Am Freitag (11.04.2025), kurz vor 23:45 Uhr, hat sich auf der Maienfelderstrasse ein Selbstunfall eines Motorrades ereignet.
Der 44-jährige Motorradfahrer streifte den rechtsseitigen Randstein und stürzte zu Boden.
Am Freitag (11.04.2025), gegen 17:45 Uhr, ist es auf der Toggenburgerstrasse zu einer Auffahrkollision gekommen.
Eine 19-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt.
Am Freitag (11.04.2025), kurz nach 16:15 Uhr, ist es auf der Autostrasse A15 zu einem Selbstunfall gekommen.
Das Auto eines 87-jährigen Autofahrers kam zu weit nach rechts und streifte das Tunnelbankett. Der Autofahrer war in fahrunfähigem Zustand und trotz Entzug des Führerausweises unterwegs.
Am Freitagmorgen ist im Skigebiet Kleine Scheidegg in Grindelwald ein Skifahrer verunfallt. Er erlag später im Spital seinen schweren Verletzungen.
Der Unfallhergang wird untersucht.
In der Nacht auf Samstag, 12. April 2024, musste die Feuerwehr Lachen kurz nach Mitternacht an die St. Gallerstrasse in Lachen ausrücken, da Rauch aus der Wohnung eines 51-jährigen Mannes in einem Mehrfamilienhaus drang.
Die Einsatzkräfte konnten den Mottbrand in einem Zimmer lokalisieren und rasch löschen.
Am Freitagnachmittag, 11. April 2025, kurz vor 14.00 Uhr, ereignete sich auf der Rheinfelderstrasse in Sissach BL ein Selbstunfall mit einem Motorrad.
Bei dem Unfall wurden drei Personen verletzt. Die REGA stand im Einsatz.
Am Freitag erfasste in Stetten ein Auto einen zweijährigen Jungen auf einer Quartierstrasse.
Dieser erlag noch auf der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Am Freitag (11.04.2025) ereignete sich auf der Vadianstrasse ein Selbstunfall mit einem E-Scooter.
Der Lenker zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Freitag (11.04.2025) kam es auf Burgstrasse, Höhe Verzweigung Lustgartenstrasse, zu einer Kollision zwischen einem Autofahrer und einer E-Bike-Fahrerin.
Die E-Bike-Fahrerin wurde dabei leicht verletzt, es entstand geringer Sachschaden.
Am Freitagabend (11.04.2025) geriet ein Gasgrill auf einem Balkon in Beringen in Brand. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, und das Feuer wurde von den ausgerückten Einsatzkräften der Feuerwehr Neuhausen Oberklettgau rasch gelöscht.
Es entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Heute Mittag wurde die Feuerwehr Rüti aufgrund eines Brandes auf dem Dach eines Industriegebäudes auf dem Joweid-Areal alarmiert.
Die umgehend ausgerückten Einsatzkräfte konnten vor Ort einen Mottbrand feststellen, welcher durch Schweissarbeiten auf dem Dach entstanden war.
Am Freitagnachmittag hat sich in Langenthal ein Verkehrsunfall ereignet. Dabei verletzte sich ein Lenker eines Elektro-Dreirades.
Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Am Donnerstagmorgen (10.04.2025) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen einem Linienbus und einem Auto ereignet.
Die Autofahrerin und ihre beiden Begleitpersonen mussten in der Folge – zwecks Kontrolluntersuchungen – ins Spital überführt werden.
Zwei unbekannte Männer haben am Donnerstagmittag (10.04.2025) unter dem Vorwand eine Wasserprobe zu nehmen, Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken aus einer Wohnung in der Stadt Schaffhausen gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei mahnt die Bevölkerung zur Vorsicht bei Fremden und unangekündigten Personen.
Update zu dieser Vermisstmeldung:
Seit Freitag, 4. April 2025, wurde in Rickenbach ein 43-jähriger Mann vermisst. Die vermisste Person konnte wohlbehalten aufgefunden werden.
In Lenzerheide ist in der Nacht auf Donnerstag ein Personenwagen verunfallt.
Der Lenker, der sich von der Unfallstelle entfernt hatte, konnte durch die Kantonspolizei Graubünden ermittelt werden.
Sissach BL / Autobahn A2. Am Donnerstagnachmittag, 10. April 2025, um 15.30 Uhr, kam es auf dem Rastplatz Sonnenberg in Sissach BL / Autobahn A2 in Fahrtrichtung Basel zu einem Lieferwagenbrand.
Personen wurden nicht verletzt.
Am Donnerstag, 10. April 2025, stellte die Stadtpolizei Winterthur bei einer Fahrzeugkontrolle in Oberwinterthur vier mutmasslich gestohlene E-Bikes sicher.
Der Lenker des Lieferwagens wurde vorläufig festgenommen.
Die Meldung bezüglich des Verkehrsunfalls ging kurz nach 18.00 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr der Motorradlenker auf der Wenslingerstrasse in Richtung Tecknau BL.
Am Mittwochmittag ist in Root ein Balkonboden aus Holz in Brand geraten. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden.
Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist auf Raucherwaren zurückzuführen.
In Neuenkirch fuhr ein Autofahrer am Donnerstag (10. April 2025, ca. 17:20 Uhr) von der Maiengrüenistrasse auf die Kreuzung mit der Surseestrasse.
Dabei kollidierte er mit einem Auto, welches auf der Surseestrasse in Richtung Emmenbrücke fuhr.
Am Donnerstag (10. April 2025, ca. 18:20 Uhr) ging die Meldung ein, dass an der Kreuzbuchstrasse ein Auto gegen einen Baum gefahren sei.
Vor Ort konnte Lenker des Autos angetroffen werden.
Ein Autofahrer fuhr am Donnerstagabend (10. April 2025, vor 21:00 Uhr) auf der Bernerstrasse in Richtung Zell.
In Hüswil geriet er links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Stein.
Am Freitag (11. April 2025, ca. 10:40 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Thorenbergstrasse in Littau in Richtung Malters.
Nach der Einmündung Werkstrasse geriet er rechtsseitig von der Strasse ab und kollidierte mit einer Werbetafel.
Letzte Woche haben sich am Donnerstag und am Samstag zwei sexuelle Belästigungen und ein sexueller Übergriff im Bremgartenwald in Bern ereignet.
Aufgrund der daraufhin getroffenen Massnahmen ist es der Kantonspolizei Bern schliesslich gelungen, dass der mutmassliche Täter am Mittwoch angehalten werden konnte. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
In der Region Solothurn wurde letzte Woche eine Rentnerin Opfer eines Trickdiebstahls. Zwei tatverdächtige Rumäninnen konnten durch die Kantonspolizei Solothurn für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen werden.
Die Polizei mahnt zur Vorsicht.
Am Donnerstag wurden nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Lommis zwei Tatverdächtige festgenommen und inhaftiert.
Es wurde Deliktsgut sichergestellt.
In Oberentfelden kam es zu einer Kollision: Der von hinten ankommendem Zug wurde durch einen abbiegenden BMW-Fahrer übersehen.
Folglich kam es zur Kollision auf dem Bahnübergang.
In der Nacht auf Freitag, 11. April 2025, ging um 00.50 Uhr bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass eine unbekannte Täterschaft am Gutenbergweg in Goldau ein Einfamilienhaus durchsucht habe.
Der mutmassliche Einschleichdieb ergriff die Flucht, nachdem ein Bewohner aufgrund der Geräusche erwacht war.
Am frühen Freitagmorgen, 11. April 2025, kurz nach 04.30 Uhr, kam es in einer Entsorgungsfirma am Stierenmattweg in Sissach BL zu einem Brandausbruch.
Die Feuerwehr hat den Brand unter Kontrolle. Aktuell raucht es noch, was lokal zu Geruchsbelästigungen führen kann. Verletzt wurde niemand.
Eine technische Störung in einer Holzschnitzelheizung führte in der Nacht zum Freitag in Affeltrangen zu einem Feuerwehreinsatz.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es in der Nacht zum Freitag in einer Holzschnitzelheizung an der Bucherstrasse zu einer technischen Störung.
Am Freitagmorgen, 11. April 2025, kontrollierte die Kantonspolizei Schwyz um 6 Uhr am Bahnhof in Goldau zwei 22-jährige afghanische Staatsangehörige.
Dabei konnte mutmassliches Deliktsgut festgestellt werden.
Am Donnerstag (10.04.2024), kurz nach 11:30 Uhr, ist es im Gebiet um den Lienzer Spitz zu einem tödlichen Bergunfall gekommen.
Ein 33-jähriger Österreicher aus Vorarlberg dürfte aus noch ungeklärten Gründen bei den Vorbereitungen zu einem Gleitschirmflug abgestürzt sein. Dabei wurde der Mann tödlich verletzt.
Am Donnerstag (10.04.2025), um 18:30 Uhr, ist es auf der Flawilerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen, einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der 17-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstagmittag (10.04.2025), kurz vor 13 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zu mehreren Selbstunfällen eines Autos gekommen. Eine 67-jährige Frau fuhr mit dem beschädigten Auto jeweils weiter, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.
Die ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte die Fahrerin schliesslich durch ein Bremsmanöver mit Kollision stoppen. Sie wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand Sachschaden von rund 10’000 Franken.
Es wurde Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen.
Am Donnerstagvormittag (10.04.2025) gelangte eine bisher unbekannte Täterschaft durch die unverschlossene Haupteingangstüre eines Wohnblocks an der Gaishausstrasse ins Gebäude.
Ein Fahrradfahrer ist am Mittwoch, 9. April 2025, in Horw selbstständig gestürzt. Durch den Rettungsdienst 144 wurde er in kritischem Zustand ins Spital gefahren.
Am Donnerstag ist der 83-Jährige verstorben.
Die Staatsanwaltschaft Baden hat im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt an einer Frau, die im März 2023 auf der Limmatbrücke in Würenlos aufgefunden wurde, Anklage beim Bezirksgericht Baden erhoben. Sie wirft dem heute 59-jährigen Schweizer vor, seine damalige Partnerin in der gemeinsamen Wohnung getötet zu haben.
Am Morgen des 26. März 2023 wurde der Kantonspolizei Zürich eine leblose Frau auf der Limmatbrücke in Dietikon gemeldet.
In Zizers ist am Donnerstagnachmittag ein Flurbrand nahe der Autobahn A13 ausgebrochen.
Die Feuerwehr war rasch vor Ort und verhinderte ein Ausbreiten des Feuers.
In Lenzerheide ist in der Nacht auf Donnerstag ein Personenwagen verunfallt.
Der Lenker, der sich von der Unfallstelle entfernt hatte, konnte durch die Kantonspolizei Graubünden ermittelt werden.
Am Donnerstagnachmittag kam es auf der Schwarzwaldallee zu einem schweren Unfall, bei dem ein E-Gelenkbus eine Person erfasste, die noch an der Unfallstelle verstarb.
Vier weitere Personen wurden verletzt, die Ermittlungen laufen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.