Im ersten Halbjahr 2025 haben über 200 Angehörige der Feuerwehren im Kanton Uri an diversen Kursen teilgenommen, die vom Feuerwehrinspektorat Uri angeboten wurden.
Die Kurse reichten von der Grundausbildung bis zu Spezialthemen wie Waldbrandbekämpfung, alternative Treibstoffe und Absturzsicherung. Das Feuerwehrinspektorat zieht eine durchwegs positive Bilanz im fachlichen und organisatorischen Bereich.
Zur Verbesserung der Information der Verkehrsteilnehmenden wird auf der Nationalstrasse A4, vor dem Anschluss Brunnen in Fahrtrichtung Süd, eine neue Wechseltextanzeige montiert.
Für diese Arbeiten muss die Fahrbahn Süd während einer Nacht komplett gesperrt werden.
Am Montag (07.07.2025), in der Zeit vor 15:15 Uhr, ist in einer Tiefgarage am Oberen Graben in zwei Autos eingebrochen worden.
Im Rahmen der anschliessenden Fahndung konnten zwei mutmasslich dafür verantwortliche Personen beim Bahnhofplatz festgenommen werden. Einer der Männer hatte dort in einem Verkaufsgeschäft zudem einen Ladendiebstahl begangen.
Am Dienstagabend, 17. Juni 2025, kam es in Zürich-Altstetten zu einem Vorfall mit einem parkierten Auto und einem Motorrad mit zwei zu diesem Zeitpunkt unbekannten Personen.
Das Auto brannte vollständig aus (siehe Medienmitteilung der Stadtpolizei Zürich vom 17.6.2025). Die Kantonspolizei Zürich ermittelte zwei tatverdächtige Männer und nahm sie fest.
Am Dienstag, 08. Juli 2025, ca. 07.30 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3, Gemeinde Bilten, ein Selbstunfall infolge Aquaplaning.
Die 24-jährige Lenkerin verlor auf der Autobahn A3, Fahrtrichtung Zürich, nach der Autobahnraststätte Glarnerland, infolge Aquaplaning die Beherrschung über ihr Fahrzeug.
Im Rahmen der vor einer Woche angekündigten Öffentlichkeitsfahndung, die von der zuständigen Staatsanwaltschaft verfügt wurde, werden verdeckte Bilder publiziert.
Die gezeigte Person wird dringend verdächtigt, einen Raubüberfall auf eine Tankstelle verübt zu haben. Hinweise zur Identität des Gesuchten nimmt die Kantonspolizei Bern entgegen.
Ein Autofahrer wurde am Montagabend in Sulgen bei einer Verkehrskontrolle als fahrunfähig beurteilt.
Der Mann wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Grillieren ohne Risiko – so geht's!
Schutz und Rettung Bern hat die wichtigsten Sicherheitstipps zusammengestellt, damit der Grillplausch nicht im Spital endet.
In Sirnach hatten die Such- und Rettungshunde von REDOG die Möglichkeit, das Ein- und Aussteigen bei laufendem Helikopter zu üben.
Ziel des Trainings war es, die Tiere für den Ernstfall optimal vorzubereiten und die Zusammenarbeit mit der Crew der Alpine Air Ambulance zu stärken.
Fällt ein Auto ins Wasser oder wird fortgeschwemmt, ist rasches Handeln nötig. Innerhalb einer Minute sollte das Auto durch die Seitenscheibe verlassen werden, weil es innerhalb von drei bis vier Minuten vollständig versinken kann.
Der TCS hat ausführlich getestet, wie schnell sich E-Autos und Verbrenner mit Wasser füllen und Unfälle tödlich enden können.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass heute kurz nach 8 Uhr in Lugano im Bereich der Via Ciani ein Rucksack am Ufer des Flusses Cassarate gemeldet wurde.
In der Folge wurde in unmittelbarer Nähe ein männlicher Körper im Wasser entdeckt und später geborgen.
Im Bereich Lochi wird von der Abfahrt Schlosswil bis zum Kühmooswald der Belag erneuert.
Während der Vorbereitungsarbeiten am 15. Juli 2025 und während der Fertigstellungsarbeiten wird der Verkehr einspurig wechselseitig geführt und durch einen Verkehrsdienst oder mit einer Lichtsignalanlage geregelt.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass im Rahmen von Geschwindigkeitskontrollen drei schwere Verkehrsdelikte festgestellt wurden.
Alle drei Fälle wurden als «Raserdelikte» eingestuft – die Lenker wurden beim zuständigen Staatsanwalt angezeigt.
Ein Motorroller ist praktisch, aber nicht ungefährlich.
Die Kantonspolizei Wallis erinnert alle Fahrerinnen und Fahrer an ein verantwortungsbewusstes Verhalten im Strassenverkehr.
Fussballfest in St.Gallen!
Beim ersten Spiel der Women’s Euro in unserer Stadt – Deutschland gegen Polen – sorgte die Stadtpolizei St.Gallen für Sicherheit und einen reibungslosen Ablauf.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es heute kurz nach 16.30 Uhr im Mappo-Morettina-Tunnel zu einem Fahrzeugbrand gekommen ist.
Ein Auto war von Locarno in Richtung Bellinzona unterwegs, als es aus noch zu klärenden Gründen Feuer fing.
Herzliche Gratulation zum bestandenen Lehrabschluss!
Alle unsere Lernenden haben ihre intensive Ausbildung erfolgreich abgeschlossen – ein wichtiger Meilenstein, der Einsatz, Durchhaltevermögen, Lernbereitschaft und Engagement verlangt hat.
Das Zusammenspiel zwischen Seepolizei und Helikoptercrew will geübt sein.
Denn bei Personensuchen in Gewässern arbeiten sie Seite an Seite – und jede Minute zählt.
Am Dienstag, dem 8. Juli 2025, präsentiert sich das Wetter in der Schweiz von seiner wechselhaften Seite.
Während im Norden und Westen des Landes mit unbeständigem Wetter, Schauern und teils kräftigem Wind zu rechnen ist, zeigt sich der Süden freundlicher mit mehr Sonnenschein und höheren Temperaturen.
Nachdem am Sonntag ein Mann in Frauenfeld durch Schläge verletzt wurde, hat die Kantonspolizei Thurgau zwei Tatverdächtige festgenommen und inhaftiert.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen pöbelten kurz nach 20 Uhr zwei junge Männer am Bahnhof einen 63-Jährigen an. Anschliessend schlug einer der beiden mehrmals gegen den Kopf des Opfers.
Der Polizeiposten am Hirschengraben 17a in der Stadt Luzern wird modernisiert.
Um den Umbau möglichst effizient durchführen zu können, wird der Polizeiposten Hirschengraben vom Freitag, 4. Juli 2025, bis Donnerstag, 7. August 2025, geschlossen und in einem Provisorium betrieben.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitag und Samstag (4./5.07.2025) rund um die Stadt Zürich Verkehrskontrollen durchgeführt, wobei die Polizistinnen und Polizisten das Augenmerk auf die Fahrfähigkeit der Lenkenden legten.
Der Mitfahrer eines angehaltenen Autos flüchtete während der Kontrolle und sprang in den Zürichsee. Er sowie zwei weitere Insassen des Fahrzeugs wurden festgenommen.
Der Deckbelag auf der Nationalstrasse A1 im Abschnitt zwischen der Wildtierüberquerung Rynetel und dem Anschluss Aarau Ost auf der Fahrbahn Zürich muss altersbedingt ersetzt werden.
Die Vorarbeiten starten bereits am 9. Juli. Die Hauptarbeiten beginnen am 18. Juli 2025 und dauern voraussichtlich bis Anfang September 2025.
Am Montag, ca. 14.10 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3, Fahrtrichtung Zürich, auf der Höhe Ausfahrt Bilten, ein Auffahrunfall.
Infolge Unterhaltsarbeiten wurde der Verkehr auf diesem Abschnitt von zwei auf eine Fahrspur reduziert.
Am Samstag (5. Juli 2025, ca. 03:30 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Rathausenstrasse in Emmen Richtung Sedel.
Aus noch ungeklärten Gründen geriet der Autofahrer mit den rechten Rädern auf die Wiese und prallte in der Linkskurve gegen ein parkiertes Fahrzeug.
Am Sonntagnachmittag, 6. Juli 2025, kurz nach 14:45 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über einen Motorradunfall bei Unterschächen informiert.
Ein 18-jähriger Fahrer eines Motorrads mit Urner Kontrollschild war von Urigen in Richtung Unterschächen unterwegs, als im Bereich Rüteli das Hinterrad seines Motorrads wegrutschte.
Am Samstag (05.07.2025), um 17:30 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Die Fahrerin oder der Fahrer eines der beiden Autos fuhr weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Beim geflüchteten Fahrzeug handelte es sich mutmasslich um einen roten Ford Focus. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am späten Samstagabend (14.6.2025) hat die Kantonspolizei Zürich in einer Wohnung in Oberglatt einen toten Mann aufgefunden – sie geht von einem Tötungsdelikt aus.
Im Auftrag der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich gelangt die Kantonspolizei Zürich an die Öffentlichkeit und bittet die Bevölkerung nach Hinweisen zum Aufenthaltsort des Tatverdächtigen Temesgen Abrha TEDLA.
In der Nacht von Sonntag auf Montag (07.07.2025), zwischen 2:10 und 3:15 Uhr sind durch die Kantonspolizei St.Gallen zwei junge Männer im Alter von 17 und 14 Jahren festgenommen worden.
Sie hatten vorgängig versucht, in ein parkiertes Auto einzuschleichen.
Ein 53-jähriger Mann geriet am späten Freitagabend auf dem Nachhauseweg in einen Streit und wurde dabei mittelschwer verletzt.
Trotz rascher Fahndung konnten die drei beschriebenen Männer flüchten. Die Polizei sucht Zeugen.
In der Nacht auf Montag hat eine Patrouille der Kantonspolizei Bern einen mutmasslichen Täter angehalten, der am Sonntagabend in Bern einen Entreissdiebstahl sowie einen Raub begangen haben soll.
Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen aufgenommen und gibt Verhaltenstipps.
Gestern ereigneten sich in Marly und in Düdingen zwei verschiedene Verkehrsunfälle.
In Marly wurde eine Fussgängerin von einem Auto angefahren; in Düdingen waren drei Autos involviert.
Am Samstagvormittag ist ein Speedflyer in der Nähe des Gwächtenhorns verunfallt und verstorben.
Eine Untersuchung unter der Leitung der Bundesanwaltschaft wurde eingeleitet.
Am Sonntagabend sind drei Personen bei einer Auseinandersetzung in Interlaken verletzt worden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Die Kantonspolizei hat am Sonntagabend einen verdächtigen Mann festgenommen, der auf einem Gewerbeareal mutmasslich Kupferkabel stehlen wollte.
Ein Hinweis einer Drittperson führte zum raschen Zugriff.
In der Zeit zwischen Sonntagnachmittag und Montagmorgen (07.07.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Gastrobetrieb an der Herbergstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Schiebetür gewaltsam Zutritt ins Innere des Gebäudes.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagmorgen (07.07.2025), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Bürogebäude an der Allmeindstrasse eingebrochen.
Sie gelangte zunächst auf das Vordach und drang danach gewaltsam durch ein Fenster ins Innere des Gebäudes.
Am Sonntag (06.07.2025), kurz vor 11:45 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Die 56-jährige Autofahrerin und der 27-jährige Motorradfahrer wurden leicht verletzt.
Am 22. und 24. September 2025 finden weitere Blick-in-die-Werkstatt-Veranstaltungen zu den Teilüberdeckungen der Autobahn A2 statt.
Zu diesem Zeitpunkt werden die städtebaulichen Vertiefungsstudien zu den Räumen Luzernerstrasse/Grosshof, Arsenal/Südpol, Schlund/Horwerstrasse sowie die Machbarkeitsstudie zur Autobahn A2 im Abschnitt Anschluss Luzern-Kriens bis Tunnel Schlund abgeschlossen sein. Die Projektpartner arbeiten auf der Grundlage dieser Ergebnisse an einem gemeinsamen Zielbild und bereiten die nächsten Schritte ab 2026 vor.
Die vermisste Dame konnte heute Morgen (07.07.2025) kurz nach 5 Uhr wohlauf in der Stadt St.Gallen aufgefunden werden.
Die Polizei dankt der Bevölkerung für Ihre Mithilfe.
Am frühen Sonntagabend ist im Kreis 11 ein Dachstock in Brand geraten.
Die Feuerwehr rückte mit einem Grossaufgebot aus. Um das Feuer bekämpfen zu können und Zugang zu allen Brandnestern zu erlangen, musste ein Teil des Dachs abgedeckt werden. Dank einer guten Nachbarschaft wurden keine Personen verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.