Schweiz

Zürich ZH: Binzmühlestrasse wegen Belagsarbeiten vier Tage komplett gesperrt

Von Dienstag, 5. August 2025, 5 Uhr bis Freitag, 8. August 2025, 18 Uhr, ist die Binzmühlestrasse im Abschnitt zwischen der Seebacherstrasse und der Kügeliloostrasse durchgehend gesperrt. Die Umleitung erfolgt stadtein- sowie stadtauswärts über die Wehntaler- und die Regensbergstrasse.

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Silenen UR: Auto kracht in Leitplanke auf A2 – Fahrer verletzt, 70'000 Franken Schaden

Gestern Sonntag, 3. August 2025, kurz nach 08.45 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über einen Verkehrsunfall auf der Autobahn A2 informiert. Demnach verlor der Lenker eines Fahrzeugs mit Zürcher Kontrollschildern bei Silenen die Kontrolle über sein Auto und kollidierte seitlich mit der Leitplanke.

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Delémont JU: Betrüger geben sich als Polizisten aus – Polizei warnt eindringlich

Deutlich mehr Betrugsfälle durch falsche Polizisten im Kanton Jura – die Kantonspolizei warnt erneut vor dieser perfiden Masche. Seit Anfang 2025 wurden im Jura bereits 11 vollendete Betrugsfälle und 3 Versuche registriert. Die Täter zielen vor allem auf alleinlebende ältere Personen ab.

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Wetter am Montag, 04.08.2025: Sonne setzt sich langsam gegen Wolken durch

Die Schweiz liegt am Sonntag noch am Rande einer Tiefdruckzone, die sich von Skandinavien bis zum Balkan erstreckt. Mit einer nordwestlichen Strömung fliesst mässig feuchte Luft besonders zu den zentralen und östlichen Landesteilen. Am Montagvormittag zieht eine okkludierte Front über Deutschland hinweg und ihre Ausläufer streifen den Osten der Schweiz.

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BAZG: So wählt der Zoll seine Spürhunde – Rassewahl entscheidet über den Einsatz

Hinter jedem Diensthund steckt eine durchdachte Wahl. In diesem Video spricht Lucia, Leiterin des Fachbereichs Hunde beim BAZG, darüber, wie die Hunde ausgewählt werden, die unser Team verstärken.

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Lugano TI: 19-Jähriger bei Schlägerei nahe Bushaltestelle Botta schwer verletzt

Wie die Kantonspolizei mitteilte, kam es am 1. August 2025 kurz vor Mitternacht in der Nähe der Bushaltestelle Botta in Lugano zu einem Streit zwischen mehreren Personen. Aus noch ungeklärten Gründen eskalierte der Streit nach ersten Rekonstruktionen, wobei ein 19-jähriger Schweizer Bürger aus der Region Bellinzona verletzt wurde.

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Kapo ZH: Polizeihunde trainieren Helieinsätze – sichere Luftverlegung im Fokus

Haben Sie Flugangst? Dem einen oder anderen unserer Diensthunde ist es beim ersten Helikopterflug zunächst wohl auch etwas unwohl. In regelmässigen Trainings übt die Kantonspolizei Zürich nicht etwa die Reise in die Ferien, sondern die rasche und sichere Verschiebung ihrer Hunde samt Diensthundeführerinnen und -führern an den Einsatzort.

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Seewen SZ: Grauer Subaru rammt Signaltafel und flüchtet – Polizei sucht Zeugen

Am Samstagabend, 2. August 2025, kollidierte ein Autofahrer kurz nach 22:30 Uhr auf dem Seemattliweg in Seewen, unmittelbar bei der Kreuzung mit der Lauerzerstrasse, mit einer Signalisationstafel.  Der unbekannte Lenker entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern.

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Polizei.news: Das führende Nachrichtenportal für Blaulichtmeldungen im DACH-Raum

Polizei.news informiert fundiert über das Blaulichtgeschehen – aktuell, zugänglich und mit einer Reichweite, die ihresgleichen sucht. Das Online-Nachrichtenportal veröffentlicht offizielle Polizeimeldungen sowie weitere Einsatznachrichten aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Liechtenstein. Leserinnen und Leser finden hier gebündelte Informationen, die Vertrauen schaffen und Orientierung geben – jeden Tag neu.

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Weisstannental SG: Jungwölfe nachgewiesen – Schilt-Rudel zieht Nachwuchs gross

Jungwölfe im Weisstannental nachgewiesen Bereits am 23. Juli 2025 ist der erste Nachweis eines Wolfsrudels mit Jungen im Weisstannental gelungen. Mit einer Fotofalle konnten zwei Jungwölfe nachgewiesen werden. Hierbei handelt es sich vermutlich um das Schilt-Rudel, das sich im letzten Jahr im Schilstal fortgepflanzt hat.

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Lugano TI: Zwei Algerier nach Uhrenraub an Schweizer ausgeliefert – weitere Täter im Visier

Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben die kürzlich erfolgte Festnahme eines 34-jährigen und eines 25-jährigen Algeriers mit Wohnsitz im Ausland bekannt. Die beiden stehen im Verdacht, an einem Raubüberfall beteiligt gewesen zu sein, der sich am 18. August 2024 in den Strassen im Zentrum von Lugano ereignete.

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Kapo Aargau: Sofortbewerbung für Polizeiausbildung – Infoabende ab August 2025

BIG NEWS für Bewerber-/innen! Neu kannst du dich laufend bei der Kantonspolizei Aargau für die Polizeiausbildung bewerben und erhältst innerhalb kurzer Zeit eine Zu- oder Absage.

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Pianezzo TI: Mann (44) stürzt bei Gartenarbeiten 8 Meter tief – schwer verletzt

Die Kantonspolizei meldet, dass es heute kurz nach 15 Uhr in Pianezzo an der Via Monti di Paudo zu einem Unfall gekommen ist. Aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, stürzte ein 44-jähriger Schweizer mit Wohnsitz in der Region Bellinzona gemäss ersten Rekonstruktionen bei Grünpflegearbeiten in der Nähe einer Mauer aus rund 8 Metern Höhe.

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Wetter am Sonntag, 03.08.2025: Sonne im Süden, Schauer im Osten, freundlich im Westen

Die Schweiz liegt bis am Sonntag im Einflussbereich einer Tiefdruckzone über dem Süden Skandinaviens. Mit einer nordwestlichen Strömung fliesst mässig feuchte Luft besonders noch zu den zentralen und östlichen Landesteilen, während am Sonntag aus Westen der Hochdruckeinfluss zunimmt. Die Alpensüdseite ist mit Nordwind entlastet. Am Montag gelangt mit einer Warmfront wieder wärmere, aber besonders in der Höhe erneut feuchtere Luft zu uns.

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Obwalden OW: Leidenschaft für Berge und Blaulicht? Jetzt Polizist/-in werden!

Sind Bärgä diis – de chum zu iis! Seit über 35 Jahren bin ich im Einsatz, wenn es in den Bergen ernst wird. Ob bei Ski-, Kletter- oder Sportunfällen in unwegsamem Gelände – wir rücken aus, wenn Menschen in Gefahr sind und Sachverhalte genau dokumentiert werden müssen.

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Kloten ZH: Italienerin und zwei Kroatinnen nach Wohnungseinbruch verhaftet

Kloten: Drei Frauen nach Wohnungseinbruch verhaftet Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitagnachmittag (01.08.2025) in Kloten drei Frauen verhaftet, die zuvor in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses eingebrochen sind. Es konnten diverse entwendete Gegenstände sichergestellt werden.

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Bilten GL: Dachbrand nach Einfeuern eines Holzofens – Wintergarten beschädigt

Am Samstag, 02.08.2025, ereignete sich in Bilten ein Brandfall mit Sachschadenfolge. Aus noch unbekannten Gründen entzündete sich kurz vor 11.30 Uhr der Dachbereich eines Wintergartens, nachdem der Hauseigentümer vorgängig den sich im Wintergarten befindlichen Holzofen eingefeuert hatte.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.