Am Montag, 24.03.2025, gegen 16:15 Uhr verlor ein unbekanntes Fahrzeug auf mehreren hundert Metern Kohlenwasserstoffe – von der Rue du Haut-Fourneau 35 in Delémont bis zur Rue Auguste-Quiquerez.
Der Vorfall erforderte den Einsatz des Feuerwehr- und Rettungszentrums Delémont zur Reinigung der Fahrbahn sowie einer Patrouille der Kantonspolizei Jura.
Eine Lenkerin oder ein Lenker war am Freitag, 21. März 2025, zwischen 16:00 und 16:15 Uhr auf der Rue du Marais in La Chaux-de-Fonds unterwegs.
Beim Rückwärtsfahren kollidierte das Auto mit einem jungen Fussgänger.
Die Kantonspolizei Wallis zieht für 2024 eine weitgehend positive Sicherheitsbilanz. Wallis bestätigt seinen Status als sicherer Kanton mit einer Kriminalitätsrate, die weit unter dem nationalen Durchschnitt liegt.
Dennoch geben bestimmte kriminelle Phänomene weiterhin Anlass zur Sorge, wie die Häufung von Gewalt in der Gesellschaft, insbesondere im Zusammenhang mit dem Betäubungsmittelhandel sowie die Zunahme von Sexualstraftaten gegen Minderjährige.
Die Kantonspolizei Graubünden schickt mit diesem idyllischen Foto sonnige Grüsse.
Der Himmel zeigt sich von seiner besten Seite – einen schönen Montagabend und eine angenehme Restwoche euch allen!
Am frühen Freitagabend (21.03.2025) fuhr ein 17-jähriger Lernfahrer mit einem Motorrad auf der Rutlenstrasse dorfeinwärts.
Aus noch nicht vollständig geklärten Gründen stürzte er und das Motorrad fuhr ohne den Lenker weiter.
Der Kanton Appenzell Ausserrhoden ist im gesamtschweizerischen Vergleich weiterhin im Bereich der Kriminalität ein sicherer Kanton.
Die Aufklärungsquote aller Straftaten gegen das Strafgesetzbuch (StGB) liegt wie schon im Vorjahr bei 57%. Die Gesamtzahl der Straftaten nach StGB liegt für das Jahr 2024 bei 2'293, was einer leichten Abnahme gegenüber dem Vorjahr von 7 Prozent gleichkommt.
Die polizeiliche Kriminalstatistik 2024 zeigt eine Zunahme der Straftaten gemäss Strafgesetzbuch (StGB) im Kanton Zürich von 5,9 Prozent (Schweiz: +8 Prozent).
Besonders betroffen sind die Bereiche Vermögensdelikte, digitale Kriminalität und Gewaltdelikte.
Heute Vormittag geriet ein Personenwagen auf der Winterthurerstrasse in Uster zwischen die sich senkenden Bahnschranken.
Der herannahende Zug konnte trotzdem kollisionsfrei passieren.
Am Montagmorgen ist in Worb ein Zimmer in einem Mehrfamilienhaus in Brand geraten. Die ausgerückte Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen.
Trotz umgehender Rettungsmassnahmen ist eine Frau beim Brand verstorben. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Am Montag, 24. März 2025, alarmierte ein Anwohner die Stadtpolizei Winterthur, weil er einen Graffiti-Sprayer beobachtete.
Die Einsatzkräfte trafen vor Ort auf einen jungen Mann und konnten den Tatverdächtigen trotz eines Fluchtversuchs festnehmen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
Am Montagvormittag, 24. März 2025, kurz nach 10.45 Uhr, ereignete sich auf der St. Jakob-Strasse in Muttenz BL bei der Rennbahnkreuzung eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Tram der Linie 14.
Verletzt wurde niemand.
Mit dem Jahresbericht und den polizeilichen Statistiken gibt die Kantonspolizei Uri einen Einblick in die Organisation und informiert über Schwerpunkte und aktuelle Zahlen aus dem Arbeitsalltag der Polizei.
Die Kriminalität verzeichnet eine Zunahme bei den polizeilich registrierten Straftaten von rund zehn Prozent. Im Strassenverkehr kam es zu zwei tödlich verletzten Personen. Die Zahl der verunfallten Personen stieg um rund 14 Prozent an. Insgesamt wurden ausserdem 17'685 Schwerfahrzeuge kontrolliert.
Die polizeiliche Kriminalstatistik des Kantons St.Gallen für das Jahr 2024 liegt vor.
Die Kriminalität ist gesamthaft um zwei Prozent gestiegen, wobei die Anzahl der Delikte im Bereich des Strafgesetzbuches um neun Prozent zugenommen haben.
Im Zeitraum zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen (24.03.2025), 6:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in Büroräumlichkeiten im Seefeld eingebrochen.
Sie gelangte durch eine unverschlossene Türe ins Innere des Gebäudes.
Am Freitagvormittag (21. März 2025, ca. 10:30 Uhr) hat die Luzerner Polizei an der Waffen-Sammlerbörse in Luzern drei mutmassliche Taschendiebe angehalten.
Diese trugen Gegenstände auf sich, welche typischerweise für Taschendiebstähle verwendet werden.
Auf der Rothenstrasse im Luzerner Stadtteil Reussbühl fuhr ein Autofahrer am Samstag (22. März 2025, ca. 10:00 Uhr) in Richtung Seetalplatz.
Aufgrund stockenden Verkehrs musste er anhalten.
Ein Autofahrer fuhr am Samstag (22. März 2025, 17:50 Uhr) auf der Kantonsstrasse von Schachen in Richtung Malters.
Im Bereich Ettisbühl bog eine Autofahrerin von der Kirchmatt in die Kantonsstrasse ein, woraufhin es zur seitlich frontalen Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen kam.
Am Sonntag (23. März 2025, ca. 20:20 Uhr) fuhr eine Autofahrerin auf der Kantonsstrasse von Inwil in Richtung Dierikon.
Bei einer Ampel musste sie wegen Rotlicht anhalten.
In Brugg stiessen auf einem Kiesweg entlang der Aare zwei Fahrradlenkende zusammen.
Die Frau stürzte nach der Kollision in die Aare. Vom anderen Beteiligten fehlen die Angaben.
Der Mann war im Gebiet Unterer Strich oberhalb Seealp unterwegs und stürzte über eine Felswand in ein steiles Schneefeld.
Ein 33-jähriger im Kanton St. Gallen wohnhafter Mann ging am Donnerstag, 20. März 2025 auf eine Wandertour im Alpstein.
Am Samstagmorgen hat die Luzerner Polizei in einer Wohnung in Emmenbrücke eine Frau und ein Kind tot aufgefunden (>>Polizei.news berichtete<<).
Die Staatsanwaltschaft Emmen hat für einen 35-jährigen, tatverdächtigen Mann Untersuchungshaft beantragt.
Am frühen Sonntagmorgen, 23. März 2025, kam es im Kreis 2 zu einem Verkehrsunfall. Verletzt wurde niemand.
Der Lenker wurde wegen des Verdachts auf ein Raserdelikt festgenommen und der Staatsanwaltschaft zugeführt.
Die Luzerner Polizei hat ein arbeitsintensives Jahr 2024 hinter sich. Erneut mussten mehr Straftaten verzeichnet werden, wobei insbesondere die Anzahl an Gewaltstraftaten und Cyberdelikten zunahm.
Die Polizei reagierte auf diese Entwicklungen mit Massnahmen. Ausserdem setzte die Luzerner Polizei Massstäbe bei einem internationalen Grossereignis.
Am Sonntag (23.03.2025) hat die Stadtpolizei St.Gallen eine Autofahrerin an der Wallstrasse angehalten, die ohne Kontrollschild unterwegs war.
Während der Kontrolle fuhr sie davon und missachtete dabei ein Fahrverbot. Die Frau wird zur Anzeige gebracht.
In Aarburg wurde eine Fussgängerin von einem Auto angefahren.
Das Fahrzeug entfernte sich, ohne anzuhalten, von der Unfallstelle. Die Polizei sucht Augenzeugen.
Am Montag hat die Kantonspolizei Bern anlässlich eines Medienanlasses die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2024 für den Kanton Bern vorgestellt. Diese weist im Jahr 2024 mehr Straftaten aus als 2023.
Der Kommandant, der Chef der Kriminalabteilung und die Fachverantwortliche Sexualdelikte haben zudem polizeiliche Schwerpunktthemen für das Jahr 2025 präsentiert. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf Beschuldigten aus den Maghreb-Staaten bei Vermögensdelikten, Jugendgewalt und Gewaltopfer Frauen.
Die Wetterlage bleibt labil: Während die Schweiz am Montag mit Auflockerungen in die neue Woche startet, bleiben Schauer und vereinzelt auch Gewitter weiterhin ein Thema. Besonders in den Nachmittagsstunden kommt es lokal zu Quellwolken und gewittrigen Schauern.
Am Dienstag setzt sich das wechselhafte Muster fort – mit sonnigen Momenten, aber auch regionalen Niederschlägen.
Mit der Veröffentlichung der nationalen Kriminalstatistik durch das Bundesamt für Statistik (BFS) legt auch der Kanton Neuenburg seinen Bericht zur Sicherheitslage vor.
Im Jahr 2024 verzeichnet der Kanton Neuenburg in einem Kontext eines allgemeinen Anstiegs auf Schweizer Ebene (+8 %) einen moderateren Anstieg der Straftaten nach Strafgesetzbuch um 6 %. Sexuelle und häusliche Gewalt nehmen deutlich zu. Cyberkriminalität setzt ihren Anstieg fort (+21 %).
Am Dienstagabend ist es bei einer Tankstelle in Chur-Masans zu einem bewaffneten Raubüberfall gekommen.
Der mutmassliche Täter konnte ermittelt werden.
Ein Abend auf Patrouille.
Am heutigen Freitagabend (21.03.2025) begleitete Ministerin Nathalie Barthoulot, Leiterin des Innenministeriums, eine Patrouille der Kantonspolizei von 19:00 bis 1:30 Uhr.
Im Wald wird nicht nur trainiert, sondern starke Teams geformt.
Unsere Diensthunde lernen hier, Menschen schnell und gezielt zu finden – egal, ob vermisste oder tatverdächtige Personen.
Während einer Geschwindigkeitskontrolle an der Staffeleggstrasse stoppte die Kantonspolizei elf Fahrzeuglenkende, welche deutlich zu schnell unterwegs waren.
Mit einem Lasermessgerät führte die Kantonspolizei Aargau am Samstag, 22. März 2025, auf der Staffeleggstrasse oberhalb von Küttigen eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
In der Nacht auf Sonntag hat ein fahrunfähiger Junglenker in St. Moritz einen Selbstunfall verursacht.
Der Lenker musste sich einer Blut- und Urinprobe unterziehen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntagmittag (23.03.2025) einen jugendlichen Raser festgenommen.
Dieser hatte sich in der Nacht auf Sonntag, nachdem er mit einem entwendeten Auto mehrere Raserdelikte begangen hatte und frontal gegen eine Polizistin zugefahren ist, durch Flucht der Kontrolle entzogen.
In der Nacht auf Sonntag hat ein alkoholisierter Autolenker in Sur einen Selbstunfall verursacht.
Zwei Personen erlitten dabei leichte bis mittelschwere Verletzungen.
In der Samstagnacht, 22. März 2025, kurz vor 21.30 Uhr, kam es in der Rebgasse in Binningen zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus mit darauffolgendem Raubüberfall auf die 75-jährige Hausbesitzerin.
Die Polizei sucht Zeugen.
Bei der Kollision zwischen zwei Autos wurde am Sonntag in Uerschhausen eine 65-jährige Fahrerin leicht verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntagmorgen, 23. März 2025 ereignete sich kurz vor 6.00 Uhr im Autobahntunnel der Dreirosenbrücke ein Selbstunfall. Ein in Richtung Schweiz fahrender Lenker verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr bei der Ausfahrt Horburg in den Abpralldämpfer.
Für die Aufräumarbeiten musste der Tunnelabschnitt von 06.00 bis 08.30 Uhr während zweieinhalb Stunden gesperrt werden. Es kam zu Stau.
Am Samstag, 22. März 2025, kurz vor 22:00 Uhr, war ein Autofahrer auf der Kantonsstrasse von Courtemaîche in Richtung Grandgourt unterwegs.
In einer Linkskurve kam das Fahrzeug aus noch zu klärenden Gründen von der Fahrbahn ab und landete schliesslich auf den Gleisen der SBB.
In Oftringen verunfallte am Samstagnachmittag ein Rollerfahrer.
Weil er sich nicht vollständig an den Hergang erinnern kann, sind die Umstände unklar. Die Polizei sucht Augenzeugen.
Am Samstag, 22. März 2025, ist es in Urnäsch zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Die Insassen blieben unverletzt, es entstand hoher Sachschaden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.