Schweiz

Wetterbericht für den 11. Juli: Sonne, Wärme und punktuelle Schauer im Alpenraum

Der morgige Tag beginnt in weiten Teilen der Schweiz freundlich: Die Sonne bestimmt das Bild am Vormittag und lässt Felder, Dächer und Gipfel in warmem Licht erstrahlen. Doch ganz ruhig bleibt die Atmosphäre nicht – besonders am Nachmittag zeigen sich erste Quellwolken über den Bergen, vereinzelt begleitet von kurzen Schauern oder Gewittern.

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Schweizer Armee: Korpskommandant Laurent Michaud besucht italienische Gebirgstruppen

Der Chef Kommando Operationen, Korpskommandant Laurent Michaud, besucht vom 9. bis 10. Juli 2025 das Kommando der Gebirgstruppen der italienischen Streitkräfte in Bozen und tauscht sich dabei mit dem Kommandanten aus. Im Rahmen seines Arbeitsbesuches trifft der Chef Kommando Operationen, Korpskommandant Laurent Michaud, den Kommandanten der Gebirgstruppen (Comando Truppe Alpine), Generalmajor Michele Risi.

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Martigny VS: 18-jähriger Eritreer nach zwölf Straftaten im Wallis festgenommen

Im Februar 2025 wurde in Martinach ein Mann von der Kantonspolizei und der Stadtpolizei Martinach angehalten, nachdem er in ein Hotel eingebrochen war. Die anschliessend durchgeführten Ermittlungen führten zur Aufklärung von einem Dutzend Straftaten.

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Winterthur ZH: Kokain, Waffen und Bargeld – Polizei nimmt vier Personen fest

Am Montag, 7. Juli 2025, kontrollierte die Stadtpolizei Winterthur in Oberwinterthur ein Auto mit drei Insassen und fand Kokain, eine Waffe und Bargeld. Am darauffolgenden Mittwoch stellten die Fahnder in einer Wohnung im Gutschickquartier weitere Drogen und Bargeld sicher. Vier Personen wurden vorläufig festgenommen und angezeigt.

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Polizei.news: Das Nachrichtenportal mit bis zu 80 aktuellen Polizeimeldungen täglich

In einer Welt, in der Sicherheit und Information immer wichtiger werden, ist eine schnelle und zuverlässige Berichterstattung über polizeiliche Ereignisse unerlässlich. Polizei.news hat sich in der Schweiz und darüber hinaus als führende Plattform für Polizeimeldungen und Blaulicht-News etabliert. Besonders beeindruckend ist die hohe Aktualität: Täglich erscheinen auf Polizei.news zwischen 20 und 80 neue Meldungen. Doch wie funktioniert dieses System, welche Themen werden abgedeckt und welchen Mehrwert bietet das Portal für die Gesellschaft? Dieser Artikel gibt einen umfassenden Einblick.

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Wassen UR: Zehn Verletzte bei Massencrash auf A2 – Autobahn für 90 Minuten gesperrt

Am Mittwochnachmittag, 9. Juli 2025, kam es gegen 14:30 Uhr auf der Autobahn A2 bei Wassen in Fahrtrichtung Süden zu einem Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Der Lenker eines Personenwagens mit luxemburgischen Kontrollschildern fuhr aus noch ungeklärten Gründen mit hoher Geschwindigkeit auf das Heck eines vor ihm auf der Normalspur fahrenden, deutschen Fahrzeugs auf.

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Sufers GR: Auto stürzt nach Überholmanöver über Abhang – fünf Personen im Fahrzeug

In der Nacht auf Donnerstag ist es auf der Hauptstrasse H13 in Sufers zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Automobilist verlor nach einem Überholmanöver die Herrschaft über sein Fahrzeug.

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Schaffhausen SH: Jugendlicher bei Töff-Unfall mit Baustellenabschrankung verletzt

Am späteren Mittwochnachmittag (09.07.2025) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Alleinunfall mit einem Motorrad ereignet. Dabei wurde der jugendliche Motorradfahrer verletzt. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.

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Kapo St.Gallen: Polizei zeigt historischen Uniformhut aus der Nachkriegszeit

Dieser flache, runde Schirmhut mit Lederband und Kokarde gehörte ab den späten 1940er-Jahren zur Uniform der Kantonspolizei St.Gallen. Damals wurde nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue Polizeiuniform eingeführt, die anschliessend rund 30 Jahre lang im Einsatz blieb.

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Polizei.news – Die Nummer eins für Polizeimeldungen in der Schweiz und Europa

In einer Zeit, in der Informationen schnell und zuverlässig verbreitet werden müssen, spielen spezialisierte Nachrichtenportale eine immer wichtigere Rolle. Das Polizei.news Netzwerk hat sich in der Schweiz und darüber hinaus als führende Plattform für Polizeimeldungen, Blaulicht-News und sicherheitsrelevante Informationen etabliert. Doch was steckt hinter diesem Netzwerk, wie funktioniert es und warum ist es so erfolgreich?

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Deitingen SO: Neue Verkehrsführung wegen A1-Ausbau – Hilfsbrücken in Betrieb

Im Rahmen der Ersatzneubauten der Überführungen an der Kantonsstrasse Luterbachstrasse sowie an der Schachenstrasse wird der Verkehr ab Montag, dem 14. Juli 2025, über provisorisch errichtete Hilfsbrücken umgeleitet. Dies betrifft sowohl den motorisierten Individualverkehr als auch den Fuss- und Veloverkehr. Die neuen Verkehrsführungen bleiben voraussichtlich bis Ende April 2026 in Betrieb.

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Schweiz: Betrüger ködern E-Banking-Nutzer mit falschen Bankseiten

In den vergangenen Tagen sind bei der Polizei vermehrt Meldungen wegen Phishing eingegangen. Betrüger arbeiten dabei mit gefälschten Webseiten von Schweizer Banken und versuchen so an E-Banking-Daten zu gelangen. Die Polizei warnt vor den Betrügern.

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Reinach BL: Auto auf Parkplatz Fiechten ausgebrannt – Polizei sucht Zeugen

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 9. / 10. Juli 2025, kurz vor 00.30 Uhr, kam es auf dem Parkplatz Fiechten an der Zihlackerstrasse in Reinach BL zu einem Fahrzeugbrand. Verletzt wurde niemand. Der Personenwagen wurde beim Brand komplett zerstört.

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Rega: Erfolgreicher Lehrabschluss – neue Lehrstellen ab 2026 verfügbar

Wir gratulieren unseren Lernenden! Unsere beiden KV-Lernenden sind durchgestartet und haben das Qualifikationsverfahren mit Bravour bestanden.

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Biel BE: Auto kracht in Schaufenster – vier Verletzte bei Selbstunfall

Am Mittwochnachmittag ist es in Biel zu einem Selbstunfall gekommen. Ein Auto kollidierte mit einem Schaufenster eines Gebäudes. Vier Personen wurden verletzt, eine davon schwer. Der Unfall wird untersucht.

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Yverdon VD: Wilde Verfolgungsjagd auf A9b – Luxuswagen kracht in Parapet

Am Dienstagmorgen, 8. Juli 2025, wurde ein gestohlener Luxuswagen auf der Autobahn A1 bei Yverdon entdeckt – es folgte eine wilde Verfolgungsjagd. Das Fahrzeug krachte schliesslich auf der A9b bei Montcherand in das Parapet. Zwei französische Staatsangehörige wurden verhaftet, verletzt wurde niemand.

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Wetterbericht für den 10. Juli: Sonniges Sommerwetter von Graubünden bis ins Tessin

Die Schweiz zeigt sich morgen von ihrer sommerlichsten Seite – mit viel Sonnenschein und nur wenigen Wolken am Himmel. Von der Deutschschweiz über das Wallis bis ins Engadin bietet das Wetter beste Bedingungen für Aktivitäten im Freien: klare Sicht auf die Alpen, angenehme Temperaturen in den Niederungen und nur leichte Winde. Besonders in den höheren Lagen locken stabile Verhältnisse und eine hohe Nullgradgrenze, ideal für Wanderungen oder Bergtouren.

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Schweizer Armee – ein umfassender Überblick

Die Schweizer Armee ist ein zentrales Element der Schweizerischen Eidgenossenschaft und prägt das Selbstverständnis des Landes seit Jahrhunderten. Als Milizarmee, die auf dem Prinzip der allgemeinen Wehrpflicht basiert, unterscheidet sie sich in vielerlei Hinsicht von den Berufsarmeen anderer Staaten. Die Armee ist nicht nur für die Verteidigung der Neutralität und Souveränität der Schweiz zuständig, sondern übernimmt auch zahlreiche Aufgaben im Bereich der Katastrophenhilfe, der Friedensförderung und des Schutzes kritischer Infrastrukturen. In diesem Artikel werden die Geschichte, die Organisation, die Aufgaben, die Ausrüstung, die aktuellen Herausforderungen und die gesellschaftliche Bedeutung der Schweizer Armee ausführlich dargestellt.

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Châtel-Saint-Denis FR: Drei Verletzte bei Frontalkollision – Rega fliegt Lenker ins Spital

Gestern Nachmittag ereignete sich in Châtel-Saint-Denis ein Verkehrsunfall. Drei Autos waren beteiligt, drei Personen wurden verletzt. Die Umstände des Unfalls werden derzeit untersucht.

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Winterthur ZH: 27 Männer nach Extremisten-Schlägerei bei Gewerbeschule kontrolliert

Am Samstag, 5. Juli 2025, kam es in der Winterthurer Innenstadt zu einer Auseinandersetzung zwischen mutmasslich rechts- und linksextremen Gruppierungen. Die Polizei kontrollierte kurz darauf 27 Männer und wies sie weg. Die Stadtpolizei Winterthur ermittelt zu den Hintergründen und sucht Zeuginnen und Zeugen.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.