Zwischen Freitagnachmittag und Sonntagmorgen (09.02.2025) führte die Kantonspolizei St.Gallen Verkehrskontrollen, Patrouillenfahrten und Geschwindigkeitsmessungen durch.
Dabei wurden mehrere fehlbare Verkehrsteilnehmer angehalten.
Am Samstag (08.02.2025), gegen 13:30 Uhr, hat sich auf der Ringstrasse ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet. Der 30-jährige Fahrer wurde unbestimmt verletzt.
Er war in angetrunkenem Zustand und ohne Helm unterwegs. Das Motorrad war nicht eingelöst und er verfügte nicht über die entsprechende Führerausweiskategorie.
Auf der Hochwaldstrasse in Dornach kam es am Samstagnachmittag, 8. Februar 2025, zu einem Selbstunfall mit einem Auto.
Der Fahrzeuglenker blieb unverletzt. Gemäss ersten Erkenntnissen dürfte der Lenker des Unfallautos in einem nicht fahrfähigen Zustand unterwegs gewesen sein.
Am Mittwoch, 5. Februar 2025, brach in einem Hotelzimmer in Grandson ein Brand aus.
Eine Person, die sich in dem Raum befand, überlebte das Feuer nicht. Die Staatsanwaltschaft wurde informiert und hat eine Strafuntersuchung eingeleitet.
Gegenseitiges Verständnis fördern: Hazoloh zu Besuch in der Wache Süd.
Während der Austausch mit dem Rettungsdienst schon länger stattfindet, schauten zwei Vertreter des gemeinnützigen Vereins diese Woche bei der Berufsfeuerwehr vorbei.
Die Schweiz war zum Ende des kalten Krieges aus logistischer Sicht in Bestform.
Wo stehen wir mit dem Thema Verteidigungsfähigkeit und Kriegslogistik heute, rund eineinhalb Jahre nach Veröffentlichung des schwarzen Buches?
Bei Ski-, Lawinen- oder Bergunfällen kommt die Alpinpolizei zum Zug.
Saisonal bedingt werden Lawinenkunde, Untersuchungen und Bearbeitungen der Fälle im unwegsamen Gelände geübt.
Beim Autobahnanschluss Au läuft derzeit der erste Versuchsbetrieb für eine neue Verkehrsführung.
Ab Montag, 10. Februar 2025, bereitet das kantonale Tiefbauamt den zweiten Versuchsbetrieb vor.
Mit einer importierten Spielzeugwaffe an die Fasnacht? Aufgepasst!
Was wie eine echte Waffe aussieht und nicht durchsichtig ist, fällt unter das Waffengesetz und darf nicht ohne Bewilligung in die Schweiz importiert werden.
Am Freitag, 7. Februar, gegen 12:00 Uhr, ereignete sich auf der AR A5 in Richtung Lausanne ein Verkehrsunfall.
Ein 40-jähriger Lastwagenfahrer aus Colombier fuhr auf der AR A5, als es auf Höhe der Einfahrt Serrières zu einer Kollision mit einem vorausfahrenden Auto kam.
Hast du gewusst, dass du beim Infoabend für die Polizeischule einen Rundgang durchs Polizeikommando erhältst?
Melde dich noch jetzt an und sei bei einem der nächsten Abenden dabei.
Die Stadtpolizei Zürich macht jetzt im Online-Polizeiposten mit der Kantonspolizei Zürich gemeinsame Sache!
Ab sofort arbeiten zwei Mitarbeitende der Stadtpolizei Zürich mit uns zusammen, um Ihre Anzeigen direkt online entgegenzunehmen.
Die Kantonspolizei Zürich setzt seit jeher auf innovative Einsatzfahrzeuge – so auch im Jahr 1956, als vier VW Käfer in den Dienst gestellt wurden.
Die weissen Fahrzeuge, liebevoll „Weisse Maus“ genannt, prägten für viele Jahre das Strassenbild.
Am Freitagnachmittag staunten Anwohnende in einem Wohnquartier in Cham nicht schlecht: Zwei neugierige Pfaue spazierten seelenruhig durch die Gärten.
Unsere Einsatzkräfte eilten zur Unterstützung und konnten das farbenfrohe Duo behutsam aus dem Wohngebiet lotsen.
Zum Schutz einer geplanten Baustelle im Bereich Versamertobel ist die Installation von Steinschlagschutznetzen notwendig.
Die dafür notwendigen geologischen Abklärungen finden am Dienstag, 11. Februar 2025, statt.
Am Samstagmittag (08.02.2025) ist es in Wynau im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen. Die ausgerückten Feuerwehren konnten das Feuer löschen.
Eine Person wurde verletzt und ins Spital gebracht. Ermittlungen zur Brandursache und der Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Am Mittwoch, den 5. Februar 2025, gegen 21:30 Uhr, verliess der 31-jährige Thomas R. zusammen mit Freunden die Bar Cheers in Haute-Nendaz.
Nachdem sie gemeinsam die Seilbahn bestiegen hatten, sahen seine Freunde ihn nicht mehr.
Bei einer Kollision zwischen einer Fussgängerin und einem Personenwagen ist am Samstagnachmittag (8.2.2025) in Küsnacht die Fussgängerin schwer verletzt worden.
Kurz nach 16.30 Uhr fuhr eine 33-jährige Frau mit ihrem Personenwagen auf der Zumikerstrasse talwärts.
Am Montag, den 27. Januar 2025, gegen 17:50 Uhr, sollte ein Autofahrer in Aigle von der Chablais-Polizei kontrolliert werden.
Der Mann entzog sich jedoch der Kontrolle, indem er die Sperre durchbrach und dabei mehrere Fahrzeuge beschädigte, darunter ein Polizeiauto.
In den letzten Tagen sind unvollständige Informationen zum PoLuMe-Projekt in den Medien erschienen.
Unabhängig von den Ergebnissen der vom ETH Zürich durchgeführten Analyse zur Priorisierung von Infrastrukturprojekten hält es das Bundesamt für Strassen (ASTRA) für notwendig, einige Punkte klarzustellen.
Am Freitagabend brach in einem Bungalow auf einem Campingplatz in Estavayer-le-Lac ein Feuer aus, das die Feuerwehr, die Sanitäter und die Polizei auf den Platz rief.
Eine Person wurde leicht verletzt. Die Ursache des Brandes ist derzeit noch nicht geklärt.
Nun ist es offiziell: Insgesamt 1'393 Teilnehmende aus 44 Nationen nehmen an den 5. CISM Winter-Militärweltspielen 2025 teil, die vom 23. bis 30. März 2025 in der Schweiz ausgetragen werden.
Dieser internationale Grossanlass bringt die besten Wintersportlerinnen und Wintersportler der Streitkräfte zusammen und bietet eine einzigartige Plattform für sportlichen Wettkampf, Kameradschaft und den internationalen Austausch.
Am Samstagmorgen belud eine Familie ihr Auto für die Ferien. Einen unbeobachteten Moment nutzten zwei Diebe aus und entwendeten aus dem Fahrzeug einen Rucksack.
Die beiden Personen flüchteten zu Fuss in unbekannte Richtung. Kurze Zeit später konnten am Bahnhof Frick die beiden mutmasslichen Diebe verhaftet werden.
Am Freitagmorgen versuchten zwei Personen in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus einzudringen.
In der Folge liessen die beiden Personen vom Vorhaben ab und flüchteten zu Fuss. Im Laufe der Fahndung konnte einer der beiden mutmasslichen Einbrecher angehalten werden.
Am frühen Samstagmorgen geriet ein Dachstock in Brand. Die Feuerwehr war mit einem Grossaufgebot vor Ort. Verletzt wurde niemand.
Am betroffenen Gebäude entstand grosser Sachschaden. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen zur Klärung der genauen Brandursache aufgenommen.
Am Freitagmittag, 7. Februar 2025, wurde in Schönenwerd eine Frau tot in einer Wohnung aufgefunden. Ein Gewaltdelikt steht derzeit im Vordergrund.
Eine tatverdächtige Person wurde festgenommen. Umfangreiche Ermittlungen durch die Strafverfolgungsbehörden sind im Gang.
Erfolgreiche Drogenfahndung mit grossen Sicherstellungen: Das Staatssekretariat, die Kantonspolizei und das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) geben bekannt, dass in den vergangenen Tagen drei Personen im Zusammenhang mit Drogenhandel und -schmuggel festgenommen wurden.
Dabei wurden erhebliche Mengen an illegalen Substanzen sichergestellt.
Am Freitag (07.02.2025), kurz nach 15:00 Uhr, kam es zu einem Brand an der St. Gallerstrasse 117.
Aufgrund der Überhitzung einer Schlagmühle wegen eines verstopften Siebs, kam es zur Rauchentwicklung.
Am Samstagmorgen (08.02.2025), gegen 01:45 Uhr, verursachte ein 73-jähriger Autofahrer an der Unterdorfstrasse einen Selbstunfall. Er war in angetrunkenem Zustand unterwegs.
Es entstand Sachschaden im Wert von einigen tausend Franken.
Am Freitag (07.02.2025), gegen 16:15 Uhr, hat sich auf der Härdlistrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad ereignet.
Der 26-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst überführte ihn ins Spital.
Im Zeitraum zwischen Mittwoch (22.01.2025) und Freitag (07.02.2025) hat eine unbekannte Täterschaft sich auf unbekannte Art und Weise Zutritt zu einem Einfamilienhaus an der Ferggerstrasse verschafft.
Sie entwendete Schmuck und Uhren im Wert von rund 10'000 Franken.
Am Samstag, 8. Februar 2025, gegen 4.35 Uhr, fuhr ein 39-jähriger Mann aus Lignières mit seinem Auto von St-Blaise in Richtung Lignières.
In einer Linkskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Im Zusammenhang mit der gewalttätigen Auseinandersetzung am 26. Januar 2025 kurz vor 5 Uhr in Lodrino (>>Polizei.news berichtete <<) gibt es eine tragische Entwicklung.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei teilen mit, dass der 27-jährige Schweizer aus der Region am 6. Februar 2025 seinen schweren Verletzungen erlegen ist.
In der Nacht von Freitag (07.02.2025) auf Samstag (08.02.2025) hielt die Stadtpolizei St.Gallen anlässlich von Verkehrskontrollen drei Personen an, welche unter Alkoholeinfluss mit dem Auto unterwegs waren.
Eine weitere Person wurde als fahrunfähig eingestuft.
In den vergangenen Tagen fand im Kantonalen Zentrum für Zivilschutz in Rivera die jährliche Corps-Berichterstattung der Kantonspolizei Tessin statt.
Die Veranstaltung bot die Gelegenheit, Bilanz über das vergangene Jahr zu ziehen, Neuerungen vorzustellen und zukünftige Herausforderungen zu diskutieren – insbesondere in Bezug auf den Generationenwechsel im Polizeikorps und strategische Organisationsfragen.
Auf der Kronengasse in Wolfwil hat sich am frühen Freitagabend, 7. Februar 2025, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Dabei blieben der Fahrzeuglenker und seine Mitfahrerin unverletzt.
Am Mittwochmorgen ist im Regionalgefängnis Bern ein Insasse in einer Zelle leblos aufgefunden worden.
Als Todesursache steht eine Selbsthandlung im Vordergrund. Ermittlungen wurden aufgenommen.
Fundbüro vom Kanton AI: Die verantwortliche Stelle für die Entgegennahme, Vermittlung und Aufbewahrung von Fundanzeigen und Fundgegenständen ist das Fundbüro der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden.
Unsere Dienstleistungen werden mit dem Online-System Fundservice Schweiz ergänzt.
Am Freitag, 7. Februar 2025, um 20.40 Uhr ereignete sich in Riehen am Bahnübergang Schmiedgasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Zug.
Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der Bahn- und Individualverkehr musste bis 22.15 Uhr gesperrt werden.
Am Freitag, dem 7. Februar, kurz vor 19:00 Uhr, war ein 41-jähriger Einwohner von Neuenburg mit seinem Auto auf der Rue du Verger-Rond unterwegs und wollte in Richtung Pierre-à-Bot fahren.
Im Kreisverkehr Cadolles kam es zur Kollision mit einer 27-jährigen Fahrradfahrerin aus Savagnier, die auf der Avenue des Cadolles in südlicher Richtung unterwegs war.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (07.02.2025) wurde ein 47-jähriger Autofahrer von einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen an der Waldeggstrasse einer Verkehrskontrolle unterzogen.
Die Patrouille stufte den Mann als fahrunfähig ein.
Diese Woche scheint bei uns unter dem Zeichen der Tiere zu stehen!
Erst ein ausgebüxtes Pferd auf nächtlichem Spaziergang, dann die Begrüssung unseres neuen Polizeihundes – und nun diese kleine Samtpfote, die es sich auf der Motorhaube von Bodan 605 gemütlich gemacht hat.
In S-chanf hat sich am Donnerstagmorgen ein Arbeitsunfall in einem Gewerbebetrieb ereignet.
Ein Mann stürzte von einer Treppe und wurde dabei schwer verletzt.
Am Freitagmorgen (07.02.2025), kurz nach 6 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Ein 34-jähriger prallte mit seinem Auto in einen Baum. Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.