Ab morgen, 27. März, geht das neue Radarsystem auf der A14 in Betrieb.
Zwischen den Verzweigungen Rotsee und Rütihof wird die Höchstgeschwindigkeit künftig automatisch an die Verkehrslage angepasst.
Die Kantonspolizei Solothurn hat am Dienstag 11 neue Polizistinnen und Polizisten vereidigt.
Im Beisein von Regierungsrätin Susanne Schaffner sowie zahlreichen Angehörigen legten sie am 25. März 2025 im Konzertsaal ihren Eid ab und wurden feierlich ins Korps aufgenommen.
Die Kantonspolizei und die Staatsanwaltschaft Nidwalden erhoffen sich neue Hinweise zu einem Mordfall, der sich im Herbst 2014 zugetragen und bis jetzt nicht gelöst werden konnte. Sie wenden hierzu Kriminaltechniken an und setzen auf eine gezielte Öffentlichkeitsfahndung mit Hilfe der TV-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“.
Der Beitrag wurde am 26. März 2025 um 20.15 Uhr ausgestrahlt und ist hier zu sehen. Für entscheidende Hinweise winkt eine Belohnung.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA hat im zweiten Halbjahr 2024 auf der Autobahn A14 eine neue Geschwindigkeitsmessanlage gebaut. Nach umfangreichen Tests geht die Anlage am 27. März 2025 in Betrieb.
Für den Betrieb ist die Luzerner Polizei zuständig.
Bei der Kontrolle eines Fahrzeuges in Martina stellten Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) kürzlich zwei Schusswaffen sicher.
Zudem stiessen sie auf Einbruchswerkzeug
Am Mittwoch, 26. März 2025, fuhr ein 81-jähriger Autofahrer auf der Zürcherstrasse in Siebnen in Richtung Dorfzentrum.
Dabei erfasste der PW-Lenker um 10 Uhr eine 91-jährige Frau, welche mit ihrem Rollator die Strasse überquerte.
Am Mittwoch, 26. März 2025, um 14:33 Uhr wurde der CRIS Porrentruy wegen Rauchentwicklung im Untergeschoss eines Gebäudes an der Rue des Tanneurs alarmiert.
Die Feuerwehr und die Stadtpolizei entdeckten verbranntes Papier und Karton, was vermutlich die Ursache für die Rauchentwicklung war.
In den letzten Tagen wurden der Kantonspolizei Freiburg zahlreiche Betrugsversuche durch falsche Polizisten gemeldet.
Dank der Präventionsaktion, die Anfang März im Kanton durchgeführt wurde, konnten viele Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig reagieren und haben die Polizei alarmiert.
Am Mittwoch, 26. März 2025, kam es um 09.10 Uhr im Kreisel beim Bahnhof in Brunnen zu einer Kollision zwischen einem PW und einem Mofa.
Ein 15-jähriger Mofalenker bog von der Wylenstrasse herkommend in die Bahnhofstrasse ein und befuhr anschliessend den Kreisel, um diesen in Fahrtrichtung Schwyz wieder zu verlassen.
Ein fahrunfähiger Autofahrer verursachte am Dienstagabend in Weinfelden einen Selbstunfall.
41-Jährige verliess den Unfallort und meldete sich erst am Mittwochmorgen bei der Kantonspolizei Thurgau. Er blieb unverletzt.
Ab März 2025 wird das Verwaltungsgebäude der Polizei Neuenburg (BAP) in der Rue des Poudrières 14 in Neuenburg über einen Zeitraum von zwei Jahren umfassenden Umbau- und Renovierungsarbeiten unterzogen.
Um einen reibungslosen Ablauf dieser Arbeiten zu gewährleisten und gleichzeitig die Qualität der der Bevölkerung angebotenen Dienstleistungen aufrechtzuerhalten, wird die Neuenburger Gemeindepolizeistation ab Montag, 31. März 2025, 8.00 Uhr vorübergehend in die Rue du Verger-Rond 2 in Neuenburg verlegt.
Gestern Dienstag, 25. März 2025, nach 18.00 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Flüelerstrasse in Richtung Altdorf.
Auf der Höhe der Bushaltestelle Ringli beabsichtigte sie links abzubiegen.
Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich hat Mitte März 2025 beim Bezirksgericht Zürich Anklage gegen einen Mann wegen Mordes erhoben.
Ihm wird vorgeworfen, im August 2023 in einer Bar in der Stadt Zürich einen Mann getötet zu haben.
Die Polizei Basel-Landschaft informierte am Mittwoch, 26. März 2025, an einer Medienkonferenz über ihre Kriminal- und Verkehrsunfallstatistik 2024.
Nach einem starken Anstieg im 2023 verharrte die Anzahl polizeilich erfasster Straftaten im 2024 im Kanton Basel-Landschaft auf dem Vorjahresniveau, währenddessen die Cyberdelikte um 33 Prozent zunahmen.
Am Mittwoch, 26. März 2025, ca. 06.00 Uhr, fuhr ein 18-jährer Fahrzeuglenker mit einem Personenwagen auf der Schwärzistrasse von Weesen Richtung Mollis.
Infolge Ablenkung kam er rechtsseitig von der Strasse ab und kollidierte mit mehreren angrenzenden Metallpfosten.
Auf dem Überholstreifen der Autobahn A1 bei Deitingen, in Fahrtrichtung Zürich, hat sich am Dienstagnachmittag, 25. März 2025, eine Auffahrkollision mit drei beteiligten Autos ereignet.
Verletzt wurde niemand.
Am Dienstagabend, 25. März 2025, hat sich auf einem Pferdehof in Heiden ein Reitunfall ereignet.
Eine Reiterin kam mit einem Pferd zu Fall und erlitt dabei schwere Verletzungen. Sie wurde durch den Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Die Zahl der Velounfälle in der Schweiz ist in den letzten zehn Jahren um 50 Prozent gestiegen. 84 Prozent der Unfälle sind Selbstunfälle, oft verursacht durch Ablenkung und mangelnde Aufmerksamkeit. Häufigste Ablenkungsfaktoren sind Kopfhörer und Smartphones.
Die Suva, die sich als einzige Versicherung auch um Prävention und Rehabilitation kümmert, fokussiert bei ihren Präventionsmassnahmen auf die Sensibilisierung der Gefahren und motiviert Velofahrende zur Eigenverantwortung: Vorausschauendes Fahren, volle Konzentration im Strassenverkehr, eine gute Sichtbarkeit und Pedalen ohne Kopfhörer helfen, Unfälle zu verhindern.
Am Freitagabend (21. März 2025) wurde ein bulgarisches Sattelmotorfahrzeug angehalten, kontrolliert und stillgelegt.
Der Lenker war übermüdet und hat zahlreiche Widerhandlungen gegen die Arbeits-, Lenk- und Ruhezeitverordnung begangen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau zogen am Dienstagnachmittag in Kreuzlingen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr, der zuvor einen Selbstunfall verursacht hatte.
Es wurde niemand verletzt.
Am Sonntagnachmittag (23.03.2025) hat die Schaffhauser Polizei am Lindli in der Stadt Schaffhausen eine Verkehrsüberwachung mit dem Fokus "Lärm" durchgeführt.
Während der rund 45-minütigen Kontrolle wurden vier Fahrzeuglenker wegen Verursachen von vermeidbarem Lärm verzeigt.
Am Montagnachmittag stürzte ein Tourengänger im Gebiet der Jungfrau 25 Meter tief in eine Gletscherspalte.
Air-Glaciers konnte den Verunfallten gemeinsam mit einer Crew der Air Zermatt und drei Bergführern retten.
Am Dienstag, 25. März, gegen 09:55 Uhr fuhr ein 26-jähriger Autofahrer aus Basel auf dem Passage de l'Alambic in La Chaux-de-Fonds in nördlicher Richtung.
An der Kreuzung mit der Rue du Collège kam es zur Kollision mit einem Auto, das von einem 75-jährigen Mann aus Les Breuleux gelenkt wurde und westwärts unterwegs war.
Nach über 28 Jahren bei uns geht Thomas Heinzer, Sachbearbeiter Informatik und Technik, per Ende März in die wohlverdiente Pension.
Er stiess am 19. August 1996 zu uns und war über all die Jahre im Bereich Informatik und Technik tätig.
Am Dienstag, 25.03.2025, wurden die Kantonspolizei Jura sowie die Feuerwehr wegen einer starken Rauchentwicklung in einem Wohnhaus im Dorf Bourrignon alarmiert.
Die Feuerwehr des Haut-Plateau sowie der CRISD waren mit insgesamt 34 Einsatzkräften und 7 Fahrzeugen vor Ort und konnten den Brandherd unter Kontrolle bringen.
In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ist ein Feuer ausgebrochen. Die Bewohnerin der betroffenen Wohnung erlitt Brandverletzungen und wurde ins Spital eingeliefert.
30 Personen mussten evakuiert werden. Die Brandursache ist noch unklar.
Am Montagabend, 24. März 2025, kurz vor 17.15 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker auf der Lützelstrasse in Röschenz BL einen Verkehrsunfall.
Verletzt wurde niemand.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (25.03.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in mehrere Gastrobetriebe an der Glärnischstrasse, der Hörnlistrasse, der Wilenstrasse und an der Toggenburgerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich jeweils gewaltsam über ein Fenster oder eine Terrassentür Zutritt zu den Räumlichkeiten.
Am Dienstag (25.03.2025), kurz nach 11:00 Uhr, hat ein Muldentransporter die Autobahn A1 bei der Ausfahrt St. Fiden in Fahrtrichtung St.Gallen verlassen.
Das Hackengerät des Muldentransporters war ausgefahren und beschädigte Teile der Tunneldeckenverkleidung, die daraufhin heruntergerissen wurde.
Im Kanton Schwyz erfasste Straftaten werden in der Polizeilichen Kriminalstatistik zusammengetragen und im Jahresrhythmus veröffentlicht.
Die Kriminalstatisik bietet einen Überblick zu Ausmass und Entwicklung der Kriminalität sowie umfangreiche Zusatzinformationen.
Am späten Montagabend, 24. März 2025, nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 10 drei mutmassliche Fahrzeugeinbrecher fest.
Ein Anwohner der Nordstrasse meldete um 22.30 Uhr der Stadtpolizei Zürich, dass er eine Gruppe "Fälleler" beobachte, die von Fahrzeug zu Fahrzeug gehe.
Am Dienstag, 25.03.2025, 09.00 Uhr, fand in Glarus die Medienorientierung zur Verkehrsunfall- und Kriminalstatistik 2024 des Kantons Glarus statt.
Nachfolgend die Zusammenfassung aus den beiden Bereichen.
Die Neuenburger Polizei führte Geschwindigkeitskontrollen auf der Rue de France in Le Locle durch, im Baustellenbereich des Umfahrungstunnels.
Die Aktion zeigt eine massive Missachtung der geltenden Tempolimite und einen Fall von Raserdelikt.
Am Montagmittag (24. März 2025, kurz nach 12:45 Uhr) fuhr ein Motorradfahrer in Ettiswil auf der Willisauerstrasse in Richtung Alberswil.
Dabei beabsichtigte er einen Lastwagen zu überholen und fuhr ganz links an die Leitlinie.
Am Montag (24. März 2025, kurz vor 15:30 Uhr) fuhr eine Autofahrerin auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden.
In Emmenbrücke prallte sie aus noch ungeklärten Gründen gegen die Leitplanken.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft einen 40-Jährigen ermittelt, der verdächtigt wird, Mitte März einen Tankstellenshop in Weinfelden überfallen zu haben.
Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.
Nach einem oft sonnigen Start in die Woche zeigt sich das Wetter am Dienstag und Mittwoch zunehmend wechselhaft. Besonders in den Nachmittagsstunden entstehen vermehrt Quellwolken mit einzelnen Schauern oder sogar Gewittern, vor allem in der Nordschweiz und im Jura.
Die Schneefallgrenze liegt jeweils zwischen 1500 und 1700 Metern. Inneralpin bleibt es am Dienstag tagsüber häufig noch trocken.
Am Samstagmorgen (22.03.2025) führte die Schaffhauser Polizei eine Geschwindigkeitskontrolle an der Schaffhauserstrasse in Neuhausen am Rheinfall durch.
Dabei wurden acht Autofahrer wegen Geschwindigkeitsübertretungen angehalten und gebüsst.
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden hat ein Autofahrer am Montagmorgen einen Selbstunfall verursacht.
Während der Sachverhaltsaufnahme durch die Luzerner Polizei kam es an der Unfallstelle zu einem weiteren Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Autos. Verletzt wurde niemand.
Im Norden der Gemeinde Koppigen baut das Bundesamt für Strassen ASTRA eine Wildtierüberführung, welche die Autobahn und die Kantonsstrasse quert.
Der Pannenstreifen der Fahrtrichtung Bern ist seit Mitte Januar 2025 und in Fahrtrichtung Zürich seit Anfang März 2025 gesperrt und das Tempo auf 100 km/h reduziert. Diese Einschränkung dauert noch bis Ende November 2025.
Vor zwei Tagen verlor ein Autofahrer in Mézières aus noch unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kollidierte in der Nähe eines Bauernhofs mit einem korrekt parkierten Anhänger.
Die Rega flog den schwer verletzten Mann in ein Spital. Dort verstarb er an den Folgen seiner Verletzungen. Die Kantonspolizei Freiburg untersucht den Unfallhergang.
Ende März 2025 wird die Wendeplatte beim Südportal des Seelisbergtunnels instandgesetzt.
Für die Bauarbeiten ist eine dreitägige Vollsperrung der Südröhre des Seelisbergtunnels unumgänglich.
Ende März 2025 wird die Wendeplatte beim Südportal des Seelisbergtunnels instandgesetzt. Für die Bauarbeiten ist eine dreitägige Vollsperrung der Südröhre des Seelisbergtunnels unumgänglich. Der Verkehr wird während der Sperrung in der Nordröhre im Gegenverkehr geführt.
Im Rahmen des Erhaltungsprojekts auf der A2 zwischen Büel und Seedorf wird die Wendeplatte, welche sich direkt vor dem Südportal des Seelisbergtunnels befindet, instandgesetzt. Während der Arbeiten werden die Abdichtung und der Belagsaufbau komplett ersetzt.
Die Radarsensoren des Luftraumüberwachungs- und Einsatzleitsystems der Schweizer Luftwaffe wurden modernisiert.
Am 20. März 2025 hat armasuisse das vierte und letzte komplett umgebaute System der Armee für den operationellen Einsatz übergeben.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.