Reh angefahren und einfach weitergefahren: Am Samstagmorgen fanden unsere Einsatzkräfte in Schönenbaumgarten ein Reh – tot am Strassenrand.
Das Auto, das es erfasst hatte, war nicht mehr vor Ort.
Die Kantonspolizei Graubünden kann sich auf eine besonders talentierte Spürnase verlassen.
Diensthündin Tyra ist darauf spezialisiert, vermisste Personen anhand eines persönlichen Gegenstandes zu suchen – mit beeindruckender Präzision.
Die Galerie bleibt gesperrt, bis die Schäden inspiziert werden können und die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmenden gewährleistet werden kann.
Aufgrund der Sperrung der Galerie ist auch die Verbindung nach Italien temporär unterbrochen. Ebenfalls gesperrt ist der Simplonpass (A9).
Ein Brand zerstörte in Rothrist ein Gartenhäuschen. Auch in einem Unterstand brannte es.
Die Kantonspolizei geht von Brandstiftung aus und sucht Augenzeugen.
Der Rüstungschef Urs Loher traf sich am 16. April mit dem stellvertretenden Rüstungsdirektor Polens, Colonel Krzysztof Komorowski, für bilaterale Gespräche in der Schweiz.
Im Zentrum stand ein Austausch zu aktuellen rüstungspolitischen Themen.
Das Staatsluftfahrzeug der Schweiz des Typs Bombardier Global 7500 ist wieder für den Betrieb freigegeben und gestern Abend aus der Türkei in die Schweiz zurückgeflogen.
Die Überprüfung hat keine technischen Unregelmässigkeiten ergeben.
Auf der A6 zwischen Lyss-Süd und Schönbühl werden sechzehn Kunstbauten vertieft auf ihren Zustand untersucht.
Dafür kommt es tagsüber zu Sperrungen einzelner Spuren im Perimeter der jeweiligen Bauwerke.
Die Feuerwehr der Stadt Luzern mit ihrer Berufs- und Milizfeuerwehr, blickt auf ein intensives und erfolgreiches Jahr 2024 zurück: Mit 1’427 Einsätzen verzeichnete sie erneut einen Höchstwert.
Das klare Ja der Stimmbevölkerung zur neuen Feuerwache auf dem ewl-Areal, ein gut besuchter Aktionstag und die Einführung von Teilzeitarbeit stärken Einsatzbereitschaft, Rückhalt und Attraktivität der Feuerwehr.
Am Donnerstag ist es in Zizers zu einer Kollision zwischen einem Fahrradfahrer und einem Lieferwagen gekommen.
Der Zweiradfahrer wurde in ein Spital transportiert.
Der April zeigt sich von seiner unbeständigen Seite: Ein kräftiger Südostwind bringt der Schweiz dichte Wolken, Regen und in höheren Lagen teils kräftigen Neuschnee.
Besonders in den Alpen und im Wallis fallen bis zu 60 Zentimeter Schnee. In der Deutschschweiz bleibt es wechselhaft, mit einzelnen Aufhellungen am Freitag. Die Nächte sind kühl, vereinzelt mit Bodenfrost.
Am Donnerstag (17.04.2025), kurz nach 3:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft am Bahnhofsplatz eingebrochen.
Über eine Schiebetüre verschaffte sie sich gewaltsam Zugang zum Innenbereich des Geschäfts.
uAm Donnerstagmorgen (17.04.2025), kurz vor 5:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 beim Anschlusswerk St. Margrethen zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 50-jähriger Mann wurde durch den Unfall unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 40'000 Franken.
Das grösste Beschaffungsprojekt der Rega hat heute eine entscheidende Hürde genommen: Auf der Einsatzbasis Lausanne wurde der erste Helikopter vom Typ Airbus H145 D3 mit Fünfblattrotor in Betrieb genommen.
Von der neuen Maschine mit mehr Leistung und einer neuen Kabinenausstattung profitieren die Patientinnen und Patienten der ganzen Region.
Heute Donnerstag, 17. April 2025, kurz nach 10.15 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Uri eine Meldung, wonach im Gotthard-Eisenbahntunnel eine Lokomotive in Brand geraten war.
Die zu diesem Zeitpunkt bereits ausgerückten Einsatzkräfte konnten den Brand schnell löschen, wobei sich der Lokomotivführer verletzte.
Am Ostermontag findet in Bern das Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Zürich statt.
Es ist daher mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen.
Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) stellten am Flughafen Zürich kürzlich rund fünf Kilogramm Kokain im Koffer eines Reisenden fest.
Dieser war bereits am Vortag gelandet und holte seinen Koffer im Lost and Found ab.
Wie hat sich die Kantonspolizei im Jahr 2024 weiterentwickelt? Welche Ereignisse haben den Kanton Zürich besonders beschäftigt?
Diese und weitere Informationen finden Sie im aktuellen Geschäftsbericht.
Am Mittwoch,16. April 2025, ca. 16.45h, ereignete sich in Schwanden, bei der Kreuzung Hauptstrasse / Schulhausstrasse, ein Verkehrsunfall.
Ein 36-jähriger Lenker wollte von der Schulhausstrasse mit seinem Personenwagen in die Hauptstrasse Richtung Süden einbiegen.
Am Mittwoch (16.04.2025) ist in einem Fabrikgebäude an der Martinsbruggstrasse ein Brand ausgebrochen.
Grund dafür war mutmasslich ein technischer Defekt. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Am Mittwoch, 16. April 2025, kam es auf der Axenstrasse im Gemeindegebiet von Morschach zu einem Verkehrsunfall mit drei beschädigten Fahrzeugen.
Eine PW-Lenkerin wurde leicht verletzt in Spitalpflege gebracht. Auf der Axenstrasse und den Zubringer-Achsen im Talkessel Schwyz kam es wegen des Unfalls zu einem längeren Rückstau.
Am Mittwoch, 16. April 2025, ist in Walzenhausen ein Auto von der Strasse abgekommen. Der Lenker blieb unverletzt.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Donnerstagmorgen, 17. April 2025, kam es auf der Bellerivestrasse zu einer Kollision zwischen drei Personenwagen. Trotz des grossen Sachschadens wurde glücklicherweise niemand schwer verletzt.
Die Bellerivestrasse wurde zwecks Unfallaufnahme mehrere Stunden gesperrt. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen.
Schon bald ist es wieder so weit und der nächste Besuchstag der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch (kurz: IPH) steht an!
Hast auch du Interesse an der Polizeiausbildung oder möchtest wissen, wie es an der Polizeischule läuft? Dann komm vorbei!
Ein voller Erfolg: Am 16. April 2025 besuchten 80 Kinder im Rahmen des Programms Passeport Info die Kantonspolizei Wallis.
Mit Neugier und grosser Aufmerksamkeit tauchten sie in den Polizeialltag ein.
Unser Rettungsdienst hat das IVR-Anerkennungsverfahren mit Bravour bestanden.
Die Experten empfehlen die Anerkennung ohne Auflagen – ein Resultat, das schweizweit nur rund ein Drittel der überprüften Rettungsdienste erreicht.
Ist der Alltag bei der Fahndung so spannend wie in Krimiserien?
Carole von Ballmoos von der Regionalfahndung Seeland der Kantonspolizei Bern berichtet von ihrer anspruchsvollen Arbeit als Fahnderin, die viel Einfühlungsvermögen und Fachwissen erfordert.
Ein zunächst unbekannter Automobilist kollidierte in Schafisheim gegen einen Inselschutzpfosten und machte sich aus dem Staub.
Die Kantonspolizei fand den Gesuchten wenig später betrunken im Auto schlafend.
Zusammen mit dem Strassenverkehrsamt haben wir eine Schwerverkehrskontrolle durchgeführt.
45 Lastwagen wurden angehalten und auf dem Areal unseres Polizeistützpunktes "Sprengi" kontrolliert.
Der Frühling bringt Rehkitze, junge Feldhasen und brütende Vögel in unsere Natur.
Damit der Nachwuchs ungestört aufwachsen kann, braucht es deine Unterstützung.
Katze ausgesetzt: Am Montag, 14. April 2025, um ca. 12.00 Uhr, wurde bei der Endschlaufe Haltestelle Wülflingen eine Katze ausgesetzt.
Durch einen Passanten wurde die Einsatzzentrale informiert und ein Quartierpolizist fand die Katze in einer Transportbox vor.
Rund 40 Medienschaffende aus verschiedenen Polizei-Korps trafen sich am 16. April 2025 in Aarau zur iCop-Tagung.
Im Zentrum standen aktuelle Entwicklungen, praxisnaher Austausch und die Frage, wie Polizeikommunikation auch künftig digital am Puls der Zeit bleibt.
Am 17. Mai ist Tag der Sicherheit 2025: Ein Blick hinter die Kulissen von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Zivilschutz.
Zusammen mit Schutz & Intervention Winterthur und dem Rettungsdienst Winterthur zeigen wir euch verschiedene Einsatzmittel, Fahrzeuge und Material zum Anfassen.
Am 16. April 2025 gegen 14:45 Uhr verlor ein Lastenzug, der auf der A16 in Richtung Bern durch den Mont-Terri-Tunnel fuhr, aus bislang unbekannten Gründen teilweise die Abdeckung seiner Mulde.
Diese schlug gegen mehrere Tunnelwände und verursachte Schäden an den Sicherheitseinrichtungen.
Am Mittwochmorgen, 16. April 2025, kam es im Kreis 3 zu einem Zusammenstoss zwischen einem Fahrrad und einem Personenwagen.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen.
Am Dienstag (15. April 2025, kurz nach 13:15 Uhr) fuhr eine Autofahrerin auf der Surentalstrasse in Sursee und beabsichtigte auf die Autobahn A2 Richtung Norden zu fahren.
Dabei kam es zu einer Kollision mit einem von Geuensee Richtung Sursee fahrenden Auto.
Am Mittwoch (16. April 2025, kurz nach 10:45 Uhr) kam es auf der Lindenbergstrasse in Hitzkirch aus noch ungeklärten Gründen zu einer seitlich-frontalen Kollision zwischen zwei Autos.
Verletzt wurde niemand. Beide Fahrzeuge mussten abtransportiert werden.
Im Bereich des Hauptbahnhofs Solothurn ist am Dienstagabend, 15. April 2025, ein Mann von zwei unbekannten Männern tätlich angegangen und ihm seine Halskette entrissen worden.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Täterschaft eingeleitet und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Dienstag, 15. April 2025, ist es Herisau zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Familien gekommen.
Zwei Personen erlitten Verletzungen, wobei ein Mann mit eher schweren Verletzungen ins Spital überführt wurde.
Bei einer Grillstelle am Lej da Staz ist es in den vergangenen Tagen zu diversen Sachbeschädigungen gekommen.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Aufgrund geänderter geopolitischer Rahmenbedingungen misst die Armee der Dezentralisierung ihrer Einsatzmittel wieder ein grösseres Gewicht bei.
Künftig sollen daher mittlerweile zivil genutzte Militärflugplätze wie der Flugplatz Buochs für kurzzeitige Übungen der Luftwaffe zur Verfügung stehen.
Zwischen Gerlafingen und Biberist verlor ein Lastwagen am Mittwochmorgen, 16. April 2025, eine grössere Menge an Diesel. Mit Hilfe mehrerer Einsatzkräfte konnte der Treibstoff gebunden werden.
Aufgrund dieses Ereignisses musste die Solothurnstrasse gesperrt und der Verkehr örtlich umgeleitet werden, was zu Verkehrsbehinderungen führte.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Mittwochmorgen in Frauenfeld einen fahrunfähigen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Gegen 10.15 Uhr kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau an der Freiestrasse einen Autofahrer.
In der vergangenen Nacht hat eine unbekannte Täterschaft mehrere Bootsmotoren abmontiert und für den Abtransport vorbereitet.
Dabei wurden sie offenbar gestört und entfernten sich ohne Deliktsgut. Die Zuger Polizei sucht Zeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.