Am Freitag (27.06.2025), kurz vor 18:15 Uhr, sind auf der Rütistrasse, Höhe Anschlusswerk A15, ein Motorrad und ein Auto zusammengestossen.
Eine 18-jährige Motorradfahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitag (27.06.2025), kurz vor 19:25 Uhr, sind auf der Verzweigung Kirchstrasse / Gasstrasse ein Lieferwagen und ein E-Bike zusammengestossen.
Ein 57-jähriger E-Bike-Fahrer wurde dabei eher leicht verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitag (27.06.2025), um 09:40 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass in unwegsamem Gelände unterhalb des Laubbergs ein abgestürztes Auto und eine leblose Person aufgefunden worden sei.
Wie sich herausstellte, war es auf einer Alpstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem das Auto abstürzte und der 65-jährige Fahrer ums Leben kam. Die Kantonspolizei St.Gallen hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am Samstag, 28. Juni 2025, ist es in Herisau zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fahrrad und einer Fussgängerin gekommen.
Zwei Personen verletzten sich dabei leicht.
Eine Autolenkerin hat am Freitagnachmittag, 27. Juni 2025, auf der Markusstrasse in Bettlach die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und ist mit einem Veloständer und einem Stein kollidiert.
Folglich überschlug sich das Auto und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Dabei sind die Fahrzeuglenkerin und zwei Mitfahrende leicht verletzt worden. Ein weiterer Mitfahrer blieb unverletzt.
Am Freitagabend ist es zu einer Kollision zwischen einem Rennradfahrer und einem E-Bikefahrer gekommen.
Die beiden Unfallbeteiligten erlitten erhebliche Verletzungen. Die Polizei sucht Zeugen.
In Südfrankreich ist am Donnerstag ein zweijähriger Junge in einem überhitzten Auto verstorben.
Der Vater hatte sein Kind versehentlich über mehrere Stunden im parkierten Fahrzeug zurückgelassen. Die Polizei nahm ihn vorläufig fest.
In der Winkelunterführung in Olten ist in der Nacht auf Samstag ein Mann tätlich angegangen und beraubt worden.
Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung konnten zwei Tatverdächtige angehalten werden. Die beiden Schweizer wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Bei einer Kollision mit einem Auto wurde am Freitag in Müllheim ein Mofafahrer leicht bis mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitagabend, 27. Juni 2025, kurz nach 20.45 Uhr, versuchte ein Motorradfahrer auf der Autobahn A2 in Muttenz BL vor der Polizei zu flüchten.
Dabei verursachte er einen Selbstunfall und wurde verletzt.
Rüstungschef Urs Loher traf Vertreter der Firma Elbit Systems Ltd für Arbeitsgespräche zu Aufklärungsdrohnensystem 15 (ADS 15) und Telekommunikation der Armee (TK A) in Zypern.
Der Austausch fand am 26. Juni 2025 in Larnaka statt und diente der Besprechung des Projektstands und künftiger Schritte.
Aufgrund der laufenden Erneuerung der Burgfelder- und der Missionsstrasse sperrt das Bau- und Verkehrsdepartement ab 30. Juni die Zufahrt vom Luzernerring in die Burgfelderstrasse in Richtung Frankreich.
Umleitungen sind vor Ort signalisiert. Ab 7. Juli 2025 verkehrt die Tramlinie 3 wieder bis nach Frankreich.
Das Bundesamt für Rüstung armasuisse lancierte im August 2024 einen Ideenwettbewerb zur umweltfreundlichen und sicheren Bergung von Munition aus Schweizer Seen.
Die für Ende Mai 2025 angekündigte Bekanntgabe der Ergebnisse verschiebt sich. Aufgrund der Komplexität der Ideen nimmt die Auswertung mehr Zeit als geplant in Anspruch.
Am Freitag, 27. Juni, gegen 22.40 Uhr fuhr ein Auto, gelenkt von einem 31-jährigen französischen Staatsbürger, auf der Ausfahrt Thielle der A5 in Richtung Biel.
Am Ende der Ausfahrt prallte er auf ein stehendes Fahrzeug, das von einem 58-jährigen Mann aus dem Kanton Freiburg gelenkt wurde.
Im Rahmen der Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität wurde eine koordinierte Operation zwischen den französischen und schweizerischen Sicherheitskräften im Grenzgebiet zwischen Frankreich und den Kantonen Neuenburg und Jura durchgeführt.
Organisiert unter der Leitung der grenzüberschreitenden operativen Plattform POT 25/90, mobilisierte diese gemeinsame Aktion umfangreiche Einsatzkräfte an mehreren festen und mobilen Kontrollpunkten.
In einem Gebäude im Kreis 1 wurde am Freitagnachmittag eine starke Rauchentwicklung gemeldet.
Vor Ort stiess die Feuerwehr auf einen Akkubrand im Untergeschoss. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich zeitaufwendig. Verletzte Personen gab es keine.
Ein Sommertag wie aus dem Bilderbuch: Am Freitag zeigt sich das Wetter in der ganzen Schweiz von seiner sonnigen Seite. Klare Morgenstunden, strahlender Himmel und Temperaturen über 30 Grad prägen den Tag – ideale Bedingungen für Ausflüge, Badetage oder laue Abende im Freien.
Nur über den Bergen entstehen am Nachmittag vereinzelt Quellwolken, doch Regen bleibt die Ausnahme.
Beim Strandbad in Altendorf ist es am Freitagmittag, 27. Juni 2025, zu einem Badeunfall gekommen.
Bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz ging kurz vor 13:30 Uhr die Meldung ein, dass beim Strandbad in Altendorf ein Mann ohne Lebenszeichen aus dem Zürichsee geborgen wurde.
Am Freitagnachmittag (27.06.2025) hat die Schaffhauser Regierungsrätin Dr. Cornelia Stamm Hurter das neue Schiff der Schaffhauser Polizei auf SH127 getauft.
Das neue Polizeischiff steht ganzjährig im Einsatz, ist mit einem zweiten Aussenbordmotor abgesichert und weist eine grössere Arbeitsfläche für Rettungen und Bergungen auf.
Am Samstag, 28. Juni 2025, startet und landet die Patrouille Suisse ab und auf dem Militärflugplatz Emmen.
Dabei ist mit erhöhtem Flugbetrieb im Raum Emmen zu rechnen.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad ist der Zweiradlenker am Freitagmittag (27.6.2025) in Elgg schwer verletzt worden.
Gegen 12 Uhr ist ein 57-jähriger Mann mit seinem Auto auf der St. Gallerstrasse von Elsau in Richtung Elgg gefahren.
In Rodersdorf verlor am Freitagmittag ein Autolenker die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einer Hausmauer eines Restaurants.
Dabei wurde niemand verletzt.
Am Bahnhofquai in Olten hat sich am Donnerstagabend, 26. Juni 2025, eine Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Motorrad ereignet.
Der Automobilist entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Das Bau- und Verkehrsdepartement bittet darum, den Abfall ab dem kommenden Montag, möglichst bereits am Abend bereitzustellen.
Zum Schutz vor der Hitze beginnen die Mitarbeitenden des Tiefbauamts bei Temperaturen über 32° Celsius bereits ab 5 Uhr mit dem Einsammeln von Bebbi-Säcken, Grüngut, Karton und Papier.
Am Donnerstagnachmittag (26.06.2025) wurden in Rotkreuz mehrere Schulkinder von zwei unbekannten Männern aus einem Auto heraus angesprochen.
Der Vorfall ereignete sich an der Bushaltestelle Birkenmatt. Zwei Männer in einem Fahrzeug sprachen vier Kinder an und boten ihnen mutmasslich Süssigkeiten an.
Am Donnerstag (26.06.2025), kurz vor 18:45 Uhr, ist ein 81-jähriger Mann mit seinem Elektro-Kleinmotorrad im Bereich Waldheim gestürzt.
Er wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte den Mann ins Spital.
Letzte Woche fand der KI-Hackathon im Kommando Cyber statt. Der Hackathon wurde von Teilnehmenden der ICT Warrior Academy, des Stab Kommando Cyber (Miliz und Profiorganisation), Angehörigen des Cyber Bataillons 42, armasuisse W+T sowie RUAG bestritten.
Sie nahmen sich gemeinsam verschiedenen Challenges aus der Gruppe V an und arbeiteten eine Woche lang intensiv an KI-Lösungen.
Am Donnerstagabend hat sich ein Autolenker in der Region Oensingen/Oberbuchsiten einer Polizeikontrolle entzogen und auf seiner Weiterfahrt mehrfach das Strassenverkehrsgesetz missachtet.
Die Polizei sucht Zeugen.
Der Stratos-Artikel zeigt auf, dass der Übergang vom Frauenhilfsdienst (FHD) zum Militärischen Frauendienst (MFD) nicht nur eine militärhistorische Begebenheit ist, sondern auch ein wichtiges Kapitel der Schweizer Geschlechtergeschichte darstellt.
Der Text beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel, die Auseinandersetzung mit traditionellen Rollenbildern und den Kampf um Gleichberechtigung.
Polizei.news ist Teil des grössten Blaulichtnetzwerks in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Liechtenstein. Das Portal hat sich auf aktuelle Meldungen und Hintergrundberichte rund um Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und weitere Einsatzorganisationen spezialisiert. Innerhalb dieses Netzwerks ist Polizei.news heute die reichweitenstärkste und grösste Plattform.
Als älteste Website in diesem Verbund informiert Polizeinews.ch bis heute zuverlässig über das Einsatzgeschehen.
Am Freitagmorgen (27.06.2025) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet.
Dabei wurde der Autofahrer verletzt. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Zur Entlastung des Luzern–Engelberg Express führt die Zentralbahn aktuell einen Testbetrieb durch.
Dabei erhält die S4 in Wolfenschiessen Anschluss an den Direktbus nach Engelberg. Aufgrund der grossen Nachfrage wird dieser Testbetrieb bis Ende August 2025 verlängert.
Am frühen Donnerstagabend, 26. Juni 2025, ist es in Walzenhausen zu einem Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses gekommen.
Personen wurden keine verletzt, es entstand Sachschaden.
Der seit Samstag, 7. Juni 2025, in Anwil, vermisst gewesene und öffentlich gesuchte Mann ist tot aufgefunden worden.
Es gibt keinerlei Indizien, welche auf ein Gewaltverbrechen hinweisen.
Am Donnerstagabend (27.06.2025) kam es in Thayngen SH zu einem Verkehrsunfall bei der A4-Auffahrt in Richtung Schaffhausen.
Zwei junge Männer wurden dabei leicht verletzt.
Am Dienstagnachmittag ist es in einer Tiefgarage in Ilanz zu einem Feuerwehreinsatz gekommen.
In Vals musste die Feuerwehr wegen einem Stallbrand ausrücken.
Am Donnerstag (26. Juni 2025, 09:45 Uhr) stoppte die Luzerner Polizei auf der Autobahn A2 bei der Höhe der Raststätte Neuenkirch in Richtung Süden einen Lieferwagen mit ausländischen Kennzeichen.
Bei einer Überprüfung stellte sich heraus, dass der Lieferwagen mit über 1000 Kilogramm überladen und somit mit der doppelten der erlaubten Nutzlast unterwegs war.
Am Donnerstag (26. Juni 2025, 13:00 Uhr) musste der rechte Fahrstreifen der Autobahn A2 zwischen Emmen Nord und Emmen Süd aufgrund eines Pannenfahrzeuges mittels der Überkopfsignalisation kurzzeitig gesperrt werden.
Mehrere Automobilisten ignorierten das Rotlicht über eine Länge von über einem Kilometer und fuhren teilweise gefährlich nahe bis zur Pannenstelle und den dort im Einsatz stehenden Pannenhelfern.
Am Donnerstagabend, 26. Juni 2025, ist ein 46-jähriger Mann mit einem E-Scooter vor einer Polizeikontrolle geflüchtet.
Die Stadtpolizei Winterthur stellte bei ihm mehrere Portionen Kokain sicher. In seiner Wohnung fanden die Einsatzkräfte zudem eine Schrotflinte mit Munition.
Am Donnerstagnachmittag ist es in Samedan zu einem Verkehrsunfall mit einem E-Bike und einem landwirtschaftlichen Gefährt gekommen.
Der Velofahrer wurde dabei verletzt.
Am Donnerstagabend ist auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei ein Notruf eingegangen, wonach aus einem Gebäude laute Knallgeräusche hörbar gewesen seien.
Durch die Sondereinheit Luchs wurde das ganze Objekt durchsucht. Dabei wurden weder verletzte Personen noch Schusswaffen aufgefunden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.