Schweiz

Hitzkirch LU: Einblicke in Ausbildung und Alltag beim Besuch der Interkantonalen Polizeischule

Nur noch 7 Tage! Der Countdown läuft – und wir rollen schon mal den roten Teppich aus, oder besser gesagt den Blaulicht-Teppich. Besuchstag bei der Interkantonalen Polizeischule (IPH) in Hitzkirch – sei dabei, wenn die Türen für euch geöffnet werden!

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Ibach SZ: Raser fliegt über Kreisel und prallt in Mauer – zwei Verletzte nach schwerem Unfall

Am Samstagnachmittag, 26. April 2025, fuhr ein 26-jähriger Autolenker um 14:30 Uhr von der Schmiedgasse herkommend in den Post-Kreisel in Ibach. Dabei touchierte er aufgrund Missachtens des Vortritts ein Auto, welches sich bereits im Kreisel befand.

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Kanton Luzern: Mann attackiert Ex-Partnerin mit Flammenwerfer – 7 Jahre Haft verhängt!

Verurteilung wegen versuchter vorsätzlicher Tötung Ein 44-jähriger Mann wurde vom Luzerner Kriminalgericht wegen versuchter vorsätzlicher Tötung an seiner Ex-Frau verurteilt. Das Urteil sieht eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren und vier Monaten vor. Gegen das Urteil wurde Berufung eingelegt.

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Warum Polizei.news Lesen? Ein Leitfaden

In der heutigen digitalen Welt, in der Informationen in Sekundenschnelle verfügbar sind, ist es entscheidend, zuverlässige und aktuelle Nachrichtenquellen zu haben. Eine solche Quelle, die sich auf Polizeimeldungen und Sicherheitsinformationen spezialisiert hat, ist Polizei.news. In diesem Artikel werden wir ausführlich darauf eingehen, warum Polizei.news eine unverzichtbare Ressource für jeden ist, der über die neuesten Entwicklungen im Bereich der öffentlichen Sicherheit informiert bleiben möchte.

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Gotthard Strassentunnel: Von der Vision zur Realität – Eine umfassende historische Analyse

Der Gotthard Strassentunnel, ein beeindruckendes Bauwerk in den Schweizer Alpen, ist nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch ein Symbol für die Verbindung zwischen Nord- und Südeuropa. Seine Geschichte ist geprägt von visionären Ideen, technischen Herausforderungen und der unermüdlichen Arbeit zahlreicher Ingenieure und Arbeiter. In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf die Entstehungsgeschichte des Tunnels, seine Bedeutung und die Herausforderungen, die während seiner Bauzeit überwunden werden mussten.

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A21 / Wallis: Wiedereröffnung am Grossen St. Bernhard nach Lawinenschäden

Die A21 steht seit Samstagabend, 26. April 2025, 17.00 Uhr, wieder für den Nord-Süd-Verkehr zur Verfügung. Eine Lawine hatte am Gründonnerstag an der Galerie Les Toules am Grossen St. Bernhard Schäden verursacht. Seither war die A21 für den Transitverkehr von und nach Italien gesperrt.

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Die Geschichte des Polizeipostens Kloten: Von den Anfängen bis zur modernen Polizeiarbeit

Der Polizeiposten Kloten ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsinfrastruktur der Stadt Kloten im Kanton Zürich, Schweiz. Seine Geschichte ist eng mit der Entwicklung der Stadt und den sich wandelnden Anforderungen an die Polizeiarbeit verbunden. In diesem ausführlichen Artikel beleuchten wir die Entstehung, die historische Entwicklung und die aktuelle Rolle des Polizeipostens Kloten. Dabei wird deutlich, wie sich die Polizeiarbeit im Laufe der Jahrzehnte verändert hat und welche Bedeutung der Posten heute für die Stadt und ihre Bewohner hat.

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Tiere im Polizeidienst: So unterstützen Hunde und Pferde die Schweizer Polizei

Wenn Polizei und Tiere gemeinsam im Einsatz sind, ist Teamarbeit gefragt. In der Schweiz spielen Tiere eine bedeutende Rolle im Polizeidienst. Ob als Spürhunde auf der Suche nach Drogen oder Vermissten, oder als Polizeipferde für Patrouillen und Demonstrationseinsätze – tierische Einsatzkräfte leisten einen wertvollen Beitrag zur öffentlichen Sicherheit. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Einsatzbereiche, die Ausbildung, gesetzlichen Grundlagen sowie ethische Aspekte rund um den Einsatz von Tieren bei der Polizei in der Schweiz.

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Seewen SZ: Unfall auf der Autobahn – Lenker flüchtet nach Kollision mit Mittelleitplanke

Am Freitagnachmittag, 25. April 2025, stellte eine Polizeipatrouille der Kantonspolizei Schwyz kurz nach 16:30 Uhr in Seewen auf der Autobahnaus- und Einfahrt in Fahrtrichtung Brunnen Fahrzeugteile sowie eine beschädigte Mittelleitplanke fest. Ein Zeuge bestätigte, dass ein Personenwagen kurz vorher mit der Mittelleitplanke kollidiert und anschliessend weitergefahren ist, ohne sich um den Schaden zu kümmern.

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Stadt Wallisellen ZH: 30 Jahre Polizeiposten – engagiert für Ihre Sicherheit

30 Jahre Polizeiposten Wallisellen: Seit dem 27. April 1995 ist die Kantonspolizei Zürich mit dem Polizeiposten Wallisellen an der Neugutstrasse 16 für Sie da. Seither setzen wir uns von dort aus mit Engagement für die Sicherheit der Menschen in Wallisellen und Umgebung ein.

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Kanton Basel-Stadt: Verkehrskontrolle nach Lärmbeschwerden – zahlreiche Mängel entdeckt

Aufgrund wiederholter Beschwerden aus der Bevölkerung über übermässigen Fahrzeuglärm hat die Kantonspolizei Basel-Stadt am Freitagabend, 25. April 2025 eine grossangelegte Verkehrskontrolle durchgeführt. Dabei wurden 25 Fahrzeuge einer vertieften technischen Überprüfung unterzogen.

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Malojapass: Die Verbindung zwischen Engadin und Bergell – Ein umfassender Reiseführer

Der Malojapass, eine der beeindruckendsten Alpenstrassen Europas, verbindet das Engadin mit dem Bergell und bietet eine atemberaubende Kulisse, die sowohl Naturliebhaber als auch Technikbegeisterte in ihren Bann zieht. Diese Strasse ist nicht nur ein wichtiger Verkehrsweg, sondern auch ein beliebtes Ziel für Touristen, die die Schönheit der Schweizer Alpen erleben möchten. In diesem Artikel werden wir die Geschichte, die technischen Details, die touristischen Attraktionen und die Bedeutung des Malojapasses für die Region ausführlich beleuchten.

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St.Gallen SG: Seniorin (88) übersieht abbrem­senden Motorradfahrer – 21-Jähriger verletzt

Am Freitagnachmittag (25.04.2025) hat eine Automobilistin auf der Zürcher Strasse einen Motorradfahrer übersehen, der einem anderem Fahrzeug den Vortritt gewähren wollte. Durch die Kollision wurde der Motorradfahrer verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

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Herrliberg ZH: Schwerer Frontalcrash – Lenker (25) gerät auf Gegenfahrbahn, vier Verletzte

Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen sind am Freitagabend (25.04.2025) in Herrliberg eine Person schwer und drei leicht verletzt worden. Kurz vor 22:45 Uhr fuhr ein 25-jähriger Mann auf der Seestrasse in Richtung Meilen.

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Polizei startet Kampagne für mehr Sicherheit in der Motorradsaison 2025

Hey "schliifts?!" Den Fahrtwind spüren, Strasse und Maschine in Einklang bringen: Für viele gibt es nichts Schöneres, als mit dem Motorrad unterwegs zu sein. Mit steigenden Temperaturen beginnt für die Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer wieder die schönste Zeit des Jahres. Der Beginn der Töffsaison hat aber auch seine Tücken: Jetzt passieren viele Unfälle.

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Basel-Stadt BS: Mitten ins Gesicht – Polizei-Schüler testen Pfefferspray am eigenen Leib

Nichts für schwache Nerven – aber wichtig fürs echte Leben. Am 22. April wurde es für unseren aktuellen Lehrgang im 1. Ausbildungsjahr ernst: Auf dem Stundenplan stand ein besonderer und intensiver Ausbildungsteil – das Reizstoff-Sprühgerät (RSG), umgangssprachlich besser bekannt als Pfefferspray.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.