So sehen Sieger aus!
Mit vollem Einsatz und grossem Ehrgeiz haben am Nachmittag des 18.03.2025 zwei weitere Kandidaten den Sporttest erfolgreich absolviert!
Nach Rücksprache mit der zuständigen kantonsrätlichen Kommission hat der Regierungsrat die Vorlage zur Revision des Polizeigesetzes angepasst.
Die Überarbeitung trägt dem Bundesgerichtsentscheid im Zusammenhang mit der Änderung des Polizeigesetzes im Kanton Luzern vollumfänglich Rechnung.
Am Donnerstag (20.03.2025) hat ein Autofahrer auf der Zürcher Strasse versucht, eine Verkehrskontrolle der Stadtpolizei St.Gallen zu umfahren.
Bei der anschliessenden Kontrolle wurden Betäubungsmittel sichergestellt und der Mann als fahrunfähig eingestuft. Der 27-jährige Schweizer wird zur Anzeige gebracht.
Der >>seit vergangenem Freitag (14. März 2025) vermisste Mann<< ist am Freitagvormittag im Kanton Solothurn tot aufgefunden worden.
Es bestehen keine Anhaltspunkte für eine Dritteinwirkung.
In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Biberist ist es am Donnerstagabend zu einer starken Rauchentwicklung gekommen.
Die Bewohnerin konnte durch Angehörige der Feuerwehr Biberist geborgen und durch den Rettungsdienst in ein Spital gebracht werden.
Am Freitagmorgen (21.03.2025), um 9:50 Uhr, ist es auf der Dorfstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorrads gekommen.
Ein 22-jähriger Mann fuhr mit seinem Motorrad von der Feldrietstrasse kommend auf der Dorfstrasse von Richtung Gossau.
Heute Nachmittag hat ein Brand ein Landwirtschaftsgebäude (ausser Betrieb) in Châtel-St-Denis vollständig zerstört. Die Feuerwehr konnte den Brand eingedämmt. Es wurde niemand verletzt. Eine Untersuchung ist im Gange.
Am Freitag, den 21. März 2025, gegen 13:30 Uhr, wurde die Einsatz- und Alarmzentrale der Kantonspolizei über einen Brand in einem Landwirtschaftsgebäude (ausser Betrieb) in Châtel-St-Denis alarmiert.
Am Mittwochabend ist in Bern an der Neufeldstrasse ein Autolenker durch mehrere gezielte Schüsse aus einem fahrenden Auto schwer verletzt worden (>>Polizei.news berichtete<<).
Die Täterschaft ergriff daraufhin die Flucht.
Auf der Nationalstrasse N28 in Fideris hat sich am Donnerstagnachmittag eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad ereignet.
Der Motorradfahrer verstarb noch auf der Unfallstelle.
Am Donnerstagnachmittag ist ein Mann auf einer Wanderung abgestürzt.
Er erlitt dabei derart schwere Verletzungen, dass er auf der Unfallstelle verstarb.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Freitag in Egnach ein Velofahrer mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Schweiz liegt weiterhin unter dem Einfluss einer föhnigen Südströmung. Der heutige Freitag präsentiert sich vielerorts trüb und milchig durch ausgedehnte hohe Wolkenfelder in Kombination mit Saharastaub. Die Sonne scheint nur fahl und schwach. Trotz des diesigen Wetters klettern die Temperaturen verbreitet über die 18-Grad-Marke.
Am Samstag bleibt es zunächst freundlich, doch besonders im Westen und Süden ziehen am Abend erste Schauer auf. Der Föhn bleibt bestimmend – und erreicht teils stürmische Böen.
Am Mittwochabend, 19. März 2025, kurz vor 22.00 Uhr, gerieten in Allschwil am Baselmattweg mehrere Stauden in Brand.
Beim Eintreffen der Ereignisdienste am Brandort waren mehrere zusammengebundene Grasstauden grösstenteils abgebrannt.
Am Donnerstag (20.03.2025) ist es auf der Zürcher Strasse zu einer Kollision zwischen einem Motorradfahrer und einem E-Scooter-Fahrer gekommen.
Beide Beteiligten erlitten leichte Verletzungen. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Donnerstagabend (20.03.2025), in der Zeit zwischen 19:15 Uhr und 23 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Kirchlistrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Terrassentür gewaltsam Zutritt in das Haus.
Am Donnerstag (20.03.2025), um 14:40 Uhr, ist es an der Ragazerstrasse zu einem Unfall mit einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Eine 77-jährige E-Bike-Fahrerin wurde dabei leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstagabend (20.03.2025), in der Zeit zwischen 18:50 Uhr und 20:10 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Kirchhalde eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Schiebetür gewaltsam Zutritt in das Haus.
Am Donnerstag (20.03.2025), kurz vor 16:45 Uhr, ist es auf der St. Peterstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Eine 55-jährige Fahrradfahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt und begab sich selbständig ins Spital.
Am Donnerstag (20.03.2025), kurz nach 16 Uhr, ist es auf dem Glashüttenweg zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem E-Scooter gekommen.
Ein 58-jähriger E-Scooter-Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
In der Donnerstagnacht, 20. März 2025, kurz nach 22.00 Uhr, kam es in einer Entsorgungsfirma an der Weiherstrasse in Bubendorf BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden dabei keine verletzt. Der Brand führte zu einer starken Rauchentwicklung.
Am Donnerstagnachmittag hat sich in Madiswil ein Verkehrsunfall zwischen einem E-Bike und einem Traktor ereignet.
Der E-Bike-Fahrer wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb. Der Unfall wird untersucht.
Die vor über 50 Jahren erstellte A1 in Zürich-Grünau/Altstetten wird umfassend saniert.
Zwischen 2023 und 2027 baut das Bundesamt für Strassen ASTRA den Abschnitt zwischen der Europabrücke und der Stadtgrenze Zürich um.
Am 20. März 2025 trafen sich rund 230 Polizistinnen aus der ganzen Schweiz in Pratteln zur Fachtagung der Vereinigung Schweizer Polizistinnen (VSP).
Eröffnet wurde die Tagung durch die Vorsteherin der Sicherheitsdirektion Basel-Landschaft, Regierungsrätin Kathrin Schweizer, und den Kommandanten der Polizei Basel-Landschaft, Mark Burkhard.
Bei einer Frontalkollision am Donnerstagabend (20.3.2025) in Stallikon sind die beiden Velofahrer verletzt worden und mussten in Spitalpflege gebracht werden.
Gegen 16.40 Uhr fuhr ein 78-jähriger Mann von Stallikon herkommend auf dem Radweg parallel zur Reppischtalstrasse.
Gestern am späten Nachmittag ereignete sich in einem Tunnel auf der H189 in Bulle, ein Unfall mit zehn Fahrzeugen.
Zu Interventionszwecken wurde der Tunnel für 30 Minuten vollständig für den Verkehr gesperrt. Es wurde niemand verletzt.
Am Donnerstag (20.03.2025), kurz vor 16:35 Uhr, ist es an der Ifangstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Lastwagen gekommen.
Ein 60-jähriger Mann wurde dabei unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.
Die Genfer Kantonspolizei braucht Ihre wertvolle Hilfe.
Nach der Schlägerei, die sich am Freitag, 7. März 2025, im Cropettes Park ereignet hat, sucht die Polizei Zeugen mit Foto- oder Videoaufnahmen der Ereignisse.
Von Januar respektive März bis voraussichtlich Juli 2025 werden im Bereich des Nationalstrassen-Stützpunktes Wallisellen eine neue Stützmauer erstellt und die Fussgängerunterführung Brandholzweg verlängert.
Für die Dauer der Bauarbeiten im Bereich der Unterführung wird der Fuss- und Veloverkehr umgeleitet.
Gestern wurde ein Motorradfahrer in Romont mit einer Geschwindigkeit von 110 km/h in einer auf 50 km/h begrenzten Zone gemessen.
Er wurde angehalten, einvernommen und bei der zuständigen Behörde angezeigt; sein Führerausweis wurde ihm abgenommen und sein Motorrad beschlagnahmt.
Am Donnerstagnachmittag ist ein mehrere hundert Kilo schweres Rind aus einem Schlachtbetrieb in der Region Delémont entkommen.
Das Tier konnte das Sicherungsgehege verlassen und lief entlang der SBB-Gleise in Richtung Stadt Delémont.
Der Fahrzeuglenker, der am Donnerstag, 20. März, zwischen 08:15 Uhr und 08:30 Uhr durch den Tunnel Gorges-du-Seyon in Richtung Neuenburg fuhr, wird gebeten, sich bei der Kantonspolizei Neuenburg zu melden.
Sein Fahrzeug wurde von einem Auto gerammt, das von einem Einwohner von La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde.
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Am Dienstag (18.03.2025) ist eine Autofahrerin mutmasslich infolge eines medizinischen Problems auf der Geissbergstrasse mit einem Motorrad und einem Auto kollidiert.
Die Motorradfahrerin wurde dabei verletzt.
Am Dienstag ereignete sich auf der Bahnhofstrasse in Stans, kurz nach dem Bahnübergang, ein Verkehrsunfall zwischen einem Motorfahrrad und einer Fussgängerin.
Die Polizei sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben.
Am Donnerstag (20.03.2025), in der Zeit zwischen 0:30 Uhr und 5:05 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in Büroräumlichkeiten einer Firma eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster auf dem Dach gewaltsam Zutritt ins Gebäude.
Am Donnerstagmorgen (20.03.2025), in der Zeit zwischen 23:30 und 7:35 Uhr ist eine unbekannte Täterschaft in das Feuerwehrdepot an der Gasenzenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Gebäude und durchsuchte im Anschluss die Räumlichkeiten.
Am Mittwochabend (19.03.2025), in der Zeit zwischen 18:30 Uhr und 22:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in zwei Einfamilienhäuser an der Poststrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich in beiden Fällen durch ein Fenster gewaltsam Zutritt in die Häuser.
Am Mittwochabend sind im Länggassquartier in Bern aus einem Fahrzeug mehrere Schüsse auf ein Auto abgegeben worden.
Der Autolenker wurde dabei schwer verletzt und ins Spital gebracht. Das mutmassliche Täterfahrzeug flüchtete in unbekannte Richtung. Es werden Zeugen gesucht.
Endlich ist der Frühling da!
Wir hoffen, dass auch ihr während dieser Tage einige Sonnenstrahlen geniessen könnt und wünschen euch noch eine schöne Woche!
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.