Am Dienstagabend hat in Burgdorf ein Unbekannter versucht, einen Mann an seinem Domizil auszurauben. Das Opfer wurde mit einer Waffe bedroht. Der Täter flüchtete ohne Beute.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Am Donnerstagabend ist in Bern ein Mann von zwei Unbekannten angegriffen und beraubt worden.
Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Personen, die sachdienliche Angaben machen können.
Die Waldbrandgefahr im Kanton Uri hat sich aufgrund der gefallenen Niederschläge entschärft.
Aus diesem Grund hat die Sicherheitsdirektion in Absprache mit den Fachstellen des Amts für Forst und Jagd sowie der Abteilung Feuerwehrinspektorat das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe am 25. April 2025 aufgehoben.
Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich hat in diesen Tagen beim Bezirksgericht Affoltern Anklage gegen einen ehemaligen Mitarbeiter der Kantonspolizei Zürich wegen Vermögensdelikten, Urkundenfälschung im Amt und weiterer Straftatbestände erhoben.
Am 4. Juni 2024 kam es in Knonau zu einem Tötungsdelikt (>>Polizei.news berichtete<<). Ein 80-jähriger Mann tötete seine 78-jährige Ehefrau mit einer Schusswaffe und richtete sich anschliessend selbst.
Eine Lawine hat am Gründonnerstag an der Galerie Les Toules auf der A21 Grosser St. Bernhard Schäden verursacht.
Die A21 ist seitdem für den Transitverkehr gesperrt.
Am Donnerstagnachmittag ist ein Mann in Ostermundigen von einem anderen Mann mit einer Stichwaffe angegriffen und schwer verletzt worden.
Die mutmasslichen Täter konnten kurze Zeit später angehalten und vorläufig festgenommen werden.
Am Mittwoch, 30. April 2025, wird die Tour de Romandie durch den Kanton Freiburg führen.
In unserem Kanton und in der Stadt Freiburg ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Anfangs März wurde ein Auto in einer 30er-Zone in Biel mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen.
Der Lenker konnte ermittelt werden und wird sich vor der Justiz zu verantworten haben.
Heute startet die nationale Sensibilisierungskampagne „S-U-P-E-R.ch“ zur Cybersicherheit!
In Cybersicherheit kennen Sie sich aus? Ja? Aber haben Sie auch wirklich alle Massnahmen getroffen, um sich zu schützen?
Am Donnerstag (24.04.2025), kurz nach 9:20 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung erhalten, dass soeben ein vorerst unbekannter Mann einen Kiosk an der Bahnhofstrasse überfallen habe.
Die ausgerückten Polizeipatrouillen konnten wenige Minuten später einen 26-jährigen Eritreer anhalten und festnehmen.
Ein Mann hat sich in der Nacht auf Mittwoch unbefugt Zutritt zu einem Wohnhaus verschafft. Nachdem er entdeckt wurde, flüchtete er zunächst mit einem Fahrrad und anschliessend zu Fuss über ein Feld.
Er wurde festgenommen und ist in Polizeihaft.
Der Chriesisturm erobert Zürich und wir waren dabei.
Gestern durften zwei Teams der Zuger Polizei beim allerersten Chriesisturm ausserhalb von Zug auf dem Zürcher Münsterhof mitrennen – ein sportlicher und traditioneller Anlass im Rahmen des diesjährigen Sächsilüüte.
Unsere Kollegen sind immer zur Stelle – auch in ihrer Freizeit.
Letzte Woche wurden zwei Polizisten, die privat mit ihren Familien im Zoo waren, zu Lebensrettern, als ein älterer Herr einen Herzstillstand erlitt.
Die kantonale Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte klagt einen ranghohen "Falschen Polizisten" des gewerbsmässigen Betrugs und der qualifizierten Geldwäscherei an.
Er soll im Zeitraum von Juni 2020 bis November 2021 gemeinsam mit weiteren Mittätern insgesamt 14 Betrugstaten zum Nachteil von 14 älteren Personen in verschiedenen Kantonen der Schweiz von der Türkei aus mitorganisiert haben.
Am 23.04.2025 fand wieder eine Schwerpunktaktion statt.
In Frick und Herznach wurden Fussgängerstreifen überwacht und Fahrzeuglenkende gebüsst, welche den Fussgängervortritt missachtet haben.
Treffsicherheit ist keine Selbstverständlichkeit – das braucht Übung.
Deshalb absolvieren selbst die erfahrensten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Graubünden regelmässig ihr Schiesstraining.
Auf der A2 zwischen Biasca und Giornico besteht aktuell in beiden Fahrtrichtungen eine erhöhte Gefahr durch Tiere auf der Fahrbahn.
Verkehrsteilnehmer werden gebeten, besonders vorsichtig zu fahren und die Geschwindigkeit anzupassen.
Ob Alltag oder Ausnahmezustand: Die Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei St.Gallen müssen jederzeit optimal vorbereitet sein. Hinter ihrer Handlungssicherheit stehen unter anderem auch die Einsatztrainer.
Sie sind das Rückgrat moderner sicherheitspolizeilicher Ausbildung und sorgen mit Fachkompetenz, Engagement und Innovation dafür, dass Training nicht nur Routine, sondern echte Vorbereitung auf den Ernstfall ist. Die vier Einsatztrainer Ralph, Alptekin, Jonas und Patrick gewähren einen spannenden Einblick in ihre Arbeit.
Auf Nachfrage erklärte die Polizei, dass die zunehmende Verbreitung von E-Trottinetts auch für sie zur wachsenden Herausforderung geworden sei.
Der Grund: Nahezu alle E-Trottinetts, die heute auf dem Markt erhältlich sind, können technisch mehr als 20 km/h erreichen – und sind damit nicht mit den geltenden Verkehrsregeln in der Schweiz vereinbar.
Gestern Nachmittag, den 24. April 2025, hat sich auf der Autobahn A2, im Kirchenwaldtunnel, ein Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen ereignet.
Zwei Personen wurden dabei verletzt.
Am 5. und 10. April 2025 haben die Kantonspolizei Wallis und die Regionalpolizei Zermatt E-Trottinetts angehalten, die hohe Geschwindigkeiten erreichten.
Die Zweiräder wurden beschlagnahmt.
Auf der A2 Richtung Gotthard ist aktuell zwischen dem Schwerverkehrszentrum Giornico und dem Biaschina-Tunnel der rechte Fahrstreifen blockiert.
Grund ist ein Pannenfahrzeug.
Die Taminaschlucht und das Alte Bad Pfäfers sind einzigartige Ausflugsziele. Der Kanton St.Gallen ist dafür verantwortlich, die Schlucht für die Öffentlichkeit zugänglich und die Wege sicher zu halten.
Ab dem 3. Mai ist die Badstrasse und der Weg in die Taminaschlucht wieder für Besuchende geöffnet.
Die Schweiz, bekannt für ihre atemberaubenden Alpenlandschaften, bietet einige der schönsten und beeindruckendsten Passstrassen der Welt. Diese Pässe sind nicht nur Verbindungen zwischen Tälern und Regionen, sondern auch spektakuläre Reiseziele, die atemberaubende Ausblicke und unvergessliche Erlebnisse bieten.
In diesem Artikel stellen wir Ihnen die zehn schönsten Schweizer Pässe vor, die sowohl für Autofahrer als auch für Motorradfahrer und Radfahrer ein wahres Paradies darstellen.
Der Lukmanierpass, ein beeindruckender Alpenpass in der Schweiz, verbindet die Kantone Graubünden und Tessin. Mit einer Höhe von 1.914 Metern über dem Meeresspiegel ist er nicht nur ein bedeutender Verkehrsweg, sondern auch ein Ort von historischer und natürlicher Bedeutung.
In diesem Artikel werden wir die Geschichte, die geographischen Merkmale, die touristischen Attraktionen und die Bedeutung des Lukmanierpasses für die Region ausführlich beleuchten.
"Ohne Mampf kein Kampf" – das gilt auch für die Schweizer Armee.
Damit die Armee einsatzbereit bleibt, braucht es Nachschub: Verpflegung, Munition, Fahrzeuge, Betriebsstoffe, Material etc.
Im Rahmen des 6-Streifen-Ausbaus der Autobahn A1 zwischen Luterbach und Härkingen starten in der ersten Hälfte Mai die Hauptarbeiten zwischen Luterbach und Wangen a. Aare. Der Ausbau beseitigt einen kritischen Engpass. Verschiedenste Massnahmen schützen die Gemeinden vor Ausweichverkehr.
Der Anschluss Egerkingen ist Anfang Mai während dreier Nächte gesperrt. Umleitungen sind signalisiert.
Am Mittwochnachmittag ist es im Quartier Haselmatte in der Gemeinde Oberkirch zu einer Auseinandersetzung mit mehreren beteiligten Personen gekommen.
Dabei wurden auch mehrere Schüsse abgegeben. Eine Person wurde dadurch verletzt. Die Luzerner Polizei konnte mehrere Personen festnehmen und sucht Zeugen des Vorfalls.
Am Mittwochnachmittag (23.04.2025) hat ein Autofahrer bei der Verzweigung Zürcher Strasse / Kräzernstrasse eine Velofahrerin übersehen.
Es kam zur Kollision, wodurch die Velofahrerin verletzt wurde.
Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) kontrollierten anfangs April im Bündner Inland einen Personenwagen. Beide Personen darin wiesen sich zunächst mit einem gefälschten respektive manipulierten Ausweis aus.
Im Folgenden wurden diverse mutmasslich gestohlene Uhren, Schmuckstücke und Münzen im Fahrzeug festgestellt.
Der Julierpass, ein beeindruckender Gebirgspass in den Schweizer Alpen, verbindet das Engadin mit dem Rest des Kantons Graubünden. Mit einer Höhe von 2.284 Metern über dem Meeresspiegel ist der Julierpass nicht nur ein bedeutender Verkehrsweg, sondern auch ein Ort von historischer und landschaftlicher Bedeutung.
In diesem Artikel werden wir die Geschichte, die geographischen Merkmale und die touristischen Attraktionen des Julierpasses erkunden.
Am Mittwochabend (23.04.2025) ist eine vorerst unbekannte Flüssigkeit im Dorfbach in Schleitheim entdeckt worden. Die Feuerwehr Randental errichtete in der Folge eine Ölsperre.
Gemäss ersten Ermittlungen dürfte es sich um eine chemische Flüssigkeit handeln, die aus einem durchgerosteten Fass über einen Entwässerungsschacht in den Dorfbach gespült worden war.
Nach einer Gewässerverschmutzung in Roggwil verendeten vergangene Woche zahlreiche Fische.
Der Verursacher ist noch unbekannt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Mittwoch, 23. April 2025, kurz vor 16.00 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Uri die Meldung ein, dass es bei der Feuerstelle unterhalb des Forstwerkhofs Vogelsang in Altdorf brenne.
Die umgehend aufgebotene Feuerwehr Altdorf konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen. Es entstand kein Sachschaden.
Weil ein Automobilist das Rotlicht missachtete, kam es zur Kollision mit einem Linienbus.
Zwei Personen wurden verletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Am späten Mittwochabend (23.4.2025) hat ein Autofahrer in Regensdorf einen Selbstunfall verursacht.
Er wurde von der Kantonspolizei Zürich wegen Verdachts auf Raserdelikte festgenommen.
Am Mittwochmittag hat eine Automobilistin auf der Hauptstrasse in Trimmis einem Fahrradfahrer den Vortritt genommen
. Der Zweiradfahrer stürzte und zog sich Verletzungen zu.
Der Ibergereggpass, ein verstecktes Juwel in der Zentralschweiz, bietet nicht nur eine atemberaubende Aussicht auf die umliegenden Alpen, sondern auch eine reiche Geschichte und vielfältige Freizeitmöglichkeiten. Diese Strasse, die Schwyz mit Oberiberg verbindet, ist ein beliebtes Ziel für Wanderer, Radfahrer und Naturliebhaber.
In diesem Artikel werden wir die Geschichte, die landschaftliche Schönheit und die touristischen Attraktionen des Ibergereggpasses erkunden.
Am Mittwochabend (23.04.2025), kurz nach 19:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einer Wohnung an der Haselstrasse erhalten.
Alle anwesenden Bewohner konnten das Gebäude vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte verlassen.
Am Donnerstagmorgen (24.04.2025), kurz vor 7 Uhr, ist es auf der Landstrasse zu einer Kollision zwischen einem Roller und einem Fussgänger gekommen.
Der 41-jährige Rollerfahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.