Der Kanton Bern will verhindern, dass sich invasive gebietsfremde Tiere und Pflanzen wie beispielsweise die Quaggamuschel in den Berner Gewässern weiter ausbreiten.
Die Quaggamuscheln vermehren sich rasant und können enorme ökologische und ökonomische Schäden verursachen.
Im Tunnel Schlund auf der Autobahn A2 auf Gemeindegebiet von Kriens führte am Dienstag (29. April 2025, ca. 16:50 Uhr) eine technische Störung an der Brandmeldeanlage zu zusätzlichen Verkehrsbehinderungen.
Aufgrund der technischen Störung wurde die Durchfahrt des Tunnels automatisch kurzzeitig blockiert.
Im Bereich der Autobahnauffahrt Luzern-Kriens kam es am Dienstag (29. April 2025, ca. 16:10 Uhr) zu einer Kollision zwischen zwei Autos.
Ein Autofahrer fuhr auf der Obergrundstrasse von Luzern in Richtung Kriens.
Ein Lieferwagenfahrer fuhr am Dienstag (29. April 2025, ca. 16:15 Uhr) auf der Autobahn A2 in Richtung Norden.
Im Bereich der Einfahrt Luzern-Kriens, Eingangs Tunnel Sonnenberg, kam es aus noch ungeklärten Gründen zur Kollision mit einem Auto, welches auf die Autobahn einbog.
Die Wiesenbergstrasse oberhalb von Dallenwil wird derzeit umfassend saniert.
Die letzten Abschnitte der dritten Sanierungsetappe werden am 1. Mai 2025 in Angriff genommen.
Regelmässiges Training ist für unsere Polizistinnen und Polizisten sehr wichtig.
Es stärkt die Eigensicherheit und schafft ein professionelles Handling mit den Einsatzmitteln.
Per 1. November 2025 übernimmt Martina Brassel die Leitung der Kommunikation der Kantonspolizei St.Gallen.
Sie wird Einsitz in der Geschäftsleitung nehmen und folgt auf Hanspeter Krüsi, der nach 17 Jahren in Frühpension geht.
Die Kantonspolizei St.Gallen, und speziell das Bedrohungs- und Risikomanagement, engagieren sich täglich für den Schutz vor Gewalt in Ehe und Partnerschaft und Stalking.
An der zweiten Fachtagung Bedrohungsmanagement am 23. April 2025 trafen sich rund 250 Fachpersonen zum interdisziplinären Austausch.
Sächsilüüte 2025 – mittendrin statt nur dabei Gestern durfte eine Delegation der Zuger Polizei Teil des farbenfrohen und traditionsreichen Sächsilüüte-Umzugs 2025 in Zürich sein.
Bei strahlendem Sonnenschein zogen wir vom Gastkanton Zug gemeinsam mit Zünftern, Reiterformationen, Musikkorps und vielen weiteren Teilnehmenden durch die festlich geschmückten Strassen der Zürcher Innenstadt – begleitet von zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern und mit ganz vielen Blumen.
Wir warten auf dich! Werde 2025/2026 Teil unseres Teams und bewirb dich als Polizei-Aspirantin/Aspirant!
Deine Mission: Frieden wahren: Sorge für Ruhe und Sicherheit in unseren Gemeinden.
Die Baudirektion investiert in den Unterhalt und die Sicherheit des Urner Strassennetzes. Zu diesem Auftrag gehört auch die Sanierung von Brücken. Aus diesem Grund wird die aus den 1970er-Jahren stammende Reussbrücke bei Realp während sechs Monaten einer umfassenden Sanierung unterzogen. Die auf 1.4 Mio. Franken veranschlagten Arbeiten starten ...
Die Polizei informiert, dass am Donnerstag, 1. Mai 2025, zwischen 13:00 und 16:30 Uhr mit Verkehrsbehinderungen im Stadtzentrum zu rechnen ist.
Grund für die Einschränkungen ist eine 1.-Mai-Demonstration, bei der mehrere tausend Teilnehmende erwartet werden.
Am Dienstagnachmittag (29.04.2025) hat sich Thayngen eine Kollision zwischen einer Fussgängerin und einem Elektromobil ereignet. Dabei wurde die Fussgängerin verletzt.
Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Am Dienstagnachmittag (29.04.2025) verletzte sich eine Velofahrerin bei einem Alleinunfall leicht.
Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest der Schaffhauser Polizei bei der verunfallten Frau ergab einen Alkoholwert von 0.92 mg/l (Milligramm pro Liter).
Der Chef des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), Bundesrat Martin Pfister, trifft sich am 1. Mai 2025 im Rahmen seines Besuchs der Truppenübung „TRIAS 25“ mit der österreichischen Bundesministerin für Landesverteidigung, Mag. Klaudia Tanner.
Das bilaterale Gespräch unterstreicht die enge sicherheitspolitische Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Österreich.
In Roggwil wird die Landstrasse saniert: Der Abschnitt vom Knoten Land-/Langenthalstrasse bis zur Landstrasse 51 (Kaltenherberge) wird leicht verbreitert, und auf beiden Seiten werden Velostreifen markiert.
Die Arbeiten dauern vom 5. Mai bis Ende November 2025.
Am frühen Dienstagmorgen kam es zu einem Brand in Kerns OW. Das Feuer konnte rasch durch die Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden.
Eine Person wurde in Spitalpflege verbracht.
Am Sonntagabend ist in Lyss eine Frau leblos in einem Pflegeheim aufgefunden worden. Nach derzeitigem Kenntnisstand muss von einem Tötungsdelikt ausgegangen werden.
In diesem Zusammenhang wurde aktiv nach ihrem Ehemann gesucht, der am Montagnachmittag verstorben aufgefunden wurde. Es ist von einer Selbsthandlung auszugehen. Umfassende Ermittlungen sind im Gang.
Zwischen Büren und Seewen ist am Montagvormittag, 28. April 2025, ein Motorkarren bei einem Selbstunfall auf die Seite gekippt.
Dabei hat sich die Lenkerin erhebliche Verletzungen zugezogen.
Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus ist am Montagabend (28.04.2025) in Wernetshausen (Gemeinde Hinwil) hoher Sachschaden entstanden.
Eine Person wurde verletzt.
Ein 22-jähriger Mann wurde unter einem Vorwand in einen Hinterhalt gelockt und dort von einer Tätergruppierung mit Faustschlägen und Fusstritten traktiert. Dabei wurde das Opfer erheblich verletzt und musste ins Spital eingeliefert werden.
Noch vor Ort konnte ein tatbeteiligter Jugendlicher festgenommen werden. Dank intensiven Ermittlungen konnten acht weitere Tatbeteiligte anlässlich einer koordinierten Polizeiaktion festgenommen und zwei weitere Beschuldigte identifiziert werden.
In Les Geneveys-sur-Coffrane kam es am Dienstag, 29. April 2025, vermutlich in den frühen Morgenstunden zu einem Verkehrsunfall.
Ein Fahrzeuglenker war auf der Route des Carabiniers unterwegs und kollidierte dabei mit Verkehrssignalen.
Am Montagabend ereignete sich in Mumpf auf der Hauptstrasse eine Streifkollision anlässlich eines Überholmanövers. Verletzt wurde dabei niemand.
Aber an den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Die Polizei sucht Augenzeugen.
Das Kommando Cyber veröffentlicht erstmals eine selbst entwickelte Software. Diese ermöglicht eine effiziente und benutzerfreundlichen Suche in grossen Datenmengen.
Die Anwendung "Loom" kann mit einer Vielzahl verschiedener Dateitypen umgehen und hilft den Benutzenden, sich schnell einen Überblick über den Datensatz zu verschaffen. Bei der Auswertung helfen beispielsweise die KI-basierte Übersetzung und Zusammenfassung von Texten.
Nach einem Brand in einer Fahrzeughalle in Niedergesteln am 29. Mai 2024 nahm die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei die Ermittlungen zur Brandursache auf.
Das Verfahren wurde abgeschlossen – Die Ergebnisse liegen nun vor.
Bei einem Selbstunfall einer fahrunfähigen Autofahrerin in Hauptwil entstand am Montagabend Sachschaden.
Sie wurde leicht verletzt und musste ihren Führerausweis abgeben.
Von Montag, 5. Mai 2025, 5 Uhr, bis Samstag, 20. Dezember 2025, 18 Uhr, ist der Kreuzplatz für den motorisierten Individualverkehr gesperrt.
Die Zolliker- und Klosbachstrasse sind abschnittsweise nur eingeschränkt befahrbar.
Am Montag (28.04.2025), kurz vor 14:30 Uhr, ist es an der Horebstrasse zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Während der Verrichtung von Gartenarbeiten wurde ein 57-jähriger Mann beim Gebrauch einer Kettensäge schwer verletzt.
Fehlende Routine und wenig Übung: Nach der langen Winterpause wieder mit dem Töff loszufahren, ist auch mit Risiken verbunden.
Ein neues, interaktives Quiz der BFU hilft, Gefahren frühzeitig zu erkennen und die Sicherheit zu erhöhen.
Zwischen Juni und Juli 2025 kommt es auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Gotthard zwischen Bellinzona-Süd und Biasca (TI) aufgrund von Bauarbeiten zu Verkehrsbehinderungen.
Die Baustelle erstreckt sich über eine Länge von 2,9 Kilometern. Die Fahrbahnbreite wird vorübergehend auf 6,85 Meter reduziert, zudem wird die Verkehrsführung angepasst.
Die Kantonspolizei Jura hat am vergangenen Wochenende drei Fälle von Betrug durch falsche Polizisten registriert: ein erfolgreicher Diebstahl und zwei vereitelte Versuche.
Die Vorgehensweise bleibt unverändert und zielt vor allem auf ältere Personen ab.
Der Dienst für bewegliche Güter der Polizei, Bereich Räumungen und Möbellager (SAMP), organisiert über das Büro von Frau Caroline TRONCHET (Gerichtsvollzieherin) eine öffentliche Versteigerung (ohne Garantie).
Versteigert werden Haushaltsgeräte, Kleidung, Möbel, Werkzeuge, Restaurantbedarf (Tische, Stühle), Velos, Weinkühlschrank, Ikea-Möbel, Comics, Spielzeugautos und vieles mehr.
Am 28. März 2025 hat die Genfer Kriminalpolizei mehrere Schmuckstücke sichergestellt, die möglicherweise aus Einbruchdiebstählen stammen.
Die Funde wurden durch die Schmuckabteilung der Einbruch- und Diebstahlbekämpfungsbrigade (BRCV) erfasst.
Die Schweizer Armee nimmt vom 28. April bis 9. Mai 2025 an der weltweit grössten Cyber Defence Übung „LOCKED SHIELDS 25“ teil.
Rund 40 Teilnehmende aus der Schweizer Armee, der Bundesverwaltung, den Kantonen und der Forschung sind daran beteiligt.
Am Montagnachmittag, 28. April 2025, stürzte im Kreis 2 ein 74-jähriger Gleitschirmpilot ab und erlitt tödliche Verletzungen.
Gegen 15.15 Uhr erhielt die Stadtpolizei Zürich via Kantonspolizei die Meldung, dass die Rettungsflugwacht (Rega) unterwegs nach Zürich-Leimbach zu einem verunglückten Gleitschirmpilot sei.
In Chur ist es auf der Verzweigung Masanserstrasse - Gürtelstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Fahrradfahrerin und einem Personenwagen gekommen.
Die Fahrradfahrerin verletzte sich dabei.
Ebikon: Kollision zwischen zwei Autos – zwei Personen verletzt
Am Freitagnachmittag (25. April 2025, kurz nach 13:15 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Sedelstrasse von Luzern in Richtung Ebikon.
Am Samstag (26. April 2025, kurz nach Mitternacht) fuhr ein Autofahrer auf der Sempacherstrasse von Hochdorf Richtung Hildisrieden.
Im Bereich der Einmündung Urswilstrasse beabsichtige der Autofahrer sein Fahrzeug zu wenden, dabei brach das Heck aus, das Auto drehte sich und prallte gegen einen Stein auf dem Grünstreifen.
Am Montag (28. April 2025, kurz nach 02:00 Uhr) wurde der Polizei gemeldet, dass in Rothenburg ein Gartenhaus brenne.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Gartenhaus in Vollbrand. Die Feuerwehr Rothenburg konnte verhindern, dass das Feuer auf das Wohnhaus übergreift. Verletzt wurde niemand.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.