In Hägendorf wurde ein thailändisches Massagestudio behördlich kontrolliert.
Im Betrieb wurden fünf Personen angehalten, die ohne gültige Arbeitsbewilligung arbeiteten.
Anlässlich des 144. Aktionstages kündigt der Kanton Neuenburg den Start einer Sensibilisierungskampagne an, deren Ziel darin besteht, die Zahl der Ersthelfer auf seinem gesamten Gebiet zu erhöhen.
Aktuell stehen über 1.000 in Erster Hilfe ausgebildete Freiwillige bereit, um im Falle eines Herzstillstands einzugreifen, bevor der professionelle Rettungsdienst eintrifft.
Der Oberbau der Pérolles-Brücke wird instandgesetzt. Die Arbeiten beginnen am 22. April und dürften bis Ende Jahr abgeschlossen sein.
Die Brücke bleibt während der gesamten Dauer der Arbeiten in beiden Richtungen für den Verkehr geöffnet.
Im Auftrag des Grossen Rates hat die Kommission für Staatspolitik und Aussenbeziehungen verschiedene Punkte des Gesetzes über die Informations- und Cybersicherheit nochmals geprüft.
Für die zweite Lesung des Gesetzes schlägt sie komplett überarbeitete und detailliertere Bestimmungen zu Personensicherheitsprüfungen vor. Diese Bestimmungen orientieren sich an der Regelung auf Bundesebene.
Am Osterwochenende wird die Air Zermatt normalerweise ein letztes Mal in einer laufenden Wintersaison zu zahlreichen Wintersportunfällen gerufen. Doch in diesem Jahr stellte sich die Situation ganz anders dar: Der starke Schneefall der letzten Tage sorgte für eine Ausnahmelage im Oberwallis, insbesondere in den Seitentälern, die teilweise von der Aussenwelt abgeschnitten und ohne Strom waren.
Die Air Zermatt unterstützte in dieser Zeit die Einsatzkräfte am Boden bei der Bewältigung der Krisensituation.
Die Polizeikorps der Schweiz sind ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsarchitektur des Landes.
In einem Land, das für seine föderale Struktur und kulturelle Vielfalt bekannt ist, spielt die Polizei eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über die Organisation, Aufgaben und Herausforderungen der Schweizer Polizeikorps.
Die Air Zermatt ist eine der bekanntesten Luftrettungs- und Helikopterunternehmen der Schweiz. Mit Sitz in Zermatt, am Fusse des berühmten Matterhorns, hat sich die Air Zermatt seit ihrer Gründung einen Namen als Pionier in der alpinen Rettung und im Helikoptertransport gemacht.
Ihre Geschichte ist geprägt von Innovation, Mut und einem unermüdlichen Einsatz für die Sicherheit in den Bergen.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht, besser bekannt als Rega, ist eine der renommiertesten Luftrettungsorganisationen der Welt.
Sie spielt eine entscheidende Rolle in der medizinischen Notfallversorgung in der Schweiz und ist bekannt für ihre Effizienz, Zuverlässigkeit und den hohen Standard ihrer Dienstleistungen.
Der Furkapass, mit einer Höhe von 2.429 Metern, ist einer der bekanntesten und spektakulärsten Alpenpässe in der Schweiz. Er verbindet die Kantone Uri und Wallis und bietet atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Berge, Gletscher und Täler.
Die Passstrasse ist nicht nur ein beliebtes Ziel für Touristen, sondern auch ein Ort mit einer reichen Geschichte, die tief in die alpine Kultur und den Handel verwurzelt ist.
Der Flüelapass, auf einer Höhe von 2.383 Metern gelegen, ist eine der beeindruckendsten Alpenstrassen der Schweiz. Er verbindet die Orte Davos im Landwassertal mit Susch im Unterengadin und bietet atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Berglandschaft.
Diese Passstrasse ist nicht nur ein wichtiger Verkehrsweg, sondern auch ein beliebtes Ziel für Naturliebhaber und Geschichtsinteressierte.
Am frühen Sonntagabend kommt es auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard zwischen dem Schwerverkehrszentrum Giornico und dem Biaschina-Tunnel zu einer Verkehrsbehinderung.
Grund dafür ist ein Pannenfahrzeug, das auf dem rechten Fahrstreifen liegen geblieben ist.
Der Brünigpass, mit einer Höhe von 1.008 Metern, verbindet die Regionen Obwalden und Bern in der Schweiz und ist ein wichtiger Verkehrsweg, der die Städte Brienz am Brienzersee und Meiringen im Haslital miteinander verbindet.
Diese malerische Passstrasse ist nicht nur ein beliebtes Ziel für Reisende, sondern auch ein Ort mit einer reichen Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht.
Am Ostersonntag kam es beim A1-Anschluss Hunzenschwil innert weniger als einer Stunde zu zwei ähnlichen Unfällen.
Während drei Beteiligte ins Spital gebracht werden mussten, entstand erheblicher Sachschaden.
Am Sonntagnachmittag hat sich auf der A2 in Fahrtrichtung Norden zwischen Quinto und dem Rastplatz bei der Dosierstelle Airolo ein Stau von rund 7 Kilometern gebildet.
Grund dafür ist eine Überlastung im Bereich des Gotthard-Strassentunnels.
Am Ostersonntagmorgen ist ein Velofahrer im Bereich des Bahnübergangs beim Dürrenbühlweg in Spiez von einem Zug erfasst und dabei schwer verletzt worden.
Der Mann wurde mit einer Ambulanz ins Spital gefahren. Der Unfall wird untersucht.
Der Berninapass, mit einer Höhe von 2.328 Metern, ist nicht nur ein beeindruckendes Naturwunder, sondern auch ein bedeutendes historisches Bindeglied zwischen den Regionen Engadin und Puschlav in der Schweiz. Umgeben von majestätischen Gipfeln, darunter der Piz Bernina, der höchste Berg der Ostalpen, zieht der Pass jährlich zahlreiche Touristen und Naturliebhaber an.
Doch seine Geschichte reicht weit zurück und ist eng mit der Entwicklung des Handels und des Tourismus in den Alpen verbunden.
Der Albulapass ist einer der malerischsten Gebirgspässe in der Schweiz und liegt in der beeindruckenden Region Graubünden.
Mit einer Höhe von 2.315 Metern über dem Meeresspiegel verbindet der Pass die beiden charmanten Orte Tiefencastel und Bergün und bietet Besuchern atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Alpenlandschaften.
Am Samstag (19.04.2025) kam es auf der Lukasstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Es entstand hoher Sachschaden. Personen wurden keine verletzt.
Am Samstag (19.04.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen diverse Verkehrsteilnehmende angehalten.
Diese waren fahrunfähig oder alkoholisiert im Strassenverkehr unterwegs.
Am Samstag (19.04.2025), um 8 Uhr, ist es auf der Dorfstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Eine 79-jährige Frau wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Samstag (19.04.2025), zwischen 20 Uhr und 23 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Waldrainstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zum Innern des Hauses.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben eine Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen, die am Samstag in Sonterswil ausserorts mit 147 km/h unterwegs war.
Ihr Führerausweis wurde eingezogen.
Am Sonntag, 20. April 2025, ca. 04.10 Uhr, ereignete sich in Niederurnen auf der Hauptstrasse Richtung Näfels ein Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und einem Fussgänger.
Ein 60-jähriger Fahrzeuglenker fuhr mit dem Bus von Ziegelbrücke herkommend auf der Hauptstrasse in Richtung Näfels.
Am Samstagnachmittag kurz nach 16:00 Uhr ist es in Cazis auf der italienischen Strasse bei der Abzweigung Klinik Beverin zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Mofafahrerin und einem Motorradlenker gekommen.
Beide Verkehrsteilnehmer wurden leicht verletzt.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle bei Vordemwald stoppte die Kantonspolizei einen Automobilisten, der ausserorts mit 147 km/h unterwegs war.
Auch bei Küttigen waren sechs Lenker so schnell, dass ihnen der Führerausweisentzug droht.
Am Samstag, 19. April 2025, kurz nach 18.00 Uhr, fuhr ein 30-jähriger Lernfahrer mit seiner 34-jährigen Begleitperson von Schübelbach herkommend in Richtung Lachen.
Beim sogenannten Grosskreisel in Siebnen geriet er über die rechte Fahrbahnseite und kollidierte mit dem Geländer der Brücke über die Wägitaler Aa.
Ein Velofahrer wurde am Samstag bei einer Kollision mit einem Auto in Berg leicht verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Dass die Einfuhr von Objekten aus Elfenbein, von Taschen aus Alligatorleder und von anderen Produkten aus bedrohten Tier- oder Pflanzenarten in die Schweiz strengstens verboten ist oder einer CITES-Bewilligung bedarf, ist allgemein bekannt. Doch viele wissen zum Beispiel nicht, dass es in manchen Ländern auch verboten ist, am Strand eingesammelte Muscheln als Souvenir mitzunehmen.
Um die Öffentlichkeit für die durch das CITES-Abkommen geschützten Arten zu sensibilisieren und die wichtige Rolle des Zolls in diesem Bereich hervorzuheben, eröffnet das Schweizerische Zollmuseum zum Saisonauftakt 2025 heute, am Sonntag, dem 20. April 2025, die neu inszenierte Ausstellung "Artenschutz geht uns alle an". Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine Vielzahl von Neuerungen, darunter ein interaktives Spiel, ein Kinosaal und zwei rund zwei Meter lange Elefantenstosszähne.
Ein Motorradfahrer und ein Autofahrer wurden am Samstagnachmittag bei einer Frontalkollision in Oberbussnang leicht bis mittelschwer verletzt.
Sie wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Vor einer Kurve wollte ein Automobilist ein anderes Auto überholen. Dabei kam er von der Strasse ab, flog in den Wald und prallte heftig gegen Bäume.
Ein Rettungshelikopter flog den jungen Mann schwer verletzt ins Spital.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Velolenkerin ist die Frau am Samstagnachmittag (19.04.2025) in Männedorf schwer verletzt worden.
Gegen 14.20 Uhr fuhr eine 63-jährige Frau mit einem E-Bike auf der Bergstrasse talwärts.
Am Samstagabend, 19. April 2025, kurz nach 18:15 Uhr, ist es in Siebnen SZ an der Fabrikstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Dabei geriet ein Personenwagen gefährlich nahe an die Wägitaler Aa.
Am Samstag, 19.04.2025, gegen 18:30 Uhr, ereignete sich aus bislang ungeklärten Gründen ein Verkehrsunfall am Dorfeingang von Cornol aus Richtung Courgenay.
Bei dem Unfall wurde niemand verletzt, und der Verkehr wurde nicht beeinträchtigt.
Am Freitagabend hat sich in Täuffelen auf der Hauptstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Fahrrad und einem Auto ereignet.
Der Fahrradfahrer wurde dabei schwer verletzt. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Die Schweiz ist ein Land der Berge – und der Pässe. Zwischen steilen Gipfeln und tiefen Tälern verbinden Alpenpässe seit Jahrhunderten Regionen, Kulturen und Menschen. Sie dienten einst als Handelsrouten und sind heute beliebte Strecken für Ausflügler, Motorradfahrer, Radrennfahrer und Reisende, die lieber die kurvenreiche Strecke über den Berg wählen als den Weg durch einen Tunnel.
Jeder Pass hat seine eigene Geschichte, seine Eigenheiten und seine Reize – von Kopfsteinpflaster und Gletscherausblicken bis hin zu spektakulären Kehren und Hochmoorlandschaften.
Am Samstagvormittag um 09:30 Uhr ist es auf der Gandastrasse zwischen Landquart und Grüsch zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorradlenker und einer Fahrradfahrerin gekommen.
Beide Verkehrsteilnehmer wurden verletzt.
Heute Samstag, 19. April 2025, kurz vor 06.45 Uhr, parkierte ein 36-jähriger Fahrzeuglenker sein Personenwagen mit Zürcher Kontrollschildern auf dem Parkplatz eines Hotels in Sisikon.
Gemäss ersten Erkenntnissen dürfte der Personenwagen dabei zu wenig gesichert worden sein, weshalb dieser den angrenzenden Abhang hinunterrollte und schliesslich auf der linken Fahrzeugseite zu liegen kam.
Am 18.04.2025, kurz nach 21.00 Uhr, wurde ein 30-jähriger Kroate an der Sperrstrasse, Ecke Müllheimerstrasse, angegriffen und schwer verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass der 30- jährige Mann mit mehreren unbekannten Personen in der Sperrstrasse gesprochen hatte.
Die Polizei konnte den ehemaligen Halter des anfangs April bei Rheinfelden gefundenen Königspythons ermitteln.
Er hat zugegeben, das Tier ausgesetzt zu haben.
Auf der Langenbruckstrasse in Mümliswil hat sich am Freitagnachmittag, 18. April 2025, eine seitlich-frontale Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei haben sich beide Fahrzeuglenkerinnen Verletzungen zugezogen, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten.
Am Freitag (18.04.2025), kurz nach 11:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 67-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt.
Am Freitag (18.04.2025), kurz nach 15:30 Uhr, ist es auf dem Rheindamm zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Velofahrer und einer Fussgängerin gekommen.
Der Velofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Am Samstag (19.04.2025), zwischen 3 und 5 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Bahnhofstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über die Haupteingangstüre gewaltsam Zugang zum Innenbereich des Geschäfts.
Am Freitag, 18. April 2025, um ca. 16.05 Uhr, ereignete sich auf der Stichstrasse bei Näfels in Fahrtrichtung Mollis ein Selbstunfall.
Die 59-jährige Fahrzeuglenkerin verlor nach eigenen Angaben infolge Sekundenschlafs die Herrschaft über ihren Personenwagen, kollidierte in der Folge mit acht Metallpfosten am rechten Fahrbahnrand und konnte das Fahrzeug anschliessend zum Stillstand bringen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.