Die Rückkehr des Wolfs in die Schweiz hat in den letzten Jahren zu intensiven Debatten geführt. Während Naturschützer die Rückkehr des Raubtiers als Erfolg für die Biodiversität feiern, sehen viele Landwirte und Bewohner ländlicher Gebiete den Wolf als Bedrohung für ihre Existenzgrundlage.
Dieser Artikel beleuchtet die Argumente beider Seiten und die Herausforderungen, die mit der Anwesenheit des Wolfs in der Schweiz verbunden sind.
Die Autobahnvignette der Schweiz ist ein unverzichtbares Element für alle, die das gut ausgebaute Autobahnnetz des Landes nutzen möchten. Sie ist nicht nur ein Mittel zur Finanzierung der Strasseninfrastruktur, sondern auch ein Symbol für die effiziente und gut organisierte Verkehrspolitik der Schweiz.
In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf die Geschichte, die Funktionsweise und die Bedeutung der Autobahnvignette.
Der Gotthardpass, oft als das Herzstück der Schweizer Alpen bezeichnet, ist eine der bedeutendsten und bekanntesten Alpenüberquerungen Europas. Diese beeindruckende Passstrasse verbindet die Nord- und Südschweiz und hat eine lange Geschichte als Handels- und Verkehrsroute.
Heute ist der Gotthardpass nicht nur ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, sondern auch ein beliebtes Ziel für Touristen, die die atemberaubende Landschaft und die reiche Geschichte der Region erleben möchten.
Der Glaubenbielenpass, auch bekannt als Panoramastrasse, ist ein malerischer Gebirgspass in der Zentralschweiz, der die Kantone Obwalden und Luzern miteinander verbindet.
Diese beeindruckende Route bietet atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Alpen und ist ein beliebtes Ziel für Autofahrer, Motorradfahrer, Radfahrer und Wanderer, die die Schönheit der Schweizer Bergwelt erleben möchten.
Der Glaubenbergpass, oft einfach als Glaubenberg bezeichnet, ist ein beeindruckender Gebirgspass in der Zentralschweiz, der die Kantone Obwalden und Luzern verbindet.
Mit seiner atemberaubenden Landschaft, seiner reichen Flora und Fauna sowie seiner historischen Bedeutung ist der Glaubenbergpass ein beliebtes Ziel für Naturliebhaber, Wanderer und Geschichtsinteressierte.
In der Schweiz sind Polizeipferde ein faszinierender und wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit. Sie verbinden Tradition mit modernen Anforderungen und bieten einzigartige Vorteile in der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit.
Dieser Artikel beleuchtet die Rolle, Ausbildung und den Einsatz von Polizeipferden in der Schweiz.
Die Abteilung Bedrohungs- und Risikomanagement (BRM) der Kantonspolizei St.Gallen ist im Gewaltschutz präventiv und proaktiv tätig.
Das Verhindern von schwerer, zielgerichteter Gewalt ist das Ziel ihrer Arbeit.
Hoch über dem Geschehen - Mitten im Einsatz!
Unsere Fliegenden Einsatzleiter (kurz: FEL) koordinieren die Einsätze aus dem Polizeiheli der Kantonspolizei Zürich - Kapo ZH!
Am Sonntag (20.04.2025), kurz nach 13 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Eine 52-jährige Frau wurde leicht verletzt.
Am Sonntag (20.04.2025), kurz vor 17 Uhr, ist es im Gebiet Gocht zu einem tödlichen Bergunfall gekommen.
Ein 28-jähriger Berggänger stürzte im unwegsamen Gelände ab und kam dabei ums Leben.
Am Sonntag (20.04.2025), kurz nach 18 Uhr, ist es auf der Trubenhofstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Eine 48-jährige Frau war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Am Sonntag (20.04.2025), zwischen 18 Uhr und 23 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Weidlistrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zum Innern des Hauses.
Am Sonntag (20.04.2025), kurz nach 23:30 Uhr, ist es auf der Berglistrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 50-jähriger Mann war fahrunfähig unterwegs.
Ab Montag, 22. April 2025 bis etwa Mitte oder Ende Oktober 2025 wird der Strassenabschnitt zwischen dem Abzweiger Heldswil bis zur Ortseinfahrt Buchackern für den Verkehr gesperrt.
Die Strasse wird auf einer Länge von 1.1 km saniert, da sie auf dem gesamten Sanierungsabschnitt erhebliche Belags- und Strassenschäden aufweist.
Die Schaffhauser Polizei wird im Zusammenhang mit dem Challenge-League-Fussballmeisterschaftsspiel des FC Schaffhausen gegen den FC Aarau im Fussballstadion im Herblingertal in der Stadt Schaffhausen am Freitagabend (25.04.2025) – zwecks Gewährleistung der Sicherheit – eine Videoüberwachung des Aussenbereichs des Stadions vornehmen.
Um 19.30 Uhr am Freitagabend (25.04.2025) spielen der FC Schaffhausen und der FC Aarau im Fussballstadion im Herblingertal in der Stadt Schaffhausen im Rahmen der Schweizer Challenge-League-Fussballmeisterschaft 2024/25 gegeneinander.
Am Samstag, 19. April 2025, wurde um 10:27 Uhr Ortszeit in der Region Saas-Fee (VS) ein leichtes Erdbeben mit einer Magnitude von 2.6 registriert.
Das Epizentrum lag auf einer Herdtiefe von rund 7,4 Kilometern.
Von Dienstag, 22. April 2025, bis zirka Mitte Juni 2025 ist die Strasse zwischen dem Knoten Schaffhauserstrasse H14 und dem Dietinger Rank K8 wegen Bauarbeiten gesperrt.
Der motorisierte Verkehr wird umgeleitet.
Die Brut- und Setzzeit ist vom 15. April bis zum 30. Juni. Während diese Zeit müssen ausnahmslos alle Hunde im Wald und in Waldesnähe (Waldrand, Lichtungen, etc.) an der Leine geführt werden.
Wege sollten nicht verlassen und hohes Gras gemieden werden, um den Stress für hochträchtige Tiere oder bereits geborene Jungtiere zu minimieren.
Ein fahrunfähiger Autofahrer stellte in der Nacht zum Montag sein Fahrzeug ausserorts auf einer Strasse bei Bussnang ab und wurde kurz darauf als fahrunfähig beurteilt.
Sein Führerausweis wurde eingezogen.
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Gotthard kommt es aktuell zwischen Quinto und dem Rastplatz Dosierstelle Airolo zu einem rund ein Kilometer langen Stau.
Grund ist eine Überlastung auf diesem Streckenabschnitt.
Die Sektion für Straftaten gegen die Integrität von Personen (SRIP) der Kantonspolizei Tessin verzeichnete im Jahr 2024 erneut einen Anstieg minderjähriger Beschuldigter wegen Verstössen gegen das Strafgesetzbuch.
Auch die Zahl der Ermittlungen im Bereich Pornografie nahm zu.
Auch in diesem Jahr kam es an den Ostertagen von Mittwoch bis Sonntag auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süd zu diversen Stausituationen.
Im Vergleich mit dem Vorjahr war ein vergleichbares Verkehrsaufkommen zu verzeichnen.
Die Feuerwehren in der Schweiz sind ein unverzichtbarer Bestandteil der öffentlichen Sicherheit und des Katastrophenschutzes. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Brandbekämpfung, der technischen Hilfeleistung und der Rettung von Menschen und Tieren.
Die Organisation und Struktur der Schweizer Feuerwehren sind einzigartig und spiegeln die föderale Struktur des Landes wider.
Im vergangenen Jahr haben 47 St.Galler Gemeinden in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsdepartement des Kantons St.Gallen Alkohol- und Tabaktestkäufe durchgeführt.
Die durchschnittliche Verstossquote beim Verkauf an Jugendliche blieb im Vergleich zum Vorjahr weitgehend stabil.
Sucht und häusliche Gewalt treten oft gemeinsam auf und stellen Fachstellen vor besondere Herausforderungen.
Um die Zusammenarbeit zwischen Gewalt-, Opfer- und Suchtarbeit zu stärken, lädt das kantonale Sozialamt zu einem Austauschtreffen ein. Fachbeiträge und Diskussionen sollen dazu beitragen, Fachwissen zu vertiefen und gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln.
Die Abteilung Wald und Naturgefahren beurteilt die aktuelle Waldbrandgefahr als erheblich.
Mit der anhaltenden Trockenheit steigt die Waldbrandgefahr an.
Die zentrale Bushaltestelle im Dorf Wald wird behindertengerecht umgebaut. Eine hohe Haltekante dient allen Fahrgästen für einen autonomen Ein- und Ausstieg.
Zusätzlich wird eine neue Fussgängerschutzinsel ein sicheres Queren der Kantonsstrasse ermöglichen. Das Departement Bau und Volkswirtschaft hat das Projekt und den Kredit genehmigt.
Die Kantonspolizei Glarus lädt interessierte Personen am Mittwoch, 14. Mai 2025, zu einem Informationsanlass rund um den Polizeiberuf ein.
Im Rahmen der Informationsveranstaltung erhalten die Teilnehmenden aus erster Hand einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Polizei.
Das Departement Bau und Volkswirtschaft hat das Projekt und den Kredit für die Instandsetzung der Unghürbrücken an der Schwägalpstrasse in Urnäsch genehmigt.
Auch die Arbeitsvergabe ist erfolgt. Die Bauarbeiten starten dieser Tage.
Abfälle dürfen nur in dafür vorgesehenen Anlagen verbrannt werden. Ausgenommen ist naturbelassenes Holz – aber nur wenn es trocken ist.
Das Verbrennen von Schlagabraum ist nur in Ausnahmen erlaubt und ist bewilligungspflichtig.
Die Autobahn A1 ist die längste und eine der bedeutendsten Verkehrsverbindungen in der Schweiz. Sie erstreckt sich über eine Länge von etwa 410 Kilometern und verbindet die West- und Ostgrenze des Landes.
Diese Autobahn ist nicht nur eine zentrale Verkehrsader für den nationalen und internationalen Verkehr, sondern auch ein Symbol für die Mobilität und den wirtschaftlichen Austausch innerhalb der Schweiz.
Die Südumfahrung in Dürnten ist zwischen dem Kreisel Rütistrasse und dem Kreisel beim Gartencenter in einem schlechten Zustand und muss instand gesetzt werden.
Gleichzeitig soll die Verkehrssicherheit für den Langsamverkehr verbessert werden.
Die 2022 lancierte Sensibilisierungskampagne "Wasch dein Zeug" ist ab sofort wieder im ganzen Kanton Zug sichtbar.
Die Kampagne richtet sich an alle Nutzerinnen und Nutzer von Booten, Wassersportgeräten, Tauchausrüstungen und Fischereimaterialien und ruft dazu auf, die Ausrüstung vor jedem Gewässerwechsel gründlich zu reinigen und vollständig zu trocknen.
Auf Basis einer eingehenden Überprüfung der aktuellen Organisation zur Bewältigung von Krisen entwickelt der Kanton Zug den Bevölkerungsschutz weiter.
Hierfür wird die Einsatzbereitschaft des Kantonalen Führungsstabs (KFS) verbessert.
Die Schweizer Armee ist ein einzigartiges militärisches System, das sich durch seine Neutralität, seine Bürgernähe und seine umfassende militärische Ausbildung auszeichnet. Als Teil der Schweizerischen Eidgenossenschaft hat die Armee eine lange Geschichte, die eng mit der Entwicklung des Landes und seiner politischen Neutralität verbunden ist.
In diesem Artikel werden wir die Struktur, die Geschichte, die Aufgaben und die Herausforderungen der Schweizer Armee detailliert beleuchten.
Mehr Sicherheit, Stärke, Selbstvertrauen und Selbstbestimmung durch Selbstbehauptung und Selbstverteidigung: Diese Fähigkeiten können Mädchen und Jungen aus dem Kanton Zug bei einem Grundkurs erlernen und stärken.
Der nächste Kurs beginnt am 7. Mai 2025.
Vom 31. März bis zum 8. April 2025 hat im Kanton Uri bereits zum zwölften Mal die Präventionskampagne zum Jugendmedienschutz stattgefunden.
Sie zielt darauf ab, Kinder frühzeitig für die Chancen und Risiken digitaler Technologien zu sensibilisieren.
Der Forcola di Livigno Pass ist ein beeindruckender Gebirgspass in den italienischen Alpen, der sowohl für seine landschaftliche Schönheit als auch für seine strategische Bedeutung bekannt ist.
Er verbindet das italienische Livigno mit dem schweizerischen Engadin und ist ein beliebtes Ziel für Reisende, die die atemberaubende Alpenlandschaft erkunden möchten.
Durch die aktuelle Trockenheit und die momentane Wetterlage ist die Waldbrandgefahr auf dem ganzen Kantonsgebiet angestiegen.
Es besteht die Gefahr für Wald- und Flurbrände. Aufgrund dieser Beurteilung erlässt die Sicherheitsdirektion nach Rücksprache mit den Einwohnergemeinden ein Feuerverbot.
Die Hauptstrasse Nr. 2b in Gersau soll im Bereich Ober Nas bis Rotschuo auf einer Länge von rund 600 Metern saniert und ausgebaut werden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, die Verkehrsführung für den Veloverkehr zu verbessern und die Strassenanlage an die Anforderungen an eine leistungsorientierte Hauptstrasse anzupassen.
Dafür beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat eine Ausgabenbewilligung von 30.98 Mio. Franken.
Der Regierungsrat bewilligt der Einwohnergemeinde Sarnen einen Beitrag von rund 800 000 Franken, um das Hubrettungsfahrzeug zu ersetzen.
Die Mittel werden der Feuerwehrkasse entnommen.
Ende März tappte ein Goldschakal zwischen Neuenkirch und Hellbühl in eine Fotofalle. Es ist der erste bestätigte Nachweis dieser Tierart im Kanton Luzern, die schweizweit als geschützt gilt und nicht bejagt werden darf.
Künftig dürfte sich die Tierart in der Schweiz ansiedeln und fortpflanzen.
Die Patrouille Suisse ist die offizielle Kunstflugstaffel der Schweizer Luftwaffe und ein beeindruckendes Beispiel für fliegerische Präzision und Teamarbeit. Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 hat sie sich einen festen Platz in der internationalen Luftfahrtwelt erarbeitet und begeistert Zuschauer auf der ganzen Welt mit ihren spektakulären Flugvorführungen.
In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf die Geschichte, die Mission und die Bedeutung der Patrouille Suisse.
In Hägendorf wurde ein thailändisches Massagestudio behördlich kontrolliert.
Im Betrieb wurden fünf Personen angehalten, die ohne gültige Arbeitsbewilligung arbeiteten.
Anlässlich des 144. Aktionstages kündigt der Kanton Neuenburg den Start einer Sensibilisierungskampagne an, deren Ziel darin besteht, die Zahl der Ersthelfer auf seinem gesamten Gebiet zu erhöhen.
Aktuell stehen über 1.000 in Erster Hilfe ausgebildete Freiwillige bereit, um im Falle eines Herzstillstands einzugreifen, bevor der professionelle Rettungsdienst eintrifft.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.