Am 2. Juli 2025 startet die UEFA Women’s Euro in der Schweiz – mit ihr boomt der Handel mit gefälschten Fanartikeln.
Die Kantonspolizei Jura warnt vor Angeboten auf Online-Plattformen und in sozialen Netzwerken, die vermeintlich günstige Trikots anbieten.
Risiko- und Krisenmanagement und Armee: Die Schweizer Armee wird so lange als möglich subsidiär eingesetzt.
Dabei ist es wichtig, dass sie in den Sicherheitsverbund Schweiz (SVS) integriert ist.
Heute Vormittag ist es auf der Kantonsstrasse im Ortsteil Gunzwil zwischen Beromünster und Menziken zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.
Ein 16-jähriger Motorradfahrer erlitt dabei erhebliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen. Die Kantonsstrasse war über fünf Stunden gesperrt.
Sommer, Sonne, viel Verkehr auf dem Wasser – die Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau hat bei diesen Bedingungen alle Hände voll zu tun.
Auch diese Woche waren die Spezialistinnen und Spezialisten mit Patrouillenfahrten und Einsätzen auf dem See gefordert.
Die Kantonspolizei Jura hat am Donnerstag den neuen Gendarmerieposten in Porrentruy offiziell eröffnet.
Innenministerin Nathalie Barthoulot, Kommandant Damien Rérat sowie weitere Vertreter der Polizei nahmen an der Zeremonie teil.
Am Freitag, 4. Juli 2025, kurz vor 9.30 Uhr, wurde die Feuerwehr Arbon an die Rathausgasse alarmiert.
Grund dafür war stark angebranntes Essen, das eine erhebliche Rauchentwicklung verursachte und die automatische Brandmeldeanlage auslöste.
Am Samstagabend (5.7.2025) ist es in Horgen auf einem Bahnübergang zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Zug gekommen.
Der Fahrzeuglenker wurde mit unbestimmten Verletzungen in ein Spital gebracht. Der Unfall führte zu Verzögerungen und Ausfällen im Bahnverkehr.
Der Samstag beginnt regional freundlich, doch das stabile Sommerwetter gerät im Tagesverlauf unter Druck. In der Deutschschweiz, in Nord- und Mittelbünden sowie auf der Alpensüdseite ziehen ab dem Mittag vermehrt Wolken auf, begleitet von Schauern und teils kräftigen Gewittern.
Auch in der Westschweiz bleibt es meist bewölkt mit gewittrigen Niederschlägen am Nachmittag und Abend. Die Temperaturen erreichen verbreitet 24 bis 27 Grad, bevor auffrischender Wind und sinkende Nullgradgrenzen auf eine wechselhafte zweite Tageshälfte hindeuten.
Die Schweiz ist berühmt für ihre atemberaubenden Alpenlandschaften, malerischen Täler und spektakulären Bergstrassen. Strassenpässe sind dabei nicht nur wichtige Verkehrsverbindungen, sondern auch beliebte Ausflugsziele für Motorradfahrer, Radfahrer, Autofahrer und Wanderer.
In diesem ausführlichen Ratgeber erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die Schweizer Strassenpässe: von den bekanntesten Routen über Tipps zur Planung bis hin zu Sicherheit und Besonderheiten.
Der Rüstungschef, Urs Loher, und der deutsche Rüstungsdirektor, Vizeadmiral Carsten Stawitzki, haben die Programmvereinbarung im Rahmen der European Sky Shield Initiative (ESSI) zur kooperativen Beschaffung von IRIS-T SLM Systemen der bodengestützten Luftverteidigung mittlerer Reichweite (Bodluv MR) der deutschen Herstellerin Diehl Defence GmbH & Co. KG unterzeichnet.
Die Programmvereinbarung, die der Bundesrat am 20. Juni 2025 genehmigt hat, ist eine Voraussetzung für einen Beschaffungsvertrag über die Bodluv MR Systeme. Durch diese gemeinsame Beschaffung kann die Schweiz von Skaleneffekten und einer verbesserten Interoperabilität der Systeme profitieren.
Der Furkapass (Französisch: Col de la Furka) gehört mit 2 429 m ü. M. zu den höchsten und eindrucksvollsten Alpenpässen der Schweiz. Er verbindet Realp im Kanton Uri mit Gletsch im Walliser Goms und bietet eine der faszinierendsten Panoramastrassen der Alpen. Neben der spektakulären Aussicht ist der Pass auch wegen der historischen Dampfbahn und des berühmten Hotels Belvédère am Rhônegletscher bekannt.
In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über die landschaftliche Vielfalt, die geschichtliche Bedeutung, touristische Highlights und die Verkehrssicherheit entlang dieser eindrucksvollen Alpenroute.
Am Freitagmorgen ist es in Matten bei Interlaken zu einem Arbeitsunfall auf einer Rodelbahn gekommen.
Ein Mann erlag seinen Verletzungen vor Ort. Die Kantonspolizei Bern hat unter der Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Oberland Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Am Samstag (05.07.2025), kurz nach 3 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 43-jähriger Mann war in fahrunfähigem Zustand unterwegs und wurde eher leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Freitag (04.07.2025), kurz vor 20:15 Uhr, hat ein Mann im Rorschacherberg versucht, aus einem parkierten Fahrzeug Gegenstände zu stehlen.
Er konnte kurze Zeit später in Rorschach festgenommen werden.
Auf der Luzernstrasse in Subingen hat sich am Samstagmorgen, 5. Juli 2025, ein Automobilist einer Polizeikontrolle entzogen und einen Selbstunfall verursacht.
Der mutmassliche Fahrzeuglenker konnte angehalten und für weitere Abklärungen vorläufig festgenommen werden.
Am Freitagnachmittag, 4. Juli 2025, kurz vor 15.30 Uhr, kam es im Gartenbad in Reinach BL zu einer Belästigung durch Chlorgeruch.
Personen wurden keine verletzt.
Heute Samstag, 5. Juli 2025, kurz vor 05:00 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri darüber informiert, dass sich am Lehnplatz Pöbeleien durch mehrere Personen und eine tätliche Auseinandersetzung zugetragen haben.
Eine Person lag verletzt und ohne Bewusstsein am Boden.
Am Freitag (04.07.2025), kurz nach 15 Uhr, ist es auf der Oberrieterstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 45-jähriger Mann wurde eher leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Freitagabend (04.07.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Kellerabteil in einem Mehrfamilienhaus an der Meiengartenstrasse eingebrochen.
Auf unbekannte Art und Weise verschaffte sie sich Zugang zum Mehrfamilienhaus, begab sich in den Keller und brach dort gewaltsam ein Kellerabteil auf.
Am Freitag (04.07.2025), kurz nach 20 Uhr, ist es auf der Unteren Hulftegg zu einem Selbstunfall eines Motorrads gekommen.
Ein 19-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt.
Die Stadtpolizei St.Gallen hat beim ersten Spiel der Women’s EURO 2025 in St.Gallen eine Drohne festgestellt, die trotz Flugverbot gestartet wurde.
Der 30-jährige Pilot hatte sich zuvor nicht über die Regeln informiert und wird angezeigt.
Ein weiterer von 21 neuen Rettungshelikoptern vom Typ H145 D3 ist vor dem Rega-Center gelandet.
Hier wird der Helikopter mit der eigens für die Rega entwickelten Kabine ausgestattet.
Mit ihrem Kleinkind im Auto verursachte eine betrunkene Automobilistin in der Nacht einen Selbstunfall.
Während das Kind unverletzt blieb, erlitt die Lenkerin leichte Verletzungen.
Diebe trieben sich letzte Nacht in Eiken herum und entwendeten unter anderem ein Fahrrad.
Auf der Fahndung nahm die Kantonspolizei drei junge Verdächtige fest.
Gestern Freitag, 4. Juli 2025, kurz nach 17:30 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über einen LKW-Brand im Gotthard-Strassentunnel informiert.
Demnach fuhr der Lenker eines Sattelmotorfahrzeugs mit ausländischen Kontrollschildern im Gotthard-Strassentunnel in Fahrtrichtung Nord, als ca. vier Kilometer vor dem Tunnelportal plötzlich ein Brand in der Fahrerkabine ausbrach.
Seit einigen Wochen ist die Kantonspolizei Waadt mit einer Serie von Fahrzeugen konfrontiert, die nachts mit bis zu 200 km/h den Kanton durchqueren.
Die Autos wurden zuvor bei Autohändlern in der Deutschschweiz gestohlen und sollten nach Frankreich gebracht werden. Die Polizei setzt grosse Mittel ein, um die Täter zu stoppen, und ruft Fahrzeughalter und Händler zur erhöhten Vorsicht auf.
Save the Date: 19. & 20. Juli – FireFit in Zürich!
Der härteste Feuerwehr-Wettkampf Europas kommt nach Zürich! Feuerwehrleute aus ganz Europa messen sich in Disziplinen wie Schlauchziehen, Treppenlauf mit Atemschutz und 85kg-Dummy-Ziehen.
Danke, Münzi! Ein bewegender Abschied nach 39 Jahren im Dienst der Stadt Zürich.
Nach beeindruckenden 39 Jahren bei der Berufsfeuerwehr der Stadt Zürich verabschieden wir uns mit grossem Respekt und Dank von Daniel Münzenmayer, liebevoll bekannt als Münzi.
Wir können verstehen, dass es bei diesem tollen Wetter viele Leute ans Wasser zieht.
Gerade unsere schönen Naturschutzgebiete wie der Klingnauer Stausee, die Aue Chly Rhy bei Rietheim oder der Auenschutzpark Meieried in Mellikon versprechen ein schönes Outdoor-Erlebnis.
Wirf deinen Müll weg – nicht dein Geld!
Littering kostet: Wer beim illegalen Entsorgen – und sei es "nur" ein Zigarettenstummel – erwischt wird, zahlt 300 Franken.
Der brandneue Rettungshelikopter H145 D3 der Rega mit Stationierung in Genf hat bereits bei seinen ersten Einsätzen die Vielseitigkeit und die Vorteile seiner geräumigen Kabine unter Beweis gestellt.
So ermöglichte er am 1. Juli 2025 insbesondere den Transport zweier frühgeborener Zwillingsmädchen vom Genfer Universitätsspital (HUG) ins Universitätsspital Waadt (CHUV) in zwei getrennten Rotationen.
In den letzten Wochen durfte die Jugendfeuerwehr Zürich gleich zwei Highlights erleben:
Bei einem abwechslungsreichen Training auf der Wache Süd der Berufsfeuerwehr standen vier Themen im Fokus: TLF-Kleineinsätze, Pionierarbeit, Leitungsbau und für die neuen Mitglieder eine spannende Führung durch die Wache.
Der Kanton und die Gemeinde haben das Projekt für die umfassende Umgestaltung und Instandsetzung der Ortsdurchfahrt Buochs gestartet.
Die Arbeiten werden bis voraussichtlich Ende 2027 dauern. Während der gesamten Bauphase kann sich die Bevölkerung über eine digitale Anwohnerinformation zum Baufortschritt und Verkehrsbehinderungen informieren – ein Novum im Kanton Nidwalden.
Nach der Veröffentlichung eines zweiten Zeugenaufrufs mit verpixelten Bildern der Tatverdächtigen haben sich am 4. Juli 2025 zwei Jugendliche sowie ein junger Erwachsener bei der Polizei gemeldet.
Sie wurden festgenommen.
Die Schweizer Armee möchte den Frauenanteil erhöhen.
Eine Studie zu den Einstellungen zum freiwilligen Militärdienst gibt Einblick in die Überlegungen junger Schweizerinnen für oder gegen einen persönlichen Militärdienst. Die Studie zeigt eine überraschend hohe Offenheit der jungen Frauen gegenüber dem Militärdienst und ein Bedürfnis nach mehr Informationen dazu.
In Birrhard verunfallte am Freitag ein junger Motorradfahrer schwer und musste mit dem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden.
Wenig später stürzte in Möriken eine Motorrad-Lernfahrerin und kam mit leichten Verletzungen davon.
Am Freitagnachmittag, 04.07.2025 um ca. 15.45 Uhr ereignete sich in Näfels auf der Hauptstrasse, Höhe Schulhaus, ein Selbstunfall mit Sachschaden.
Ein 61-jähriger Lenker war in Richtung Glarus unterwegs als er durch ein Insekt im Gesicht abgelenkt wurde.
Die Rega engagiert sich für die Ausbildung von Berufsnachwuchs und bietet spannende Lehrstellen in einem nicht alltäglichen Umfeld.
Wir nehmen unsere berufs- und gesellschaftspolitische Verantwortung wahr – denn die Ausbildung junger Menschen ist ein Gewinn für unsere Organisation.
Die Sommerferien stehen vor der Tür!
Wir wünschen euch eine wunderbare, erholsame und vor allem sichere Ferienzeit. Allen, die während der Sommerferien arbeiten, wünschen wir nach Feierabend erholsame Aktivitäten in unserem schönen Kanton.
Wer hinter die Kulissen der Veloprüfung schauen möchte, hat jetzt die Gelegenheit.
Die Veloprüfung ist schon wieder Schnee von gestern. Rund 400 Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse zeigten, was sie in den letzten Jahren gelernt haben.
Zwei Polizisten der Stadtpolizei Winterthur nahmen am 04.07.2025 an einer Social-Media-Challenge teil.
Sie sprangen in die Affenschlucht in Wülflingen.
Gestern, am 04.07.2025, fand der traditionelle Frackumzug in Winterthur statt – ein farbenfroher Höhepunkt der 100‑jährigen Frackwoche.
Absolventen der ZHAW ziehen in Frack, Zylinder und Bart (oder kreativen Alternativen) mit selbstgebauten Frackmobilen durch die Altstadt.
Birrfeld AG: Besucher erhalten spannende Einblicke in die Luftrettung
Im Rahmen einer öffentlichen Basisführung am Flugplatz Birrfeld gewährte die AAA Alpine Air Ambulance AG interessierten Besucherinnen und Besuchern einen exklusiven Einblick in ihre Arbeit.
Am Freitag, 4. Juli 2025, gegen 07:35 Uhr kam es auf der Strasse zwischen La Brévine und La Châtagne zu einem schweren Verkehrsunfall.
Ein Auto, gelenkt von einer 26-jährigen Frau aus den Neuenburger Bergen, kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug eines 25-jährigen Mannes aus derselben Region, der einen Anhänger zog.
Am Freitag (04.07.2025), kurz nach 8 Uhr, ist es auf der Ruggstrasse zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen.
Ein 60-jähriger Mann kam mit seinem Arbeitskarren von der Strasse ab und verstarb noch auf der Unfallstelle.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.