Ein Sommertag wie aus dem Bilderbuch: Am Freitag zeigt sich das Wetter in der ganzen Schweiz von seiner sonnigen Seite. Klare Morgenstunden, strahlender Himmel und Temperaturen über 30 Grad prägen den Tag – ideale Bedingungen für Ausflüge, Badetage oder laue Abende im Freien.
Nur über den Bergen entstehen am Nachmittag vereinzelt Quellwolken, doch Regen bleibt die Ausnahme.
Beim Strandbad in Altendorf ist es am Freitagmittag, 27. Juni 2025, zu einem Badeunfall gekommen.
Bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz ging kurz vor 13:30 Uhr die Meldung ein, dass beim Strandbad in Altendorf ein Mann ohne Lebenszeichen aus dem Zürichsee geborgen wurde.
Am Freitagnachmittag (27.06.2025) hat die Schaffhauser Regierungsrätin Dr. Cornelia Stamm Hurter das neue Schiff der Schaffhauser Polizei auf SH127 getauft.
Das neue Polizeischiff steht ganzjährig im Einsatz, ist mit einem zweiten Aussenbordmotor abgesichert und weist eine grössere Arbeitsfläche für Rettungen und Bergungen auf.
Am Samstag, 28. Juni 2025, startet und landet die Patrouille Suisse ab und auf dem Militärflugplatz Emmen.
Dabei ist mit erhöhtem Flugbetrieb im Raum Emmen zu rechnen.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad ist der Zweiradlenker am Freitagmittag (27.6.2025) in Elgg schwer verletzt worden.
Gegen 12 Uhr ist ein 57-jähriger Mann mit seinem Auto auf der St. Gallerstrasse von Elsau in Richtung Elgg gefahren.
In Rodersdorf verlor am Freitagmittag ein Autolenker die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einer Hausmauer eines Restaurants.
Dabei wurde niemand verletzt.
Am Bahnhofquai in Olten hat sich am Donnerstagabend, 26. Juni 2025, eine Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Motorrad ereignet.
Der Automobilist entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Das Bau- und Verkehrsdepartement bittet darum, den Abfall ab dem kommenden Montag, möglichst bereits am Abend bereitzustellen.
Zum Schutz vor der Hitze beginnen die Mitarbeitenden des Tiefbauamts bei Temperaturen über 32° Celsius bereits ab 5 Uhr mit dem Einsammeln von Bebbi-Säcken, Grüngut, Karton und Papier.
Am Donnerstagnachmittag (26.06.2025) wurden in Rotkreuz mehrere Schulkinder von zwei unbekannten Männern aus einem Auto heraus angesprochen.
Der Vorfall ereignete sich an der Bushaltestelle Birkenmatt. Zwei Männer in einem Fahrzeug sprachen vier Kinder an und boten ihnen mutmasslich Süssigkeiten an.
Am Donnerstag (26.06.2025), kurz vor 18:45 Uhr, ist ein 81-jähriger Mann mit seinem Elektro-Kleinmotorrad im Bereich Waldheim gestürzt.
Er wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte den Mann ins Spital.
Letzte Woche fand der KI-Hackathon im Kommando Cyber statt. Der Hackathon wurde von Teilnehmenden der ICT Warrior Academy, des Stab Kommando Cyber (Miliz und Profiorganisation), Angehörigen des Cyber Bataillons 42, armasuisse W+T sowie RUAG bestritten.
Sie nahmen sich gemeinsam verschiedenen Challenges aus der Gruppe V an und arbeiteten eine Woche lang intensiv an KI-Lösungen.
Am Donnerstagabend hat sich ein Autolenker in der Region Oensingen/Oberbuchsiten einer Polizeikontrolle entzogen und auf seiner Weiterfahrt mehrfach das Strassenverkehrsgesetz missachtet.
Die Polizei sucht Zeugen.
Der Stratos-Artikel zeigt auf, dass der Übergang vom Frauenhilfsdienst (FHD) zum Militärischen Frauendienst (MFD) nicht nur eine militärhistorische Begebenheit ist, sondern auch ein wichtiges Kapitel der Schweizer Geschlechtergeschichte darstellt.
Der Text beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel, die Auseinandersetzung mit traditionellen Rollenbildern und den Kampf um Gleichberechtigung.
Polizei.news ist Teil des grössten Blaulichtnetzwerks in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Liechtenstein. Das Portal hat sich auf aktuelle Meldungen und Hintergrundberichte rund um Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und weitere Einsatzorganisationen spezialisiert. Innerhalb dieses Netzwerks ist Polizei.news heute die reichweitenstärkste und grösste Plattform.
Als älteste Website in diesem Verbund informiert Polizeinews.ch bis heute zuverlässig über das Einsatzgeschehen.
Am Freitagmorgen (27.06.2025) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet.
Dabei wurde der Autofahrer verletzt. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Zur Entlastung des Luzern–Engelberg Express führt die Zentralbahn aktuell einen Testbetrieb durch.
Dabei erhält die S4 in Wolfenschiessen Anschluss an den Direktbus nach Engelberg. Aufgrund der grossen Nachfrage wird dieser Testbetrieb bis Ende August 2025 verlängert.
Am frühen Donnerstagabend, 26. Juni 2025, ist es in Walzenhausen zu einem Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses gekommen.
Personen wurden keine verletzt, es entstand Sachschaden.
Der seit Samstag, 7. Juni 2025, in Anwil, vermisst gewesene und öffentlich gesuchte Mann ist tot aufgefunden worden.
Es gibt keinerlei Indizien, welche auf ein Gewaltverbrechen hinweisen.
Am Donnerstagabend (27.06.2025) kam es in Thayngen SH zu einem Verkehrsunfall bei der A4-Auffahrt in Richtung Schaffhausen.
Zwei junge Männer wurden dabei leicht verletzt.
Am Dienstagnachmittag ist es in einer Tiefgarage in Ilanz zu einem Feuerwehreinsatz gekommen.
In Vals musste die Feuerwehr wegen einem Stallbrand ausrücken.
Am Donnerstag (26. Juni 2025, 09:45 Uhr) stoppte die Luzerner Polizei auf der Autobahn A2 bei der Höhe der Raststätte Neuenkirch in Richtung Süden einen Lieferwagen mit ausländischen Kennzeichen.
Bei einer Überprüfung stellte sich heraus, dass der Lieferwagen mit über 1000 Kilogramm überladen und somit mit der doppelten der erlaubten Nutzlast unterwegs war.
Am Donnerstag (26. Juni 2025, 13:00 Uhr) musste der rechte Fahrstreifen der Autobahn A2 zwischen Emmen Nord und Emmen Süd aufgrund eines Pannenfahrzeuges mittels der Überkopfsignalisation kurzzeitig gesperrt werden.
Mehrere Automobilisten ignorierten das Rotlicht über eine Länge von über einem Kilometer und fuhren teilweise gefährlich nahe bis zur Pannenstelle und den dort im Einsatz stehenden Pannenhelfern.
Am Donnerstagabend, 26. Juni 2025, ist ein 46-jähriger Mann mit einem E-Scooter vor einer Polizeikontrolle geflüchtet.
Die Stadtpolizei Winterthur stellte bei ihm mehrere Portionen Kokain sicher. In seiner Wohnung fanden die Einsatzkräfte zudem eine Schrotflinte mit Munition.
Am Donnerstagnachmittag ist es in Samedan zu einem Verkehrsunfall mit einem E-Bike und einem landwirtschaftlichen Gefährt gekommen.
Der Velofahrer wurde dabei verletzt.
Am Donnerstagabend ist auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei ein Notruf eingegangen, wonach aus einem Gebäude laute Knallgeräusche hörbar gewesen seien.
Durch die Sondereinheit Luchs wurde das ganze Objekt durchsucht. Dabei wurden weder verletzte Personen noch Schusswaffen aufgefunden.
Im Juni hat die Kantonspolizei Wallis im Unterwallis eine gezielte Aktion gegen Widerhandlungen im Strassenverkehr und gegen vermeidbare Lärmbelästigungen durchgeführt.
Darüber hinaus wurden in diesem Monat im Kanton zwei neue Raserdelikte registriert.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (26.06.2025), sind unbekannte Täterschaften in zwei Gastrobetriebe und einen Geschäftsbetrieb eingebrochen.
In allen drei Fällen stahlen die Täterschaften jeweils Bargeld im Wert von mehreren hundert Franken. Insgesamt entstand Sachschaden von über 7'000 Franken.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (26.06.2025), in der Zeit zwischen 18:30 Uhr und kurz vor 8 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Bahnhofstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft versuchte sich zunächst durch den Hintereingang gewaltsam Zutritt zu verschaffen, scheiterte jedoch.
Am Donnerstag (26.06.2025), kurz nach 8:20 Uhr, hat sich auf der Hauptstrasse, Höhe Verzweigung Schwettiweg, ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin ereignet.
Die 15-jährige Jugendliche wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Dienstag (24.06.2025) hat die Stadtpolizei St.Gallen einen Lastwagen kontrolliert, welcher diverse Mängel aufwies.
Mitunter wiesen die Bremsscheiben mehrere Risse auf, weshalb das Fahrzeug stillgelegt wurde. Der Chauffeur wird angezeigt.
Am Donnerstag, 26. Juni 2025, ca. 16.00 Uhr, ereignete sich auf der Kerenzerbergstrasse von Mühlehorn her vor Obstalden ein Verkehrsunfall mit Todesfolge.
Der tödlich verunfallte, 73-jährige Fahrzeuglenker, welcher mit seiner Lebenspartnerin unterwegs war, lenkte seinen Personenwagen vor der Bushaltestelle Obstalden, Walenguflen, rechtsseitig auf einen Ausstellplatz.
In den vergangenen sechs Wochen fanden im Kanton Luzern die praktischen Radfahrertests statt.
Knapp 4’000 Schülerinnen und Schüler stellten dabei ihr Können unter Beweis.
Am 24. Juni 2025 wurde im Gebiet Tennmatten bei Blatten ein lebloser Körper gefunden und geborgen.
Die inzwischen abgeschlossene formelle Identifikation hat ergeben, dass es sich um den seit dem 28. Mai 2025 vermissten 64-jährigen Mann handelt.
Am 24. Juni 2025 wurde ein Mann in der Region Zermatt als vermisst gemeldet.
Umfangreiche Suchmassnahmen wurden daraufhin eingeleitet. Nach einer grossangelegten Aktion wurde der Mann leblos aufgefunden.
Morgen zeigt sich der Sommer in der Schweiz von seiner lebendigen Seite: Während sich im Flachland und in den westlichen Regionen schon früh die Sonne durchsetzt, bringen die Alpen mit wechselhafter Bewölkung Bewegung ins Wettergeschehen. Die Temperaturen steigen vielerorts deutlich an und lassen vor allem die Alpensüdseite spürbar aufheizen. Ideal für alle, die den Tag im Freien planen – vorausgesetzt, der Sonnenschutz stimmt.
Die regionalen Unterschiede fallen markant aus: In der Deutschschweiz und im Berner Oberland bleibt es überwiegend freundlich, während sich in den östlichen Alpen zeitweise dichtere Quellwolken zeigen. Die Westschweiz startet mit Restbewölkung, wird aber schnell sonnig. Besonders warm präsentiert sich der Süden: Temperaturen bis 33 Grad und steigende Nullgradgrenzen markieren einen hochsommerlichen Tag.
Bravo an Margot, die die 54. Finalrunde der Verkehrserziehung in Genf für sich entschieden hat!
Sie setzte sich gegen 6'300 Schülerinnen und Schüler durch und gehörte zu den 310 Finalistinnen und Finalisten, die sich in drei Prüfungen messen mussten.
Am Donnerstag, 26. Juni, gegen 11.20 Uhr, fuhr ein 69-jähriger Mann aus dem Littoral mit dem Velo auf der Rue des Courtils in Cortaillod in südöstlicher Richtung.
Auf Höhe der Hausnummer 1 bremste er verkehrsbedingt und kam dabei zu Fall.
Ein unbekannter Täter schoss am Mittwoch in Arbon mit einer Schreckschusspistole auf einen Mann.
Dieser wurde nicht verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Mittwoch, 26. Juni 2025, um 14.30 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Uri ein Notruf ein: Ein 76-jähriger Mann aus dem Kanton Uri war beim Strandbad Isleten im Urnersee verschwunden.
Das Strandbad wurde daraufhin vollständig evakuiert, um eine umfassende Suchaktion zu ermöglichen.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht vom Mittwoch (25.6.2025) auf den Donnerstag einen Jugendlichen verhaftet, der kurz zuvor in Au (Wädenswil) eine Frau überfallen und ihre Uhr erbeutet hat.
Gegen 23.50 Uhr hat ein unbekannter Mann am Oberortweg eine 70-jährige Frau angegriffen und ihr die Uhr im Wert von mehreren hundert Franken entrissen.
Am Samstag, 28. Juni 2025, ab 10.00 Uhr, findet bei guter Witterung auf dem Urnerboden an der Klausenstrasse die Aktion „Super Biker 2025“ statt.
„Super Biker“ ist eine Präventionskampagne der Kantonspolizeien Uri und Glarus, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Strassen- und Schiffsverkehr des Kantons Uri, der Föderation der Motorradfahrer der Schweiz FMS und dem Bundesamt für Unfallverhütung BfU mit dem Ziel, die Zahl der Motorradunfälle zu senken.
Am Donnerstagmorgen (26.06.2025) kollidierte in Stein am Rhein ein heller Lieferwagen gegen den geöffneten Kofferraumdeckel eines parkierten Autos.
In der Folge entfernte sich die Person, die den Lieferwagen lenkte, pflichtwidrig von der Unfallstelle. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Angaben zu diesem Unfallhergang und zum Unfalllieferwagen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.