Lütisburg: Einbruch in Antiquitätengeschäft
Zwischen Samstagabend und Donnerstagnachmittag (31.07.2025), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Antiquitätengeschäft im Lerchenfeld eingebrochen.
Am Freitagabend ist es in Bern zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Dabei wurden vier Personen leicht verletzt und mit jeweils einer Ambulanz ins Spital gefahren. Der betroffene Strassenabschnitt wurde für mehrere Stunden komplett gesperrt. Der Unfall wird untersucht.
Die Schweiz liegt am Südrand einer Tiefdruckzone mit Zentrum bei Dänemark. Mit einer nordwestlichen Höhenströmung wurde am Donnerstag mässig feuchte Luft zur Alpennordseite geführt.
Auf Freitag dreht die Höhenströmung auf West und es fliesst zunehmend feuchte und labil geschichtete Luft zum Alpenraum. Auf Samstag erreicht kühlere Luft die Alpennordseite und die Strömung dreht erneut auf Nordwest.
Nach dem gestrigen Felssturz oberhalb der Kantonsstrasse 221 zwischen Wilderswil und Zweilütschinen haben Fachleute das betroffene Gebiet heute Donnerstag (31.7.2025) erneut besichtigt.
Die Beurteilung ergab, dass weiterhin keine Gefahr für die Kantonsstrasse besteht.
Am heutigen Vormittag (31.07.2025), kurz vor 12 Uhr, geriet auf dem Parkplatz des Werkhofes der Gemeinde Rüti ein Akkupaket auf der Ladefläche eines parkierten Anhängers in Brand.
Die Feuerwehr Rüti rückte umgehend aus und konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen.
Am Donnerstagnachmittag (31.07.2025) wurde zwischen Wunderklingen und Hallau ein verunfalltes Auto entdeckt.
Nach aktuellem Ermittlungsstand der Schaffhauser Polizei wurde das Fahrzeug kurz zuvor in Wunderklingen von zwei unbekannten Männern gestohlen. Die mutmasslichen Täter sind flüchtig – die Polizei bittet um Hinweise.
Stadt Luzern: Motorradfahrer flüchten vor Kontrolle
Eine Patrouille der Luzerner Polizei beabsichtigte am Mittwoch (30. Juli 2025, ca. 20:00 Uhr) auf der Lidostrasse drei Motorradfahrer aufgrund ihres Fahrverhaltens zur Kontrolle anzuhalten.
Am Donnerstag, 31. Juli 2025, gegen 6:30 Uhr fuhr ein 43-jähriger Autofahrer aus dem Kanton Bern auf der Autobahn A5 in Richtung Lausanne.
Auf Höhe der Ausfahrt Vauseyon prallte das Fahrzeug mit dem Heck gegen die rechte Mauer der Fahrbahn und anschliessend gegen die Betonleitplanke auf der linken Seite der Fahrbahn.
Am Donnerstagvormittag, 31. Juli 2025, ereignete sich kurz nach 10.15 Uhr auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Basel eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeugen.
«Mit der Logistik gewinnt man keinen Krieg, aber ohne Logistik verlierst du jeden.» Dieses Motto prägt das Denken von Hauptmann Brian Raggenbach, Kompaniekommandant einer Transportkompanie der Schweizer Armee.
Im offiziellen Podcast der Armee gibt Raggenbach einen seltenen Einblick in die oft übersehene, aber essenzielle Rolle der Logistik. Er spricht über die Herausforderungen seiner Funktion – und was diese auch für sein ziviles Leben bedeutet.
Am Dienstag (29.07.2025), kurz nach 22:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Coiffeurgeschäft an der Rorschacher Strasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Geschäft.
Am Mittwoch (30.07.2025), kurz vor 12:15 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Dabei wurde ein 27-jähriger Mann unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
In einem Einfamilienhaus in der Birchlimatt in Einsiedeln ist ein Brand ausgebrochen, der zu einer starken Rauchentwicklung führte.
Durch die Feuerwehr konnte der Brand rasch gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.
Der Klausenpass gehört zu den beeindruckendsten und historisch bedeutsamsten Alpenübergängen der Schweiz. Auf einer Höhe von 1’948 Metern verbindet er die Kantone Uri und Glarus und durchquert dabei den eindrucksvollen Naturraum des Schächentals und des Urnerbodens. Die Passstrasse, die sich in unzähligen Kurven durch steile Felsflanken, Bergweiden und Hochmoore windet, ist ein beliebtes Ziel für Touristen, Motorradfahrer und Wandernde und gilt als Meisterwerk des Strassenbaus.
Wissenswertes über die Region rund um den Klausenpass und eindrucksvolle Erlebnisse in der Natur erfahren Sie im folgenden Beitrag.
Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau hat gegen einen heute 38-jährigen polnischen Staatsangehörigen Anklage beim Bezirksgericht Aarau erhoben.
Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, sich im Zeitraum von März 2012 bis Juli 2016 als führendes Mitglied einer international agierenden Tätergruppe an insgesamt 32 sogenannten Enkeltrickbetrügen in der Schweiz beteiligt zu haben.
Am Mittwochabend kollidierte in Fisibach ein Auto mit einem Traktor mit Anhänger.
Das landwirtschaftliche Gespann kippte zur Seite. Verletzt wurde niemand. Es entstand hoher Sachschaden.
Seit Ende Juni führt die Kantonspolizei Wallis verstärkt Kontrollen im gesamten Kantonsgebiet durch, insbesondere auf den Pässen im Oberwallis.
Dabei wurden mehrere erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt sowie vier Raserdelikte registriert.
Am Mittwochnachmittag ist ein Gesellschaftswagen wegen verschiedenen technischen Mängeln in Cazis stillgelegt worden.
Der Chauffeur beabsichtigte, über die San Bernardino-Route zu fahren.
Auf der Obergrundstrasse in Richtung Kriens kam es am Mittwoch (30. Juli 2025, ca. 12:40 Uhr) im Bereich des Paulusplatzes zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos.
Beide Autofahrer wurden beim Unfall leicht verletzt und durch den Rettungsdienst 144 zur Kontrolle ins Spital gefahren.
Die Kantonspolizei Aargau und das Migrationsamt kontrollierten am Dienstag mehrere Spezialitätenläden und Take-Aways.
Dabei stellten sie in fünf Betrieben Verstösse fest. In Aarburg wurde ein Mann ohne Aufenthaltsbewilligung vorläufig festgenommen.
Einblick in den Alltag der Kantonspolizei Wallis!
Letzte Woche durften wir im Rahmen des Ferienpasses von Sitten und Chalais 50 Jugendliche im Alter von 7 bis 13 Jahren bei uns begrüssen.
Brandverhütung am 1. August: Feuerwerk mit Verantwortung zünden.
Die Kantonspolizei Wallis erinnert daran, dass der Umgang mit Feuerwerk am Nationalfeiertag nur unter Einhaltung klarer Regeln erfolgen darf.
Ein Jahr. Ein Team. Ein Ziel. Die Vorprüfung (kurz: EBPV) in Aussicht.
Wir sieben Aspiranten vom Lehrgang 24-2 der Kantonspolizei Schwyz haben uns in den letzten Wochen intensiv auf den praktischen Teil der EBPV vorbereitet.
Stadtpolizei Uster: Varianten, wie eine Beziehung "polizeilich" beendet werden kann...
Spass beiseite – tragt euren Beziehungen Sorge und geniesst die Sommerzeit.
Am Samstag, 26. Juli 2025, gegen 10.00 Uhr, wurde eine Bewohnerin von Echallens Opfer eines Home-Jackings.
Ein Mann, der sich auf dem Treppenabsatz befand, nutzte den Moment, als sie ihre Wohnung am Chemin sur Roche verliess, um sie zurück in die Wohnung zu drängen und ihr zu folgen. Er verschloss die Tür hinter sich.
Solarpanele: Vorsicht vor zunehmenden Betrugsfällen!
Seit mehreren Wochen verzeichnet die Polizei eine Zunahme von Betrugsfällen im Zusammenhang mit Solarpanel-Angeboten.
In der Nacht auf heute, gegen 01.40 Uhr, brach auf dem Firmengelände der BKW an der Rue Emile Boéchat 83 in Delémont ein Brand aus.
Der CRISD rückte mit vier Fahrzeugen und zwölf Feuerwehrleuten aus, die das Feuer rasch unter Kontrolle bringen konnten.
Nach einem Felssturz oberhalb der Kantonsstrasse 221 zwischen Wilderswil und Zweilütschinen haben Fachleute das betroffene Gebiet besichtigt.
Eine erste Beurteilung ergab, dass derzeit keine Gefahr für die Kantonsstrasse besteht. Deshalb ist sie auch während der Nacht doppelspurig befahrbar.
Der Kriminalität mit Daten und Spürsinn auf den Versen
Während die uniformierten Polizistinnen und Polizisten bereits auf dem Weg zum nächsten Einsatz sind, beginnt für David Musard und sein Team der Kriminalanalysebrigade die Arbeit.
Am Mittwoch, 30. Juli 2025, gegen 17.15 Uhr ereignete sich im Kreisel der Autobahnzufahrt in Chevenez ein Verkehrsunfall mit zwei Personenwagen.
Aus bislang unbekannten Gründen fuhr ein Fahrzeug mit der Front ins rechte Heck eines zweiten Fahrzeugs, das bereits im Kreisel war.
Der Alpenraum befindet sich in den nächsten Tagen am Südrand einer Tiefdruckzone mit Zentrum bei Dänemark.
Mit nordwestlicher, ab Freitag westlicher Höhenströmung fliesst schubweise feuchtekühle Luft zur Alpennordseite. Die Alpensüdseite bleibt bis Donnerstag im Schutz der Alpen wetterbegünstigt.
In den Vormittagsstunden des 30.07.2025 kam es im Kreuzungsbereich Untere Augartenstraße/Obere Augartenstraße zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Einsatzfahrzeug der Polizei und einem Rettungsfahrzeug des Roten Kreuzes.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr das Polizeifahrzeug im Einsatz vom Gaußplatz kommend die Obere Augartenstraße in Richtung Taborstraße.
Korpskommandant Laurent Michaud, Chef Kommando Operationen, besucht vom 30. Juli bis 2. August 2025 die mit der SWISSCOY in der Kosovo Force (KFOR) und der European Union Force (EUFOR) in Bosnien und Herzegowina im Einsatz stehenden Schweizer Armeeangehörigen.
Er wird dabei von Nationalrat Heinz Theiler (SZ) begleitet.
Heute Mittwoch, 30. Juli 2025, kurz nach 09.00 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über einen Verkehrsunfall auf der Sittlisalp informiert.
Mutmasslich kam es beim Ausparkieren eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern zu einer Kollision mit einem Kind.
Mitte April ist im Dachstock eines Mehrfamilienhauses in Signau ein Feuer ausgebrochen.
Die Ermittlungen zur Brandursache sind mittlerweile abgeschlossen. Gemäss diesen ist der Brand auf einen technischen Defekt einer im Dach integrierten Photovoltaikanlage zurückzuführen.
In den vergangenen Tagen sind bei der Kantonspolizei Schwyz vermehrt Meldungen wegen einer neuen Betrugsmasche eingegangen.
Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Anrufe von Bankmitarbeitenden erhalten, die Ihnen unbekannt sind. Es könnte sich um eine Betrugsmasche handeln.
Ein 72-jähriger Mann ist einem Liebesbetrug zum Opfer gefallen.
Nachdem er finanziell ruiniert war, bat er Dutzende Freunde und Bekannte um Geld, das er nie zurückzahlte. Der Schaden für die Betroffenen beläuft sich auf über 600'000 Franken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.