Bei einem Kranunfall am Dienstagmorgen (10.6.2025) in Rickenbach Sulz ist erheblicher Sachschaden auf einer Baustelle und an einem angrenzenden Einfamilienhaus entstanden.
Verletzt wurde niemand.
An zwei Wochenenden im Juni werden die Verzweigungsrampen in Fahrtrichtung Zürich und Luzern nachts gesperrt, damit ein neuer Deckbelag eingebaut werden kann.
Für den Durchgangsverkehr steht die A2 dabei durchgehend zur Verfügung.
Am Dienstagnachmittag, 10. Juni 2025, kollidierte an der Bellerivestrasse ein Lieferwagen mit einem Kandelaber.
Die fünf Fahrzeuginsassen wurden beim Unfall verletzt und mussten hospitalisiert werden.
Am Pfingstsonntag (09.06.2025) hat die Luzerner Polizei auf der Kantonsstrasse K10 bei Ebnet eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Dabei passierte ein Motorradfahrer die Messstelle mit 152 km/h anstelle der erlaubten 80 km/h.
Wie schwer ist das Wohnmobil oder der Wohnwagen wirklich – mit Gasflaschen, Wasser- tanks und Gepäck? Wer auf Nummer sicher gehen möchte, dass sein rollendes Feriendomizil nicht überladen ist, kann dies anlässlich der Präventionsaktion "Camper Day" unkompliziert überprüfen lassen.
Mit dem Start in die Campingsaison wächst auch die Vorfreude auf Ferien mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil. Doch viele Camper sind sich nicht bewusst, wie schnell ihr beladenes Fahrzeug an die gesetzlich zulässige Gewichtsgrenze kommt – oder sie sogar überschreitet.
Wie schwer ist das Wohnmobil oder der Wohnwagen wirklich – mit Gasflaschen, Wassertanks und Gepäck?
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, dass sein rollendes Feriendomizil nicht überladen ist, kann dies anlässlich der Präventionsaktion "Camper Days" an zwei Tagen unkompliziert überprüfen lassen.
Ein Sattelmotorfahrzeug fuhr am Freitag (6. Juni 2025, ca. 13:10 Uhr) auf der Autobahn A2 bei der Verzweigung Rotsee von der A14 herkommend in Richtung Luzern.
Im Bereich der Ausfahrt Emmen-Süd wechselte dieses vom linken auf den mittleren Fahrstreifen.
Die Frau stürzte während dem Abstieg vom Aescher zum Seealpsee.
Am Pfingstmontag (9.06.2025) kurz vor 14.00 Uhr wanderte eine 54-jährige in Oesterreich wohnhaft gewesene Frau auf dem Bergwanderweg vom Aescher in Richtung Seealpsee.
Der Staatsrat hat zwei Ernennungen von Offizieren bei der Kantonspolizei Wallis vorgenommen.
Hauptmann Nicolas Zermatten wird Chef der Abteilung Betäubungsmittel, Leutnant Pascal Epiney Stellvertreter der Chefin der Kriminalpolizei Kreis Mittelwallis.
Am Donnerstag und Freitag, 12. und 13. Juni 2025, führt die Tour de Suisse Women durch das Berner Oberland und das Emmental.
Es ist mit Verkehrsbehinderungen, Strassensperrungen und Wartezeiten zu rechnen.
Im Visier einer Stalkerin – Von einer Freundschaft zur Bedrohung: ein persönlicher Stalkingbericht
Stalking kann einen Menschen völlig aus der Bahn werfen.
Ein fingierter Notruf hat am Samstagnachmittag (7. Juni 2025) einen Polizeieinsatz in der Stadt Zug ausgelöst.
Ein 12-jähriger Knabe hatte mit dem Smartphone eines Kollegen die Notrufnummer 117 gewählt. Für sein Verhalten muss sich der Jugendliche nun bei der Jugendanwaltschaft verantworten.
Am Montag und Dienstag ist es der Kantonspolizei Solothurn gelungen, in Egerkingen, Hägendorf und Olten jeweils einen mutmasslichen Dieb anzuhalten.
Die drei Männer wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Die Kantonspolizei Zürich nahm am Dienstagmittag (10.6.2025) in Niederglatt zwei Männer kurz nach einem Einbruchdiebstahl fest.
Gegen 11.30 Uhr kontrollierten Angehörige der Kantonspolizei Zürich in einem Quartier in Niederglatt ein Fahrzeug mit französischen Kontrollschildern, nachdem sich die Insassen verdächtig verhalten hatten.
In der Stadt Luzern sind in der Nacht von Sonntag auf Montag (8./9. Juni 2025, um Mitternacht) sowie am Samstagabend (7. Juni 2025) mehrere Autofahrer angezeigt worden.
Im Zusammenhang mit dem Finale der Fussball Nations League zwischen Portugal und Spanien sowie beim Spiel zwischen Albanien und Serbien wurden aus mehreren fahrenden Fahrzeugen unter anderem Fahnen hinausgehalten.
Im Rahmen der Patrouillentätigkeit fiel der Luzerner Polizei am Freitag (6. Juni 2025, ca. 14:30 Uhr) ein Auto auf, dessen Ladung ungenügend gesichert war.
Ebenfalls verdeckte die Ladung die Sicht des Fahrers.
Am frühen Samstagmorgen (7. Juni 2025, ca. 07:00 Uhr) ging die Meldung ein, dass auf der Bushaltestelle beim Bahnhof Hüswil ein Auto parkiert sei.
Bei der anschliessenden Kontrolle konnte der Lenker schlafend hinter dem Steuer festgestellt werden.
Ein Mofa-Fahrer fuhr am Samstag (7. Juni 2025, ca. 20:00 Uhr) in Schwarzenberg von Lifelen in Richtung Holderchäppeli.
In einer Rechtskurve geriet er auf die Gegenfahrbahn und kollidierte seitlich mit einem entgegenkommenden Auto.
Ein Autofahrer fuhr am Sonntag (8. Juni 2025, ca. 01:30 Uhr) via Unterführung von der Raststätte Neuenkirch-West auf den Ost-Teil.
Dabei verlor der Lenker in einer Linkskurve die Kontrolle, fuhr gegen das rechtsseitige Strassenbord und danach gegen das linksseitige Bord.
Ein Segler kenterte am Sonntag (8. Juni 2025, kurz vor 14:00 Uhr) auf dem Vierwaldstättersee im Bereich Richard Wagner Museum.
Durch die Wasserpolizei konnte der erschöpfte Mann gerettet und an Land gebracht werden.
Am Montag (9. Juni 2025, kurz vor 22:00 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Rüeggisingerstrasse vom Flugfeld in Richtung Waldibrücke.
Im Bereich Neuhüsern kam er zuerst mehrfach von der Strasse, bevor er nach einer Rechtskurve gegen einen grossen Stein am linken Strassenrand prallte und im Wiesland zum Stillstand kam.
Am Montag (9. Juni 2025, ca. 22:30 Uhr) ging die Meldung ein, dass auf der Zentralstrasse in Ebikon ein Rollerfahrer samt Mitfahrerin mehrfach gestürzt sei.
Durch die Luzerner Polizei konnte der Rollerfahrer kontrolliert werden.
In der Nacht auf Sonntag, 1. Juni 2025, kam es um 00.45 Uhr an der Kollegiumstrasse in Schwyz zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.
Ein 17-jähriger Schweizer wurde dabei verletzt und musste in Spitalpflege gebracht werden.
Am Pfingstmontag führte die Kantonspolizei Aargau an der Staffeleggstrasse in Küttigen eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Zehn Fahrzeuglenkende waren deutlich zu schnell und wurden gestoppt.
Am Pfingstmontag ist ein Motocross-Motorradlenker auf der Beckenriedstrasse, auf Höhe der Bushaltestelle Unterfeld, beim Versuch, auf dem Hinterrad zu fahren, gestürzt.
Nachdem sein Motorrad mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidiert war, ergriff der Lenker auf seinem Motorrad die Flucht.
Mehrere Grabtafeln eines Gemeinschaftsgrabs auf dem Friedhof der Evangelischen Kirche in Romanshorn wurden vergangene Woche beschädigt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Donnerstagabend (05.06.2025) nahm die Schaffhauser Polizei in der Stadt Schaffhausen zwei Männer fest.
Im Zuge der Festnahme wurden mehrere hundert Gramm Kokain sichergestellt.
Am Pfingstmontag, 9. Juni 2025, ist es auf dem Kantonsgebiet von Appenzell Ausserrhoden zu drei Verkehrsunfällen mit Motorrädern gekommen.
Drei Töfffahrer haben sich dabei verletzt und mussten in Spitalpflege gebracht werden.
Der Längholz- und Büttenbergtunnel auf dem A5-Ostast werden der periodischen Reinigung unterzogen. Dafür werden die entsprechenden Tunnelröhren jeweils gesperrt.
Die Arbeiten werden nachts durchgeführt und der Verkehr via Stadt Biel umgeleitet.
50 Thurgauer Schülerinnen und Schüler werden für ihre Teilnahme an der Leuchtwesten-Aktion von Verkehrssicherheit Thurgau mit einem Tablet belohnt.
In den vergangenen Monaten gaben 2'871 Schülerinnen und Schüler bei Verkehrskontrollen der Kantonspolizei Thurgau ihre Wettbewerbstalons einer Polizistin oder einem Polizisten ab. Diese Kinder nahmen an der letzten Verlosung von 50 Tablets teil. Nun stehen die Gewinnerinnen und Gewinner fest.
Ein alkoholisierter E-Roller-Fahrer blieb am Montag bei einem Selbstunfall in Ermatingen unverletzt.
Ein E-Roller-Fahrer war gegen 15.20 Uhr auf der Schönhaldenstrasse in Richtung Hauptstrasse unterwegs und kam ohne Dritteinwirkung zu Fall. Er blieb unverletzt.
Am Montag (09.06.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen an verschiedenen Orten in Altstätten und Rheineck Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt.
Dabei wurden fünf Verkehrsteilnehmende angehalten und angezeigt.
In der Nacht auf Dienstag, kurz vor 1 Uhr, brach in einem Hotel an der Vicolo Geretta in Paradiso ein Brand aus.
Ersten Erkenntnissen zufolge entstand das Feuer auf dem Balkon eines Zimmers im zweiten Stock. Die genaue Ursache wird noch untersucht.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagabend (09.06.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Eventlokal an der Dorfstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf unbekannte Art und Weise Zugang zur Liegenschaft.
Am Dienstag (10.06.2025), kurz nach 05:30 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lieferwagen gekommen.
Eine 62-jährige Frau wurde unbestimmt verletzt. Sie musste von der Feuerwehr aus dem Auto geborgen werden.
Am frühen Sonntagabend (08.06.2025) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruch in ein Rebhäuschen in Oberhallau begangen und dabei massive Sachbeschädigungen verursacht. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Im Zeitraum zwischen 17.00 Uhr und 20:00 Uhr am frühen Sonntagabend (08.06.2025) wurde in ein Rebhäuschen am Hallauerberg in Oberhallau eingebrochen. Dabei kam es zu erheblichen Sachbeschädigungen. Mehrere Fenster wurden eingeschlagen, das gesamte Inventar wurde durchwühlt und teilweise beschädigt sowie verunstaltet.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es heute kurz nach 15:30 Uhr in Coglio zu einem Verkehrsunfall kam.
Ein 45-jähriger italienischer Motorradfahrer aus dem Locarnese war mit einer 36-jährigen Schweizer Mitfahrerin aus dem Bellinzonese auf der Via Cantonale in Richtung Cevio unterwegs.
Der Trend zu Elektrofahrzeugen wie Trottinetts, Roller und Scooter ist auch in der Region Zofingen spürbar. Die Regionalpolizei Zofingen stellt fest, dass zahlreiche Lenkerinnen und Lenker die Verkehrsvorschriften entweder nicht kennen oder missachten. Um das Bewusstsein für die Regeln im Strassenverkehr zu schärfen und deren Einhaltung zu fördern, führte die Polizei in den vergangenen Wochen gezielte Spezialkontrollen durch.
Mit der Prüfrolle wird die Höchstgeschwindigkeit von Trendfahrzeugen kontrolliert.
Monatsrückblick Mai: Vielfältige Einsätze der Stadtpolizei Zürich
Im Mai war die Stadtpolizei Zürich bei ganz unterschiedlichen Ereignissen im Einsatz – zu Wasser, zu Land und im Dienst der Tiere.
Ein Autofahrer blieb am Montag in Frauenfeld bei einem Selbstunfall auf einem Bahnübergang unverletzt. Er musste seinen Führerausweis abgeben.
Ein 71-jähriger Autofahrer war kurz nach 12.30 Uhr auf der Reutenenstrasse unterwegs und wollte die Geleise der Frauenfeld-Wil-Bahn in Richtung St. Gallerstrasse überqueren.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.