Zwischen Karsamstag, 19. April 2025, und Dienstag, 29. April 2025, wurde an der Kleinaa in Lachen eine Wasserprobestation des Amts für Gewässer des Kantons Schwyz durch Unbekannte beschädigt.
Es entstand ein Sachschaden von über 10'000 Franken.
In Arosa ist am Mittwoch ein Geldkurier festgenommen worden.
Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft hat die Kantonspolizei Graubünden die Ermittlungen aufgenommen.
Am Mittwoch führte die Kantonspolizei Aargau in Erlinsbach und die Regionalpolizei Lenzburg in Seon Geschwindigkeitskontrollen durch.
Dabei verzeigte die Polizei insgesamt fünf Verkehrsteilnehmende.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Donnerstag in Opfershofen ein Motorradfahrer mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Emserstrasse in Chur, ist ein Personenwagen innerorts mit massiv überhöhter Geschwindigkeit erfasst worden.
Am Montagmorgen (28.04.2025) führte die Stadtpolizei Chur auf der Emserstrasse eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Am Mittwochabend, 30. April 2025, erbeutete ein Mann bei einem Raub auf den Migros-Supermarkt Zürich – Leimbach Sihlbogen mehrere tausend Franken Bargeld.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen.
Heute Morgen brach in einer Garage in Ecuvillens ein Feuer aus. Niemand wurde verletzt.
Neun Personen wurden vorsorglich evakuiert. Die Ermittlungen laufen.
Am frühen Morgen sprengten mutmasslich zwei Personen einen Bankomaten auf dem Rastplatz Kölliken-Nord.
Eine nahe Patrouille störte die Täter und zwang sie zur Flucht.
Im Verlauf einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen ist am Mittwochnachmittag, 30. April 2025, am Hausmattrain in Olten ein Jugendlicher durch zwei derzeit unbekannte Männer erheblich verletzt worden.
Die Polizei hat umgehend Ermittlungen zum Hergang und zur Täterschaft aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am frühen Donnerstagmorgen, 1. Mai 2025, ist in Herisau in einem Wohn- und Geschäftshaus ein Brand ausgebrochen.
Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen. Es entstand jedoch hoher Sachschaden. Der Morgenverkehr musste umgeleitet werden.
Auf der Autobahn A1 bei Niederbipp in Richtung Bern ist am Mittwoch, 30. April 2025, ein Auto seitlich in einen Lastwagen mit Anhänger geprallt.
Dabei hat sich das Auto überschlagen. Der Fahrzeuglenker zog sich leichte Verletzungen zu. Er wurde durch den Rettungsdienst zur ärztlichen Kontrolle in ein Spital gebracht.
Am Mittwoch (30. April 2025, gegen 16:45 Uhr) kam es beim Schwanenplatz in der Stadt Luzern zu einem Auffahrunfall: Ein Lieferwagen fuhr auf ein abbremsendes Motorrad auf.
Die 35-jährige Motorradfahrerin stürzte und verletzte sich.
Am Mittwochnachmittag (30. April 2025, gegen 17:15 Uhr) geriet auf einer Wiese am Lamperdingenweg in Ebikon ein Zweiachsmäher während Feldarbeiten in Brand.
Verletzt wurde niemand.
Am Mittwochabend (30. April 2025, kurz vor 19:00 Uhr) verlor ein 40-jähriger Autofahrer auf der Gerliswilstrasse in Emmenbrücke die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Der Wagen kollidierte zunächst mit mehreren Metallpfosten, einer Signalisationstafel und einem anderen Auto, bevor er gegen einen Stützpfeiler einer Tankstelle prallte.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Donnerstagmorgen in Frauenfeld einen Mann nach einem Diebstahl festgenommen.
Der Tatverdächtige wurde inhaftiert.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard staut sich der Verkehr zurzeit zwischen Quinto und Airolo auf rund 1 Kilometer Länge.
Laut TCS Gotthard ist mit einer Verzögerung von bis zu 10 Minuten zu rechnen.
Auch Schutz & Rettung Zürich #SRZ war am diesjährigen Sächsilüüte präsent und sorgte für die medizinische Versorgung der Besucher an mehreren Sanitätsposten und stellte parallel die Notfallgrundversorgung der Menschen in und um Zürich sicher.
Doch nicht nur am Fest selbst sind unsere Mitarbeiter und die Angehörigen der Milizfeuerwehr tätig.
Am Mittwoch (30.04.2025), zwischen 4 Uhr und 4:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Verkaufslokal an der Rickenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Fensterscheibe gewaltsam Zugang zum Innern des Gebäudes.
Am Mittwoch (30.04.2025), gegen 13:40 Uhr, ist es in einem Handwerksbetrieb an der Hubstrasse zu einem Chemieereignis gekommen. Beim Umfüllen von Flüssigkeiten entstand eine chemische Reaktion.
Eine 27-jährige Frau wurde leicht verletzt.
Am Mittwoch (30.04.2025), kurz vor 19:30 Uhr, ist es auf der Eichbergstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Mofa gekommen.
Der 15-jährige Mofafahrer wurde leicht verletzt und ins Spital gebracht.
Der Gemeinderat Glarus Nord hat den Rahmenplan Ziegelbrückstrasse genehmigt.
Damit schafft die Gemeinde eine behördenverbindliche Planungsgrundlage für die zukünftige bauliche Entwicklung entlang der Ziegelbrückstrasse in Niederurnen.
Am Mittwoch (30.04.2025), um 22:19 Uhr, ist es auf der Stadtautobahn, Höhe St. Finden, zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen, wobei sich eine unfallbeteiligte Person mit ihrem Auto von der Unfallstelle entfernte.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Montag, 17. März 2025, gegen 14.30 Uhr, konnten die für die Überwachung des nationalen und internationalen Schwerverkehrs zuständigen Polizeikräfte aufgrund einer Meldung der Gemeindepolizei Val de Bagnes einen in der Tschechischen Republik zugelassenen Kleinbus anhalten.
Die Kontrolle ergab, dass der 43-jährige französische Lenker einen entgeltlichen Personentransport zwischen Verbier und dem Flughafen Genf mit einem ausländischen Touristen durchführte. Der Fahrer und sein Arbeitgeber mussten eine Busse in Höhe von mehreren tausend Franken bezahlen.
Seit Anfang April 2025 hat die Kantonspolizei auf den Walliser Strassen sechs Raserdelikte registriert.
Darüber hinaus wurden mehrere Fälle von Kabotage festgestellt.
Am 29. April 2025 stimmte der Gemeinderat der Stadt Solothurn dem Antrag der Polizei Stadt Solothurn zur Ausbildung von Polizeianwärterinnen und -anwärtern zu.
Wir freuen uns bereits jetzt auf den Stapo-Nachwuchs.
Mit dem Fortschritt der künstlichen Intelligenz (KI) verändern sich auch die Methoden der Cyberkriminellen.
Anstelle der herkömmlichen Methode mit blossen E-Mails kommen nun auch realistisch klingende Sprachnachrichten zum Einsatz, um sich als Mitglied der Geschäftsleitung auszugeben und Geld zu ergaunern.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben in der Nacht auf Donnerstag in Weinfelden einen alkoholisierten Lieferwagenfahrer aus dem Verkehr gezogen.
Kurz nach 1.15 Uhr wurde durch eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau ein Lieferwagenfahrer in Weinfelden kontrolliert, der zuvor wegen seiner Fahrweise aufgefallen war.
In Subingen ist am Mittwochabend, 30. April 2025, eine Autoscooter-Anlage durch einen Brand komplett zerstört worden.
Gemäss einer ersten Schätzung dürfte die Gesamtschadensumme mehrere 100'000 Franken betragen. Die Brandursache wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn abgeklärt.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde eine Velofahrerin am Mittwoch in Kreuzlingen verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 30. April 2025 die strategischen Ziele für die RUAG MRO Holding AG (RUAG MRO) für die Jahre 2024 – 2027 angepasst.
Er schafft damit die Voraussetzungen, dass sich RUAG MRO an der Kapazitätserweiterung der Nitrochemie-Gruppe (Nitrochemie) beteiligen und ihren Anteil halten kann.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard kommt es aktuell zu Verkehrsbehinderungen.
Zwischen Wassen und Göschenen staut sich der Verkehr auf rund zwei Kilometern Länge.
Ablenkung kostet Leben: Jedes Jahr gibt es in der Schweiz rund 1’200 Schwerverletzte und 50 Tote im Strassenverkehr – wegen Smartphone, Navi, Radio, Essen & Co.
Bleib fokussiert.
Der Regierungsrat hat für die Neugestaltung der Tramhaltestelle Guisanplatz 8 Millionen Franken bewilligt.
In den nächsten Jahren soll die Haltestelle in die Papiermühlestrasse verlegt werden.
Ein Brand machte am Mittwochabend (30.4.2025) in Bassersdorf mehrere Wohnungen eines Mehrfamilienhauses unbewohnbar und richtete grossen Schaden an.
Verletzt wurde niemand.
Am Dienstagmorgen (29. April 2025) ist es in Widnau, kurz nach 11 Uhr, auf der Autobahn A13 zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 47-jähriger Mann kollidierte bei einem Fahrstreifenwechsel mit dem Heck des Autos eines vor ihm fahrenden 50-Jährigen.
Am Dienstag, den 29. April 2025, um 18:30 Uhr, wurde der Kantonalen Notrufzentrale ein Lastwagen in einer Notnische der Autobahn A1, Höhe Goldach, gemeldet.
Diesem war der Treibstoff ausgegangen.
Für den Deckbelagsersatz auf der Nationalstrasse A1 zwischen der Verzwei- gung Birrfeld und dem Rastplatz Lenzburg muss der Anschluss Mägenwil, Fahrrichtung Zürich, während zwei Nächten gesperrt werden.
Der bestehende Deckbelag zwischen der Verzweigung Birrfeld und dem Rastplatz Lenzburg wird auf einer Länge von rund 10 Kilometern ersetzt....
Am Dienstagabend, kurz vor 18 Uhr, ist es in Wittenbach zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Ein 65-jähriger Autofahrer prallte beim Manövrieren mit seinem Auto in die Terrassentüre eines Restaurants.
Am Dienstagmorgen (29.04.2025), kurz vor 9:30 Uhr, ist es in Bütschwil zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Dabei prallte das Auto eines 69-Jährigen in einen am rechten Fahrbahnrand befindlichen Inselpfosten mit Baum.
Im Rahmen der Erhaltungsmassnahmen auf der A2 werden der Tunnel Schwarzwald und die Brücke Bäumlihof in Fahrtrichtung Schweiz im Mai für insgesamt 12 Nächte gesperrt.
Der Grund sind Montage- und Betoninstandsetzungsarbeiten. Speziell die Betonarbeiten verursachen Lärm und Vibrationen.
Am Mittwochabend, 30. April 2025, kam es in La Chaux-de-Fonds zu einem Verkehrsunfall.
Zwischen 20:30 und 21:00 Uhr fuhr ein unbekannter Lenker mit einem dunklen Audi Q2 oder Q3 auf der Rue du Casino in Richtung Norden.
Sie kontrollieren die Identität und Dokumente der Flugreisenden auf ihre Echtheit und Gültigkeit.
Sie stellen sicher, dass die gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden und tragen zur Sicherheit innerhalb der Schweiz bei.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 30. April 2025 den jährlichen Bericht zur Beurteilung der Bedrohungslage gemäss Artikel 70 des Nachrichtendienstgesetzes (NDG) gutgeheissen.
Der Bericht stellt eine Verschlechterung des sicherheitspolitischen Umfelds der Schweiz fest.
Am Mittwoch, 30.04.2025, ereignete sich an der Thonerstrasse in Schwanden ein Brandfall mit Sachschadenfolge.
Um 10.45 Uhr meldete eine Anwohnerin der Kantonalen Notrufzentrale einen Dachbrand bei einem Einfamilienhaus.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.