Die Street Parade mit mehreren hunderttausend Besuchern verlief grösstenteils friedlich.
48 Personen wurden festgenommen, darunter auch mutmassliche Diebe und Drogenhändler.
An der Lenk im Simmental hat sich am Samstagmittag (09.08.2025) ein tödlicher Gleitschirmunfall ereignet.
Ein 55-jähriger Schweizer aus dem Kanton Luzern verstarb noch an der Unfallstelle.
Am Samstagabend (09.08.2025) führten die Kantonspolizei St.Gallen und das Strassenverkehrsamt technische Verkehrskontrollen im Bereich Werdenberg durch.
Mehrere Personen wurden angezeigt, zwei Lenker waren alkoholisiert unterwegs.
Am Sonntagmorgen (10.08.2025) hat sich auf der Autobahn A15 bei Benken eine Auffahrkollision mit zwei Autos ereignet.
Fünf Personen wurden verletzt, zwei davon schwer.
Im Juli stellten Wildhüter in den Neuenburger Bergen die Anwesenheit eines Wolfsrudels fest.
Die Überwachung ergab, dass dieses Jahr sechs Wolfsjunge geboren wurden.
Von Montag, 11. August 2025, 9.00 Uhr, bis Freitag, 15. August 2025, 17.00 Uhr, wird die Hauptstrasse H10 zwischen Le Haut-de-la-Tour und Fleurier für den Verkehr gesperrt.
Diese Massnahme soll es ermöglichen, Verkehrssicherheitsarbeiten durch Eingriffe an der Felsklippe über dem unteren Portal des Roche-Percée-Tunnels in einem besonders heiklen Bereich durchzuführen, in dem kürzlich Blöcke abgebrochen sind.
Am Samstagabend (09.08.2025) kam es in Glarus zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Eine 32-jährige Lenkerin war alkoholisiert und musste den Führerausweis abgeben.
Das Seenachtfest «Fantastical» vom Wochenende in Kreuzlingen ist aus Sicht der Kantonspolizei Thurgau mehrheitlich friedlich verlaufen.
Es kam zu keinen besonderen Ereignissen oder schweren Delikten.
Eine Velofahrerin wurde am Samstag (09.08.2025) bei einem Zusammenstoss mit einem Auto in Warth schwer verletzt.
Sie musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Samstagabend (09.08.2025) in Wängi einen fahrunfähigen Autofahrer in Weinfelden aus dem Verkehr gezogen.
Der Mann verlor den Führerausweis und wird angezeigt.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Samstagabend (09.08.2025) in Wängi einen fahrunfähigen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der Mann verlor den Führerausweis und wird angezeigt.
Auf einer Wanderung auf das "Balmfluechöpfli" in Rüttenen ist am Samstagnachmittag (09.08.2025) ein Mann in felsigem Gelände abgestürzt und hat sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen.
Für den 26-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.
Pünktlich um 14 Uhr setzten sich die Lovemobiles zur 32. Ausgabe der Street Parade rund um das Zürcher Seebecken in Bewegung.
Der Anlass mit mehreren hunderttausend Besuchern läuft aktuell noch.
In der Nacht auf Sonntag (10.08.2025), gegen 01:30 Uhr, ereignete sich in Glovelier an der Kreuzung der alten Hauptstrasse mit der Strasse von La Roche in Richtung Kreisel der A16 ein Verkehrsunfall.
Ein Beifahrer wurde verletzt ins Spital gebracht.
Am Samstagmittag (09.08.2025) ist es in Schmidigen-Mühleweg zu einem Verkehrsunfall mit einem Motorrad gekommen.
Der Lenker wurde dabei schwer verletzt.
Die Rettungskräfte von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) haben an der Street Parade bis 21.30 Uhr 516 Behandlungen durchgeführt.
Dies entspricht einer Zunahme gegenüber dem Vorjahresniveau.
Am Samstag (09.08.2025), gegen 19:50 Uhr, fuhr ein 33-jähriger Bewohner der Region Littoral mit seinem Motorrad auf der Rue de l’Ecluse in Neuenburg in Richtung Westen.
An der Kreuzung mit der Rue William-Mayor kam es zur Kollision mit einem Auto.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard staut sich der Verkehr aktuell auf fünf Kilometern.
Zwischen Quinto und der Dosierstelle Airolo ist mit bis zu 50 Minuten Zeitverlust zu rechnen.
Eine ausgedehnte Hochdruckzone erstreckt sich vom nahen Atlantik über Mitteleuropa hinweg bis nach Osteuropa. Sie bestimmt mit trockener und warmer Luft das Wetter in der Schweiz.
Am Sonntag verlagert sich der Kern des Hochs vom Atlantik zur Nordsee. Auf der Alpennordseite stellt sich dadurch eine schwache Bisenströmung ein, und es fliesst in den unteren Luftschichten vorübergehend etwas weniger warme Luft zu uns.
Der Countdown läuft: Am Samstag (20.09.2025) präsentieren sich Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und weitere Organisationen in Zug.
Ein Tag voller Action und spannender Einblicke in die Blaulichtwelt erwartet die Besucher.
Am Freitagabend (08.08.2025) ist in St-Brais eine Autofahrerin mit ihrem Wagen von der Strasse abgekommen und in einen Stromkasten geprallt.
Die Lenkerin wurde leicht verletzt ins Spital gebracht.
Am Samstagmorgen (09.08.2025) ist ein Lenker eines Lieferwagens beim Leissigentunnel mit einem entgegenkommenden Auto kollidiert.
Beide Fahrzeuglenker wurden verletzt und ins Spital gebracht.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Freitagabend in Kreuzlingen einen Fahrzeugeinbrecher festgenommen.
Beim Tatverdächtigen konnte Deliktsgut sichergestellt werden.
Am Freitagabend (08.08.2025) kam es in der Innenstadt beim Lindenhof zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.
Ein 19-jähriger Mann wurde dabei mit einer Stichwaffe schwer verletzt.
Im Kreuzungsbereich Bahnhofstrasse-Storchengasse-Gibelstrasse in Grenchen ist es am Freitagmittag (08.08.2025) zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen gekommen.
Aufgrund unterschiedlicher Aussagen zum Unfallhergang sucht die Kantonspolizei Solothurn Zeugen.
Telefonbetrüger, die sich als Polizisten ausgeben, sind weiterhin aktiv.
Allein in den vergangenen Wochen erbeuteten die Kriminellen im Kanton Aargau mehrere Tausend Franken. Die Kantonspolizei warnt erneut eindringlich vor dieser Betrugsmasche.
Am Freitagabend (08.08.2025), kurz nach 18 Uhr, fuhr ein 7-jähriges Kind mit dem Fahrrad auf dem Fussweg der Fuchsenstrasse Richtung Martinsbruggstrasse.
Auf Höhe der Verzweigung mit der Burenbüchelstrasse kam es zur Kollision mit einem Auto.
Am Freitagnachmittag (08.08.2025), um 16 Uhr, kam es auf der Verzweigung Schreiner- / Gartenstrasse zu einer Kollision zwischen einer Velofahrerin und einem Autofahrer.
Die 37-jährige Velofahrerin wurde dabei verletzt und ins Spital gebracht.
Am Freitagmorgen (08.08.2025), kurz nach 11 Uhr, fuhr ein 38-Jähriger mit seinem Lieferwagen von der Zürcher Strasse in den Eisbahnweg, um eine Lieferung auszuführen.
Als er seinen Lieferwagen zurücksetzte, erfasste er eine Fussgängerin.
Nach einem Selbstunfall mit einem gestohlenen Auto am Samstagmorgen in Eschikofen entfernte sich der Fahrer oder die Fahrerin vom Unfallort.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Auf der Autobahn A1 bei Kestenholz hat sich am Samstagmorgen (09.08.2025) eine Auffahrkollision mit fünf beteiligten Autos ereignet.
Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Sicher baden, sorglos geniessen – mit Sicherheit auf unseren Seen!
Die Kantonspolizei Freiburg ruft Badegäste auf, sich an Sicherheitsregeln zu halten, um Unfälle zu vermeiden.
Beim Schwimmbad Grenchen musste am Freitagnachmittag, 8. August 2025, ein Mann aus dem Schwimmbecken geborgen werden.
Im Vordergrund steht ein medizinisches Problem.
Am Mittwoch (06.08.2025), gegen 21:15 Uhr, kam es in Vevey zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern in einem Bus an einer Haltestelle.
Ein 54-jähriger Mann erlitt dabei schwere Kopfverletzungen und liegt im künstlichen Koma.
Am 1. August haben rund 125 neue Lernende ihre Lehre bei der Armee begonnen.
Wir freuen uns sehr und sind gespannt darauf, sie alle auf ihrem Weg begleiten zu dürfen. Willkommen im Team und viel Erfolg!
Am Freitag (08.08.2025), gegen 16:35 Uhr, ist es auf der Neuen Jonastrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Rennfahrrad gekommen.
Die 33-jährige Radfahrerin wurde leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Freitag (08.08.2025), gegen 16:45 Uhr, hat sich auf der Feldlistrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Mofa ereignet.
Der 40-jährige Mofa-Fahrer wurde dabei verletzt und ins Spital gebracht.
Am Samstag (09.08.2025), gegen 0:45 Uhr, ist an der Langgasse ein 54-jähriger Mann aus Sri Lanka bei einem Gewaltdelikt ums Leben gekommen.
Ein 40-jähriger Italiener wurde schwer verletzt ins Spital überführt und festgenommen.
Tempo 30 in Spitzenzeiten und Vortritt für den Busverkehr an den Haltestellen:
Diese Massnahmen setzt das Tiefbauamt des Kantons Bern mit der ersten Etappe des Projekts "Verkehrsmanagement Thun – rechtes Seeufer" definitiv um.
Ein E-Bike-Fahrer wurde am Freitag bei einem Zusammenstoss mit einem Auto in Kreuzlingen mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad sind am Freitagabend (08.08.2025) in Oberhasli (Gemeinde Niederhasli) der Motorradlenker und sein Sozius verletzt worden.
Beide mussten ins Spital gebracht werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.