Schweiz

Cossonay VD: TCS Kids Bike Challenge stärkt Kinder in Verkehrssicherheit spielerisch

In Zusammenarbeit mit der Polizei veranstaltete TCS Straßenschutz heute in Cossonay die Kids Bike Challenge, ein spielerischer Tag zum Thema Verkehrssicherheit! Die Kids Bike Challenge TCS ist ein Tag, an dem man kindersicheres Fahrrad und Mobilität entdecken kann.

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Kanton Thurgau: Übung in Oberneunforn simuliert Ausbruch der Maul- und Klauenseuche

Seit Anfang Jahr grassiert in Europa wieder die Maul- und Klauenseuche (MKS). Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese hochansteckende Tierseuche auch die Schweiz erreicht. Bereits seit 2021 bereitet sich das Veterinäramt des Kantons Thurgau auf den Ernstfall vor. Dazu gehört, dass die Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche regelmässig geübt wird. Eine solche Übung fand heute in Oberneunforn statt. Das Veterinäramt sowie das Amt für Bevölkerungsschutz und Armee des Kantons Thurgau ziehen eine erste positive Bilanz.

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St.Gallen SG: 21 Brandstiftungen im Jahr 2024 – exakt gleich viele wie im Vorjahr

#ZahlderWoche: Im Jahr 2024 verzeichnete der Kanton St.Gallen insgesamt 21 Fälle von Brandstiftung. Diese Zahl entspricht exakt dem Wert aus dem Vorjahr und zeigt, dass sich die Anzahl solcher Delikte auf einem konstanten Niveau bewegt.

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Kantonspolizei Aargau: Neues Video warnt Eltern vor Sexting und Cybermobbing

Sexting, Cybermobbing & Co – wenn das Handy zum Risiko wird. Was posten Teenies? Was ist strafbar? Und wann wird Mediennutzung zur Gefahr?

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Schweizer Armee: Digitale Plattform an NATO-Übung CWIX 2025 in Polen getestet

An der Interoperabilitätsübung CWIX 2025 in Polen testet die Schweizer Armee gemeinsam mit Partnern aus über 40 Nationen ihre Fähigkeiten im vernetzten Einsatz. Im Fokus steht die Neue Digitalisierungsplattform (NDP), deren Services unter realen technischen Bedingungen erprobt und weiterentwickelt werden – ein wichtiger Schritt für die Armee, ihre Verteidigungsfähigkeit im digitalen Raum zu stärken.

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Schweizer Armee: Bundesrat Martin Pfister erhält Einblick in digitale Verteidigung

Am 17. Juni 2025 besuchte der Chef des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), Bundesrat Martin Pfister, die Mitarbeitenden des Kommando Cyber der Armee. Bei diesem Austausch im Hauptquartier des Kommando Cyber konnten die Mitarbeitenden dem neuen Chef VBS einen Einblick in ihre Arbeit geben und mit ihm über verschiedene Themen diskutieren.

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Neuenburg NE: Auto erfasst jungen Mann auf Fussgängerstreifen – Spitalaufenthalt

Am Mittwoch, dem 18. Juni, gegen 6:45 Uhr, fuhr ein Auto eines 58-jährigen Bewohners des Küstengebiets in östlicher Richtung auf der Rue des Draizes in Neuenburg. In der Nähe der Bushaltestelle Carrels kollidierte es mit einem 20-jährigen Bewohner des Küstengebiets, der die Strasse an einem Sicherheitsüberweg überquerte.

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Wallis VS: Polizei bleibt hart – Nulltoleranz für illegale Raves im Kanton

Nach der am vergangenen Wochenende im Berner Jura illegal organisierten Rave-Party und mit dem Beginn der warmen Jahreszeit erinnert die Kantonspolizei Wallis an ihre konsequente Haltung gegenüber diesem Phänomen. Im Jahr 2024 musste sie wegen einer solchen Veranstaltung im Mittelwallis einschreiten. Dem Veranstalter wurde eine hohe Rechnung ausgestellt.

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Schaffhausen SH: Telefonbetrüger ergaunern 30'000 Franken von Seniorin

Unbekannte Telefonbetrüger haben am Mittwoch (18.06.2025) bei einer Seniorin in der Stadt Schaffhausen 30'000.- ergaunert. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung insbesondere Seniorinnen und Senioren über Telefonbetrugsmaschen aufzuklären.

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Emmen LU: Lkw kracht auf A2 in Auto – mehrere Verstösse gegen Ruhezeiten entdeckt

Auf der Autobahn A2 kurz nach der Verzweigung Rotsee in Fahrtrichtung Norden wechselte am Dienstag (17. Juni 2025, kurz nach 14:00 Uhr) ein Sattelmotorfahrzeug vom mittleren auf den rechten Fahrstreifen. Dabei kollidierte das Sattelmotorfahrzeug mit einem Auto, welches bereits auf dem rechten Fahrstreifen fuhr.

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Menznau LU: Betrunkener Lieferwagenfahrer flüchtet nach Crash – im Wald gestoppt

Ein Lieferwagen geriet am Dienstag (17. Juni 2025, ca. 16:15 Uhr) auf der Menzbergstrasse auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Auto. Der Autofahrer verletzte sich dabei leicht und wird bei Bedarf selbstständig einen Arzt aufsuchen.

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Entlebuch LU: Rennradfahrer (23) prallt gegen Holzpfahl und wird schwer verletzt

Ein Rennradfahrer fuhr am Dienstag (17. Juni 2025, kurz vor 17:30 Uhr) über den Glaubenbergpass in Richtung Finsterwald. Kurz nach der Passhöhe geriet er aus noch ungeklärten Gründen in einer S-Kurve von der Strasse ab und kollidierte mit einem Holzpfahl.

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Wolhusen LU: E-Kleinmotorradfahrer fliegt bei Abbiegeunfall über Mauer auf Parkplatz

In Wolhusen ist am Mittwoch (18. Juni 2025, 10:50 Uhr) ein 50-jähriger Mann mit einem Elektro-Kleinmotorrad verunglückt. Im Gebiet Schmitteli wollte er auf einer steil abfallenden Strasse in eine Quartierstrasse abbiegen, kam dabei von der Strasse ab und flog über eine Mauer auf einen Parkplatz.

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Wetterbericht vom 19. Juni: Viel Sonne in der ganzen Schweiz – bis 33 Grad im Wallis

Am Mittwoch, 19. Juni 2025, erwartet die Schweiz verbreitet sonniges Sommerwetter. Die Temperaturen steigen in vielen Regionen auf bis zu 30 Grad – im Wallis sind lokal sogar bis zu 33 Grad möglich. Nur vereinzelt bilden sich über den Bergen Quellwolken, die am Nachmittag im Süden zu lokalen Schauern führen können. Die Nullgradgrenze liegt auf über 4300 Metern, der Wind bleibt meist schwach.

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Matten bei Interlaken BE: Handy-Diebe am Greenfieldfestival – sechs Personen angehalten

Die Kantonspolizei Bern stellte in den letzten Jahren am Greenfieldfestival vermehrt Taschen- und Trickdiebstähle fest. In diesem Zusammenhang wurden am Festival in diesem Jahr sechs Personen angehalten. Bei einer Person wurden zahlreiche gestohlene Mobiltelefone sichergestellt. Die Polizei gibt Präventionstipps.

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Ramsen SH: Zwei Rettungshelikopter wegen technischer Panne bei Notfall im Einsatz

In Ramsen kam es am späteren Dienstagvormittag (17.06.2025) zu einem medizinischen Notfall. Zwecks Weitertransport eines Patienten in eine geeignete medizinische Einrichtung wurde ein Rettungshelikopter und – aufgrund eines technischen Problems – in der Folge ein zweiter Rettungshelikopter aufgeboten.

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Herisau AR: 255 Sechstklässler zeigen Können bei Radfahrerprüfung – 47 fehlerfrei

255 Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse sind am Dienstagmorgen, 17. Juni 2025, zur Radfahrerprüfung in Herisau angetreten und legten mit ihrer Fahrt durch das Dorfzentrum ihre Fahrradprüfung ab. Am Dienstag traten 255 Schülerinnen und Schüler aus den Gemeinden Herisau, Hundwil, Schönengrund, Schwellbrunn, Urnäsch und Waldstatt zur diesjährigen Radfahrerprüfung in Herisau an und zeigten auf der anspruchsvollen Prüfungsstrecke durch das Dorf von Herisau ihr fahrerisches Können.

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Sursee LU: Anhängerzug erfasst Frau (†) auf Fussgängerstreifen beim Kreisel Kotten

Am Mittwochmorgen ist in Sursee eine Person bei einem Verkehrsunfall verstorben. Die Fussgängerin wurde beim Queren einer Strasse von einem Anhängerzug erfasst. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Sursee.

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Oberurnen GL: Unbekannte brechen in Waschküche ein – Polizei bittet um Hinweise

In der Nacht vom 16. auf den 17. Juni 2025 schlich eine unbekannte Täterschaft in einen Wohnblock an der Güterstrasse in Oberurnen, begab sich ins Kellergeschoss und versuchte dort vergeblich, die in der Waschküche befindliche Kasse der Waschmaschine aufzubrechen. Die Täterschaft entfernte sich schliesslich unerkannt vom Tatort.

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Mühlrüti SG: Auto stürzt 15 Meter tief in Bach – 74-jähriger bleibt unverletzt

Am Dienstag (17.06.2025), kurz vor 15:30 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Dabei kam das Auto von der Strasse ab und stürzte in ein Bachbett. Der 74-jährige Fahrer blieb unverletzt. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 20'000 Franken.

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St. Gallen SG: Frau bei Auffahrunfall auf der Martinsbrücke unbestimmt verletzt

Am Dienstag (17.06.2025), kurz nach 18:15 Uhr, ist es auf der Martinsbrücke zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos gekommen. Eine 34-jährige Frau wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.

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Rorschach SG: Rollerfahrer bei Kollision mit Auto unbestimmt verletzt ins Spital gebracht

Am Dienstag (17.06.2025), kurz vor 17:30 Uhr, ist es auf der Thurgauerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Roller gekommen. Dabei wurde ein 40-jähriger Mann unbestimmt verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

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Gähwil SG: 16-jährige Motorradfahrerin prallt in Mauer – verletzt ins Spital gebracht

Am Dienstag (17.06.2025), kurz nach 19:15 Uhr, ist es auf der Murgstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorrades gekommen. Dabei wurde die 16-jährige Motorradfahrerin unbestimmt verletzt und anschliessend vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.

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Züberwangen SG: 80 Chauffeure treffen sich mit Polizei bei Gipfeli und Kaffee

Unter dem Motto „Machen Sie Pause mit uns“ hat am 17. Juni 2025 der dritte Chauffeur/-innen-Treff der Kantonspolizei St.Gallen auf der Raststätte Thurau stattgefunden. Rund 80 Chauffeurinnen und Chauffeure nahmen die Gelegenheit für den gemeinsamen Austausch wahr.

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Egerkingen/Hägendorf SO: Dreifachmord erschüttert Solothurn – Täter festgenommen

Am Dienstag, 17. Juni 2025, gegen 14.30 Uhr wurde in einer Wohnung in Egerkingen eine Frau tot aufgefunden. Die Umstände deuteten auf ein Gewaltdelikt hin. Umgehend rückten mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Solothurn an den Ort aus.

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Schaffhausen SH: A4-Sperrung für LKW am Fronleichnam – Warteräume wegen Zollstopp

Für den Schwerverkehr, der am Feiertag "Fronleichnam" (19. Juni 2025) nicht vom deutschen Zoll an den Grenzübergängen Thayngen und Bargen abgefertigt wird, hat die Schaffhauser Polizei in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) entsprechende Warteräume eingerichtet. Hierfür ist in der Stadt Schaffhausen eine Voll- und Teilsperrung der Nationalstrasse A4 zwischen Schweizersbild und Mutzentäli vorgesehen.

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Schweizer Armee: Luftwaffe trainiert mit PC-21 in Deutschland bei Luftwaffengeschwader 73

Vom 17. bis 26. Juni 2025 führt die Pilotenschule der Schweizer Luftwaffe ein Ausbildungsmodul zusammen mit dem Taktischen Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff" in Laage bei Rostock (Deutschland) durch. Solche Ausbildungen mit dem Trainingsflugzeug Pilatus PC-21 finden jährlich auf verschiedenen Militärflugplätzen in Europa statt.

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Glovelier JU: Auto kracht vor Tunnel in Lastwagen – A16 für 90 Minuten blockiert

Am Dienstag, 17. Juni 2025, gegen 16.00 Uhr, geriet ein Autofahrer bei der Einfahrt von der Glovelier-Zufahrt auf die Normalspur der A16 in Richtung Saint-Ursanne in eine gefährliche Lage. Vor dem Mont-Russelin-Tunnel fuhr er aus bisher ungeklärten Gründen in den regulären Fahrstreifen ein, auf dem sich ein schwerer Lastwagen in Richtung Saint-Ursanne näherte.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.