Am Montag, 18. August, gegen 22:15 Uhr, fuhr ein 24-jähriger Bewohner der Freiberge mit seinem Auto auf der Strasse von La Cibourg in Richtung La Chaux-de-Fonds.
In einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, das rund 100 Meter den Abhang hinunterrollte und gegen einen Baumstumpf prallte.
Am Montag (18.08.2025), kurz nach 14:30 Uhr, ist es auf der Rietstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 49-jähriger Mann verstarb noch auf der Unfallstelle. Grund für den Unfall dürfte ein medizinisches Problem gewesen sein.
Die Rega hat am Sonntag eine 91-jährige Wanderin mit Herzproblemen aus den Schluchten der Orbe gerettet.
Wegen des steilen und schwer zugänglichen Geländes unterstützten drei Retter des Schweizer Alpen-Clubs die Rega-Crew beim schwierigen Einsatz.
Sicher unterwegs mit POLI
Zum Schulstart 2025/26 dürfen sich Kinder im Kanton Luzern auf etwas Neues freuen: POLI, unser Polizeihund in Uniform, begleitet sie künftig durch die Verkehrsbildung.
Die Kantonspolizei Jura wurde letztes Wochenende mobilisiert, um die Sicherheit bei den 32. Schweizer Cup-Finalspielen in Courgenay, Delémont und Courtételle zu gewährleisten.
Mehr als 7'000 Menschen haben an diesem grossen Fussballfest teilgenommen.
Die Schweiz liegt am Südrand eines Hochs mit Kern über der Nordsee in trockener und recht stabiler Luft. Der entsprechende Hochdruckrücken befindet sich über Westeuropa und verschiebt sich am Dienstag über den Alpenraum.
Am Dienstagabend nähert sich von der Biskaya her ein Tief, das feucht-labile und damit gewitteranfällige Luft zu den Alpen steuert. Am Mittwoch kommt das Tief über Frankreich zu liegen und führt eine Störung über die Schweiz. Es besteht das Potential für grössere Regenmengen.
Am frühen Sonntagmorgen (17.08.2025) touchierte in Thayngen ein 17-jähriger Velofahrer beim Queren einer Strasse seitlich ein korrekt fahrendes Auto.
Er verletzte sich dabei und musste mit der Ambulanz in ein Spital gebracht werden.
Am Sonntag (17.08.2025) sowie am Montag (18.08.2025) ereignete sich auf dem Rhein bei der Wiffe 58 Höhe Bibermühle (Gemeinde Ramsen) ein Unfall mit einem Stand-up-Paddel sowie einem Gummiboot.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Am 17. August 2025 kam Bereich des Domjochs in der Gemeinde Saas-Fee ein Gleitschirmpilot ums Leben.
Am Sonntag stürzte ein Gleitschirmpilot im Bereich des Domjochs aus noch ungeklärten Gründen ab. Da sein Begleiter keinen Kontakt mehr von ihm erhalten hatte, alarmierte er die Rettungskräfte der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation 144.
Ein 17-jähriger Motorradlenker hat sich auf der Autobahn einer Kontrolle durch eine Patrouille der Kantonspolizei Zürich entzogen.
Wenig später ist es im Zentrum von Cham zu einer Kollision zwischen dem Patrouillenfahrzeug und dem Zweirad gekommen.
Nach detaillierten geologischen und baulichen Abklärungen steht fest, dass die Felswand in der Ochsenwaldkurve auf der Brünigstrasse teilweise abgebaut werden muss.
Die Massnahme ist notwendig, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden und der Passstrasse zu gewährleisten. Die Hauptarbeiten beginnen umgehend und dauern bis ungefähr Mitte Dezember.
Am 17. August 2025 wurde auf dem Monte-Rosa-Gletscher in Zermatt ein Mann mit schweren Verletzungen in einer Gletscherspalte aufgefunden.
Trotz umgehender medizinischer Erstversorgung und der Verlegung ins Spital von Sitten verstarb die Person am Abend an den Folgen der Verletzungen.
Das Tiefbauamt des Kantons Bern saniert die Ortsdurchfahrt Stettlen im Abschnitt Bernstrasse 62 bis Bernstrasse 118.
Die Arbeiten beginnen ab 1. September 2025 und dauern bis November 2026.
In der vergangenen Woche hat die Kantonspolizei Bern auf den Autobahnen im gesamten Kantonsgebiet Verkehrskontrollen mit Fokus auf den Nachfahrabstand durchgeführt.
Dabei wurden 38 Personen verzeigt.
Zum Schulstart und Auftakt der nationalen Schulwegkampagne haben heute Morgen Schülerinnen und Schüler der Primarschule Hombrechtikon gemeinsam mit den Verkehrsinstruktorinnen und -instruktoren der Zürcher Polizeikorps Duftfiguren an die Verkehrsteilnehmenden verteilt.
Damit wurde auf die nationale Schulwegkampagne aufmerksam gemacht.
Kanton Glarus: Wegen Belagsarbeiten zwischen Kreuzgasse und Acheren in Mitlödi müssen Autofahrer mit Wartezeiten von bis zu zehn Minuten rechnen.
Die Belagsarbeiten finden in zwei Nachteinsätzen statt.
Während einer Verkehrskontrolle der Regionalpolizei Lenzburg flüchtete ein Automobilist mit seinem Fahrzeug.
Eine Fahndung wurde sofort eingeleitet. Kurze Zeit später konnte der Automobilist angehalten werden. Er besitzt keinen gültigen Führerausweis.
Am Montagvormittag ist in einem Gebäude auf dem Universitätsgelände in Bern ein Brand ausgebrochen.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen. Das betroffene, wie auch angrenzende Gebäude und in der Nähe parkierte Autos wurden beschädigt. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Ausserhalb von Dürrenäsch geriet am Montagmittag ein Auto auf die Gegenfahrbahn und stiess dort heftig mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen.
Die Verursacherin wurde ins Spital gebracht.
Der Berninapass im Kanton Graubünden verbindet das Engadin mit dem Veltlin. Der Übergang steht mit seiner beeindruckenden Landschaft, seiner interessanten Geschichte und zahlreichen Möglichkeiten für Erlebnisse für die Vielfalt der Alpen. Mit einer Höhe von 2‘328 Metern über Meer zählt er zu den höchsten ganzjährig befahrbaren Alpenpässen der Schweiz und zieht seit Jahrhunderten Reisende, Händler und heute auch und Touristen an.
In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über die Natur und Landschaft des Berninapasses, seine kulturelle Bedeutung, mögliche Aktivitäten sowie über Aspekte der Verkehrssicherheit und Prävention.
Im März 2025 wurde in Ebikon ein 50-jähriger Mann erheblich verletzt.
Die Staatsanwaltschaft Emmen bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung und fordert den mutmasslichen Täter auf, sich freiwillig zu stellen.
Das Tiefbauamt Graubünden installiert im Bereich Ruinaulta Steinschlagschutznetze zum Schutz einer geplanten Baustelle.
Dazu muss die Versamerstrasse am Dienstag, 26. August, und Mittwoch, 27. August 2025, tagsüber für den Verkehr gesperrt werden. Im September sind zusätzlich nächtliche Sperrungen notwendig.
Die Kantonspolizei hat am Montagmorgen (18.08.2025) auf der Autobahn A1 bei Weiningen eine Verkehrskontrolle durchgeführt.
Dabei hat sie mehrere Lenker verzeigt.
Bei einer mehrstündigen Verkehrskontrolle sind mehrere Dutzend Motorradlenkende kontrolliert worden.
Für drei von ihnen war die Fahrt damit zu Ende und das Motorrad wurde aus dem Verkehr genommen. Weiter wurden mehrere Ordnungsbussen sowie Mängellisten ausgestellt.
Mit dem neuen Schuljahr lanciert die Luzerner Polizei die Identifikationsfigur "POLI".
Diese Figur begleitet die Schulkinder in der Verkehrsbildung und soll die Unfallprävention erhöhen. Zudem investiert die Luzerner Regierung in den Schutz der Kinder mit neuen, zertifizierten Leuchtwesten, welche die bekannten "Lüchtzgi" ersetzen.
Die A8 zwischen Därligen und Interlaken ist verschiedenen Naturgefahren ausgesetzt.
Um den Schutz vor Hochwasser und Murgängen zu erhöhen, werden in den kommenden Jahren verschiedene Schutzbauten angepasst oder neu erstellt.
Zwischen der Brücke Schwarzwald und der Verzweigung Wiese muss die Autobahn A2 in Richtung Deutschland vom 23. bis 25. August, für Bauarbeiten komplett gesperrt werden.
In der Gegenrichtung steht während dieser Zeit nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Sperrung ist notwendig, damit die Sicherheit des Baustellenpersonals gewährleistet werden kann.
In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit hat die Schaffhauser Polizei am Sonntagmorgen (17.08.2025) in Trasadingen vier Männer vorübergehend festgenommen.
Die Personen werden verdächtigt, einen Einbruch in eine Tankstelle geplant bzw. versucht zu haben.
Am Sonntag ist es im Unterengadin zu zwei Verkehrsunfällen gekommen. Vier Personen wurden verletzt.
Kurz nach 13.20 Uhr musste auf der Engadinerstrasse H27 in Sent ein 29-jähriger Deutscher sein Auto verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsen. Diesen Umstand erkannte ein nachfolgender 18-jähriger Motorradlernfahrer aus der Schweiz zu spät, fuhr dem Auto auf und stürzte.
Zwischen Freitagabend und Montagmorgen (18.08.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Autohalle an der Luchsstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt durch mehrere eingeschlagene Fenster.
Am Sonntag (17.08.2025), zwischen 21 Uhr und 22 Uhr, haben zwei Männer am Bahnhofplatz mehrere Polizisten und eine Polizistin beschimpft und bedroht.
Ein Mann, ein 25-jähriger Pole, wurde in Gewahrsam genommen und wird wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte angezeigt.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (17.08.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen mehrere fahrunfähige Verkehrsteilnehmende angehalten.
Fünf Personen wurde der Führerausweis abgenommen. Die Fehlbaren werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Die Kantonspolizei Bern hat am vergangenen Wochenende in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) in der Region Bern gezielte Kontrollen mit Blick auf den grenzüberschreitenden Verkehr durchgeführt.
Insgesamt wurden acht Fahrzeuglenkende angezeigt. Ein Fahrzeug wurde wegen fehlender Betriebssicherheit sichergestellt.
Der Ablenkung zuzuschreiben ist ein Selbstunfall, der sich am Montag, den 18.08.2025, gegen zehn Uhr auf der A3 bei Frick ereignete.
Dort hatte der Unterhaltsdienst in Richtung Basel eine Tagesbaustelle eingerichtet und dazu den Überholstreifen gesperrt.
Weil er sich ablenken liess, verursachte ein Automobilist am Montagmorgen einen Selbstunfall.
Während grosser Schaden entstand, wurde niemand verletzt.
Ab Montag, 18. August 2025, führt die Verkehrskontrollabteilung der Stadtpolizei Zürich einen Voicebot für die Beantwortung häufiger Anfragen ein.
Der Voicebot steht der Bevölkerung rund um die Uhr zur Verfügung. Er entlastet die Sachbearbeitenden der Zentralstelle für Verkehrs- und Ordnungsbussen und schafft damit Raum für die Bearbeitung komplexerer Anliegen.
Auf der A2 zwischen Amsteg und Göschenen hat sich am Sonntag ein Stau gebildet.
In Fahrtrichtung Gotthard staut sich der Verkehr auf einer Länge von rund vier Kilometern.
Am Sonntagmorgen (17. August 2025, ca. 08:45 Uhr) verursachte eine Autofahrerin auf Oeggenringenstrasse in Eschenbach einen Selbstunfall.
Die Lenkerin war mit dem Auto von Eschenbach Richtung Urswil unterwegs, als sie von der Strasse abkam und auf eine Wiese fuhr.
Am Samstagabend (16. August 2025, ca. 21:00 Uhr) ereignete sich auf dem Bahntrasse der Gütschbahn in der Stadt Luzern ein tödlicher Unfall.
Ein Mann gelangte auf unbekannte Art auf das Bahntrasse.
Am Donnerstagnachmittag (14. August 2025, kurz nach 14:15 Uhr) war ein Autofahrer von Kriens her Richtung Blatten unterwegs.
Aus noch ungeklärten Gründen geriet er über die dortige Sicherheitslinie auf die Gegenfahrbahn und fuhr gegen eine Böschung.
Am Freitag (15. August 2025, kurz vor 13:15 Uhr) fuhr eine Autofahrerin auf der Kantonsstrasse von Hildisrieden Richtung Hochdorf.
Im Bereich Gehren geriet sie aus noch ungeklärten Gründen rechts von der Strasse ab, prallte mit dem Auto gegen zwei Kurvenblenden und kam auf der angrenzenden Wiese zum Stillstand.
Am Sonntagabend (17. August 2025, kurz nach 22:45 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Kantonsstrasse von Hasle Richtung Schüpfheim.
Im Gebiet "Under Fure" geriet er aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen ein entgegenkommendes Auto.
In einem Mehrfamilienhaus am Dorfplatz in Bettlach kam es am Sonntagabend, 17. August 2025, zu einem Brand im Keller.
Die Bewohner/-innen der Liegenschaft mussten aufgrund der starken Rauchentwicklung vorsorglich evakuiert werden.
Auf der Jurastrasse in Luterbach hat sich am Sonntag, 17. August 2025, ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Dabei wurde der Motorradlenker schwer verletzt und mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen.
Am Montagmorgen, 18. August 2025, hat sich in Bühler ein Unfall ereignet.
Eine Person erlitt unbestimmte Verletzungen am Kopf. Der Mann wurde durch den Rettungsdienst ins Spital überführt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.