Nach einem Sturz in einer Wohnung in Altnau musste am Dienstagabend ein Säugling von der Rega mit unbestimmten Verletzungen ins Spital geflogen werden.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen fiel kurz nach 21.30 Uhr in einer Wohnung in Altnau ein Säugling aus den Armen eines Erwachsenen.
Ein Automobilist führte am frühen Dienstagabend in Aarau merkwürdige Fahrmanöver aus und missachtete schliesslich ein Rotlicht.
In der Folge stiess er heftig mit einem anderen Auto zusammen. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstag (06.05.2025), kurz nach 13 Uhr, ist ein 80-jähriger Mann, als Geisterfahrer auf der Autobahn A3, in Richtung Walenstadt gefahren.
Er konnte von der Kantonspolizei St.Gallen angehalten und kontrolliert werden. Er wurde als fahrunfähig eingestuft und war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis.
Ob Durchhalteübung, Leistungsmarsch oder sonst körperlich oder mental herausfordernde Situationen – oft muss man in der Ausbildung zum Grenadier im Kommando Spezialkräfte (KSK) über die eigenen Leistungsgrenzen hinausgehen.
Im Militär lernst du Disziplin und Durchhaltevermögen.
Der Kanton Graubünden setzt auch im Jahr 2025 ein klares Zeichen gegen häusliche Gewalt. Anlässlich der Aktionstage vom 25. November bis zum 10. Dezember 2025 wird die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert und auf die Hilfsangebote aufmerksam gemacht.
Der diesjährige Fokus liegt auf Gewalt gegen Menschen mit Behinderungen. Der Kanton ruft die Bevölkerung, Organisationen und Institutionen zur Teilnahme auf und unterstützt Veranstaltungen oder Aktionen finanziell.
Tag für Tag sorgen unsere Einsatzkräfte für Sicherheit im Kanton Bern. Doch wer steckt eigentlich hinter den Uniformen?
Im Rahmen unserer Rekrutierungskampagne werfen wir in einer Blog-Serie einen Blick auf die Berufe Botschaftsschützer/-in, Mitarbeiter/-in Verkehrsdienst, Polizist/-in und polizeiliche/-r Fallbearbeiter/-in. Im Gespräch mit einem Botschaftsschützer erfahren wir mehr über seine Tätigkeiten und darüber, was aus den Mitarbeitenden 1-1-7 Sieche und Siechinnen macht.
Ein abwechslungsreiches Wochenende liegt hinter der Zuger Polizei.
Von einem Bitumenbrand bis zu gefährlichen Fahrmanövern – die Einsatzkräfte hatten alle Hände voll zu tun.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montagmorgen (5.5.2025) in Kemptthal (Gemeinde Lindau) einen illegal anwesenden Mann verhaftet.
Dieser war mutmasslich als Drogenhändler aktiv.
Am Mittwoch, 07.05.2025, ca. 01.18 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Mühlehorn ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen.
Dabei wurden zwei Personen verletzt.
Am 5. Mai 2025 kam es in Sitten zu einem Arbeitsunfall.
Zwei Männer wurden dabei verletzt, einer von ihnen erlag später im Spital seinen schweren Verletzungen.
Am Dienstag, 6. Mai, um 11:30 Uhr war ein 79-jähriger Bewohner von Couvet mit seinem Auto von Couvet in Richtung Môtiers unterwegs.
Aus noch ungeklärten Gründen prallte er gegen einen Baum.
Am Dienstag, 06. Mai 2025, ca. 10.30 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3, Gemeindegebiet Benken (Zuständigkeitsbereich Kantonspolizei Glarus), ein Auffahrunfall.
Drei Personenwagen fuhren auf der Überholspur hintereinander.
Am Dienstag, 6. Mai 2025, ist es in Stein zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem Auto gekommen.
Eine Person verletzte sich dabei schwer. Es entstand Sachschaden.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Dienstagmorgen in Arbon eine Fussgängerin leicht bis mittelschwer verletzt.
Die 20-Jährige wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Heute Morgen gingen mehrere Meldungen ein, dass mutmassliche Telefonbetrüger die Hauptnummer der Luzerner Polizei für Betrugsversuche nutzen. Dabei geben sich die Anrufer als Polizisten aus und fordern Geld, um einer angeblichen Klage zu entgehen.
Es handelt sich hierbei um Betrug und die Nummer ist gespooft. Die Luzerner Polizei kontaktiert niemals Personen telefonisch und fordert Geld von ihnen.
Die Gesamtsanierung der A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz befindet sich seit Anfang März in der letzten Bauphase.
Die Arbeiten in der Nacht können dank gutem Arbeitsfortschritt früher als geplant abgeschlossen werden.
In Chur ist es auf einem Zebrastreifen zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Fussgängerin und einem Auto gekommen.
Die Fussgängerin verletzte sich dabei.
Am 6. Mai 2025 kam es in den Ateliers St-Hubert in Granges zu einem Säureaustritt, der zu einer sofortigen Evakuierung führte.
18 Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Dienstag, 06. Mai 2025, ca. 08.00 Uhr, erreignete sich auf der Autobahn A3, Gemeindegebiet Bilten, ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Lastwagen.
Der Personenwagenlenker überholte einen Lastwagen, bemerkte dann auf der Überholspur den vor ihm stockenden Verkehr, worauf er sofort auf die Normalspur wechseln wollte und dabei mit Lastwagen kollidierte.
Oberbüren: Alkoholisiert mit Auto in Baum geprallt
Am Montag (05.05.2025), kurz nach 17:30 Uhr, ist es an der Stegackerstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Ein 80-jähriger Mann war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Zwischen Mittwochabend und Donnerstagabend (01.05.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen im Bereich der Passstrasse Hulftegg bei Verkehrskontrollen und Geschwindigkeitsmessungen mehrere fehlbare Verkehrsteilnehmer angehalten.
Drei Männer wurden zur Anzeige gebracht.
Am Montag (05.05.2025), kurz vor 17 Uhr, ist eine Scheune am Klosterberg in Brand geraten.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand löschen. An der Scheune entstand jedoch Totalschaden im Wert von mehreren hunderttausend Franken.
Am Montag (05.05.2024), kurz nach 12:15 Uhr, hat die Notrufzentrale der Stadtpolizei St.Gallen die Meldung eines Ölverlusts eines Lastwagens an der Dufourstrasse / Varnbüelstrasse erhalten.
Gemäss aktuellen Erkenntnissen gelangte eine grössere Menge Diesel zunächst in die Kanalisation und schliesslich in die Steinach. Die Feuerwehr errichtete eine Wassersperre.
Eine unbekannte Täterschaft hat in der Stadt Schaffhausen mehrere illegale Graffiti an Hauswände und Container angebracht.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesen Sachbeschädigungen.
In der Nacht von Montag auf Dienstag, 5. / 6. Mai 2025, kurz nach 03.00 Uhr, gerieten an der Ringstrasse in Füllinsdorf BL vier Personenwagen in Brand.
Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeugen.
Super-Recognizer sind Menschen, die überdurchschnittliche Fähigkeiten im Vergleich und der Wiedererkennung von Gesichtern unbekannter Personen aufweisen – sogar bei schlechter Bildqualität oder erheblicher Alterung der Personen.
Die Kantonspolizei St.Gallen und die Stadtpolizei St.Gallen haben in einem einjährigen Pilotprojekt die Einsatzmöglichkeiten von Super-Recognizern in der Polizeiarbeit evaluiert.
Gestern Montag, 5. Mai 2025, kurz nach 08.30 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Uri die Meldung, dass auf der Axenstrasse ein Verkehrsunfall passiert sei.
Gemäss ersten Erkenntnissen fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Luzerner Kontrollschildern auf der Axenstrasse von Brunnen herkommend in Fahrtrichtung Süd.
Beim Sturz von einem Baugerüst wurde am Montagnachmittag in Schocherswil ein Mann mittelschwer bis schwer verletzt.
Er wurde durch die Rega ins Spital geflogen.
Sekundenschlaf am Steuer zählt zu den gefährlichsten, aber am meisten unterschätzten Unfallursachen im Strassenverkehr. Bereits wenige Sekunden Unachtsamkeit können tragische Folgen haben.
Wer auf der Autobahn bei Tempo 120 nur für drei Sekunden die Augen schliesst, legt rund 100 Meter im Blindflug zurück. Der nachfolgende Artikel zeigt auf, wie Sie Sekundenschlaf erkennen, welche Risikofaktoren bestehen und was Sie konkret tun können, um sich und andere zu schützen.
Gestern Nachmittag stiessen zwei Fahrzeuge seitlich-frontal zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug es das eine Fahrzeug.
Dieses kam auf der Seite liegend zum Stillstand. Eine Person wurde leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand grosser Sachschaden.
Take it down! Schon mal etwas vom kostenlosen und anonymen Dienst "Take It Down" gehört?
Das National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC) bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, nackte, teilweise nackte, oder sexuell eindeutige Bilder oder Videos, die von ihnen aufgenommen wurden, als sie unter 18 Jahre alt waren, zu melden und auf den grössten öffentlichen oder unverschlüsselten Plattformen zu suchen.
Betrüger versuchen, per E-Mail an persönliche Daten zu gelangen, indem sie sich als Mitarbeiter der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) ausgeben.
Einige Genfer Steuerzahler haben per E-Mail Auskunftsersuchen erhalten, die nicht von der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) stammen. Dabei handelt es sich um Quishing-Versuche, eine Form des Phishings mittels QR-Codes.
An der Hinterbergstrasse im Bereich der Riedstrasse wird ein neues Trottoir mit einem Fussgängerübergang gebaut.
Die Bauarbeiten begannen am Montag, 5. Mai 2025 und dauern voraussichtlich bis Mitte Juni 2025.
Ab 12. Mai bis Mitte Oktober 2025 werden die Bushaltestellen Rebgässli Goldiwilstrasse (Kantonsstrasse Thun–Heiligenschwendi) saniert und behindertengerecht umgebaut.
Schliesslich sind auch Arbeiten an den Werkleitungen der Energie Thun AG vorgesehen.
Wir blicken auf einen erlebnisreichen Besuchstag an der Interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch zurück - voller Eindrücke, Begegnungen und spannender Gespräche.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die an unserem Stand vorbeigekommen sind.
Wegen eines Ausweichmanövers kam ein Lastwagen von der Strasse ab und kippte zur Seite.
Der Chauffeur verletzte sich dabei leicht. Es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Vom 12. – 16. Mai 2025 finden vor dem Haupteingang des Strassenverkehrsamtes Sanierungsarbeiten am Bodenbelag statt.
Die Arbeiten erfolgen in drei Etappen, um die Beeinträchtigung für Besucherinnen und Besucher so gering wie möglich zu halten.
Die Drälikerstrasse im Abschnitt Chamerstrasse bis Kanalstrasse in Hünenberg wurde in den vergangenen zwei Jahren umfassend saniert.
Zudem wurden Lärmschutzmassnahmen umgesetzt. Die Abschlussarbeiten und der Einbau der Deckschicht begannen gestern, am Montag, 5. Mai 2025, und dauern voraussichtlich fünf Wochen.
Die erste Lichtsignalanlage im Kanton Schwyz wird velofreundlich umgerüstet: Rechtsabbiegen bei Rot, Dauergrün geradeaus
Am 1. Januar 2021 traten diverse neue Verkehrsregeln in Kraft, welche die Sicherheit erhöhen und den Verkehrsfluss verbessern sollen.
Alles neu macht der Mai. Das gilt auch für die Strecke zwischen Frick und Ueken.
Diese wird ab dem 12. Mai saniert. Die Arbeiten dauern bis voraussichtlich Mitte 2026.
Die Rollende Autobahn (Rola), bei der ganze Lastwagen per Bahn durch die Alpen transportiert werden, wird Ende 2025 eingestellt – drei Jahre früher als ursprünglich geplant.
Trotz hoher Nachfrage und guter Auslastung ist der Betrieb nicht mehr wirtschaftlich. Der Hauptgrund sind häufige Ausfälle durch Baustellen und Störungen auf dem Schienennetz, insbesondere in Deutschland.
Im Rahmen des Erhaltungsprojekts Sissach–Eptingen erfolgt im Mai 2025 entlang der Fahrbahn in Richtung Chiasso die Einrichtung der Bauphase 2.
Die Ausführung dieser Arbeiten macht eine nächtliche Fahrbahn- und Anschlusssperrung nötig.
Die Polizeischule in Hitzkirch hat am Samstag, den 3. Mai 2025, ihre Türen für die Öffentlichkeit geöffnet.
Angehörige der Aspirantinnen und Aspiranten wie auch alle Polizeiinteressierten durften einen Blick hinter die Kulissen werfen und etwas Polizeiluft schnuppern.
Am Montag, dem 5. Mai, um 10:15 Uhr war eine 62-jährige Frau aus Colombier mit ihrem Auto auf der N20 in Richtung La Chaux-de-Fonds unterwegs.
In den Gorges-du-Seyon prallte das Fahrzeug gegen die Felswand auf der linken Seite.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.