Schweiz

Rapperswil-Jona SG: Akku eines E-Rollers fängt Feuer – 10'000 Franken Schaden

Am Donnerstag (15.05.2025), kurz nach 21:30 Uhr, ist es an der Rütiwiesstrasse zu einem Brand eines Akkus gekommen. Die aufgebotene Feuerwehr konnte den Brand, welcher von einem Akku eines Elektrorollers auf einem Garagenplatz ausging, rasch löschen.

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Lernfahrten in der Schweiz – hilfreiche Tipps der Kapo St. Gallen

Für viele Jugendliche und junge Erwachsene ist die erste Autofahrt mit einem Lernfahrausweis ein Meilenstein auf dem Weg zur Unabhängigkeit. Lernfahrten ermöglichen es angehenden Fahrzeuglenkern, sich unter sicheren Bedingungen und in Begleitung einer erfahrenen Person schrittweise mit dem Strassenverkehr vertraut zu machen und praktische Fahrkenntnisse zu erwerben. Wissenswertes rund um die gesetzlichen Vorgaben, die Rolle der Begleitpersonen und praktische Tipps präsentiert Polizei.news in Kooperation mit der Kantonspolizei St. Gallen.

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St.Gallen SG: Betrunkener Autofahrer prallt auf Parkplatz gegen parkiertes Fahrzeug

Am Donnerstag (15.05.2025), kurz nach 14 Uhr, ist ein 68-jähriger Autofahrer auf einem Parkplatz an der Grossfeldstrasse gegen ein parkiertes Auto geprallt. Die ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei St,Gallen konnte den Mann am Unfallort antreffen.

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Sitten VS: Polizist nach Fussballspiel verletzt – 17-Jähriger dem Jugendgericht überstellt

Nach dem Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Sion und dem Servette FC wurden am 13. April 2025 im Stadtzentrum von Sitten einheimische Fans von der Kantonspolizei kontrolliert. I m Rahmen dieser Kontrolle wurde ein Polizist von einem Fan verletzt. Der mutmassliche Täter konnte identifiziert, angehalten und dem Jugendgericht überstellt werden.

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Bitsch VS: Schockanruf führt zu Betrug – Polizei stoppt Täter nach Geldabhebung

Die Kantonspolizei Wallis warnt erneut eindringlich vor sogenannten "Schockanrufen". Betrüger geben sich als Bankangestellte oder andere vertrauenswürdige Personen aus, um Opfer zur Herausgabe von Bankkarten, persönlichen Daten oder Wertsachen zu bewegen. Ein aktueller Fall verdeutlicht, wie ein solcher Betrug ablaufen kann.

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Neuchâtel NE: Autofahrerin fährt beim Abbiegen auf Verkehrsinsel – Sachschaden

Am Donnerstag, 15. Mai 2025, gegen 18:55 Uhr fuhr eine 49-jährige Frau aus dem Neuenburger Jura mit ihrem Auto auf der Ruelle William-Mayor in Neuenburg in südlicher Richtung. Beim Erreichen der Kreuzung mit dem Quai Philippe-Godet wollte sie nach rechts abbiegen und fuhr dabei auf eine Verkehrsinsel.

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Kantonspolizei Zürich: 154 Trendfahrzeuge kontrolliert – zahlreiche Verstösse festgestellt

Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochnachmittag (14.5.2025) an verschiedenen Orten im Kanton Zürich Verkehrskontrollen mit Fokus auf "Trendfahrzeuge" durchgeführt. Wie bereits im letzten Jahr kontrollierte die Kantonspolizei zusammen mit diversen Kommunalpolizeien während drei Nachmittagsstunden insgesamt 154 Trendfahrzeuge im Kantonsgebiet Zürich.

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La Chaux-de-Fonds NE: Polizei sucht Zeugen nach Unfall mit Trottinett-Fahrerin

Am Donnerstag, 15. Mai 2025, kam es zwischen 17:10 und 17:20 Uhr auf der Rue des Crêtets in La Chaux-de-Fonds zu einem Verkehrsunfall. Eine Autofahrerin war in Richtung Jura unterwegs, als es auf Höhe der Hausnummer 99 zu einer Kollision mit einer Person auf einem Trottinett kam.

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Bern/Gümlingen BE: Verfolgung nach Tresordiebstahl – Grosseinsatz der Polizei

Am Donnerstag sind auf dem Areal Anstadt in Bern mehrere Tatverdächtige von Vermögensdelikten angehalten worden. Diese werden unter anderem beschuldigt, Mittwochnacht in Gümligen eingebrochen zu sein und mitunter einen Tresor entwendet zu haben. Der Einsatz rund um das Anstadt-Areal dauerte mehrere Stunden, der Verkehr war zeitweise eingeschränkt.

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Titel: Les Reussilles JU: Auto überschlägt sich nach Überholmanöver – Lenker verletzt

Ein Autofahrer, der am 15. Mai 2025 gegen 18:55 Uhr von Les Reussilles in Richtung Les Genevez unterwegs war, verlor in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, nachdem er ein anderes Auto überholt hatte. Das Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baumstumpf und kam schliesslich auf dem Dach zum Stillstand.

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Freiburg FR: Vater, Sohn und Hund beim Angeln auf Insel in der Saane eingeschlossen

Ein 45-jähriger Vater und sein 10-jähriger Sohn wurden am späten Mittwochnachmittag gerettet, nachdem sie auf einer Insel in der Saane neben dem Bois-des-Morts-Weg in Freiburg eingeschlossen waren. Sie wurden vom steigenden Wasser überrascht und konnten dank des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte unversehrt geborgen werden.

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Silenen UR: Velofahrer (67) bei Wendemanöver eines Autos erheblich verletzt

Heute Donnerstag, 15. Mai 2025, kurz nach 11.00 Uhr, kam es auf der Gotthardstrasse in Silenen zu einem Verkehrsunfall. Gemäss ersten Erkenntnissen beabsichtigte ein Personenwagenlenker sein Fahrzeug mit Zuger Kontrollschildern, welches er entgegen der Fahrtrichtung parkiert hatte, wieder in den Verkehr einzugliedern.

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Studen SZ: Bewilligtes Feuer gerät ausser Kontrolle – rasche Löschung gelungen

Am Donnerstag, 15. Mai 2025, wurden die Kantonspolizei Schwyz und die Feuerwehr Unteriberg um 10 Uhr alarmiert, weil ein bewilligtes Feuer im Gebiet Gribschli in Studen ausser Kontrolle geraten war. Die Vorbereitungen für die Löscharbeiten erwiesen sich aufgrund des steilen Geländes als sehr anspruchsvoll.

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Sennwald SG: 43-jähriger Motorradfahrer bei Kollision mit PW verletzt – CHF 15'000 Schaden

Am Mittwoch (14.05.2025), kurz vor 18 Uhr, ist es auf der Hofstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Ein 43-jähriger Mann wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.

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Walenstadt SG: 48-Jähriger kracht auf A3 in Baustellenleitplanke und flüchtet

Am Mittwoch (14.05.2025), kurz vor 10 Uhr, ist auf der Autobahn A3 in Richtung Zürich ein 48-jähriger Mann mit seinem Auto in eine Baustellenleitplanke geprallt. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, setzte er seine Fahrt fort. Er konnte kurze Zeit später angehalten werden. Es entstand Sachschaden von rund 15'000 Franken.

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Waldkirch SG: Motorradfahrer (58) rutscht nach Kollision mit Auto ins Wiesland

Am Mittwoch (14.05.2025), kurz nach 17 Uhr, ist es auf der Bischofszellerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Ein 58-jähriger Mann wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.