Grosser Mythen: Todesopfer des Bergunfalles identifiziert
Am Sonntagnachmittag, 22. Juni 2025, stürzte ein Berggänger am Grossen Mythen vom offiziellen Weg aus mehrere hundert Meter in die Tiefe und verstarb aufgrund der erheblichen Verletzungen.
Ein Raub liegt vor, wenn jemand eine fremde bewegliche Sache entwendet und dabei Gewalt anwendet oder mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben droht – wie in Art. 140 StGB definiert.
Das kann ein Handy, die Handtasche oder das Portemonnaie sein, das unter physischem Zwang entwunden wird.
Col-des-Roches NE: 19-Jähriger kracht mit Auto in Bäume und landet im Feld
Am Sonntag, 13. Juli 2025, gegen 17:45 Uhr fuhr ein 19-jähriger Mann aus den Neuenburger Bergen auf der Strasse von Prévoux in Richtung Le Locle.
Taschendiebstahl bedeutet, dass jemand unbemerkt Geld oder Wertsachen aus Ihrer Tasche, Jacke oder Hosentasche stiehlt.
Das passiert meist in öffentlichen Räumen wie Bahnstationen, Einkaufszentren oder bei Veranstaltungen. Die Tat erfolgt schnell und geschickt, häufig ohne dass das Opfer den Moment der Entwendung bemerkt.
A2 Sissach–Eptingen: Nachtsperrungen und Spurabbauten wegen Verkürzung des Baustellenbereichs
Die Arbeiten im Erhaltungsprojekt schreiten planmässig voran. Ab der zweiten Julihälfte kann deshalb der Baustellenbereich verkürzt werden. Für diese Arbeiten werden nachts Spurabbauten und Fahrbahnsperrungen nötig.
Unsere Wasserschutzpolizei (Wapo) sorgt für Sicherheit, Rettung und Umweltschutz auf Zürichs Gewässern – und das rund um die Uhr.
24/7 ist die Wapo auf Zürichs Seen und Flüssen im Einsatz: sei es zur Prävention, bei Rettungsaktionen oder zur Sicherung der Umwelt.
Ein Einschleichdiebstahl liegt vor, wenn sich eine Person unbemerkt Zugang zu einem fremden Gebäude oder Fahrzeug verschafft, ohne dabei Gewalt anzuwenden, und daraus etwas stiehlt.
Die Täter nutzen offene Türen, gekippte Fenster oder kurze Unaufmerksamkeiten, um einzudringen – oft ganz ohne dass jemand etwas bemerkt.
Am Mittwochmittag kam ein Mülllastwagen beim Rangieren von der Strasse ab.
Der Lenker blieb beim Unfall selbst unverletzt, verletzte sich jedoch beim Verlassen des Fahrzeugs leicht.
Am Samstag, 12. Juli 2025, gegen 17 Uhr hat Herr Jean-Louis C., 87 Jahre alt, das Pflegeheim Le Maillon in Blonay (Chemin de Vers Chez Bonjour 12) verlassen.
Dort ist er aufgrund seines gesundheitlichen Zustands untergebracht.
La Chaux-de-Fonds NE: Auto prallt in Mauer – Lenker verletzt ins Spital gebracht
Ein 44-jähriger Mann aus dem Neuenburger Jura fuhr am Sonntag, 13. Juli 2025, gegen 19 Uhr auf der Rue de Biaufond in La Chaux-de-Fonds stadteinwärts.
Würenlos AG: 11 Verletzte bei Crash auf Furttal-Kreuzung – Uruguayer-Gruppe betroffen
Weil er das Rotlicht missachtete, verursachte der Lenker eines vollbesetzten Mietwagens auf der Furttal-Kreuzung eine heftige Kollision. Elf Personen wurden verletzt.
Am Samstag, 12.07.2025, um 13:30 Uhr, fuhr ein 58-jähriger Motorradfahrer von Giswil herkommend über den Glaubenbielenpass.
Kurz nach der Passhöhe kollidierte er frontal mit einer Stützmauer und kam zu Fall.
Am Sonntag in der Früh ist auf der Hauptstrasse in Scuol ein Autolenker von der Strasse abgekommen.
Sein Führerausweis wurde ihm auf der Stelle aberkannt.
Am Sonntagmorgen wurde die Einsatzzentrale der Kantonspolizei durch das Personal des Gefängnisses Sitten alarmiert, wonach mehrere Häftlinge versuchten zu flüchten und sich auf dem Dach der Anstalt befanden.
Unverzüglich wurde ein umfangreiches Polizeiaufgebot ausgelöst.
Das vergangene Wochenende hat den Rettungscrews der Air Zermatt alles abverlangt.
Während im Oberwallis Hochsaison ist und zahlreiche Touristen die Berge besuchen, war die Air Zermatt rund um die Uhr gefordert. Insgesamt wurde Air Zermatt am Samstag und Sonntag durch die Kantonale Walliser Rettungsorganisation (KWRO, Notrufnummer 144) zu 26 Einsätzen aufgeboten. Selbst während der Nacht waren teilweise zwei Helikopter gleichzeitig im Einsatz.
Am Sonntag kam es in Möhlin auf der Wallstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad.
Dabei zog sich der Motorradlenker schwere Verletzungen zu. Die Kantonspolizei Aargau sucht Zeugen.
Ein Team der Berufsfeuerwehr fand gestern auf einer Nebenstrasse einen sehr geschwächten Igel.
Die hohen Temperaturen hatten ihm stark zugesetzt. Also nahmen ihn die Feuerwehrleute vorsichtig mit in die Wache und gaben ihm dort eine Schale mit Wasser.
Am Sonntagnachmittag (13.07.2025) kam es auf dem Parkplatz Kirchhofplatz in Schaffhausen zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden.
Ohne sich um den Schaden zu kümmern oder die Polizei zu avisieren, entfernte sich der Unfallverursacher pflichtwidrig von der Unfallstelle. Personen wurden keine verletzt. Die Schaffhauser Polizei bittet Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallverursacher machen können, sich zu melden.
Bei einer Kollision zwischen zwei Personenwagen in Hirzel sind am Sonntagnachmittag (13.07.2025) alle fünf in den Fahrzeugen sitzenden Personen verletzt worden.
Gegen 14:45 Uhr fuhr ein 47 Jahre alter Mann auf der Zugerstrasse talwärts Richtung Sihlbrugg.
Am Freitagabend ist der Kantonspolizei Bern in Burgdorf bei der Patrouillentätigkeit ein Mann aufgefallen, der sich auffällig verhielt.
Der Mann widersetze sich in der Folge der Kontrolle und musste unter Einsatz des Destabilisierungsgeräts angehalten werden.
Am frühen Sonntagmorgen, 13. Juli 2025, wurde ein Mann im Kreis 7 nach einem Streit mit einer Stichwaffe verletzt und musste in ein Spital gebracht werden. Kurz vor dem Mittag rückte die Stadtpolizei Zürich in den Kreis 6 aus, weil dort ebenfalls eine Frau mit einer Stichwaffe verletzt wurde.
Auch sie musste in ein Spital gebracht werden. In beiden Fällen konnten die mutmasslichen Täter durch die Stadtpolizei Zürich festgenommen werden. Die beiden Vorfälle stehen in keinem Zusammenhang. Im ersten Fall sucht die Stadtpolizei Zürich Zeugen.
Ein Tag im Wandel: Am 14. Juli trifft unbeständiges Wetter auf sommerliche Aufhellungen. Wer morgens unterwegs ist, sollte den Regenschirm griffbereit halten – kräftige Schauer und eingelagerte Gewitter prägen zunächst weite Teile der Schweiz. Doch Geduld lohnt sich: Ab dem Nachmittag zeigt sich vielerorts die Sonne, besonders vom Westen her kündigt sich eine Wetterberuhigung an.
Regional unterschiedlich, aber überall spürbar: Die Temperaturen steigen auf sommerliche Werte zwischen 24 und 29 Grad. Während der Wind in den Bergen durchaus kräftig wehen kann, bleibt er im Flachland meist moderat. Wer das Wochenende aktiv nutzen möchte, sollte die regionalen Wetterunterschiede im Blick behalten – besonders im Süden und Westen zeigen sich freundliche Phasen.
Jedes Jahr im Sommer wiederholt sich ein bekanntes Phänomen: Der Gotthard-Stau. Auch im Jahr 2025 sorgte die Ferienzeit für kilometerlange Blechlawinen vor dem Nordportal des Gotthard-Strassentunnels.
Doch was sind die Gründe für den Stau, welche Auswirkungen hat er – und wie können Reisende die Wartezeit möglichst gering halten?
Am Samstag, 12. Juli 2025, ereignete sich in Val d’Illiez ein Selbstunfall. Ein Fahrradfahrer kam dabei ums Leben.
Kurz vor 15.30 Uhr fuhr ein 35-jähriger deutscher Staatsangehöriger mit seinem Fahrrad auf der Route des Crosets von Crosets in Richtung Val d’Illiez.
Am Sonntagmittag, 13. Juli 2025, kurz vor 11.30 Uhr, hat sich in Wasserauen ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einer Zugkomposition der Appenzeller Bahnen und einem Personenwagen ereignet.
Der 22-jährige Lenker des Personenwagens wurde dabei schwer verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden. Seine 21-jährige Beifahrerin, die von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden musste, erlitt leichte Verletzungen und wurde ebenfalls ins Spital gebracht. Zum Unfallzeitpunkt befand sich zudem ein Hund im Auto, der ebenfalls verletzt wurde.
Am Sonntag, 13.07.2025, ca. 13.20 Uhr, kam es auf der Autobahn A3 bei Km 151.400, FR Chur (Gemeindegebiet Benken), zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos.
Ein 31jähriger Lenker beabsichtigte nach dem Auffahren auf die Autobahn beim Reichenburger Kreuz das vor ihm fahrende Fahrzeug zu überholen.
Am Sonntag (13.07.2025), kurz vor 07:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1, Fahrtrichtung Gossau – St. Margrethen, zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Beim Unfall wurden zwei 60-jährige Frauen eher leicht und eine 56-jährige Frau schwer verletzt. Die Frauen wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Sonntag, 13. September 2025, fuhr eine 54-jährige PW-Lenkerin aus Deutschland auf der Autobahn von Küssnacht in Richtung Goldau.
Dabei stellte sie um 10.10 Uhr einen Leistungsabfall des Personenwagens fest.
Am Samstagnachmittag ist am Chilbiritzenspitz auf Gemeindegebiet von Zernez ein Mann abgestürzt. Er wurde dabei tödlich verletzt.
Der 65-jährige befand sich als Mitglied einer Siebenergruppe über den Nordostgrat auf dem Aufstieg zum Chilbiritzenspitz.
Er kletterte in einer Zweierseilschaft voraus, als sich nach 14 Uhr nac...
Samstagabend gegen 21:10 Uhr wurde die Polizei über eine Frontalkollision zwischen zwei Fahrzeugen auf der Kantonsstrasse bei Orges informiert.
Eines der Fahrzeuge geriet in Brand, der Fahrer wurde schwer verletzt mit der Rega ins CHUV geflogen, der Beifahrer verstarb.
In einem Keller eines Mehrfamilienhauses in Hagendorn hat ein Akku Feuer gefangen, wodurch es zu einer starken Rauchentwicklung kam.
Am Samstagabend (12. Juli 2025), kurz nach 19:30 Uhr, ist in einem Keller eines Mehrfamilienhauses an der Lorzenweidstrasse in Hagendorn (Gemeinde Cham) ein Akku in Brand geraten.
An der Jurastrasse in Luterbach kam es am Samstagnachmittag auf einer Terrasse eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand.
Am Samstag, 12. Juli 2025, um 17 Uhr, wurde der Kantonspolizei Solothurn gemeldet, dass es auf einer Terrasse in einem Mehrfamilienhaus an der Jurastrasse in Luterbach brennt.
Am Samstagnachmittag verunfallte in Olten im Bereich des Ruttigerwegs ein Gleitschirmflieger.
Der Gleitschirmpilot wurde mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen.
Auf der Gempenstrasse in Dornach kam es am Samstagabend, 12. Juli 2025, zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad.
Dabei zog sich der Lenker schwere Verletzungen zu. Die Polizei sucht Zeugen.
Das Openair Frauenfeld verlief aus Sicht der Kantonspolizei Thurgau verhältnismässig ruhig und mehrheitlich friedlich.
Von Mittwoch bis Sonntagmittag ging keine Meldung wegen einer schweren Gewalttat ein. Ebenfalls sind keine schwerverletzten Personen zu verzeichnen.
Die 22-jährige Beteiligte des Verkehrsunfalls von Aarau ist im Spital ihren schweren Verletzungen erlegen.
Bereits in kritischem Zustand eingeliefert, befand sich die 22-jährige im Kantonspital Aarau auf der Intensivstation. Dort erlag sie am Samstag, 12. Juli 2024, ihren schweren Verletzungen.
Am Samstag, 13. Juli 2025, kam es auf der A4 bei Immensee zu einem Auffahrunfall mit vier verletzten Personen.
Ein 28-jähriger Mann fuhr mit seinem Lieferwagen auf der A4 in Fahrtrichtung Küssnacht.
Am Samstag, 13. Juli 2025, ist es am Schmalstöckli in Riemenstalden zu einem Bergunfall mit einer tödlich verletzten und zwei verletzten Personen gekommen.
Die drei Kletternden befanden sich am frühen Nachmittag auf der Kletterroute Südgrat des Schmalstöckli.
Mitten im städtischen Verkehrsnetz laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren.
Auf der A2 Osttangente Basel, einer der meistbefahrenen Strecken der Schweiz, werden derzeit die Bäumlihofbrücke und der Schwarzwaldtunnel saniert.
Roxxy und Finn haben ihre Arbeit erledigt.
Ihre feinen Nasen kamen jeweils vor den UEFA Women's EURO 2025 Fussballspielen zur Unterstützung ihrer zwei- und vierbeinigen Kollegen der Stadtpolizei Zürich zum Einsatz.
Ab Montag, 14. Juli 2025, bis Freitag, 18. Juli 2025, bleibt die Kantonsstrasse H13 zwischen Altnau und Güttingen innerorts gesperrt.
Der Strassenverkehr wird umgeleitet.
Am frühen Samstagabend ereignete sich auf der Ausserortsstrecke in Niederwil ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Motorradlenkern.
Beide wurden dabei schwer verletzt, an den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Am Samstag (12.07.2025), kurz vor 19:30 Uhr, ist es auf der Unteren Hulftegg zu einem Selbstunfall eines Motorrads gekommen.
Ein 17-jähriger Mann wurde durch den Selbstunfall so stark verletzt, dass er noch auf der Unfallstelle verstorben ist.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.