Am frühen Sonntagmorgen (27.04.2025) ist ein Autofahrer auf der Herisauer Strasse gegen ein parkiertes Auto gefahren.
Die Polizei stufte ihn als fahrunfähig ein. Verletzt wurde niemand.
Am Samstagnachmittag kam es in Brugg zu einer Auseinandersetzung mit Schussabgabe. Eine Person wurde verletzt.
Zwei Personen wurden in der Folge verhaftet.
Nur noch 7 Tage! Der Countdown läuft – und wir rollen schon mal den roten Teppich aus, oder besser gesagt den Blaulicht-Teppich.
Besuchstag bei der Interkantonalen Polizeischule (IPH) in Hitzkirch – sei dabei, wenn die Türen für euch geöffnet werden!
Motorradfahren fasziniert – bringt aber auch besondere Risiken mit sich.
Wer sicher unterwegs sein möchte, sollte einige wichtige Grundregeln beachten.
Manchmal endet die Fahrt früher als gedacht.
Wer illegal umbaut oder Mängel übersieht, muss mit Konsequenzen rechnen. Elf Fahrzeuge mussten wir diesbezüglich aus dem Verkehr ziehen.
Am Samstagnachmittag, 26. April 2025, fuhr ein 26-jähriger Autolenker um 14:30 Uhr von der Schmiedgasse herkommend in den Post-Kreisel in Ibach.
Dabei touchierte er aufgrund Missachtens des Vortritts ein Auto, welches sich bereits im Kreisel befand.
Seit dem Morgen des 26. April 2025 wird ein 15-jähriger Junge aus Locarno vermisst.
Die Polizei wendet sich an die Öffentlichkeit und bittet um Unterstützung.
Verurteilung wegen versuchter vorsätzlicher Tötung
Ein 44-jähriger Mann wurde vom Luzerner Kriminalgericht wegen versuchter vorsätzlicher Tötung an seiner Ex-Frau verurteilt. Das Urteil sieht eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren und vier Monaten vor.
Gegen das Urteil wurde Berufung eingelegt.
Am Samstagabend ist ein Grossaufgebot von Rettungskräften in den Kreis 3 zu einem Wohnungsbrand ausgerückt.
Vier Personen wurden beim Brand verletzt, davon mussten zwei durch den Rettungsdienst hospitalisiert werden.
In der heutigen digitalen Welt, in der Informationen in Sekundenschnelle verfügbar sind, ist es entscheidend, zuverlässige und aktuelle Nachrichtenquellen zu haben. Eine solche Quelle, die sich auf Polizeimeldungen und Sicherheitsinformationen spezialisiert hat, ist Polizei.news.
In diesem Artikel werden wir ausführlich darauf eingehen, warum Polizei.news eine unverzichtbare Ressource für jeden ist, der über die neuesten Entwicklungen im Bereich der öffentlichen Sicherheit informiert bleiben möchte.
In Cugnasco wird der 15-jährige [Name gelöscht] vermisst, der am Samstag aus seinem Zuhause verschwand.
Die Kantonspolizei sucht dringend nach Hinweisen aus der Bevölkerung.
Der Gotthard Strassentunnel, ein beeindruckendes Bauwerk in den Schweizer Alpen, ist nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch ein Symbol für die Verbindung zwischen Nord- und Südeuropa. Seine Geschichte ist geprägt von visionären Ideen, technischen Herausforderungen und der unermüdlichen Arbeit zahlreicher Ingenieure und Arbeiter.
In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf die Entstehungsgeschichte des Tunnels, seine Bedeutung und die Herausforderungen, die während seiner Bauzeit überwunden werden mussten.
Die A21 steht seit Samstagabend, 26. April 2025, 17.00 Uhr, wieder für den Nord-Süd-Verkehr zur Verfügung. Eine Lawine hatte am Gründonnerstag an der Galerie Les Toules am Grossen St. Bernhard Schäden verursacht.
Seither war die A21 für den Transitverkehr von und nach Italien gesperrt.
Der Polizeiposten Kloten ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsinfrastruktur der Stadt Kloten im Kanton Zürich, Schweiz. Seine Geschichte ist eng mit der Entwicklung der Stadt und den sich wandelnden Anforderungen an die Polizeiarbeit verbunden.
In diesem ausführlichen Artikel beleuchten wir die Entstehung, die historische Entwicklung und die aktuelle Rolle des Polizeipostens Kloten. Dabei wird deutlich, wie sich die Polizeiarbeit im Laufe der Jahrzehnte verändert hat und welche Bedeutung der Posten heute für die Stadt und ihre Bewohner hat.
Wenn Polizei und Tiere gemeinsam im Einsatz sind, ist Teamarbeit gefragt. In der Schweiz spielen Tiere eine bedeutende Rolle im Polizeidienst. Ob als Spürhunde auf der Suche nach Drogen oder Vermissten, oder als Polizeipferde für Patrouillen und Demonstrationseinsätze – tierische Einsatzkräfte leisten einen wertvollen Beitrag zur öffentlichen Sicherheit.
Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Einsatzbereiche, die Ausbildung, gesetzlichen Grundlagen sowie ethische Aspekte rund um den Einsatz von Tieren bei der Polizei in der Schweiz.
Bei einem Selbstunfall einer alkoholisierten Autofahrerin entstand am Samstagmorgen auf der Autobahn A7 in Frauenfeld Sachschaden.
Verletzt wurde niemand.
Am Freitagnachmittag, 25. April 2025, stellte eine Polizeipatrouille der Kantonspolizei Schwyz kurz nach 16:30 Uhr in Seewen auf der Autobahnaus- und Einfahrt in Fahrtrichtung Brunnen Fahrzeugteile sowie eine beschädigte Mittelleitplanke fest.
Ein Zeuge bestätigte, dass ein Personenwagen kurz vorher mit der Mittelleitplanke kollidiert und anschliessend weitergefahren ist, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
30 Jahre Polizeiposten Wallisellen: Seit dem 27. April 1995 ist die Kantonspolizei Zürich mit dem Polizeiposten Wallisellen an der Neugutstrasse 16 für Sie da.
Seither setzen wir uns von dort aus mit Engagement für die Sicherheit der Menschen in Wallisellen und Umgebung ein.
Die Skisaison geht Ende April zu Ende und damit auch eine immer sehr intensive Zeit für uns.
Allerdings geraten in den Bergen nicht nur Skifahrer in Not.
Aufgrund wiederholter Beschwerden aus der Bevölkerung über übermässigen Fahrzeuglärm hat die Kantonspolizei Basel-Stadt am Freitagabend, 25. April 2025 eine grossangelegte Verkehrskontrolle durchgeführt.
Dabei wurden 25 Fahrzeuge einer vertieften technischen Überprüfung unterzogen.
Hölstein BL. In der Freitagnacht, 25. April 2025, kurz vor 22.30 Uhr, kam es in einer Produktionsstätte für Tiernahrung an der Bärenmattenstrasse in Hölstein BL zu einem Brandausbruch.
Ein Feuerwehrmann wurde beim Einsatz verletzt.
Am Freitag, 25. April 2025, ist es in Waldstatt zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Die Lenkerin verletzte sich dabei leicht. Es entstand Sachschaden.
Der Malojapass, eine der beeindruckendsten Alpenstrassen Europas, verbindet das Engadin mit dem Bergell und bietet eine atemberaubende Kulisse, die sowohl Naturliebhaber als auch Technikbegeisterte in ihren Bann zieht. Diese Strasse ist nicht nur ein wichtiger Verkehrsweg, sondern auch ein beliebtes Ziel für Touristen, die die Schönheit der Schweizer Alpen erleben möchten.
In diesem Artikel werden wir die Geschichte, die technischen Details, die touristischen Attraktionen und die Bedeutung des Malojapasses für die Region ausführlich beleuchten.
In der Nacht auf Samstag führte die Kantonspolizei Aargau auf den Autobahnen A2 und A1 Geschwindigkeitskontrollen durch.
Zwei Fahrzeuge wurden mit stark überhöhter Geschwindigkeit gemessen.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard ist bei Wassen UR aktuell die Einfahrt gesperrt.
Betroffen ist der Abschnitt zwischen Luzern und Gotthard. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, die Signalisationen vor Ort zu beachten und nach Möglichkeit alternative Routen zu wählen.
Am Freitag, 25. April 2025, ist es in Herisau zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Sattelmotorfahrzeug und einem Lastwagen gekommen.
Es entstand Sachschaden.
Am Freitagmorgen kam es in Hilterfingen zu einem Verkehrsunfall, wobei ein Hund von einem Lieferwagen erfasst und tödlich verletzt wurde.
Der Unfall wird untersucht, die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Auf der A2 Luzern in Richtung Gotthard kommt es aktuell zwischen Amsteg und Göschenen zu einem rund 5 Kilometer langen Stau.
Grund ist eine Überlastung des Verkehrsaufkommens.
Am Freitagnachmittag (25.04.2025) hat eine Automobilistin auf der Zürcher Strasse einen Motorradfahrer übersehen, der einem anderem Fahrzeug den Vortritt gewähren wollte.
Durch die Kollision wurde der Motorradfahrer verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Schelmä fah isch diis – de chum zu iis!
Bei der Verkehrs- und Sicherheitspolizei erwarten dich echte Herausforderungen, Teamgeist und die Chance, täglich etwas zu bewegen.
Am Mittwoch, 14. Mai 2025, lädt die Kantonspolizei Schwyz zu einem Informationsanlass rund um den Polizeiberuf ein.
Interessierte erhalten einen Einblick in die vielseitigen Aufgaben und Anforderungen, die hinter der Uniform stehen.
Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen sind am Freitagabend (25.04.2025) in Herrliberg eine Person schwer und drei leicht verletzt worden.
Kurz vor 22:45 Uhr fuhr ein 25-jähriger Mann auf der Seestrasse in Richtung Meilen.
Hey "schliifts?!" Den Fahrtwind spüren, Strasse und Maschine in Einklang bringen: Für viele gibt es nichts Schöneres, als mit dem Motorrad unterwegs zu sein.
Mit steigenden Temperaturen beginnt für die Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer wieder die schönste Zeit des Jahres. Der Beginn der Töffsaison hat aber auch seine Tücken: Jetzt passieren viele Unfälle.
Grundkurs Sicherheitsassistenzen in vollem Gange!
Seit einigen Wochen läuft bei der Stadtpolizei St.Gallen der Grundkurs für unsere neuen Sicherheitsassistentinnen und Sicherheitsassistenten.
Am Mittwoch, 30. April 2025, wird die Tour de Romandie durch den Kanton Freiburg führen.
In unserem Kanton und in der Stadt Freiburg ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Bei einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad wurden am Freitagnachmittag in Eschenz zwei Personen verletzt.
Sie wurden ins Spital gebracht.
Dieser Regenbogen lässt sich sehen!
Das hat sich auch unsere Patrouille gedacht und sich einen Moment Zeit genommen, um diesen Schnappschuss zu machen.
Nichts für schwache Nerven – aber wichtig fürs echte Leben.
Am 22. April wurde es für unseren aktuellen Lehrgang im 1. Ausbildungsjahr ernst: Auf dem Stundenplan stand ein besonderer und intensiver Ausbildungsteil – das Reizstoff-Sprühgerät (RSG), umgangssprachlich besser bekannt als Pfefferspray.
Die Polizei Basel-Landschaft sucht motivierte neue Teammitglieder.
Wer Interesse an einem spannenden, abwechslungsreichen Beruf mit Verantwortung und Teamgeist hat, kann sich jetzt bewerben.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.