzubiegen.
Gleichzeitig fuhr der Lenker eines Motorrads mit Urner Kontrollschild in die entgegengesetzte Richtung.
Die Polizei weist darauf hin, dass am Sonntag, 24. August, zwischen 10 und 16 Uhr mit Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt zu rechnen ist.
Verkehrsbeschränkungen gelten in weiten Teilen der Genfer Innenstadt – ein Plan mit Details wurde veröffentlicht.
Am 22. August 2025 haben Daria Wüthrich, Marco Leu, Andrin Philipp, Timothy Soffner, Fabio Walker und Kilian Zberg die Vorprüfung zum Fachausweis Polizist/Polizistin an der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch (IPH) erfolgreich bestanden.
Damit sind sie bestens vorbereitet, ins zweite – praktische – Ausbildungsjahr bei der Kantonspolizei Uri zu starten. Nun gilt es, das in der Polizeischule erworbene Wissen im echten Berufsalltag umzusetzen.
Der Blick behauptet in seiner Ausgabe vom 22.08.2025, dass die Nutzungsdauer der F/A-18 "problemlos" nochmals um ein paar Jahre verlängert werden könne.
Der Kommandant Luftwaffe, Divisionär Peter Merz, habe dies gegenüber Politikerinnen und Politikern bestätigt. Diese Information ist falsch.
Am Donnerstagvormittag (21.08.2025) gingen bei der Schaffhauser Polizei mehrere Meldungen über Telefonbetrugsversuche ein.
Eine hochdeutsch sprechende Frau rief am Donnerstagvormittag (21.08.2025) einen Mann im Kanton Schaffhausen an.
Ab Dienstag, dem 26. August 2025, tritt am VEBO-Knoten Oensingen eine neue Verkehrsphase in Kraft.
Im Rahmen des laufenden 6-Streifen-Ausbaus der Nationalstrasse A1 im Abschnitt Luterbach–Härkingen werden im Sommer 2025 am VEBO-Knoten Oensingen weitere Bauetappen umgesetzt.
Am Donnerstag, 21. August 2025, kurz vor 11.15 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern nachträglich gemeldet, dass es beim Schönausteg in Bern am 8. August 2025 zu einem Badeunfall gekommen sei.
Gemäss bisherigen Erkenntnissen wurde am Freitagabend, 8. August 2025, eine Schwimmerin auf Höhe des Schönaustegs von einer Person getroffen, die von der Brücke ins Wasser sprang.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.