Am Dienstag (17.06.2025), kurz vor 15:30 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Dabei kam das Auto von der Strasse ab und stürzte in ein Bachbett. Der 74-jährige Fahrer blieb unverletzt. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 20'000 Franken.
Am Dienstag (17.06.2025), kurz nach 18:15 Uhr, ist es auf der Martinsbrücke zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 34-jährige Frau wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Dienstag (17.06.2025), kurz vor 17:30 Uhr, ist es auf der Thurgauerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Roller gekommen.
Dabei wurde ein 40-jähriger Mann unbestimmt verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Dienstag (17.06.2025), kurz nach 19:15 Uhr, ist es auf der Murgstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorrades gekommen.
Dabei wurde die 16-jährige Motorradfahrerin unbestimmt verletzt und anschliessend vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Unter dem Motto „Machen Sie Pause mit uns“ hat am 17. Juni 2025 der dritte Chauffeur/-innen-Treff der Kantonspolizei St.Gallen auf der Raststätte Thurau stattgefunden.
Rund 80 Chauffeurinnen und Chauffeure nahmen die Gelegenheit für den gemeinsamen Austausch wahr.
Von Montag, 23. Juni 2025, bis Donnerstag, 26. Juni 2025, jeweils von 22 bis 5 Uhr, ist der Bucheggtunnel gesperrt.
Die Umleitung erfolgt über die Bucheggstrasse und den Bucheggplatz.
Am Mittwoch, 17. Juni 2025, kurz nach 14.30 Uhr, mussten in der Tongrube Andil am Ammonitenweg in Liesberg BL sechs Personen aus einem steilen Hang gerettet werden.
Personen wurden keine verletzt.
Am Donnerstag, 12. Juni 2025, kam es auf der Badenerstrasse in Bremgarten zu einer Streifkollision zwischen einem BMW und einem roten Oldtimer.
Der beteiligte Buick fuhr weiter, ohne anzuhalten.
Auf der Ägeristrasse ist es zu einem Verkehrsunfall mit mehreren involvierten Fahrzeugen gekommen.
Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist beträchtlich.
Die Sanierung des Belags auf der A21 bei Bourg-St-Pierre macht eine einspurige Verkehrsführung notwendig.
In Bourg-St-Pierre wird der Belag der A21, Route du Grand-Saint-Bernard, an zwei Stellen saniert.
Am Dienstag, 17. Juni 2025, gegen 14.30 Uhr wurde in einer Wohnung in Egerkingen eine Frau tot aufgefunden.
Die Umstände deuteten auf ein Gewaltdelikt hin. Umgehend rückten mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Solothurn an den Ort aus.
Für den Schwerverkehr, der am Feiertag "Fronleichnam" (19. Juni 2025) nicht vom deutschen Zoll an den Grenzübergängen Thayngen und Bargen abgefertigt wird, hat die Schaffhauser Polizei in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) entsprechende Warteräume eingerichtet.
Hierfür ist in der Stadt Schaffhausen eine Voll- und Teilsperrung der Nationalstrasse A4 zwischen Schweizersbild und Mutzentäli vorgesehen.
Eine Autofahrerin fuhr am Montag (16. Juni 2025, kurz nach 17:30 Uhr) von Rickenbach in Richtung Chommle.
Im Bereich Holdern geriet sie aus noch ungeklärten Gründen rechts von der Strasse ab und prallte gegen mehrere Betonpfeiler eines Zauns.
Auf der Arsenalstrasse in Kriens kam es am Montagabend (16. Juni 2025, ca. 18:00 Uhr) zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos.
Eine Person wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst 144 betreut.
Am Dienstag (17. Juni 2025, kurz vor 08:00 Uhr) kam es auf der Autobahn A14 in Fahrtrichtung Zug zu einer Auffahrkollision.
Im Tunnel Rathausen geriet der Verkehr aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens ins Stocken.
Vom 17. bis 26. Juni 2025 führt die Pilotenschule der Schweizer Luftwaffe ein Ausbildungsmodul zusammen mit dem Taktischen Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff" in Laage bei Rostock (Deutschland) durch.
Solche Ausbildungen mit dem Trainingsflugzeug Pilatus PC-21 finden jährlich auf verschiedenen Militärflugplätzen in Europa statt.
Am Dienstag, 17. Juni 2025, gegen 16.00 Uhr, geriet ein Autofahrer bei der Einfahrt von der Glovelier-Zufahrt auf die Normalspur der A16 in Richtung Saint-Ursanne in eine gefährliche Lage.
Vor dem Mont-Russelin-Tunnel fuhr er aus bisher ungeklärten Gründen in den regulären Fahrstreifen ein, auf dem sich ein schwerer Lastwagen in Richtung Saint-Ursanne näherte.
Am Dienstagabend (17.06.2025), ereignete sich auf der Büsingerstrasse in Schaffhausen eine seitliche Kollision zwischen zwei Fahrzeugen.
Dabei wurde eine 19-jährige Lenkerin durch Glassplitter am Auge verletzt.
Am Montagnachmittag (16.06.2025) fuhr ein 90-jähriger Autofahrer vom Postplatz her in Richtung Gerbestrasse.
Obwohl der dortige Poller zu dieser Zeit ausgefahren war und damit die temporäre Signalisation "Fussgängerzone" bekräftigt, fuhr der Mann aus Gewohnheit links am Poller vorbei, riss dabei einen Tisch und einen Stuhl mit und fuhr weiter in Richtung Gerbestrasse.
Ein Gebäude im Industriegebiet Pra de Plan in Châtel-St.-Denis wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag beschädigt. Feuerwehr und Kantonspolizei mussten eingreifen.
Die Ermittlungen zur Identifizierung der Verantwortlichen laufen. Die Kantonspolizei bittet um Zeugenhinweise.
Am Dienstagabend, 17. Juni 2025, kam es im Stadtkreis 9 in Zürich zu einem Vorfall mit einem parkierten Auto und Motorrad.
Dabei ist das Auto vollständig ausgebrannt. Die Polizei sucht Zeugen.
Gestern am frühen Abend ist ein VBZ-Linienbus in Vollbrand geraten und komplett ausgebrannt.
Ein Übergreifen der Flammen auf das naheliegende Gebäude konnte verhindert und der Brand schliesslich gelöscht werden.
Der Sommer zeigt sich von seiner kräftigen Seite: Am Mittwoch, 18. Juni, klettern die Temperaturen in weiten Teilen der Schweiz auf bis zu 31 Grad.
Besonders in der Westschweiz und im Wallis wird es hochsommerlich warm, begleitet von viel Sonne und nur wenigen Quellwolken. Doch mit der Hitze steigt auch die Belastung für Kreislauf und Haut.
Am Dienstagmorgen ist ein Motorradfahrer bei einer Kollision mit einem Auto bei der Lohrenkreuzung in Emmenbrücke verletzt worden.
Der Autofahrer hielt zunächst an, fuhr dann jedoch weiter, ohne seine Personalien anzugeben. Die Luzerner Polizei sucht den Autofahrer oder Personen, die Angaben zu diesem oder zur Kollision machen können.
Am Dienstagmittag (17.06.2025) hat sich in Neuhausen am Rheinfall eine Kollision zwischen einer Fussgängerin, die auf einem Fussgängerstreifen unterwegs war, und einem Lieferwagen ereignet.
Dabei wurde die Fussgängerin schwer verletzt.
Am Dienstagmittag ist in der Gemeinde Wichtrach ein Motorflugzeug abgestürzt. Der Pilot wurde dabei leicht verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Der Unfallhergang wird untersucht.
Gestern Nachmittag kam es auf der Route de l’Intyamon bei La Tour-de-Trême zu einem Verkehrsunfall.
Drei Fahrzeuge waren beteiligt, insgesamt wurden fünf Personen verletzt. Die Strasse musste für die Rettungsmassnahmen gesperrt werden. Die genauen Unfallursachen werden derzeit untersucht.
Am Montagmittag, 16. Juni 2025, ist es in Lustmühle zu einem Verkehrsunfall zwischen drei beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist beträchtlich.
In den Nächten vom 23. bis 26. Juni finden auf Höhe der Kreuzung Tinguely Gerüstbauarbeiten statt.
Es folgen Markierungs- und Montagearbeiten auf der Brücke Bäumlihof vom 30. Juni auf den 1. Juli. Dafür wird die Fahrbahn in Richtung Deutschland gesperrt. Die Arbeiten führen zu Störungen durch Lärm und Licht.
Am Dienstagvormittag kam es auf der Autobahn A1 bei Wängi zu einem Selbstunfall.
Eine Person wurde leicht verletzt. Sie wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Am Dienstag, 17. Juni 2025, gegen 7:40 Uhr, war ein 22-jähriger Neuenburger mit seinem Auto auf der Autobahn N20 Richtung Neuenburg unterwegs.
Beim Überholmanöver prallte er gegen die Mittelleitplanke.
Heute fuhr ein Autofahrer auf der Autobahn A16 von Glovelier in Richtung Bassecourt.
An der Ausfahrt Bassecourt geriet er aus noch zu klärenden Gründen auf den Grünstreifen, überquerte beide Fahrspuren und prallte mit der Front des Fahrzeugs gegen die Mittelleitplanke.
Anlässlich der Tour de Suisse kommt es am Freitagabend (20.06.2025) und Samstagmittag (21.06.2025) in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall zu diversen Verkehrsbehinderungen.
Verkehrsteilnehmende werden gebeten, während dieser Zeit die erwähnte Rennstrecke zu meiden oder zu umfahren.
Die Kantonspolizei Zürich hat im Zeitraum vom 23.5.2025 bis 7.6.2025 an verschiedenen Orten im Gebiet Limmattal / Albis mehrere Kontrollen durchgeführt.
Dabei ist vor allem auf illegal abgeänderte Fahrzeuge und das unnötige Verursachen von Lärm geachtet worden. Es sind 15 Fahrzeuge stillgelegt worden.
Während des Unwetters von Sonntag stürzte ein Baum auf ein Fahrrad.
Es war ungewiss, wie es dem Fahrer ging. Der Velofahrer konnte ermittelt werden, er blieb unverletzt.
In der Nacht auf Dienstag (17.6.2025) ist ein Autofahrer im Baustellenbereich des Bubenholztunnels (A11, Gemeindegebiet Opfikon) auf die Gegenfahrbahn gefahren und beinahe mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidiert.
Der Autofahrer konnte angehalten und verhaftet werden.
Auf Schweizer Strassen wird fast alle zwei Stunden ein Mensch schwer oder tödlich verletzt.
Besonders gefährdet sind Verkehrsteilnehmende auf zwei Rädern sowie junge und ältere Menschen. Um die Unfallprävention gezielt zu stärken, lanciert die BFU das neue Informationsportal „Sinus plus“. Das Portal liefert aktuelle Statistiken zum Unfallgeschehen, Analysen zu Entwicklungen und Risikofaktoren sowie eine Übersicht über wirksame Präventionsansätze.
In Kriens ist gestern Nachmittag ein Mann tödlich verunfallt.
Im Gebiet Kreuzhöhe stürzte er über eine Felswand. Er verletzte sich dabei so schwer, dass er vor Ort verstarb.
In der Nacht vom Dienstag, 17. Juni 2025, ca. 02.00 Uhr, schlichen zwei unbekannte Täter in der Glärnischstrasse in Glarus auf das Grundstück eines Einfamilienhauses.
Dort öffneten sie den vor dem Haus stehenden nicht abgeschlossenen Personenwagen und durchsuchten diesen.
In der Nacht auf Dienstag, 17. Juni 2025, wurde an der Mattstrasse in Ennenda bei einem parkierten Fahrzeug von unbekannter Täterschaft die Scheibe der Fahrertür eingeschlagen und anschliessend das Fahrzeug durchsucht.
Die Täterschaft entfernte sich danach ohne Deliktsgut vom Tatort.
Am Montag (16.06.2025), kurz vor 21:30 Uhr, ist es auf der Heidenerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Motorrad und einem Kleinmotorrad gekommen.
Beide Fahrer wurden unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Montagnachmittag, 16. Juni 2025, kurz nach 15.30 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Wyhlenstrasse in Pratteln BL zu einem Brandausbruch.
Eine Person wurde verletzt.
In der Nacht auf Sonntag kam es auf dem Reitschulareal bei einer Anhaltung zu Angriffen auf Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern.
In diesem Zusammenhang werden Zeugen gesucht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.