Am Donnerstag (8. Mai 2025, kurz vor 05:30 Uhr) kam ein Autofahrer im Buechwald in Schwarzenbach links von der Strasse ab und prallte frontal gegen einen Baum.
Er verletze sich beim Unfall leicht und wurde vom Rettungsdienst 144 vor Ort versorgt.
...
Bei einer gemeinsamen Kontrolle mehrerer Polizeikorps und Fachämter sind diverse Betriebe und Baustellen gezielt auf die Einhaltung arbeitsrechtlicher Bestimmungen überprüft worden.
Bei der kantonsübergreifenden Aktion wurden drei Personen festgenommen.
In Chur ist es auf der Rossbodenstrasse bei einem Fussgängerstreifen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fussgänger und einem Lieferwagen gekommen.
Der Fussgänger verletzte sich dabei schwer.
Aktuell kommt es auf der A2 in Fahrtrichtung Chiasso zwischen Biasca und dem Rastplatz Moleno zu Verkehrsbehinderungen.
Grund ist ein Pannenfahrzeug, das den rechten Fahrstreifen blockiert.
In der Nacht auf Donnerstag, 08. Mai 2025, wurde in Mitlödi, Geissrüti, in ein Einfamlienhaus eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft entfernte das Schachtgitter des Lichtschachtes des Gebäudes und hebelte in der Folge mit einem Flachwerkzeug das Kellerfenster auf.
Am Mittwoch, 7. Mai 2025, gegen 09:00 Uhr war der Fahrer einer Kehrmaschine im Gebiet Le Bouclon in Le Locle im Einsatz.
Dabei geriet das Fahrzeug aus bislang ungeklärten Gründen von der Fahrbahn ab, stürzte eine Böschung hinunter und kam auf der linken Seite zum Stillstand.
Die Tunnel der Nationalstrasse werden regelmässig gereinigt.
Nun werden der Sonnenhoftunnel auf der A6 sowie der Neufeld- und der Brünnentunnel auf der A1 bei Bern der Reinigung unterzogen. Sie werden jeweils gesperrt.
Am Mittwoch, 7. Mai 2025, ist es in Niederteufen zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
In der Nacht auf Donnerstag kam es in Uttwil zu einem Brand in einer öffentlichen Toilette.
Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken.
Heute Morgen kam es in der Altstadt von Freiburg zu einer Kollision zwischen einem Bus des öffentlichen Verkehrs und einem Schulbus.
Mehrere Personen wurden vorsorglich durch die ausgerückten Rettungssanitäter untersucht. Alle Kinder konnten zur Schule gehen. Die Kantonspolizei ermittelt die Unfallursache.
Vom Samstag, 10. Mai, 7 Uhr bis Montag, 12. Mai 2025, 7 Uhr ist die Münchensteinerstrasse zwischen Tramdepot Dreispitz und Dornacherstrasse für den Auto- und Veloverkehr gesperrt.
Zum Abschluss der Erneuerung Dreispitzknotens baut das Bau- und Verkehrsdepartement im betreffenden Abschnitt die oberste Schicht des Strassenbelags ein. Umleitungen sind vor Ort signalisiert. Trams verkehren normal.
Mit der Eröffnung des Stadttunnels am 22. Mai 2025 ändert sich die Veloparkierung rund um den Hauptbahnhof.
An den Veloabstellplätzen und in der neuen Velostation "Stadttunnel" können Velos nur noch für 48 Stunden abgestellt werden. Danach werden sie eingezogen, damit mehr freie Abstellplätze verfügbar sind.
In den Unterhaltungsmedien wird oft ein Bild vermittelt, welches mit der Wirklichkeit nicht übereinstimmt. Die Polizei kann in vielen Filmen oder Serien einfach per Knopfdruck das Mobiltelefon einer Person orten sowie dessen Inhalt abrufen.
In der realen Welt funktioniert das leider nicht so. Was ist überhaupt möglich?
Die Kantonspolizei Glarus lädt interessierte Personen am Mittwoch, 14. Mai 2025, um 19.00h, zu einem Informationsanlass rund um den Polizeiberuf ein.
Im Rahmen der Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden aus erster Hand Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Polizei und erfahren, was es braucht, um die zweijährige Ausbildung zur/zum eidg. dipl. Polizistin/Polizisten erfolgreich zu absolvieren.
Sie kommen leise, handeln schnell und verschwinden unbemerkt: sogenannte „Fälleler“. Der Begriff stammt ursprünglich aus der Landwirtschaft und bezeichnet Fallobst – Früchte, die man mühelos vom Boden auflesen kann. Leichte Beute, sozusagen.
In der Kriminalität steht der Ausdruck sinnbildlich für Diebe, die gezielt unverschlossene oder offenstehende Fahrzeuge durchsuchen und Wertgegenstände entwenden – eine Gelegenheitstat mit oft grossem Schaden.
Am Mittwochabend (07.05.2025), in der Zeit zwischen 18 und 23 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Hotelzimmer an der Unterdorfstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zugang zum Innern des Zimmers.
Am Mittwoch (07.05.2025), kurz nach 7 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Eine 69-jährige Autofahrerin wurde aufgrund eines mutmasslich medizinischen Problems vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (07.05.2025), kurz nach 15:30 Uhr, ist es in einem Industriebetrieb an der Schlachthofstrasse zu einem Brand innerhalb einer Rauchanlage gekommen.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Am Mittwochabend, 7. Mai 2025, kurz vor 23 Uhr, fuhr ein 29-jähriger Automobilist auf der Sattelstrasse von Goldau in Richtung Sattel.
In einer Kurve geriet das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn sowie das angrenzende Wiesland und kam folglich wiederum auf der Strasse zum Stillstand.
Sicheres Fahren in Extremsituationen will gelernt sein: Unsere Milizkompanien trainierten bei einem Sicherheits-Fahrtraining für den Ernstfall.
Reaktionsschnelligkeit und die Kontrolle bei Schleudermanövern sind besonders wichtig für die Sicherheit im Einsatz.
Wer hatte schon mit Fledermäusen zu tun?
In der Schweiz sind 30 Fledermausarten bekannt, 18 davon leben im Kanton Zürich. Fledermäuse sind bedroht und alle Arten bundesrechtlich geschützt.
Der Eurovision Song Contest 2025 (ESC) findet vom 10. bis 17. Mai 2025 in Basel statt und bringt als grösster Musikwettbewerb der Welt mit 37 teilnehmenden Nationen rund 500'000 Besucherinnen und Besucher sowie rund 1'500 Medienschaffende in die Stadt.
Die bikantonale Einsatzorganisation der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft sorgen zusammen mit nationalen Partnern für die öffentliche Sicherheit und Ordnung rund um den Anlass.
Verantwortung, Abwechslung und ein sinnstiftender Job im Kampf gegen Wirtschaftskriminalität?
Genau das erwartet dich bei der Kantonspolizei St.Gallen!
#ZahlderWoche: Im Jahr 2024 wurden im Kanton St.Gallen insgesamt 2'113 Betrugsdelikte erfasst.
Dies entspricht einem deutlichen Anstieg von 29 % im Vergleich zum Vorjahr.
Gestern Mittag, kurz vor 12 Uhr, ereignete sich in Giswil auf der Grossteilerstrasse bei der Holzbrücke eine Kollision zwischen einer Arbeitsmaschine und einem Mofa.
Der 38-jährige Lenker der Arbeitsmaschine beabsichtigte, von Oberried herkommend in die Grossteilerstrasse einzubiegen.
Seien Sie vorsichtig bei Online-Bekanntschaften, die behaupten, sich scheiden zu lassen und finanzielle Probleme zu haben.
Betrüger nutzen oft emotionale Geschichten, um Ihr Vertrauen zu gewinnen und Geld zu erlangen.
Gute Zusammenarbeit muss geübt sein!
Bei einem Weiterbildungskurs werden gemeinsam mit Vertretern vom Rettungsdienst, der Feuerwehr und der Polizei verschiedene Szenarien angeschaut, durchgespielt und Lösungen gesucht
Am Mittwochmittag (07.05.2025) wurde eine Frau aus dem Kanton Zürich Opfer eines Telefonbetrugs. Das Opfer hinterlegte der Täterschaft 20'000.- Franken Bargeld in einer Kirche in der Stadt Schaffhausen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise insbesondere zur Geldabholung durch die Täterschaft.
Ein Mann hat am Mittwochmorgen einen Fussgängerstreifen beim Sonnenplatz in Emmenbrücke überquert. Dabei wurde er von einem Auto erfasst und verletzt.
Nach einem kurzen Wortwechsel fuhr die Autofahrerin weiter, ohne ihre Angaben zu hinterlassen. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Seit Ende 2023 sind im Kanton fast ein Dutzend Personen Opfer eines QR-Code-Betrugs geworden – der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 150'000 Franken.
Die Täter geben sich am Telefon als Bankberater aus und verleiten ihre Opfer dazu, einen präparierten QR-Code zu scannen, was ihnen direkten Zugriff auf deren Bankkonten verschafft. Die Polizei ruft zur Vorsicht auf.
Gestern Abend hat sich auf der Neuenkirchstrasse in Emmenbrücke eine Kollision zwischen einem Auto und einem Radfahrer ereignet.
Dieser verletzte sich beim Unfall erheblich und wurde hospitalisiert.
Der seit heute Mittwoch, 07.05.2025,als vermisst gemeldete 5-Jährige konnte heute Nachmittag in einem Quartier in Wettingen wohlbehalten aufgefunden werden.
Kurz nach 15.00 Uhr am 07.05.2025 konnte der als vermisst gemeldete 5-jährige Junge durch eine Polizeipatrouille in einem Quartier in Wettingen wohlbehalten aufgefunden werden.
Am Dienstag (06.05.2025), kurz vor 19 Uhr, hat ein 87-jähriger Mann auf der Autobahn A1 in Richtung St.Gallen mehrere Haltezeichen einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen missachtet.
Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Mittwoch wurde in Kreuzlingen eine Frau beim Einsteigen in ein Auto vom Hinterrad erfasst.
Dabei wurde sie mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Der seit heute Mittwoch, 07.05.2025, als vermisst gemeldete 5-Jährige konnte heute Nachmittag in einem Quartier in Wettingen wohlbehalten aufgefunden werden.
Phishing im Namen von Paketlieferdiensten ist bereits altbekannt.
Immer häufiger personalisieren jedoch die Betrüger ihre Angriffe, um glaubwürdiger zu wirken.
Am Dienstagabend hat sich in Ramsei ein Verkehrsunfall ereignet. Dabei sind zwei Personen verletzt und mit je einer Ambulanz ins Spital gebracht worden.
Der Unfallhergang wird untersucht.
Zwischen dem 20. und dem 21. Februar 2025 kam es in Eyholz zu einem Einbruchdiebstahl in eine Autogarage, bei dem ein Personenwagen entwendet wurde.
Nach umfangreichen Ermittlungen konnte das Fahrzeug im Ausland geortet und schliesslich sichergestellt werden.
In dieser und der kommenden Woche absolvieren zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Stadt St. Gallen die Veloprüfung.
Die Prüfungsroute verläuft im Westen der Stadt, ist signalisiert und wird von der Stadtpolizei St. Gallen begleitet. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, besonders rücksichtsvoll zu fahren.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard-Chiasso kommt es aktuell zwischen Quinto und Airolo zu einem rund 1 Kilometer langen Stau.
Grund ist eine Überlastung der Strecke.
Die Kantonspolizei Zürich hat im Zusammenhang mit einem Angriff auf Anhänger des Grasshopper Clubs Zürich vom 16. Oktober 2024 in Rickenbach vier Männer festgenommen sowie Hausdurchsuchungen durchgeführt.
Der Ermittlungserfolg ist ein Resultat der im Oktober 2024 gegründeten Taskforce "Sport".
Ein Tatverdächtiger wurde bei einem Diebstahl aus einem Auto in Kreuzlingen am Mittwochmorgen von einem Anwohner überrascht.
Beide Männer wurden dabei verletzt. Der Algerier wurde festgenommen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.