Die Sanierung der Bollstrasse durch das Tiefbauamt des Kantons Bern steht kurz vor dem Abschluss.
Die letzten Arbeiten umfassen den Einbau des Deckbelags ab Kreisel Worbboden bis Ortsausgang (Ortsschild) in Richtung Vechigen.
Die Route Blanche, die Nyon mit St-Cergue verbindet, wird von zahlreichen Auto- und Motorradfahrern häufig wie eine Rennstrecke genutzt – mit oft tragischen Folgen.
Um Verkehrsteilnehmer für die Gefahren riskanten Fahrverhaltens zu sensibilisieren, lancieren der Kanton Waadt und die Gemeinde St-Cergue eine neue Präventionsaktion: Entlang der Strecke markieren lebensgrosse Silhouetten für sechs Monate die Orte, an denen schwere Unfälle geschehen sind.
Aus noch unbekannten Gründen stürzte am frühen Freitagabend (09.05.2025) ein junger Mann mit seinem Motorrad in Schleitheim und verletzte sich beim Aufprall.
Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Am 7. Mai 2024 gab es einen ungewöhnlichen Einsatz für die Rettung Basel-Stadt Berufsfeuerwehr.
Heute waren wir im Zoo Basel im Einsatz – nicht wegen Feuer, sondern wegen einer Zahnbehandlung.
Die Eröffnungszeremonie des Eurovision Song Contest (ESC) am Sonntagnachmittag verlief aus Sicht der Einsatzkräfte ohne nennenswerte Probleme.
Die zahlreich anwesenden Polizei- und Rettungskräfte waren stark gefordert, insbesondere bei der Betreuung und Hilfeleistung.
Ölspuren auf Strassen stellen eine erhebliche Gefahr für die Verkehrssicherheit dar. Sie können durch auslaufende Betriebsstoffe wie Motoröl, Diesel oder Hydraulikflüssigkeiten entstehen, beispielsweise nach Verkehrsunfällen oder technischen Defekten an Fahrzeugen.
In der Schweiz ist die Feuerwehr in der Regel für die Beseitigung solcher Ölspuren zuständig, um Unfälle zu verhindern und Umweltschäden zu vermeiden.
Samstag, 10. Mai 2025 gegen 16:00 Uhr, Herr Pascual V. , 85 Jahre alt, verließ die EMS Montchoisi in Orb, wo er wohnte.
Die Suche hat ihn bisher nicht gefunden.
Am Samstag, 10. Mai 2025, gegen 16:06 Uhr, musste ein Segelflugzeug im Bereich des Eisack bei Bozen notlanden.
Die aufsehenerregende Landung verlief glimpflich – die Insassen blieben unverletzt.
Der Muttertag war zwar gestern – aber echte Anerkennung darf auch einen Tag später kommen.
Vor allem für jene Frauen, die bei der Polizei ebenso engagiert sind wie zu Hause im Familienalltag.
Bei Nebel: Licht einschalten!
Immer wieder fahren Autofahrer mit eingeschaltetem Automatiklicht – doch bei leichtem Nebel, Schneesturm am Tag oder in gut beleuchteten Tunneln schalten sich die Scheinwerfer oft nicht ein.
Am Sonntagnachmittag (11.05.2025) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Alleinunfall ereignet.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt. An zwei Personenwagen entstand erheblicher Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Nicht nur Polizistin, sondern auch Mama mit ganz viel Herz.
Am heutigen Muttertag sagen wir allen Mamas DANKE – Ganz besonders jenen, die Tag für Tag für unsere Sicherheit sorgen!
Heute feiern wir alle Mütter – auch jene im Einsatz.
Mutter und Polizistin zu sein, bedeutet, tagtäglich zu beschützen und zugleich mit Herz und Hingabe da zu sein.
Was für ein farbenfroher und bewegender Start des Eurovision Song Contests in Basel! Tausende Menschen kamen zusammen, um zu feiern, und Basel hat erneut bewiesen, wie herzlich und gastfreundlich die Stadt ist.
Einsatzkräfte aus der ganzen Schweiz, zusammen mit der @polizei_bl, @rettungbaselstadt und vielen engagierten Partnerorganisationen aus dem In- und Ausland, waren mit viel Engagement, Teamgeist und Herzblut dabei.
Am Sonntag, 11. Mai 2025, gegen 15.50 Uhr, war ein Motorradfahrer auf der Hauptstrasse in Delémont in Richtung Soyhières unterwegs.
An der Stelle „Bellerive“ konnte er sein Motorrad hinter einem verkehrsbedingt angehaltenen Fahrzeug nicht mehr anhalten.
Heute Morgen kollidierte eine Motorradfahrerin auf der Route de Béthanie mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.
Sie wurde schwer verletzt und mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wo sie ihren Verletzungen erlag. Die Kantonspolizei Freiburg untersucht die Umstände des Unfalls.
Ab dem 12. Mai 2025 ist der Abschnitt der Rue Pierre-Fatio zwischen der Rue François-Versonnex und dem Quai Gustave-Ador für etwa 4 Monate für den Verkehr gesperrt.
Sie sollten den angegebenen Umleitungen folgen.
Am Sonntagnachmittag ist es bei Safnern zu einer Kollision zwischen einem Motorradlenker und einem Auto gekommen.
Dabei wurde der Motorradlenker schwer verletzt und musste mit einem Helikopter ins Spital geflogen werden. Ermittlungen zum genauen Unfallhergang wurden aufgenommen.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard staut sich der Verkehr aktuell zwischen Wassen und Göschenen auf rund einem Kilometer Länge.
Grund dafür ist ein Unfall auf diesem Streckenabschnitt. Autofahrende müssen mit Verzögerungen rechnen.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle ausserhalb von Oberlunkhofen waren am Sonntagmittag vier Lenker derart schnell, dass ihnen die Kantonspolizei den Führerausweis abnahm.
Der schnellste war mit 150 km/h unterwegs.
Auf der Metzerlenstrasse in Rodersdorf hat sich am frühen Samstagabend, 10. Mai 2025, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Dabei sind der Fahrzeuglenker und sein Mitfahrer leicht verletzt worden.
Bei einem Verkehrsunfall mit anschliessendem Brand wurde in der Nacht zum Sonntag in Warth-Weiningen ein Mitfahrer in einem Auto leicht verletzt.
Der alkoholisierte Fahrer musste seinen Führerausweis abgeben.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard staut sich der Verkehr aktuell zwischen Quinto und dem Rastplatz bei der Dosierstelle Airolo auf rund einem Kilometer Länge.
Grund für die Staubildung ist eine Überlastung des Streckenabschnitts.
Im Auftrag der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) hat die Kantonspolizei Zürich in der Nacht auf Sonntag (11.5.2025) in Dietikon ein illegales Geldspiellokal kontrolliert.
Dabei hat sie diverse Widerhandlungen gegen unterschiedliche Gesetzgebungen festgestellt, Sicherstellungen gemacht und die Anwesenden weggewiesen.
Am Samstagabend, 10. Mai 2025, kurz nach 17.30 Uhr, kam es am Bahnweg in Lausen BL und kurz vor 19.00 Uhr an der Margarethenstrasse in Sissach BL zu je einem Entreissdiebstahl durch eine bislang unbekannte Täterschaft.
Personen wurden keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard staut sich der Verkehr derzeit zwischen Wassen und Göschenen auf rund 2 Kilometern.
Grund dafür ist ein Pannenfahrzeug. Mit Verkehrsbehinderungen und Zeitverlust muss gerechnet werden.
Auf der Autobahn A2 zwischen Amsteg und Erstfeld besteht aktuell in beiden Fahrtrichtungen Gefahr durch Tiere auf der Fahrbahn.
Verkehrsteilnehmende werden gebeten, in diesem Abschnitt besonders vorsichtig zu fahren, die Geschwindigkeit anzupassen und auf Tiere auf der Fahrbahn zu achten.
Weil er Unkraut abbrennen wollte, setzte ein Hausbewohner die Thuja-Hecke in Brand.
Nur noch die Feuerwehr konnte die Flammen löschen. Die Kantonspolizei mahnt zu Vorsicht.
Im Mai 2025 wird der Deckbelag auf der Strasse zwischen Reigoldswil und Bretzwil im Abschnitt Paul Suter-Weg bis Marchmatt eingebaut.
Die Strasse muss an zwei Sonntagen gesperrt werden.
Am Montag, 12. Mai 2025 beginnen die Bauarbeiten für den Neubau der Bushaltestelle am Bahnhof in Buckten.
Sie dauern voraussichtlich bis Ende August 2025.
Am gestrigen Samstag, 10.05.2025, im Zeitraum zwischen ca. 19:45 und 19:50 Uhr, vollführte ein Mann mehrere gefährliche Fahrmanöver auf der Autobahn A3.
Zunächst fuhr der 36-Jährige mit einem entwendeten Traktor vorschriftswidrig auf dem Autobahnzubringer in Richtung Verzweigung A3-Niederurnen.
Die Jugendanwaltschaft hat ihren Geschäftsbericht 2024 publiziert. Nach dem letztjährigen ausserordentlichen Anstieg (+57%) von beanzeigten Delikten unter Kindern und Jugendlichen blieb die Anzahl Falleingänge auf dem Niveau des Vorjahres.
Im Bereich der Gewaltstraftaten setzte sich die Tendenz des Rückgangs erfreulicherweise fort.
Die Bauarbeiten zur Neugestaltung der Buchser-, Suhrer- und Tramstrasse verlaufen planmässig.
Ab Dienstag, 20. Mai 2025, wird der neue lärmarme Deckbelag vom Kreisel Gais bis 100 Meter über die Einmündung der Südallee in Richtung Suhr eingebaut.
Am Samstagabend (10.05.2025), in der Zeit zwischen 18:30 Uhr und 23:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Hafnerwaldstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Terassentür gewaltsam Zutritt ins Haus und durchsuchte darin diverse Räume und Behältnisse.
Am Samstag (10.05.2025), kurz vor 07:45 Uhr, sind auf der Autobahnzufahrt zwei Autos zusammengestossen. Ein 47-jähriger Autofahrer und eine 41-jährige Autofahrerin wurden dabei leicht verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
An den Autos entstand Sachschaden von über 40'000 Franken.
Verdächtige Feststellung in Sarnen.
Am Abend des 5. Mai, kurz vor 23:00 Uhr, ging bei uns eine Meldung ein: Eine Personen soll sich verdächtig im Bereich der Flüelistrasse in Sarnen aufgehalten haben und um ein Haus geschlichen sein.
Am Samstag (10.05.2025), kurz nach 13:50 Uhr, sind auf der Rheinaustrasse, Höhe Abzweigung zur Churerstrasse, ein Auto und ein E-Bike zusammengestossen. Die 36-jährige E-Bike-Fahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Der 32-jährige Autofahrer war mit einem nicht eingelösten Auto mit missbräuchlich angebrachten Kontrollschildern sowie ohne gültigen Führerausweis unterwegs.
Eine Chatnachricht über eine angebliche Bluttat löste am Samstagabend in Neuenhof einen Polizeieinsatz aus.
Die Befürchtungen erwiesen sich als unbegründet.
Heute war das Kader der Feuerwehr Rüti im Brandhaus in Hombrechtikon zu Gast.
Wir hatten die Gelegenheit, unser Handwerk am Feuer zu üben und natürlich kam auch das Gesellige nicht zu kurz.
Die Alpine Air Ambulance (AAA) und die Deutsche Rettungsflugwacht (DRF) zeigen eindrücklich, dass in der Luftrettung keine Grenzen bestehen.
Auf einem gemeinsamen Bild sind die Helikopter Lions 1 der AAA und Christoph 11 der DRF zu sehen – ein starkes Zeichen grenzübergreifender Zusammenarbeit.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.