Am Dienstag (11.02.2025), um 16:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Das Auto eines 28-jährigen Mannes prallte gegen die Leitplanke. Der Fahrer wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Dienstagabend (11.02.2025), kurz vor 22 Uhr, ist es auf der Oberen Bahnhofstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine Frau wurde durch den Unfall eher leicht verletzt. Der 51-jährige unfallverursachende Fahrer war alkoholisiert.
In der Zeit zwischen Samstagmorgen und Dienstagabend (11.02.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus Im Obstgarten eingebrochen.
Sie verschaffte sich mithilfe einer Leiter aus dem unverschlossenen Gartenhaus durch ein Treppenhausfenster gewaltsam Zugang zum Haus.
Das Fussballjahr 2024 verlief aus Sicht der Kantonspolizei Basel-Stadt und der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt deutlich ruhiger als das Vorjahr.
Die Zahl der ausgesprochenen Rayon- und Stadionverbote ging markant zurück, und auch die Sicherheitskosten pro Heimspiel des FC Basel 1893 sanken deutlich.
Ein 77-jähriger Autofahrer bemerkte das vor ihm stillstehende Auto zu spät.
Am Dienstagnachmittag (11.02.2025) fuhr eine 40-jährige Autolenkerin auf der Entlastungsstrasse vom Mettlenkreisel her in Richtung Spitalkreisel.
Ländliche Idylle und spannende Polizeiarbeit – das schliesst sich nicht aus!
Um die Sicherheit auf unseren Strassen zu gewährleisten, haben wir in Schüpfheim eine Schwerverkehrskontrolle durchgeführt.
Dabei wurden Lenk- und Ruhezeiten überprüft sowie der technische Zustand der Fahrzeuge kontrolliert.
Am 9. Februar 2025 wurde ein 20-jähriger Marokkaner ohne festen Wohnsitz festgenommen.
Er steht im Verdacht, mehrere Einbruchdiebstähle in Lamone begangen zu haben.
Polizeieinsatz im Seniorenheim? Letzte Woche waren unsere neuen Aspirantinnen und Aspiranten der Kantonspolizei Basel-Stadt gemeinsam mit unseren Quartierspolizistinnen und -polizisten zu Besuch im Altersheim Senevita Erlenmatt.
Unsere Quartierspolizei pflegt den direkten Kontakt zur Bevölkerung - sie sind in allen Quartieren Basels unterwegs, hören zu und haben ein offenes Ohr für die Anliegen der Menschen.
Ein gutes Team: Diensthund "Ratz" und seine Hundeführerin sind schon seit fast drei Jahren zusammen für uns im Einsatz und ein eingespieltes Team.
Ob bei der Verbrechensbekämpfung, der Suche nach Gegenständen, Betäubungsmitteln und Personen oder dem Schutz von Polizistinnen und Polizisten – Nur mit vertrauensvollem Zusam...
Ende November ist in Kallnach ein Gebäude eines ehemaligen Tierparks ausgebrannt. Es wurden keine Personen verletzt. Die Brandermittlungen sind inzwischen abgeschlossen.
Ein Brand ist bei einem Gefrierschrank ausgebrochen. Die Brandursache konnte nicht abschliessend geklärt werden.
11.2. – Internationaler Tag des Notrufs 112: Bewahren Sie im Notfall Ruhe.
Das ist einfacher gesagt als getan, aber genau da kommen wir ins Spiel! In der Notrufzentrale stehen unsere Mitarbeitenden rund um die Uhr für Sie bereit – immer dann, wenn es darauf ankommt.
In der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar 2025 verschaffte sich eine unbekannte Täterschaft Zutritt zu einer Autogarage an der Umfahrungsstrasse in Schattdorf.
Dabei stahlen sie zwei Fahrzeuge, wobei der Deliktsbetrag über 250'000 Franken betrug. Inzwischen konnten die Fahrzeuge in Frankreich und Belgien ausfindig gemacht und durch die örtliche Polizei sichergestellt werden.
Eine Schülerin wurde am Montagnachmittag in Märstetten während einer Turnstunde bei einem Sturz mittelschwer verletzt.
Sie musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagabend und in der Nacht auf Sonntag in Frauenfeld und Wuppenau zwei Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Diese waren alkoholisiert unterwegs.
Bei einer Kollision zwischen zwei Autos wurde am Sonntagabend in Frauenfeld eine Person verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitagabend (7. Februar 2025, nach 22:00 Uhr) wurde eine Frau an einem Bancomaten der Luzerner Kantonalbank an der Luzernstrasse in Oberkirch von zwei unbekannten Männern bedrängt.
Sie versuchten, Bargeld zu erbeuten. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am Montagnachmittag, 10. Februar 2025, entzog sich ein Kleinmotorradlenker der Kontrolle durch eine Polizeipatrouille. Der Jugendliche konnte schliesslich im Stadtgarten festgenommen werden.
Lernfahrausweis und Motorrad wurden sichergestellt.
Am Montagabend, 10. Februar 2025, kam es an der Oberemattstrasse in Pratteln BL zu einem Gewaltdelikt, bei dem zwei Personen zu Tode kamen.
Gestern Abend, kurz nach 22.30 Uhr, erhielt die Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft die telefonische Meldung, dass vor einer Liegenschaft an der Oberemattstrasse Schüsse gefallen seien und eine Person am Boden liegen würde.
Am Samstagabend 8. Februar 2025, wurden im Kreis 4 zwei Männer nach einem Einbruch in ein parkiertes Fahrzeug durch die Stadtpolizei Zürich festgenommen.
Am Samstagabend ging die Meldung ein, wonach zwei Männer versuchen würden, in parkierte Autos einzubrechen.
Von Montag, 17. Februar 2025, bis Freitag, 21. Februar 2025, jeweils von 21 bis 5 Uhr, sind der Buchegg- und Hirschwiesentunnel in beiden Richtungen gesperrt.
Die Umleitung erfolgt über die Bucheggstrasse und den Bucheggplatz.
Die Kantonspolizei Waadt präsentiert eine Auswahl von Bildern, die von ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern während verschiedener Einsätze aufgenommen wurden.
Die Fotos zeigen eindrucksvolle Szenen aus dem Polizeialltag – von Verkehrsunfällen über Polizeitaucher im Einsatz bis hin zu den Arbeiten in der Einsatzzentrale und am Computer.
Da ein Lieferwagenfahrer während der Fahrt nicht konzentriert war, kollidierte er mit einem Baustellensicherungsfahrzeug des Strassenunterhalts.
Verletzt wurde niemand. Es entstand grosser Sachschaden.
Genf GE: Polizei veröffentlicht Bilder von gefundenem oder beschlagnahmtem Schmuck
Die Kantonspolizei Genf hat am 8. Februar 2025 gefundenen oder beschlagnahmten Schmuck sichergestellt. Die Abteilung für Schmuck der Brigade zur Bekämpfung von Einbrüchen und Diebstählen (BRCV) der Genfer Kriminalpolizei veröffentlicht nun B...
In dieser Folge des offiziellen Schweizer Armee Podcast begrüsst Oberst im Generalstab Mathias Müller die beiden Fachoffiziere Aisha Seitz und Ronald Rickenbacker. Gemeinsam sprechen sie über die vielseitige und oft unterschätzte Rolle der Fachoffiziere in der Armee.
Was genau macht ein Fachoffizier? Welche Spezialisierungen gibt es? Und wie tragen sie zur Führung und Einsatzbereitschaft der Truppe bei?
Am Montag (10.02.2025), kurz vor 16 Uhr, meldete eine Drittperson der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen einen Diebstahl aus einer Geschäftsliegenschaft an der Buechstrasse.
Mutmasslich verschaffte sich die unbekannte Täterschaft zwischen Freitagabend und Montagmorgen Zugang zu einem Lagerraum und stahl Tabakprodukte.
Am Montag (10.02.2025), kurz vor 15:30 Uhr, ist ein 24-jähriger Mann während der Fahrt auf der Autobahn A3 in Richtung Sargans, gemäss eigenen Angaben, am Steuer seines Lastwagens eingeschlafen.
Der Lastwagen prallte daraufhin gegen die Leitplanke am Fahrbahnrand.
Am Montag (11.02.2025), kurz nach 17:30 Uhr, ist auf der Autobahn A1 ein Anhänger gekippt.
Verletzt wurde niemand. Ein Fahrstreifen musste für rund zwei Stunden gesperrt werden.
Ein 62-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Autobahn A1 von Zürich herkommend in Richtung St.Gallen.
In Wil verpasst er die Ausfahrt, weshalb er sein Auto kurz nach der Ausfahrt Wil auf der Fahrbahn anhielt.
Jede Stufe bringt Sie näher an Ihr Ziel – Ihre Polizeilaufbahn bei der Kantonspolizei Zürich beginnt mit einem ersten Schritt.
Sind Sie neugierig, wie Sie Teil eines Teams werden können, das für die Sicherheit im Kanton Zürich verantwortlich ist?
Am Dienstag (11.02.2025), kurz nach 06:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Unfall gekommen. Nach dem Unfall hat sich der vermeintliche Autofahrer vom Unfallort entfernt.
Es entstand Sachschaden im Wert von rund 1'000 Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Montagabend (10.02.2025), zwischen 16 und 20 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Erdgeschosswohnung an der Bachwisenstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt in die Wohnung und durchsuchte diverse Behältnisse.
Orts- und Fahrzeugkenntnisse sind entscheidend: Steht die Autodrehleiter (ADL) richtig, können auch enge Gassen erreicht werden.
Das regelmässige Training der Einsatzkräfte spart im Ernstfall Zeit und bringt Sicherheit.
Am frühen Sonntagmorgen (09. Februar 2025, nach 00:45 Uhr) verunfallte ein 28-jähriger Mann mit seinem E-Scooter im Gebiet Sagenbachmatt in Hochdorf.
Der Mann wurde vom Rettungsdienst 144 in das Spital gebracht.
Die Stadtpolizei Uster informiert darüber, dass ihre Einsatzkräfte keine individuellen Dienstnummern tragen.
Anders als in Nachbarländern oder in Filmen üblich, gibt es in der Schweiz keine Dienstnummern für Polizistinnen und Polizisten der Stadtpolizei Uster.
Um die Schweiz und deren Bewohner auch in Zukunft schützen zu können, muss die Armee ihre Verteidigungsfähigkeit in allen Wirkungsräumen konsequent stärken.
Mit welchem Ziel und welcher Strategie sie dies tun wird, hat die Armeeführung schriftlich festgehalten.
Die Luzerner Polizei hat am frühen Sonntagmorgen (09. Februar 2025, kurz vor 03:00 Uhr) in der Stadt Luzern einen betrunkenen Autofahrer (1.1 mg/l) gestoppt.
Der 23-jährige Mann fuhr ohne gültigen Führerausweis mit einem Lieferwagen.
Der Regierungsrat unterbreitet dem Kantonsrat den Entwurf einer Änderung des Kantonsratsbeschlusses über die Zahl und den Beschäftigungsgrad der Staatsanwältinnen und -anwälte und der Jugendanwältinnen und -anwälte.
Um den Strafverfolgungsdruck aufrecht zu erhalten, wurden im Aufgaben- und Finanzplan 2025–2028 neue Stellen für die Staatsanwaltschaft genehmigt. Um die neuen personellen Ressourcen effizient einsetzen zu können, soll ein Teil dieser gesprochenen und genehmigten Stellen per 1. Januar 2027 durch Staatsanwältinnen und Staatsanwälte besetzt werden. Dies bedingt eine Anpassung des Kantonsratsbeschlusses.
Ein Brand in der Küche eines Dorfhauses in Cressier führte zu einer starken Rauchentwicklung.
Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden, dennoch erlitt eine Person leichte Verletzungen und es entstand erheblicher Rauchschaden. Eine Katze überlebte den Brand nicht.
Die Kantonspolizei Zürich hat eine Serie schwerer Gewaltstraftaten aufgeklärt, die mehrere junge Männer im Raum Winterthur begangen hatten.
Derzeit befinden sich vier Tatverdächtige in Untersuchungshaft.
Am Samstagmorgen (08. Februar 2025, nach 10:30 Uhr) verunfallte ein 17-jähriger Jugendlicher mit einem nicht immatrikulierten Motorrad im Gebiet Hinder Erigsmoos.
Er fuhr mit dem Motorrad über eine Wiese.
Etwa um 02:30 Uhr stoppte die Luzerner Polizei einen 46-jährigen Mann, welcher betrunken (1.09 mg/l) mit dem Auto durch die Stadt fuhr.
Die Polizei hat diesem Lenker den Führerausweis abgenommen.
Am Sonntagabend (09. Februar 2025, kurz nach 22:30 Uhr) ereignete sich auf der Pilatusstrasse in der Stadt Luzern ein Auffahrunfall.
Ein Autofahrer fuhr in das Heck eines Autos, welches vor einem Rotlicht stand.
Am Montagvormittag ist in Bern ein Mann bei einer Personenkontrolle geflüchtet. Kurz darauf konnte er unter massiver Gegenwehr angehalten werden. Dabei wurden zwei Polizisten verletzt.
Im Zuge der Anhaltung musste der Polizist Pfefferspray einsetzen. Der Mann wurde leicht verletzt und vorläufig festgenommen.
Die Brücke auf der Siselenstrasse (Ausserdorf – Walperswil) über den Hagneckkanal musste kurzfristig für den Verkehr gesperrt werden.
Ein Gitterrostelement, das Teil der Fahrbahn ist, hat sich gelöst und muss instandgesetzt werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.