Auf der Autobahn A2 zwischen Wassen und Göschenen staut sich der Verkehr aktuell auf einer Länge von drei Kilometern.
Autofahrer müssen mit einem Zeitverlust von bis zu 30 Minuten rechnen.
In Aarau überraschte ein Bewohner am Donnerstagnachmittag einen mutmasslichen Dieb in seiner Wohnung.
Gemeinsam mit einem Nachbarn hielt er den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Am Donnerstag (15.05.2025), kurz nach 21:30 Uhr, ist es an der Rütiwiesstrasse zu einem Brand eines Akkus gekommen.
Die aufgebotene Feuerwehr konnte den Brand, welcher von einem Akku eines Elektrorollers auf einem Garagenplatz ausging, rasch löschen.
Für viele Jugendliche und junge Erwachsene ist die erste Autofahrt mit einem Lernfahrausweis ein Meilenstein auf dem Weg zur Unabhängigkeit. Lernfahrten ermöglichen es angehenden Fahrzeuglenkern, sich unter sicheren Bedingungen und in Begleitung einer erfahrenen Person schrittweise mit dem Strassenverkehr vertraut zu machen und praktische Fahrkenntnisse zu erwerben.
Wissenswertes rund um die gesetzlichen Vorgaben, die Rolle der Begleitpersonen und praktische Tipps präsentiert Polizei.news in Kooperation mit der Kantonspolizei St. Gallen.
Von Montag, 19. Mai, 5 Uhr, bis Montag, 30. Juni 2025, 5 Uhr, ist beim Bucheggplatz die Fahrspur stadteinwärts in die Hofwiesenstrasse gesperrt.
Der Verkehr wird über die Bucheggstrasse, die Wehntalerstrasse und die Schaffhauserstrasse umgeleitet.
Am Donnerstag (15.05.2025), kurz nach 14 Uhr, ist ein 68-jähriger Autofahrer auf einem Parkplatz an der Grossfeldstrasse gegen ein parkiertes Auto geprallt.
Die ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei St,Gallen konnte den Mann am Unfallort antreffen.
Am Donnerstag (15.05.2025), kurz nach 8 Uhr, ist eine 56-jährige Frau beim Einholen der Kühe von der Weide durch eine Kuh angegriffen worden.
Die 56-Jährige wurde dabei unbestimmt verletzt.
Beim Unkrautvernichten mit einem Gasbrenner ist am Donnerstag in Riedt bei Erlen eine Holzuntersicht einer Liegenschaft in Brand geraten.
Verletzt wurde niemand.
Auf der Lehngasse in Oensingen hat sich am Donnerstag, 15. Mai 2025, eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei wurden zwei der Beteiligten mittelschwer verletzt.
Am Donnerstag hat sich am Julierpass ein Personenwagen auf das Dach überschlagen.
Auf diesem rutschte es über sechzig Meter, bis es zum Stillstand kam.
Nach dem Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Sion und dem Servette FC wurden am 13. April 2025 im Stadtzentrum von Sitten einheimische Fans von der Kantonspolizei kontrolliert. I
m Rahmen dieser Kontrolle wurde ein Polizist von einem Fan verletzt. Der mutmassliche Täter konnte identifiziert, angehalten und dem Jugendgericht überstellt werden.
Die Kantonspolizei Wallis warnt erneut eindringlich vor sogenannten "Schockanrufen". Betrüger geben sich als Bankangestellte oder andere vertrauenswürdige Personen aus, um Opfer zur Herausgabe von Bankkarten, persönlichen Daten oder Wertsachen zu bewegen.
Ein aktueller Fall verdeutlicht, wie ein solcher Betrug ablaufen kann.
Am Donnerstag-Nachmittag (15.05.2025) musste das Schulhaus Hopfengarten in Stein am Rhein aufgrund einer Rauchentwicklung evakuiert werden.
Durch die Feuerwehr konnte der Rauchherd rasch ermittelt und die bereits starke Rauchentwicklung erfolgreich eingedämmt werden.
Bundesrat Martin Pfister setzt für die Suche einer Nachfolgerin oder eines Nachfolgers für den Chef der Armee eine breit abgestützte Findungskommission ein.
Sie wird geeignete Kandidaturen evaluieren und dem Chef VBS vorlegen. Die Wahl erfolgt durch den Bundesrat.
Am Donnerstag, 15. Mai 2025, gegen 18:55 Uhr fuhr eine 49-jährige Frau aus dem Neuenburger Jura mit ihrem Auto auf der Ruelle William-Mayor in Neuenburg in südlicher Richtung.
Beim Erreichen der Kreuzung mit dem Quai Philippe-Godet wollte sie nach rechts abbiegen und fuhr dabei auf eine Verkehrsinsel.
Am Dienstag (13.05.2025) ist ein Knabe auf dem Trottoir der Vonwilstrasse von einem Hund gebissen worden.
Die Stadtpolizei St.Gallen sucht die Hundehalterin oder den Hundehalter sowie Zeugen.
Die Kantonspolizei Freiburg setzt bei der Erneuerung ihrer Fahrzeugflotte erstmals auf ein rein elektrisches Einsatzfahrzeug.
Neben dem alternativen Antrieb bringt das neue Modell auch eine angepasste visuelle Identität mit sich.
Im April 2025 sind 2’778’265 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen.
Das entspricht einem Plus von 6% gegenüber derselben Periode des Vorjahres.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochnachmittag (14.5.2025) an verschiedenen Orten im Kanton Zürich Verkehrskontrollen mit Fokus auf "Trendfahrzeuge" durchgeführt.
Wie bereits im letzten Jahr kontrollierte die Kantonspolizei zusammen mit diversen Kommunalpolizeien während drei Nachmittagsstunden insgesamt 154 Trendfahrzeuge im Kantonsgebiet Zürich.
Am 14. Mai 2025 wurde die Feuerwehr Rüti aufgrund einer Oelspur alarmiert.
Diese erstreckte sich von der Spitalstrasse in die Dorfstrasse und weiter bis auf die Walderstrasse.
Am Donnerstag, 15. Mai 2025, kam es zwischen 17:10 und 17:20 Uhr auf der Rue des Crêtets in La Chaux-de-Fonds zu einem Verkehrsunfall.
Eine Autofahrerin war in Richtung Jura unterwegs, als es auf Höhe der Hausnummer 99 zu einer Kollision mit einer Person auf einem Trottinett kam.
Update zur dieser Vermisstmeldung (17.05.2025):
Der seit Donnerstagnachmittag (15.5.2025) vermisste Mann ist am Freitagmittag (16.5.2025) von der SBB Transportpolizei aufgefunden worden.
Am Donnerstag sind auf dem Areal Anstadt in Bern mehrere Tatverdächtige von Vermögensdelikten angehalten worden.
Diese werden unter anderem beschuldigt, Mittwochnacht in Gümligen eingebrochen zu sein und mitunter einen Tresor entwendet zu haben. Der Einsatz rund um das Anstadt-Areal dauerte mehrere Stunden, der Verkehr war zeitweise eingeschränkt.
Am Donnerstagabend ist eine Autolenkerin im Leissigentunnel mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidiert.
Die Frau wurde dabei schwer verletzt, der Lenker des entgegenkommenden Fahrzeugs wurde leicht verletzt. Der Unfall wird untersucht.
Am Mittwochabend ist in einer Zelle der Polizeiwache Waisenhaus in Bern ein Brand ausgebrochen. Ein Insasse wurde dabei verletzt.
Gemäss aktuellem Ermittlungsstand steht eine vorsätzliche Brandlegung im Vordergrund. Weiterführende Ermittlungen sind im Gang.
Ein Autofahrer, der am 15. Mai 2025 gegen 18:55 Uhr von Les Reussilles in Richtung Les Genevez unterwegs war, verlor in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, nachdem er ein anderes Auto überholt hatte.
Das Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baumstumpf und kam schliesslich auf dem Dach zum Stillstand.
Am Mittwochnachmittag, 14. Mai 2025, nahm die Stadtpolizei Zürich zwei mutmassliche Betrüger fest.
Sie täuschten eine Notlage vor und missbrauchten die Hilfsbereitschaft eines Passanten.
Am Mittwoch (14.05.2025) ist ein Autofahrer auf der Zürcher Strasse mit einem Linienbus kollidiert.
Verletzt wurde niemand. Am Auto entstand erheblicher Sachschaden.
Ein 45-jähriger Vater und sein 10-jähriger Sohn wurden am späten Mittwochnachmittag gerettet, nachdem sie auf einer Insel in der Saane neben dem Bois-des-Morts-Weg in Freiburg eingeschlossen waren.
Sie wurden vom steigenden Wasser überrascht und konnten dank des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte unversehrt geborgen werden.
Heute Donnerstag, 15. Mai 2025, kurz nach 11.00 Uhr, kam es auf der Gotthardstrasse in Silenen zu einem Verkehrsunfall.
Gemäss ersten Erkenntnissen beabsichtigte ein Personenwagenlenker sein Fahrzeug mit Zuger Kontrollschildern, welches er entgegen der Fahrtrichtung parkiert hatte, wieder in den Verkehr einzugliedern.
Am Donnerstagmittag, 15. Mai 2025, kurz vor 12.30 Uhr, kam es an der Oltingerstrasse in Anwil/BL zu einem Brand einer Ballenpresse.
Personen wurden nicht verletzt.
Am Donnerstag, 15. Mai 2025, wurden die Kantonspolizei Schwyz und die Feuerwehr Unteriberg um 10 Uhr alarmiert, weil ein bewilligtes Feuer im Gebiet Gribschli in Studen ausser Kontrolle geraten war.
Die Vorbereitungen für die Löscharbeiten erwiesen sich aufgrund des steilen Geländes als sehr anspruchsvoll.
Auf der Hauptstrasse in Domat/Ems ist am Donnerstagvormittag ein Personenwagen mit einer Fussgängerin kollidiert.
Die Frau wurde dabei schwer verletzt.
Mit den ersten warmen Tagen steigt die Lust aufs Fahrradfahren: Strassen, Radwege und Wege füllen sich mit Velofahrern.
Gleichzeitig nehmen traditionell auch die Velodiebstähle wieder zu.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Mittwoch auf der A7 einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der mit 214 km/h unterwegs war.
Sein Führerausweis wurde eingezogen.
Am Mittwochvormittag ist an der Sagenmattstrasse in der Stadt Luzern ein Pneulader in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.
Zwei in der Nähe parkierte Autos wurden beschädigt. Die Brandursache dürfte auf einen technischen Defekt zurückzuführen sein.
Am Mittwoch (14.05.2025), kurz vor 18 Uhr, ist es auf der Hofstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Ein 43-jähriger Mann wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (14.05.2025), kurz vor 10 Uhr, ist auf der Autobahn A3 in Richtung Zürich ein 48-jähriger Mann mit seinem Auto in eine Baustellenleitplanke geprallt.
Ohne sich um den Schaden zu kümmern, setzte er seine Fahrt fort. Er konnte kurze Zeit später angehalten werden. Es entstand Sachschaden von rund 15'000 Franken.
Am Mittwoch (14.05.2025), kurz nach 17 Uhr, ist es auf der Bischofszellerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Ein 58-jähriger Mann wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstagmorgen fuhr ein Lieferwagen auf der A1 bei Birmenstorf ungebremst auf das Stauende auf.
Fünf Fahrzeuge waren in den Unfall verwickelt. Vier Personen wurden verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.