Infos rund um den Gotthard:
#A2 - Chiasso -> Gotthard - zwischen Faido und Airolo 7 km Stau, Überlastung, Zeitverlust von bis zu 1 Stunde und 10 Minuten
Oberägeri: Jugendlicher tätlich angegangen und beraubt - Zeugenaufruf
Drei vermummte Männer haben einem 16-Jährigen seinen Elektrostehroller sowie persönliche Gegenstände entrissen und ihn eine Böschung runtergeschubst.
Am Samstag, 02.08.2025, ereignete sich in Bilten ein Brandfall mit Sachschadenfolge.
Aus noch unbekannten Gründen entzündete sich kurz vor 11.30 Uhr der Dachbereich eines Wintergartens, nachdem der Hauseigentümer vorgängig den sich im Wintergarten befindlichen Holzofen eingefeuert hatte.
In Olten im Bereich des Stadtzentrums kam es am Freitag, 1. August 2025, zu zwei Entreissdiebstählen.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
In der Nacht von Freitag auf Samstag rückte die Kantonspolizei nach einem Einbruchsversuch in ein Juweliergeschäft in Schmitten aus.
Dank der Spürnase zweier Polizeihunde konnten zwei mutmassliche Täter festgenommen werden. Die Ermittlungen dauern an.
Grabs: Raub auf Spaziergänger
Am Samstag (02.08.2025), kurz nach 01:45 Uhr, haben zwei maskierte und schwarz gekleidete Männer einen Spaziergänger an der Kiesfangstrasse ausgeraubt.
Rüthi: Jugendlicher angegriffen
Am Freitagabend (01.08.2025), kurz vor 21:50 Uhr, hat ein 48-jähriger vermummter Mann, auf der Unterfurtstrasse, einen 15-jährigen Jugendlichen angegriffen. Der Beschuldigte wurde festgenommen.
Obwohl die Stadtpolizei am 31. Juli und 1. August 2025 rund 20 Mal wegen Meldungen zu Feuerwerk ausrückte, kam es kaum zu polizeilichen Massnahmen.
Vereinzelt wurden Feuerwerkskörper in gefährlicher Weise abgebrannt und so Verkehrsteilnehmende gefährdet.
Eine derzeit unbekannte Täterschaft hat zwischen Donnerstag und Freitag, 31. Juli 2025 und 1. August 2025, in Zuchwil entlang der Trafostrasse und dem Emmenholzweg mehrere parkierte Fahrzeuge mutwillig beschädigt.
Es entstand erheblicher Sachschaden. Die Polizei sucht Zeugen.
Kanton Schaffhausen: Polizei zieht grundsätzlich positives Fazit zum Nationalfeiertag
(SHPol) Der gestrige Schweizer Nationalfeiertag ist aus Sicht der Schaffhauser Polizei mehrheitlich ruhig verlaufen. Neben einzelnen Einsätzen wegen Ruhestörungen kam es in Thayngen zur mutwilligen Sprengung mehrerer Briefkästen. Verletzt wurde niemand.
Am Freitagabend, 1. August 2025, kurz nach 22.30 Uhr, kam es in einem Einfamilienhaus an der Tramstrasse in Muttenz BL zu einem Brandausbruch.
Verletzt wurde niemand.
Der Nationalfeiertag verlief aus Sicht der Kantonspolizei Thurgau ohne grössere Zwischenfälle.
Bis zum Samstagmorgen gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale rund zwei Dutzend Meldungen wegen Feuerwerks und Ruhestörungen ein.
Vor wenigen Tagen überraschte ein Hausbewohner spätabends einen Einbrecher und hielt ihn zurück, bis ihn die Polizei festnahm.
Weil sich der Eindringling wehrte, erlitt der Bewohner Verletzungen.
Mutmasslich unter Drogen- und Medikamenteneinfluss schlief eine Automobilistin am Steuer ein und kam von der Strasse ab.
Eine Ambulanz brachte die Lenkerin ins Spital.
Der Nationalfeiertag (1.8.2025) ist aus Sicht der Kantonspolizei St.Gallen äusserst ruhig verlaufen.
Es kam nur zu ganz wenigen Einsätzen im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten oder dem Einsatz von Feuerwerkskörpern.
Die Schweiz liegt bis am Sonntag im Einflussbereich einer Tiefdruckzone über dem Süden Skandinaviens. Mit einer westlichen Strömung wird schubweise feuchte und instabile Luft zum Alpenraum geführt.
Am Samstag dreht die Strömung allmählich auf Nordwest und es fliesst kühlere, aber weiterhin feuchte Luft zur Alpennordseite und zu den Alpen. Auf der Alpensüdseite hingegen wird die Luftmasse mit aufkommendem Nordwind abgetrocknet.
Gestern, am Donnerstag, den 31.07.2025, stürzte ein Downhillfahrer auf dem GurtenTrail und verletzte sich schwer.
Dank der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst Bern, der Berufsfeuerwehr Bern, der Feuerwehr Köniz, der Polizei Bern und der Rega konnte der Patient schonend und innerhalb weniger Minuten ins Spital transportiert werden.
Pfoten bereit, Wurst im Visier – gemeinsam im Einsatz für eine entspannte Bundesfeier!
Ob auf zwei oder vier Beinen – wir waren bereit, damit ihr den 1. August entspannt geniessen konntet.
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Am Freitag, 1. August 2025, kam ein Linienbus in La Tour-de-Peilz von der Fahrbahn ab und beschädigte mehrere Fahrzeuge.
Bei dem Unfall wurde niemand verletzt.
Am Freitag (01.08.2025) wurde im Reservoir Rebberg in Uhwiesen eine Verunreinigung des Trinkwassers festgestellt.
Aufgrund eines vermuteten Defekts im Zuleitungssystem zum Reservoir Rebberg in Uhwiesen wurde das Trinkwasser im Reservoir verunreinigt.
Auf der Autobahn A4 bei Lindencham hat ein 27-jähriger Autofahrer am 1.8.2025 die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.
Dieses prallte in die Mittelleitplanke, drehte sich um die eigene Achse und kam auf dem Überholstreifen zum Stillstand.
Eine 29-jährige Autofahrerin hat heute, am Freitag, den 1.8.2025, kurz nach 13:30 Uhr auf der Zugerstrasse in Neuägeri (Gemeinde Unterägeri) die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und ist von der Strasse abgekommen.
Das Auto durchbrach einen Zaun und kam in einem angrenzenden Garten zum Stillstand.
Am 1. 8. kam es zum Selbstunfall eines Zweiradlenkers.
Kurz vor 11:00 Uhr ist ein E-Bikefahrer auf der Dersbachstrasse in Buonas aus noch nicht bekannten Gründen selbstständig gestürzt.
Am Donnerstag ist es auf der Autostrasse A13 in Bonaduz zu einer Auffahrkollision zwischen drei Personenwagen gekommen.
Zwei Personen wurden dabei verletzt.
Am Freitag, 1. August 2025, gegen 13:30 Uhr wurde die Feuerwehr SDIS Valtra wegen eines Hausbrands an der Rue des Raies 4 in Buttes alarmiert.
Die Einsatzkräfte belüfteten das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss des Wohnhauses.
#A2 – Chiasso → Gotthard: Behinderung wegen Pannenfahrzeug
Zwischen dem Piumogna-Tunnel und dem Casletto-Tunnel bei Airolo ist derzeit der rechte Fahrstreifen der Autobahn A2 gesperrt.
Wenn am 1. August in der ganzen Schweiz Höhenfeuer lodern, Feuerwerke den Nachthimmel erhellen und auf Dorfplätzen ausgelassen gefeiert wird, scheint die Welt für einen Moment stillzustehen.
Doch hinter der Kulisse der Festfreude leisten Polizei, Feuerwehr, Rettungskräfte und Armee hochkonzentrierte Arbeit. Sie schaffen die Sicherheit, die solche Feiern erst möglich macht – ruhig, verlässlich, oft unsichtbar.
Steinschlag auf Autobahn A3 – Fahrbahn wieder offen
Am Freitag, 01.08.2025, ereignete sich auf der Autobahn A3, Fahrtrichtung Zürich, bei Filzbach GL ein Steinschlag.
Wildegg: Auf Diebestour gefasst
Von zivilen Fahndern beobachtet, öffnete ein Dieb am Bahnhof Wildegg zwei Warenautomaten und entwendete Geld. Beim Versuch, der Polizei davonzurennen, stürzte und verletzte er sich.
Die Feuerwehr Rüti wünscht der Bevölkerung einen schönen und sicheren 1. August!
Mit einem stimmungsvollen Foto meldet sich die Feuerwehr Rüti zum Nationalfeiertag – verbunden mit einem herzlichen Dank für das Vertrauen und der Versicherung, dass sie auch heute für die Bevölkerung einsatzbereit ist.
Im Spier-Tunnel auf der Autobahn A2 ist es am Donnerstagnachmittag zu einer massiven Auffahrkollision gekommen.
Fünf Fahrzeuge waren involviert, darunter ein Motorrad. Der Motorradfahrer musste mit Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Wittenbach: Fahrunfähig und ohne Ausweis verunfallt – hoher Sachschaden
Am Freitag (01.08.2025), kurz nach 03:40 Uhr, ist es auf der Arbonerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Ein 23-jähriger Mann war fahrunfähig und ohne Ausweis unterwegs. Es entstand sehr hoher Sachschaden.
Remetschwil: Ausserorts mit 163 km/h gemessen
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle erfasste die Kantonspolizei am Donnerstag einen Automobilisten, der ausserorts mit 163 km/h unterwegs war. Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Am 1. August feiert die Schweiz ihren Nationalfeiertag. An diesem Tag erinnern sich die Schweizerinnen und Schweizer an den Bundesbrief von 1291, der als Gründungsdokument der Eidgenossenschaft gilt. Überall im Land finden Feierlichkeiten statt: Es gibt festliche Reden, Lampionumzüge, Feuerwerke und das traditionelle Höhenfeuer, das die Verbundenheit der Kantone symbolisiert.
Polizei.news gratuliert der Schweiz herzlich zum Geburtstag! Der 1. August ist nicht nur ein Tag des Feierns, sondern auch ein Tag, an dem Werte wie Freiheit, Unabhängigkeit und Zusammenhalt im Mittelpunkt stehen. Die Polizei sorgt an diesem besonderen Tag für Sicherheit und einen reibungslosen Ablauf der Festlichkeiten, damit alle Bürgerinnen und Bürger unbeschwert feiern können.
Steinschlag auf Autobahn A3 – vier Autos beschädigt
Am Freitag, 01.08.2025, ereignete sich auf der Autobahn A3, Fahrtrichtung Zürich, bei Filzbach GL ein Steinschlag.
Am frühen Freitagmorgen kam in Wohlen ein mit drei jungen Männern besetztes Auto von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Hauswand.
Der 16-jährige Lenker und sein Beifahrer kamen ums Leben. Der zweite Mitfahrer wurde schwer verletzt ins Spital gebracht.
Zug: Rega-Einsatz nach Selbstunfall
Ein Fahrradfahrer ist in eine Verkehrsinsel gefahren und zu Boden gestürzt. Mit erheblichen Verletzungen wurde er mit einem Rettungshelikopter ins Spital eingeliefert.
Zullwil: Selbstunfall mit einem Auto – leicht verletzt
Auf der Eichelbergstrasse in Zullwil ist es in der Nacht auf Freitag, 1. August 2025, zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Der Autolenker wurde leicht verletzt.
Goldach: Grill zu nahe an der Hauswand
Am Donnerstag (31.07.2025), kurz nach 19:10 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand bei einem leerstehenden Mehrfamilienhaus am Schülerweg erhalten.
Altstätten: Küchenbrand
Am Donnerstag (31.07.2025), kurz nach 17:30 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einer Wohnung an der Heidenerstrasse erhalten.
Rorschach: Einbruch in Vereinslokal
Zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (31.07.2025), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Vereinslokal in der Industriestrasse eingebrochen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.