Schweiz

Rothenburg LU: Selbstunfall auf A2 – Lenker prallt in Leitplanke, 20'000 Franken Schaden

Ebenfalls am Sonntagabend (20. Juli 2025, nach 21:30 Uhr) kam es auf der Autobahn A2 bei Rothenburg in Fahrtrichtung Norden zu einem Selbstunfall. Ein 47-jähriger Fahrzeuglenker verlor die Kontrolle über sein Auto und prallte damit gegen die Mittelleitplanke.

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Knutwil LU: 20-Jähriger baut Selbstunfall auf A2 – ohne Führerausweis unterwegs

Am Sonntagabend (20. Juli 2025, ca. 21:50 Uhr) verursachte ein 20-jähriger Mann auf der Autobahn A2 (in Fahrtrichtung Süden) einen Selbstunfall. Bei starkem Regen verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte mehrfach gegen die Betonelemente der Mittelleitplanke.

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Nottwil LU: Betrunkener Autofahrer (33) baut Selbstunfall – Ausweis abgenommen

Am frühen Sonntagmorgen (20. Juli 2025, kurz vor 04:00 Uhr) kam es auf der Kantonsstrasse in Nottwil zu einem Selbstunfall. Ein 33-jähriger Autofahrer, der unter Alkoholeinfluss stand (0,43 mg/l), verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Strasse ab. Verletzt wurde niemand.

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Dagmersellen LU: VW-Bus prallt bei Regen auf A2 in Mittelleitplanke – 35'000 Franken Schaden

Am Sonntagabend (20. Juli 2025, ca. 20:00 Uhr) verlor ein 67-jähriger Lenker auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden aufgrund starken Regens die Kontrolle über seinen VW-Bus. Das Fahrzeug prallte gegen die Mittelleitplanke.

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Cham ZG: Schleuderunfall in der Blegikurve – Totalschaden auf der A14

Am Sonntagabend (20. Juli 2025), um 21:30 Uhr, verlor ein 27-jähriger Autofahrer auf der Autobahn A14 in der Blegikurve in Cham die Kontrolle über sein Fahrzeug. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit geriet das Auto ins Schleudern, prallte zuerst gegen die linke, dann gegen die rechte Leiteinrichtung.

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Baar ZG: Rollerfahrer (58) prallt in Auto – leicht verletzt ins Spital gebracht

Am Samstagmittag (19. Juli 2025), kurz vor 12:00 Uhr, kam es auf der Südstrasse in Baar, bei der Einmündung der Baarerstrasse, zu einem Verkehrsunfall. Ein 58 -jähriger Rollerfahrer verlor die Kontrolle über sein Zweirad, überquerte eine Sperrfläche und kollidierte seitlich mit dem Auto eines 85-jährigen Lenkers.

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Couvet NE: Sprengstoffanschlag auf Bancomat – Gebäude schwer beschädigt

In der Nacht auf Montag, 21. Juli 2025, gegen 3 Uhr morgens, wurde der Bancomat der Post in Couvet an der Grand-Rue Ziel eines Sprengstoffanschlags durch eine Gruppe von mindestens fünf Personen. Die Explosion verursachte keine Verletzten, richtete jedoch erheblichen Sachschaden an.

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Gotthard TI: Stau auf A2 Richtung Gotthard zwischen Erstfeld und Wassen – Unfallfolge

Verkehrsinfo Gotthard – Stau auf der A2 zwischen Erstfeld und Wassen nach vorausgegangenem Unfall. Laut TCS Gotthard staut sich der Verkehr auf der A2 Richtung Gotthard zwischen Erstfeld und Wassen. Ein vorausgegangener Unfall ist die Ursache für die aktuelle Überlastung.

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Gotthard TI: Stau auf A2 – Richtung Gotthard zwischen Quinto und Airolo, Verzögerung

Aktuelle Verkehrsinfo Gotthard – Stau auf A2 Richtung Gotthard zwischen Quinto und Rastplatz Dosierstelle Airolo. Derzeit kommt es auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Gotthard zwischen Quinto und dem Rastplatz Dosierstelle Airolo zu einer Überlastung. Der Stau erstreckt sich über rund 3 Kilometer, mit einem Zeitverlust von bis zu 30 Minuten.

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Therwil BL: Einbrecher flüchtet – Diensthund "Clay" stellt Kosovaren, Polizist verletzt

In der Nacht von Sonntag, auf Montag, 20. / 21. Juli 2025, kurz nach 01.15 Uhr, wurde in ein Wohnhaus im Birsmatthof in Therwil BL eingebrochen. Die Polizei Basel-Landschaft konnte in der Folge einen mutmasslichen Einbrecher festnehmen.

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Steinen SZ: Frontalcrash auf Schwyzerstrasse – zwei Verletzte, Verdacht auf Alkohol

Am Sonntagabend, 20. Juli 2025, kam es um 21:20 Uhr auf der Schwyzerstrasse in Steinen zu einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen. Dabei erlitt der 30-jährige Lenker, welcher in Richtung Seewen unterwegs war, erhebliche Verletzungen.

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Basel BS: A2-Osttangente wird nachts gesperrt – Bauarbeiten im Tunnel Schwarzwald

A2 Erhaltungsmassnahmen Osttangente: Nachtsperrungen Tunnel Schwarzwald und Bauphasenumstellung Ab dem 27. Juli werden sechs Wochen lang diverse Arbeiten ausgeführt, die Sperrungen zwischen der Verzweigung Wiese und Basel Breite erfordern. Aufgrund der Verkehrssicherheit wird in der Nacht bei geringerem Verkehrsaufkommen gearbeitet.

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Troistorrents VS: Polizei warnt vor bewaffneten Tätern – Fahndung nach Waffeneinbruch läuft

Am frühen Montagmorgen wurde in einem Waffengeschäft im Unterwallis ein Einbruchdiebstahl verübt. Die Täterschaft floh mit dem Deliktsgut vom Tatort. Umgehend wurde in der Region ein umfangreiches Fahndungsdispositiv eingerichtet.

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Buochs/Ennetbürgen NW: Drei Einbrüche in zwei Tagen – Schweizer (18) festgenommen

Zwischen Donnerstag, den 17. Juli und Samstag, den 19. Juli 2025, ereigneten sich in Buochs und Ennetbürgen drei Einbruchdiebstähle zum Nachteil von zwei Restaurationsbetrieben und einer Firma die Dienstleistungen anbietet. Entwendet wurden dabei, neben mehreren tausend Schweizer Franken, unter anderem Getränke und Zigaretten.

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Corsier-sur-Vevey VD: Auto überschlägt sich in Rebberg – Jugendlicher schwer verletzt

Sonntag, 20. Juli 2025, gegen 08.00 Uhr, ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall mit einem alleinbeteiligten Personenwagen auf der Route de Châtel-St-Denis, auf Höhe der VMCV-Bushaltestelle Châtillon, in der Gemeinde Corsier-sur-Vevey. Der Zentrale Polizeidienst Waadt (CVP) wurde über den Unfall informiert.

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Wetterbericht für Montag, 21. Juli 2025: Wechselhaft, windig und regional gewittrig

Der Alpenraum liegt auf der Vorderseite einer Tiefdruckzone bei den Britischen Inseln in einer südwestlichen Höhenströmung. Heute Abend erfasst eine markante Kaltfront zunächst die Alpennordseite und die Alpen, am Montag dann auch die Alpensüdseite. Am Montag zieht die Störung langsam ostwärts in Richtung Tschechien, allerdings ist die Luftschichtung über der Schweiz auf Grund von Höhenkaltluft weiterhin instabil. Im Verlauf des Dienstags baut sich über dem Alpenraum ein Zwischenhoch auf.

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Zwingen BL: Vermisster Mann tot aufgefunden – Polizei schliesst Dritteinwirkung aus

Update zu dieser Vermisstmeldung (30.10.2025) Der seit dem 20. Juli 2025 vermisste Mann ist am 29. Oktober 2025 tot aufgefunden worden. Es bestehen keine Anhaltspunkte für eine Dritteinwirkung. Nähere Angaben werden aus Gründen der Pietät sowie aus Rücksicht auf die Angehörigen nicht gemacht.

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Illnau ZH: Rennvelofahrer (44) bei Kollision schwer verletzt – Rega fliegt ins Spital

Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Rennvelofahrer ist am Sonntagnachmittag (20.7.2025) in Illnau (Gemeindegebiet Illnau-Effretikon) der Zweiradfahrer schwer verletzt worden. Ein Rettungshelikopter transportierte ihn in ein Spital.

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Zürich ZH: Polizei stoppt mehrere fahrunfähige Lenker – Ausweise entzogen, Unfälle geprüft

Die Kantonspolizei Zürich und die kommunalen Polizeikorps im Kanton Zürich setzten am Wochenende den Schwerpunkt ihrer Kontrolltätigkeit auf die Fahrfähigkeit von Verkehrsteilnehmenden. Diverse Autofahrerinnen und Autofahrer mussten aus dem Verkehr gezogen werden.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.