Bei einer Kontrolle haben Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit Kinderautos inspiziert,
die trotz ihres spielerischen Aussehens und kleineren Formats tatsächlich mit einem Benzinmotor ausgestattet waren.
Am Donnerstag, 07.08.2025, um 21:43 Uhr, meldete ein Passant eine Stichflamme bei einer Industriefirma an der Landquartstrasse in Arbon.
Die Härteanlage des Betriebs öffnet in gewissen Sequenzen eine Luke. Bei diesem Vorgang entsteht eine kontrollierte Stichflamme.
Ein Anruf. Eine nervöse Betreuerin. Ein Kind in Not.
Und am anderen Ende: ein Calltaker, der in Sekunden entscheiden und beruhigen muss – und die richtige Hilfe losschickt.
Unser Handeln schafft Vertrauen – und hinter diesem Handeln stehen Menschen.
Mit einer neuen Portraitserie gibt die Feuerwehr der Stadt Olten einen Einblick in das Herz ihrer Organisation: die motivierten Angehörigen der Feuerwehr (#AdF), die mit Engagement, Fachwissen und Teamgeist für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen.
Die Kantonspolizei Tessin und die Gemeindepolizeien führen vom 11.08.2025 bis 18.08.2025 mobile und semi-stationäre Geschwindigkeitskontrollen durch.
Ziel ist die Prävention von Verkehrsunfällen. Die Polizei ruft dazu auf, die Tempolimiten einzuhalten.
Am 04.08.2025 wurde in Bellinzona ein 23-jähriger albanischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Albanien festgenommen.
Er steht im Verdacht, Drogen an lokale Kunden zu verkaufen. Die Untersuchung erfolgt in Zusammenarbeit zwischen der Staatsanwaltschaft, der Kantonspolizei und der Anti-Drogen-Einheit der Stadtpolizei Bellinzona.
Am Freitagnachmittag ist es in Wabern im Rahmen einer Anhaltung zu einer Kollision zwischen zwei Polizeiautos und einem weiteren Auto gekommen.
Dabei wurden drei Polizisten verletzt. Die Lenkerin war zuvor vor einer Polizeipatrouille geflüchtet. Die Frau wurde angehalten und für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache mitgenommen. Ermittlungen zu den Ereignissen sind im Gang.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard staut sich der Verkehr derzeit zwischen Quinto und Airolo auf einer Länge von rund 5 Kilometern.
Grund ist eine Verkehrsüberlastung. Autofahrerinnen und Autofahrer müssen mit einem Zeitverlust von bis zu 50 Minuten rechnen.
Ein Mann ist Ende Juli in der Stadt Luzern von zwei Unbekannten mit einem Messer bedroht und ausgeraubt worden.
Die beiden mutmasslichen Täter konnten ermittelt und festgenommen werden. Sie befinden sich in Untersuchungshaft.
Am Sonntag findet das Meisterschaftsspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Sion statt.
Aufgrund des hohen Besucheraufkommens ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Es wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Am Freitag (08.08.2025), um 7:30 Uhr, ist es auf der Wiesentalstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 55-jährige Frau wurde eher leicht und ein 18-jähriger Mann unbestimmt verletzt. Die Beiden wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Zwischen Donnerstag und Freitagmorgen (08.08.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen mehrere fahrunfähige Verkehrsteilnehmende angehalten.
Mehreren Personen wurde der Führerausweis abgenommen oder aberkannt. Die Fehlbaren werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Freitagmorgen (08.08.2025) kam es auf der Fürstenlandstrasse zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einer E-Bike-Fahrerin.
Die Lenkerin des Motorfahrrads wurde dabei unbestimmt verletzt. Die Unfallstelle musste zeitweise gesperrt werden.
In der Schützenmatte in Olten ist es am Donnerstagmorgen, 07.08.2025, während Aufbauarbeiten eines Fahrgeschäfts zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Dabei wurde ein Mann schwer verletzt. Das Fahrgeschäft stand nicht in Betrieb.
Am Sonntagmorgen ist in Bremgarten bei Bern eine Frau Opfer von einem sexuellen Übergriff geworden.
Der unbekannte Täter entfernte sich in der Folge von der Örtlichkeit. Die Kantonspolizei Bern hat umfassende Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang insbesondere einen Zeugen, welcher der Frau kurz nach dem Übergriff begegnet sein soll.
Am Freitag kam es auf der Autobahn A1 bei Wängi zu zwei Auffahrkollisionen mit insgesamt fünf beteiligten Fahrzeugen.
Zwei Frauen wurden verletzt und mussten ins Spital gebracht werden.
Am Freitag, 08.08.2025, kurz nach 11:15 Uhr, ereignete sich auf der Neudorfstrasse in Menzingen eine seitlich-frontale Kollision zwischen zwei Autos.
Eine Fahrzeuglenkerin geriet auf gerader Strecke auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Auto.
Am Freitag, 08.08.2025, kurz vor 11 Uhr, fuhr eine 41-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Gersauerstrasse in Richtung Gersau.
Beim Abbiegen in Richtung Hopfräben kam es zur Kollision mit einem Motorrad, welches auf der Gersauerstrasse in der Gegenrichtung unterwegs war.
Am Freitagmorgen wurde in Pfyn ein Autofahrer bei einer Auffahrkollision mit einem weiteren Auto mittelschwer verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Mittwoch, 06.08.2025, ereignete sich auf der Südostflanke des Mönchs in der Gemeinde Fieschertal ein schwerer Bergunfall.
Zwei Personen stürzten mehrere hundert Meter in die Tiefe. Ein Mann kam dabei ums Leben, eine Frau wurde schwer verletzt.
Am Donnerstag (07.08.2025, ca. 18:45 Uhr) war ein Radfahrer auf der Dorfstrasse von Buttisholz her in Richtung Grosswangen unterwegs.
Auf der Höhe der Dorfstrasse 6 bremste er und kam dabei zu Fall. Er erlitt beim Sturz erhebliche Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
Am Donnerstag (07.08.2025, kurz vor 19:00 Uhr) fuhr ein Mann mit einem E-Bike in Horw vom Schulhaus Spitz her in Richtung Kreisel Hinterbach.
Vor diesem Kreisel kam er zu Fall und verletzte sich. Er wurde durch den Rettungsdienst hospitalisiert.
Am Donnerstagmorgen (07.08.2025) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Alleinunfall mit einem E-Bike ereignet.
Dabei wurde die E-Bikefahrerin verletzt. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Der öffentlich zugängliche Teil des Polizeipostens am Hirschengraben in der Stadt Luzern wurde in den vergangenen Wochen umfassend umgebaut und renoviert.
Seit heute Morgen ist der Polizeiposten noch kundenfreundlicher wieder am bisherigen Standort geöffnet.
Am Donnerstagabend (7. August 2025) ist es zu zwei Verkehrsunfällen gekommen, bei denen jeweils ein Motorradlenker involviert war.
Dabei wurden die beiden Zweiradlenkenden erheblich verletzt. Ein beteiligter Autofahrer musste ebenfalls ins Spital eingeliefert werden.
Pünktlich zum Schulbeginn gibt es neue Produkte aus unserem Projekt #UpcycledUniform.
Aus den ausgedienten Blachen der Kampagne «Stoppen für Schulkinder» haben die Näher/innen der ConSol mit viel Liebe Etuis und Taschen gefertigt.
Die Schweiz befindet sich bis Samstag unter einer Hochdruckbrücke, die sich vom Atlantik über Mittel- bis nach Osteuropa erstreckt. Auch in den Folgetagen verbleibt der Alpenraum im Einflussbereich eines Hochs, das sich vom Atlantik allmählich nach Mitteleuropa verlagert.
Mit westlichen bis südwestlichen Höhenwinden gelangt zunehmend warme Luft zur Schweiz.
Anlässlich des Sommerplauschs durften wir heute 60 Kinder bei der Stadtpolizei St.Gallen begrüssen.
Unsere Mitarbeitenden gaben ihnen einen spannenden Einblick in die Welt der Polizei.
Die gesetzliche Frist zur Einhaltung der Lärmgrenzwerte auf militärischen Schiessplätzen ist per Ende Juli 2025 abgelaufen.
Von den 46 Schiessplätzen mit ausgewiesenem Sanierungsbedarf sind jedoch nicht alle vollständig saniert. Gründe dafür sind der grosse planerische Aufwand, veränderte Nutzungen der Anlagen, begrenzte Fachressourcen und notwendige Priorisierungen.
Die Resultate des Fitnesstests der Armee (FTA) 2024 zeigen nur geringe Abweichungen gegenüber dem Vorjahr.
Mit durchschnittlich 67.8 von maximal 125 Punkten liegt der Mittelwert leicht über dem Wert von 2023 (+0.2 Punkte). Mehr als die Hälfte der Teilnehmenden gelten als gut trainiert und rund 80 % erfüllen die Bewegungsempfehlungen des Bundes.
Am Montag, 11. August 2025, werden im Kanton Basel-Landschaft wieder viele Kindergartenschüler/-innen und Erstklässler/-innen zum ersten Mal ihren zukünftigen Schulweg unter die Füsse nehmen.
Diese jüngsten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sind bei Schulanfang besonders grossen Gefahren ausgesetzt und haben daher noch mehr Anspruch auf Sicherheit und Schutz.
Auf der A2 zwischen Biasca und der Verzweigung Bellinzona-Nord befinden sich Tiere auf der Fahrbahn.
Es besteht in beiden Fahrtrichtungen akute Gefahr. Verkehrsteilnehmende werden zur Vorsicht aufgerufen.
Die formelle Identifikation der am 6. August 2025 in Saas-Grund gefundenen leblosen Person ist erfolgt.
Es handelt sich um einen 44-jährigen deutschen Staatsangehörigen, der am 30. Juli 2025 allein von der Almagellerhütte aufgebrochen war.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 31. Juli 2025 eine 32-jährige serbische Staatsbürgerin mit Wohnsitz in Frankreich und eine 36-jährige italienische Staatsbürgerin mit Wohnsitz in Italien festgenommen wurden.
Die beiden Frauen, die von Beamten der Kantonspolizei mit Unterstützung der Stadtpolizei Lugano festgenommen wurden, stehen im Verdacht, an mehreren Einbrüchen beteiligt gewesen zu sein, die sich im Laufe des Jahres 2025 an verschiedenen Orten im Tessin ereigneten.
Von einem mitfahrenden Kind abgelenkt, kam eine Automobilistin beim A1-Anschluss Baden-West von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen ein anderes Auto.
Auch ein drittes wurde beschädigt. Immerhin wurde niemand verletzt.
Der San-Bernardino-Pass verbindet als eindrucksvolle Alpenquerung den Kanton Graubünden mit dem Tessin. Auf 2'066 Metern über Meer gelegen, gilt er als eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen durch die Schweizer Alpen. Der Pass fasziniert durch seine beeindruckende Hochgebirgslandschaft, seine kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung, seine gut ausgebaute Infrastruktur und die Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten.
In diesem Beitrag erhalten Sie einen Einblick in die Natur und Landschaft des Passgebiets, seine historische Relevanz, die Aktivitäten für Besucher sowie wichtige Aspekte zur Verkehrssicherheit und Prävention.
Am Donnerstag, 07.08.2025, kurz nach 6 Uhr, ereignete sich in Netstal ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 60-jähriger Lenker war mit einem Sattelschlepper auf der Landstrasse in Richtung Glarus unterwegs. Bei der Kreuzung Bruggli wollte er sein Fahrzeug wenden.
Am Donnerstagmorgen, 7. August 2025, kam es zu einem Brand in einer Wohnung im Kreis 3.
Drei Personen wurden dabei verletzt. Die Brandursache ist zurzeit unklar.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.