Am Mittwoch ist es in den frühen Morgenstunden in Malans zu einem Fischsterben in einer Fischzucht gekommen.
Dies als Folge einer Sachbeschädigung auf einer Baustelle.
Cyberkriminelle versenden derzeit gefälschte Ledger-Briefe per Post, um über einen QR-Code an die Seed Phrase von Krypto-Wallets zu gelangen.
Phishing, Fake Website, Betrug – diese Masche zielt auf den Diebstahl von Kryptowährungen.
Am Dienstag (08.07.2025) hat eine Frau auf der Lehnstrasse einen Selbstunfall verursacht.
Sie kollidierte mit einem parkierten Auto, mutmasslich infolge eines Sekundenschlafs. Die 79-Jährige wurde leicht verletzt und als fahrunfähig eingestuft. Es entstand Sachschaden.
Ende Juni blitze einer unserer Blechpolizisten diesen Tiefflieger, der in falscher Richtung durch die Einbahn flog.
@vogelwarte.ch ein Kauz im wahrsten Sinne des Wortes? Nein, ein Mäusebussard!
Im Jahr 2024 ereigneten sich im Kanton St.Gallen 46 Unfälle aufgrund Nichtgewähren des Vortritts bei Fussgängerstreifen.
Das sind vier Fälle weniger als im Vorjahr.
Von Montag, 14. Juli 2025, 9 Uhr, bis Freitag, 29. August 2025, 18 Uhr, ist die Hofwiesenstrasse zwischen den Hausnummern 27 und 45 auf der Fahrspur stadteinwärts gesperrt.
Die Umleitung erfolgt über die Zeppelinstrasse. Eine Umfahrung ist über die Buchegg-, Wehntaler- und Schaffhauserstrasse möglich.
Die Kantonspolizei Zürich hat während eines Jahres einen neuen Online-Polizeiposten getestet.
Das Pilotprojekt, das im Juli 2024 startete, hat in den vergangenen zwölf Monaten einen beachtlichen Erfolg erzielt. Aufgrund der hohen Nachfrage und der positiven Resonanz aus der Bevölkerung wird das Angebot nun definitiv eingeführt. Seit Februar 2025 ist auch die Stadtpolizei Zürich mit dabei, um dieses innovative Angebot weiter zu stärken.
Im Rahmen der Gesamterneuerung zwischen Thun-Süd und Spiez wird 2024 und 2025 der Abschnitt von Thun-Süd bis Gesigen saniert.
Nun sind die Arbeiten auf der Seite der Fahrtrichtung Thun abgeschlossen. In den nächsten Wochen werden die Baustelle und die Verkehrsführung umgelegt, sodass die Seite der Fahrtrichtung Spiez in Angriff genommen werden kann. Dafür kommt es zu gewissen Einschränkungen. Nicht als Teil dieses Projekts, aber im gleichen Zeitraum finden beim Zubringer Steffisburg sowie auf der A8 bei Interlaken verschiedene Arbeiten statt, die ebenfalls zu gewissen Einschränkungen führen.
Am Dienstagabend nahmen Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau einen Tatverdächtigen in Scherzingen fest, nachdem ein Auto durchsucht worden war.
Gegen 21.40 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass zwei Männer an der Seestrasse ein parkiertes Auto durchsucht hätten.
Am Dienstag (08.07.2025), um 23 Uhr, ist es an der Feffetstrasse zum Brand eines Baggers in einer Werkhalle gekommen.
Es entstand ein Schaden im Wert von rund 100’000 Franken.
Am Dienstag (08.07.2025), kurz nach 17:45 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Roller gekommen.
Eine 30-jährige Frau wurde dabei eher leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
In der Nacht auf Mittwoch drangen zwei Unbekannte in ein parkiertes Auto ein.
Der Autobesitzer bemerkte dies und wählte den Notruf. Die Polizei konnte einen mutmasslichen Dieb anhalten.
Auf dem Julierpass ist am Dienstagnachmittag eine Motorradfahrerin auf der falschen Strassenseite gefahren.
Sie kollidierte mit einem Personenwagen aus der Gegenrichtung und stürzte.
Ein fahrunfähiger Autofahrer verursachte am Dienstag auf der Autobahn A1 bei Wängi einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand. Sein Führerausweis wurde aberkannt.
Am Dienstag, 9. Juli 2024, stürzte ein Bauarbeiter auf einer Baustelle in Einsiedeln SZ.
Der Mann war kurz vor 14.00 Uhr an der Zürichstrasse mit Fassadenarbeiten beschäftigt, als er von einer Leiter rund zwei Meter in die Tiefe fiel.
Stadt SH: Autofahrerin bei Kollision mit Kleinbus verletzt
Am Dienstagnachmittag (08.07.2025) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Kleinbus ereignet. Dabei wurde die Autofahrerin verletzt. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Motorradunfall Klausenstrasse in Linthal
Am Dienstag, 08. Juli 2025, ca. 16.45 Uhr, fuhr ein 70-jähriger Motorradlenker auf der Klausenstrasse vor dem Urnerboden Richtung Klausenpass.
Am Samstag, kurz nach 18.00 Uhr, fuhr eine 77-jährige Fahrzeuglenkerin in den Kreisel Ei, an der Brünigstrasse, in Sarnen.
Dabei kam es zur seitlichen Kollision mit der im Kreisel fahrenden 53-jährigen Fahrradlenkerin.
Am Samstagnachmittag fuhr ein 58-jähriger Fahrzeuglenker auf der Autostrasse A8 Richtung Brünig.
Im Tunnel Zollhaus geriet der Personenwagen auf die Gegenfahrbahn und streifte ein korrekt entgegenkommendes Fahrzeug.
Mit dem Auto in die Ferien – das gilt es zu beachten!
Viele verreisen in den Sommerferien mit dem eigenen Fahrzeug. Um böse Überraschungen zu vermeiden, ist es ratsam, sich vor Beginn der Reise gut zu informieren, welche Gesetze und Regeln in den jeweiligen Ländern gelten. Auch kann einiges bereits vor Beginn der Reise organisiert werden – wie beispielsweise Umweltplaketten oder Vignetten.
Sinnstiftende Ermittlungsarbeit, Teamspirit und Verantwortung im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität?
Für unsere Aussenstelle in Schmerikon suchen wir eine Sachbearbeiterin oder einen Sachbearbeiter Betäubungsmitteldelikte (w/m/d) mit einem Pensum von 80–100 %.
Polizei.news hat sich in den vergangenen Jahren als das führende Nachrichtenportal für Polizeimeldungen und sicherheitsrelevante Informationen in der Schweiz etabliert.
Mit über 2,4 Millionen Followern auf verschiedenen Social-Media-Kanälen ist Polizei.news nicht nur das grösste Polizeinews-Netzwerk der Schweiz, sondern auch eines der meistgelesenen in ganz Europa.
Sonniger Start, stabile Mitte – der 9. Juli bringt vielerorts ruhiges Sommerwetter. Nach einem stellenweise noch wolkenverhangenen Morgen zeigt sich die Sonne in der gesamten Schweiz im Verlauf des Tages immer häufiger.
In der Deutschschweiz und im Engadin lichten sich die Wolken langsam, während die West- und Südschweiz bereits ab dem Vormittag mit weitgehend klarem Himmel aufwarten.
Fast 90 % aller tödlichen Ertrinkungsunfälle passieren in Seen und Flüssen.
Die meisten gehen plötzlich unter und ertrinken, obschon sie schwimmen können. In solchen Momenten gibt eine Auftriebshilfe Halt – und rettet Leben. Die BFU empfiehlt, in offenen Gewässern beim Schwimmen und Baden immer eine Auftriebshilfe zu benützen, auf Wassersportgeräten eine Schwimm- oder Rettungsweste. Die Baderegeln der SLRG helfen zusätzlich, das Unfallrisiko zu minimieren.
Am Dienstag (08.07.2025), kurz vor 7 Uhr, ist es auf der Zürcherstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der 27-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Es entstand lediglich Sachschaden. Personen wurden keine verletzt.
Am Dienstagmorgen, 8. Juli 2025, rollte in Weissbad ein nicht korrekt gesichertes Auto von einem Parkplatz in den Brüelbach und kam dort auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Der Chef des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), Bundesrat Martin Pfister, besucht am 7. und 8. Juli 2025 Kosovo und Bosnien und Herzegowina.
Er wird dabei von Mitgliedern der sicherheitspolitischen Kommission des Parlamentes sowie von Regierungsrat Philippe Müller, Vorsteher der Sicherheitsdirektion des Kantons Bern, begleitet.
Am Dienstagvormittag ist es auf der Ringstrasse zu einem Selbstunfall eines Anhängerzuges gekommen.
Verletzt wurde niemand. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei einen hellen Personenwagen, welcher vom Kreisel Schlund her Richtung Kriens gefahren sein soll.
(SHPol) Am Mittwochabend (02.07.2025) hat ein alkoholisierter Autofahrer in der Stadt Schaffhausen einen Verkehrsunfall verursacht.
Personen wurden dabei keine verletzt. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Am Dienstagvormittag ist eine Personenwagenlenkerin auf der Nordspur der Autostrasse A13 in Zillis in Richtung Süden gefahren.
Die Kantonspolizei Graubünden stoppte die Frau.
Reinach BL. Am Dienstag, 8. Juli 2025, kurz vor 14.30 Uhr, stürzte ein Fahrradlenker auf der Hauptstrasse in Reinach BL.
Der Fahrradlenker wurde dabei verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Im Herbst 2024 setzte die Kantonspolizei Zürich zur Bekämpfung und Aufklärung von Kriminalität im Umfeld von Sportgruppierungen die Taskforce "Sport" ein.
Mit einer gezielten Lageanalyse, erhöhter Präsenz an neuralgischen Punkten im ganzen Kanton, koordinierten Ermittlungsmassnahmen und konsequenter Anwendung von Konkordatsmassnahmen ging die Kantonspolizei Zürich gegen die Kriminalität vor.
Von Sonntag, 13. Juli 2025, 22 Uhr, bis Montag, 18. August 2025, 5 Uhr, ist die Sihlquai-Nordrampe vom Sihlquai auf die Hardbrücke gesperrt.
Die Umleitung erfolgt via Wipkingerbrücke, Röschibachstrasse und Rosengartenstrasse.
Auf der Autobahn A1 bei Deitingen, Fahrtrichtung Zürich, kam es am Montagmittag, 7. Juli 2025, zu einer Kollision zwischen einem LKW und vier Autos.
Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt.
In der Nacht von Montag, 7., auf Dienstag, 8. Juli 2025, kurz nach drei Uhr, konnte die Polizei Basel-Landschaft in Aesch BL drei mutmassliche Sprayer anhalten.
Sie werden verdächtigt, mehrere Gebäude besprayt zu haben.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es heute kurz vor 22.30 Uhr in Claro zu einem Verkehrsunfall kam.
Ein 42-jähriger Schweizer Töfflifahrer mit Wohnsitz in der Region war auf der Via Ai Brascéi unterwegs.
Im ersten Halbjahr 2025 haben über 200 Angehörige der Feuerwehren im Kanton Uri an diversen Kursen teilgenommen, die vom Feuerwehrinspektorat Uri angeboten wurden.
Die Kurse reichten von der Grundausbildung bis zu Spezialthemen wie Waldbrandbekämpfung, alternative Treibstoffe und Absturzsicherung. Das Feuerwehrinspektorat zieht eine durchwegs positive Bilanz im fachlichen und organisatorischen Bereich.
Zur Verbesserung der Information der Verkehrsteilnehmenden wird auf der Nationalstrasse A4, vor dem Anschluss Brunnen in Fahrtrichtung Süd, eine neue Wechseltextanzeige montiert.
Für diese Arbeiten muss die Fahrbahn Süd während einer Nacht komplett gesperrt werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.