Das kantonale Wirtschaftsstrafgericht hat einen sog. "falschen Polizisten" zu 15 Monaten Freiheitsstrafe sowie 7 Jahren Landesverweis verurteilt.
Das Urteil ist rechtskräftig. Die beim 53-jährigen Polen sichergestellten Wertgegenstände im Wert von über CHF 60'000.00 konnten zwei Geschädigten aus dem Kanton Bern zurückgegeben werden.
Im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndung anlässlich eines Raubüberfalls auf einen Tankstellenshop in Biel Ende Juni 2025 ist ab sofort unverdecktes Bildmaterial veröffentlicht.
Die gezeigte Person wird dringend verdächtigt, den Raub begangen zu haben. Personen, die Hinweise zur Identität der Gesuchten geben können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Bern zu melden.
Die Kantonspolizei Nidwalden hat einen Personenwagen kontrolliert und dabei festgestellt, dass die zulässige Dachlast des Fahrzeuges um 151% überschritten war.
Am Montag, den 27. Juni 2022, um ca. 10:30 Uhr, wurde der Kantonspolizei Nidwalden durch einen Automobilisten ein Fahrzeug gemeldet, welches auf dem Dach übermässig viel Gepäck mitführte.
Gestern am späten Nachmittag kam es in Châtel-St-Denis zu einer Kollision zwischen einem Autofahrer und einem Motorradfahrer der Polizei.
Letzterer wurde verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Eine Untersuchung ist im Gange.
Auffahrunfälle gehören zu den häufigsten Kollisionen auf Schweizer Autobahnen. Fast immer steckt dieselbe Ursache dahinter: ein zu geringer Abstand. Wer seinem Vordermann "am Stossfänger klebt", gibt sich selbst kaum Zeit, auf plötzliches Bremsen, ein Hindernis oder eine Verengung zu reagieren. Schon bei Tempo 120 legt ein Auto pro Sekunde gut 33 Meter zurück – das ist länger als ein Sattelschlepper. Abstand halten ist daher die wichtigste Präventionsmethode gegen Sach- und Personenschäden.
In Kooperation mit der Kapo St. Gallen hat Polizei.news Wissenswertes rund um den Sicherheitsabstand im Strassenverkehr zusammengestellt.
Eine Auffahrkollision führte auf der A1 zu vier Folgeunfällen mit über einem Dutzend beteiligter Fahrzeuge.
Zehn Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. Die meisten wurden leicht verletzt.
Am Montag, 14. Juli 2025, ging um 17.25 Uhr bei der Kantonspolizei ein Notruf ein, weil im Sihlsee eine leblos treibende Person entdeckt worden war.
Drittpersonen, die mit einem Boot unterwegs waren, konnten den 61-jährigen Mann bergen und dem Seerettungsdienst übergeben.
Aus noch unbekanntem Grund geriet eine Automobilistin in Aarburg auf die Gegenfahrbahn und stiess heftig mit einem anderen Auto zusammen.
Dessen Lenker wurde verletzt.
Am Montag (14.07.2025), kurz nach 10:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A3 zu einem Unfall mit vier beteiligten Autos gekommen.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagnachmittag (14.07.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Strandhütte beim Hafen Staad eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten und stahl Raucherwaren und Alkohol im Wert von mehreren hundert Franken.
Die Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten an den verschiedenen Kunstbauten im Bereich der Umfahrung Liestal können nicht tagsüber ausgeführt werden.
Deshalb sind Nachtsperrungen notwendig.
Der Ferienpass gehört zu den Sommerferien!
Auch bei der Kantonspolizei Schwyz können Kinder in spannende Bereiche hineinschnuppern – unter anderem beim Detektivkurs oder der Seepolizei.
Beim Anschluss Effingen finden an der Ein- und Ausfahrt Deckbelags- und Markierungsarbeiten statt.
Die Ein- und Ausfahrt sind dafür jeweils mehrere Tage gesperrt.
Möchten eure Kinder die Rega hautnah erleben und den Flughafen Zürich aus einer neuen Perspektive entdecken?
Kinder, die im RegaCLUB sind und mindestens 10 Jahre alt, können jetzt an einem exklusiven Wettbewerb teilnehmen.
Neue Vorschriften für E-Bikes und andere (E-)Fahrzeuge in der Schweiz:
Seit dem 1. Juli 2025 gelten neue Regeln für den Langsamverkehr. Diese betreffen insbesondere elektrische Fahrzeuge wie E-Bikes, E-Trottinette, E-Scooter, E-Roller und E-Cargobikes – mit und ohne Tretunterstützung.
Kein Foulspiel, viel Fussballliebe
Drei Spiele voller Emotionen – und wir mitten im Geschehen. Mit klarer Linie und Teamgeist haben wir Luzern durch die EURO-Zeit begleitet.
Morgen zeigt sich das Wetter in der Schweiz von seiner wechselhaften Seite. Während der Start in den Tag örtlich von Wolken und einzelnen Schauern begleitet wird, gewinnt vielerorts die Sonne im Tagesverlauf an Kraft.
Besonders in den Niederungen sorgt der West- bis Nordwestwind für angenehme Durchlüftung – bei sommerlichen Temperaturen um 26 bis 30 Grad. Wer in höhere Lagen aufbricht, sollte mit lokalen Gewittern und Wolkenfeldern rechnen – besonders entlang des Alpennordhangs und in den Voralpen.
Zwei Fahrzeuge wurden nach einem Einbruch in eine Garage in Travers gestohlen.
Auf der Flucht rammten die Täter eine Polizeisperre. Nach einer Verfolgung bei Neuchâtel konnten drei Minderjährige festgenommen werden.
Nachtrag zur Medienmitteilung vom 14. Juli 2025, 14:35h: "Zwei Verkehrsunfälle in Winterthur: Kind und Kleinmotorradfahrer verletzt"
Der genaue Ablauf des Unfalls vom Sonntag, 13. Juli 2025, kurz nach 21.30 Uhr, ist noch unklar.
Am Montag, 14.07.2025, ca. 07:30 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Niederurnen ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 39-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Chur auf der Überholspur unterwegs.
Am Sonntagabend (13. Juli 2025, ca. 21:15 Uhr) kam es im Gebiet Chlewald in Rain zu einem Selbstunfall.
Ein 16-jähriger Motorradfahrer verlor auf der Strecke zwischen Rothenburg und Rain bei einem Überholmanöver die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte.
Am Freitagabend (11. Juli 2025, kurz vor 22:00 Uhr) und am frühen Samstagmorgen (12. Juli 2025, ca. 02:00 Uhr) hat die Luzerner Polizei auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden zwei Motorradfahrer gestoppt.
Am Freitagabend war ein 24-jähriger Mann mit massiv überhöhter Geschwindigkeit durch den Reussporttunnel unterwegs. Mehrere Meldungen gingen bei der Polizei ein.
Am Samstagmittag (12. Juli 2025, 11:30 Uhr) ereignete sich am Seetalplatz in Emmenbrücke ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad.
Eine 76-jährige Autofahrerin missachtete den Vortritt, worauf es zur Kollision kam.
Der Glaubenbergpass liegt auf 1 543 m ü. M. und zählt zu den malerischsten Übergängen der Zentralschweiz. Er verbindet das luzernische Entlebuch mit dem obwaldnerischen Sarnen und führt durch eine der grössten und wertvollsten Moorlandschaften der Schweiz. Die sanft geschwungene Passstrasse schlängelt sich durch weitläufige Hochebenen, stille Wälder und idyllische Alpweiden – ein landschaftliches Juwel abseits der grossen Touristenströme.
In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über die einzigartige Naturkulisse, die historische Bedeutung des Passes, beliebte Freizeitaktivitäten und lesen mehr zur Verkehrssicherheit entlang dieser besonderen Alpenroute.
Am Sonntagabend (13. Juli 2025, ca. 21:15 Uhr) kam es im Gebiet Chlewald in Rain zu einem Selbstunfall.
Ein 16-jähriger Motorradfahrer verlor auf der Strecke zwischen Rothenburg und Rain bei einem Überholmanöver die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte.
Am Freitagnachmittag (11. Juli 2025, nach 16:30 Uhr) kam es auf der Wolfenstallstrasse zu einer seitlichen Kollision zwischen zwei Autos.
Eine 48-jährige Lenkerin schnitt auf der Strecke zwischen Grossdietwil und Ebersecken eine Kurve und prallte seitlich gegen ein korrekt entgegenkommendes Auto.
Am Montagmorgen ereignete sich um 9 Uhr ein Blockschlag auf der A8 Brünigstrasse.
Die A8 war zwischen Brünig-Pass und Lungern-Süd in beide Richtungen bis 11 Uhr gesperrt.
Am Montagmorgen ereignete sich in Lengnau ein Verkehrsunfall zwischen einem Fussgänger und einem Auto.
Der Fussgänger wurde vom Auto erfasst und ins Spital gebracht. Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
Die Kantonspolizei Thurgau konnte am Freitag in Kreuzlingen eine Geldübergabe an falsche Polizisten verhindern.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen.
Vom 14. bis 18. Juli 2025 weilt der Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, am Viertagemarsch im niederländischen Nijmegen.
Sein Besuch gilt der Schweizer Delegation am Militärwettmarsch und dient dem informellen Austausch mit ausländischen Militärangehörigen.
Eine Frau auf einem E-Trottinett stürzte auf der Fahrbahn der Avenue Louis-Weck-Reynold in Freiburg.
Sie wurde verletzt und ins Spital gebracht – Zeugenaufruf!
Bravo an Wachtmeister Laurent und seinen treuen Hund Jackson!
Anfang Juli haben sie nach zwei intensiven Ausbildungsjahren die Einsatzprüfung «Fährte-Verteidigung» mit Bravour bestanden.
Am Samstag und Sonntag, 12. und 13. Juli 2025, wurden in Urnäsch, Schwägalpstrasse, durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden, Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Mehrere Personen mussten verzeigt werden.
Am Samstagabend wurde ein Mann an der Looslistrasse in Bern bei einem tätlichen Angriff verletzt und musste mit einer Ambulanz ins Spital gefahren werden.
Der mutmassliche Täter konnte am Montagmorgen angehalten werden. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Am Montag, 14. Juli, um 07:30 Uhr kam es auf dem Autobahnanschluss Vauseyon bei Neuchâtel zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto.
Die Autobahn in Richtung La Chaux-de-Fonds musste für die Dauer des Einsatzes gesperrt werden.
Bei einer Kollision zwischen einem Auto und einem E-Bike wurde am Sonntagnachmittag in Landschlacht der E-Bike-Fahrer schwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Ein Automobilist verlor am Montagmorgen auf der A1 die Kontrolle über den Wagen.
Dieser schleuderte gegen beide Leitplanken und wurde demoliert. Verletzt wurde niemand.
Am Montag (14.07.2025), kurz nach 6:30 Uhr, ist es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Dabei wurde eine 40-jährige Frau eher leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Montag (14.07.2025), kurz vor 6:45 Uhr, ist es auf der Ämelsbergstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Dabei wurde ein 25-jähriger Mann unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Ein Autobesitzer wurde am Montagmorgen in Frauenfeld von einem Fälleler mit einem Messer bedroht.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau konnten einen Tatverdächtigen festnehmen.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (13.07.2025), um 3 Uhr, hat eine Auskunftsperson der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen gemeldet, dass soeben eine unbekannte Täterschaft in einen Garagenbetrieb an der Bahnhofstrasse eingebrochen sei und ein Fahrzeug gestohlen habe.
Im Rahmen der anschliessenden Fahndung konnte das gestohlene Auto, ein Maserati, auf dem Rastplatz Wildhus Nord verlassen angetroffen werden.
Am Sonntag (13.07.2025), kurz nach 21 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 26-jähriger Mann wurde dabei eher leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Sonntag, 13. Juli 2025, kurz nach 05.30 Uhr, kam es am Moosackerweg in Biel-Benken BL zu einem versuchten Tötungsdelikt.
Das Opfer wurde dabei verletzt. Die Polizei Basel-Landschaft konnte den mutmasslichen Täter festnehmen.
Am Tannwaldweg in Flüh wurde am Sonntag, 13. Juli 2025, durch Anwohner gemeldet, dass in einem Einfamilienhaus ein Einbruch im Gange ist.
Mehrere Patrouillen gingen rasch vor Ort und konnten die beiden mutmasslichen Einbrecher im Tatobjekt anhalten. Sie wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.