Bei einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Fussgänger ist am Freitagmorgen (18.7.2025) in Buch am Irchel der Fussgänger schwer verletzt worden.
Gegen 6.30 Uhr fuhr ein 27-jähriger Mann mit einem Lieferwagen auf der Dorfemerstrasse vom Weiler Wiler Richtung Dorf.
Auf der Pestalozzistrasse in Emmen wurde am Mittwoch (16. Juli 2025, ca. 16:00 Uhr) durch eine Patrouille der Luzerner Polizei ein Autofahrer kontrolliert.
Dabei wurde festgestellt, dass der 24-jährige nicht im Besitz eines gültigen Führerausweises ist.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 13. Juli 2025 ein 36-jähriger, ein 40-jähriger und ein 46-jähriger Mann – allesamt algerische Staatsbürger mit Wohnsitz in Frankreich – festgenommen wurden.
Sie werden verdächtigt, an einem Raubüberfall beteiligt gewesen zu sein, der sich kurz nach 21:30 Uhr auf der Piazza Bernardino Luini in Lugano ereignete.
Ein Velofahrer verunfallte am Donnerstag in Hefenhausen.
Als Unfallursache steht ein medizinisches Geschehen im Vordergrund. Der Mann verstarb am Unfallort.
Die Kantonspolizei meldet, dass es heute kurz nach 6 Uhr in Tegna, im Gebiet Campi Grandi di Sotto, zu einem Verkehrsunfall gekommen ist.
Ein 37-jähriger Schweizer aus der Region Locarno war mit einem Elektroroller unterwegs.
Am Mittwoch, 16. Juli 2025, kam es in den frühen Nachmittagsstunden in der Region Les Diablerets zu einem schweren Wingsuit-Unfall.
Ein Mann verlor dabei sein Leben. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.
Auf der Balmbergstrasse in Günsberg ist es am Donnerstagabend, 17. Juli 2025, zu einer Kollision zwischen einem Fahrrad und einem Motorrad gekommen.
Beide Lenker wurden dabei verletzt und mussten mit einer Ambulanz respektive mit einem Rettungshelikopter der Rega in ein Spital gebracht werden. Die Passstrasse war während rund einer Stunde komplett gesperrt.
Am Donnerstagabend stürzte ein Mann in einem Restaurant in Kradolf.
Er verletzte sich beim Unfall schwer und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
GEWOHNHEITEN ÄNDERN, UM NICHT BELÄSTIGT ZU WERDEN? GEITS NO?
Der Sommer ist da. Und mit ihm die Zeit, in der man draussen sitzt, ins kühle Nass springt und Festivals besucht.
In einem Teil des zweiwöchigen Verkehrspolizeikurses wird das Kontrollieren von Motorrädern verfeinert.
Gut ausgerüstet mit Tipps und Tricks ging es später in eine praktische Kontrolle.
Am Donnerstagnachmittag (17.07.2025) hat sich aus noch ungeklärten Gründen in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen einem Velo und einem Auto ereignet.
Bei dieser Kollision wurde der Velofahrer verletzt. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Ab dem 4. August 2025 bleiben unsere Regionalwachen auch samstags geschlossen.
Die telefonische Erreichbarkeit wird den neuen Öffnungszeiten angepasst.
Mit dem E-Bike entspannt unterwegs – für alle ab 60
Sie möchten gemeinsam mit Ihrer Gruppe mehr Fahrpraxis gewinnen und sich im Umgang mit dem E-Bike wohler fühlen? In unserem kostenlosen Kurs zeigen wir Ihnen in rund 3,5 Stunden, worauf es ankommt – ganz ohne Leistungsdruck, aber mit viel Raum zum Ausprobieren.
Schiesserei, Gewalt, Verletzte: Damit wir auch auf die anspruchsvollsten Lagen vorbereitet sind, üben wir regelmässig.
Ein intensives, aber wichtiges Training, um im Ernstfall Leben zu retten.
Eine Autofahrerin bog am Donnerstag (16. Juli 2025, ca. 14:00 Uhr) vom Grenzweg nach links in die Baselstrasse ein.
Dabei übersah sie ein Auto, welches von links stadteinwärts fuhr.
Die Rega führt jedes Jahr über 14'000 Helikopter-Einsätze in der ganzen Schweiz durch.
Dabei ist die Sprachkompetenz der Einsatzleiterinnen und -leiter zentral für den Erfolg.
Wasser schiesst die Strassen hinab, Schutt versperrt Zufahrten und Zugänge, Keller werden überflutet – handelt es sich um ein Unwetter in einer Gebirgsregion?
Nein, es ist ein Wasserrohrbruch mitten in der Stadt Zürich, der über sechs Stunden andauerte und sechs städtische Dienstabteilungen beschäftigte.
Littering schadet der Umwelt, ist im Kanton Schwyz verboten und kann zu einer Busse von bis zu CHF 250.– führen!
Trage zu einer sauberen Schweiz bei und entsorge deinen Abfall korrekt.
Auf der Hauptstrasse in Kottwil ist es am Mittwoch (16. Juli 2025, kurz nach 16:30 Uhr) aus noch ungeklärten Gründen zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen.
Zwei Personen begaben sich zur Kontrolle selbstständig ins Spital.
Ein Autofahrer fuhr am Mittwoch (16. Juli 2025, ca. 17:20 Uhr) auf der Autobahn A14 in Richtung Luzern.
Aus noch ungeklärten Gründen geriet das Fahrzeug ins Rutschen und prallte gegen die linksseitige Leitplanke.
Am Mittwoch (16. Juli 2025, ca. 20:15 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Autobahn A2 in Richtung Norden.
Nach der Einfahrt Sursee geriet er aus noch ungeklärten Gründen ins Schleudern und kollidierte zuerst mit der linken und anschliessend mit der rechten Leitplanke.
Ein Autofahrer fuhr am Donnerstag (17. Juli 2025, kurz nach 05:00 Uhr) auf der Menznauerstrasse in Richtung Willisau.
In Daiwil kollidierte er aus noch ungeklärten Gründen mit einer Baustellenampel und der Abschrankung.
Die Schweiz darf sich morgen auf einen überwiegend sonnigen Tag freuen. Hohe Wolkenfelder ziehen zwar zeitweise durch, besonders in den frühen und späten Stunden – doch sie trüben das freundliche Wetter kaum. In den Niederungen steigen die Temperaturen auf sommerliche 27 bis 29 Grad, begleitet von nur schwachem Wind.
Auch in den Bergen bleibt es ruhig, die Nullgradgrenze liegt verbreitet über 4100 Meter. Ideale Bedingungen also für Aktivitäten im Freien – mit Sonnencreme im Gepäck.
Menschenhandel ist ein schwerwiegendes Verbrechen und erfordert internationale Zusammenarbeit.
Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Schweiz an den europaweiten gemeinsamen Aktionstagen „OP CHAIN“ unter der Leitung von Europol.
Am Donnerstagmorgen ist in Niederwangen der Dachstock eines Mehrfamilienhauses in Brand geraten.
Eine Person wurde beim Brand schwer verletzt. Weitere Bewohnerinnen und Bewohner konnten evakuiert werden. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwoch (16.7.2025) in Horgen eine Goldankaufveranstaltung kontrolliert und dabei den Händler wegen des Verdachts auf gewerbsmässigen Betrug verhaftet.
Die Polizei stellte mehrere tausend Franken Bargeld sowie mehrere hundert Gramm Goldschmuck sicher.
Die Kantonspolizei Nidwalden hat am Mittwochvormittag auf der Autobahn A2 bei Stans einen massiv überladenen Personenwagen aus dem Verkehr gezogen.
Die zulässige Dachlast sowie das Gesamtgewicht des Fahrzeugs wurden deutlich überschritten. Die Lenkerin wurde an die Staatsanwaltschaft Nidwalden verzeigt.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (17.07.2025) hat die Stadtpolizei St.Gallen eine Verkehrskontrolle im Westen der Stadt durchgeführt.
Innerhalb von 40 Minuten wurden drei Personen angehalten, die fahrunfähig mit einem Auto unterwegs waren.
Nach dem Blockschlag auf der Brünigstrasse vom vergangenen Montag bleibt die Passstrasse im betroffenen Bereich vorläufig weiterhin nur einspurig befahrbar.
Messungen und Analysen von Experten vor Ort haben ergeben, dass ein Teil der Felswand noch absturzgefährdet ist und somit für die bergseitige Fahrbahn ein erhöhtes Risiko besteht.
Anlässlich eines Gefangenentransports flüchtete ein Häftling. Trotz Fahndung bleibt er verschwunden.
Am Donnerstag, 17. Juli 2025, kurz vor 09.00 Uhr, gelang einem Häftling in Baden, kurz vor dem Einstieg in ein Gefangenenfahrzeug, die Flucht. Beim Geflüchteten handelt es sich um einen 23-jährigen Albaner.
Ebenfalls am Mittwochvormittag (16. Juli 2025, 10:45 Uhr) wurde auf der Autobahn A2 in Rothenburg ein in Holland immatrikuliertes Sattelmotorfahrzeug kontrolliert.
Dabei wurde festgestellt, dass der 51-jährige Chauffeur die Lenkzeit innerhalb von zwei Wochen zwei Mal überschritten hatte.
Am Mittwochvormittag (16. Juli 2025, 11:15 Uhr) zog eine Patrouille der Luzerner Polizei auf der Autobahn A2 in Neuenkirch ein Sattelmotorfahrzeug zur Kontrolle.
Eine Atemalkoholprobe bei französischen Chauffeur ergab einen Wert von 0.54 mg/l.
In Maloja ist es am Mittwochnachmittag zur Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Radfahrerin gekommen.
Die Radfahrerin wurde dabei verletzt und musste in Spitalpflege gebracht werden.
Am späten Samstagabend (14.6.2025) hat die Kantonspolizei Zürich in einer Wohnung in Oberglatt einen toten Mann aufgefunden – sie geht von einem Tötungsdelikt aus und suchte öffentlich nach dem Tatverdächtigen (Medienmitteilung vom 15.6.2025, sowie Öffentlichkeitsfahndung vom 7.7.2025).
Am Mittwochabend (16.7.2025) gelang es Fahndern der Kantonspolizei Zürich den 27-jährigen Eritreer zu verhaften.
Am Mittwoch (16.07.2025), kurz vor 17 Uhr, ist ein 34-jähriger Mann auf einem Pferdehof an der Nollenhofstrasse durch einen Huftritt eines Pferdes schwer verletzt worden.
Der 34-Jährige wollte ein Pferd von der Weide in den Stall bringen.
Am Donnerstag (17.07.2025), kurz vor 4:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Waffengeschäft an der Oberrieterstrasse eingebrochen.
Sie rammte den Eingang des Gebäudes mit einem zuvor gestohlenen Auto, um sich Zutritt in die Räumlichkeiten zu verschaffen. Die Täterschaft stahl über zehn Faustfeuerwaffen und flüchtete. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am kommenden Montag beginnen die Bauarbeiten an der Julierstrasse (H3a) im Abschnitt Rosenhügel – Hohenbühlweg in Chur.
Die Arbeiten erstrecken sich über knapp drei Jahre und erfolgen etappenweise. Die Gesamtkosten betragen rund sechs Millionen Franken.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben in der Nacht auf Donnerstag in Kradolf einen Fälleler festgenommen und inhaftiert.
Beim Tatverdächtigen konnte Deliktsgut sichergestellt werden.
Am Mittwoch, 16. Juli 2025, wurde die Kantonspolizei Uri über einen Verkehrsunfall in Altdorf informiert.
Demnach fuhr eine Autofahrerin mit Urner Kontrollschildern um ca. 14.15 Uhr auf der Tellsgasse in nördlicher Richtung.
Am Mittwoch, 16. Juli 2025, kurz vor 13.45 Uhr, ereignete sich auf der Rheinstrasse in Liestal eine seitliche Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Vier Personen wurden verletzt.
Beim Bahnhof an der Bushaltestelle Kante A in Olten ist am Dienstagabend, 15. Juli 2025, ein Mann durch eine unbekannte männliche Person tätlich angegangen und dabei verletzt worden.
Die Polizei hat umgehend Ermittlungen zur Identität des Täters aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Montagvormittag ereignete sich an der Brünigpass-Strasse ein Steinschlag.
Ein etwa ein Kubikmeter grosser Block löste sich aus dem Felsen und stürzte auf die Fahrbahn.
In der Nacht auf den 16. Juli 2025 wurde in ein Juweliergeschäft an der Bahnhofstrasse in Zermatt eingebrochen.
Die Kantonspolizei Wallis bittet die Bevölkerung um weitere Hinweise und veröffentlicht Bilder der mutmasslichen Täter.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.