Am Freitag, 24. Januar 2025, gegen 12.15 Uhr, ereignete sich bei der Verzweigung Parkstrasse/Gorenmattstrasse in Binningen BL, eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeugen.
Der Regierungsrat des Kantons Thurgau ist tief betroffen über den Tod der Regierungsrätin Sonja Wiesmann.
Die Thurgauer Regierungsrätin Sonja Wiesmann ist am 23. Januar 2025 an einer Lungenblutung verstorben.
Am Freitag (24.01.2025), kurz vor 15:20 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine Meldung über eine Gewässerverschmutzung im Goldach erhalten.
Gemäss aktuellen Erkenntnissen sind zwischen 50 und 100 Liter Diesel durch Schächte in den Dorfbach und schliesslich in den Bodensee gelangt. Es werden Zeugen gesucht.
Am Freitag, 24. Januar 2025 fuhren zwei Personenwagen, eines mit deutschen Kontrollschildern und eines mit litauischen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden, welche dabei die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h massiv überschritten haben.
Bei einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle in Amsteg wurden die Fahrzeuge mit Nettogeschwindigkeiten von 144 bzw. 133 km/h gemessen.
In dieser Woche stand auch die Kapo AI rund um das Word Economic Forum (WEF) im Einsatz.
In verschiedenen Bereichen wurde die Kantonspolizei Graubünden in einem interkantonalen Polizeieinsatz unterstützt.
Nach einem beliebten Soldatensprichwort: Ohne Mampf, kein Kampf!
Tatsächlich stärkt das Essen im Militär nicht nur den Körper, sondern auch die Truppenmoral. Gut, dass hier Profis in der Küche stehen.
In Welschenrohr kam es am Freitagnachmittag, 24. Januar 2025, im Dachstock eines Mehrfamilienhauses aus noch zu klärenden Gründen zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung.
Eine Person wurde dabei leicht verletzt und zur Kontrolle in ein Spital gebracht. Die Brandursache wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn abgeklärt.
Am Freitagabend ist es auf der Nationalstrasse N28 zu einer Streifkollision gekommen.
Bis zur vollständigen Räumung der Unfallstelle entstanden Verkehrsbehinderungen.
Wer mit Guckloch oder ungenügender Rundumsicht mit dem Auto praktisch blind unterwegs ist, verhält sich gefährlich und riskiert Sanktionen.
Ein Einblick in die Bundesgerichtspraxis.
Rund 400 Medienschaffende aus dem In- und Ausland berichteten über das World Economic Forum (WEF).
Mehr als ein Dutzend Mal arbeitete Blick-Wirtschaftsjournalist Christian Kolbe bereits am Forum. Wie sich das WEF verändert hat und welche Vorteile das Treffen ihm als Journalist bringt, erzählt er Cuminaivel.
Die Schweizer Armee hat im subsidiären Sicherungseinsatz für den Kanton Graubünden und die Sicherheit am WEF-Jahrestreffen 2025 alle Aufträge erfüllt.
Täglich standen rund 4400 Armeeangehörige im Einsatz. Im geschützten Luftraum über Davos kam es zu drei nur leichten Regelverletzungen.
Wir sind zurück! Nach der Winterpause starten wir wieder mit unserer beliebten Infoabend-Serie – jeden Monat neu, mit frischen Themen und spannenden Einblicken.
Erfahre aus erster Hand, was den Polizeiberuf so besonders macht: von der abwechslungsreichen Ausbildung über den vielseitigen Arbeitsalltag bis hin zu spannenden Spezialeinheiten.
Am Freitagabend hat sich in Krattigen ein Unfall mit einem Auto und einem Linienbus ereignet. Der Autolenker wurde dabei schwer verletzt und musste mit einem Helikopter ins Spital geflogen werden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Es dreht sich alles um das Thema Resilienz – ein Schlüssel, um in herausfordernden Zeiten standhaft und fokussiert zu bleiben.
Was ist Resilienz? Wie definiert der Chef der Armee diesen Begriff? Und was bedeutet es, Emotionen zu kontrollieren, ohne sie zu unterdrücken?
Ausstellung „Stärker als Gewalt“ gastiert in Basel! Heute war Tag der offenen Tür bis 17 Uhr – für Fachpersonen und die Öffentlichkeit!
Die Ausstellung zum Thema häusliche Gewalt ist bis zum 7. Februar 2025 in der Maurerhalle der Gewerbeschule Basel (Vogelsangstr. 15) zu sehen.
Erneut möchten wir die Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Glarus aufmerksam machen, dass sich derzeit Kriminelle als Polizist oder als Staatsanwalt ausgeben um an ihr Geld und weitere Wertsachen von ahnungslosen Bürgerinnen und Bürger zu gelangen.
Die Täter bringen mit Lügengeschichten die Opfer dazu ihre Vermögenswerte abzuheben. Ein angeblicher Polizist würde dann die Geldbeträge abholen und in Sicherheit bringen.
Am 23. Januar 2025 wurde in Anzère ein Skifahrer abseits der markierten Pisten leblos aufgefunden.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.
Am Freitag, 24. Januar 2025, gegen 12:00 Uhr ereignete sich auf der Rue des Crêtets in La Chaux-de-Fonds ein Verkehrsunfall.
Ein 34-jähriger Fahrer aus Gampelen war in östlicher Richtung unterwegs, als es in Höhe des Gebäudes Nr. 87 zu einer Kollision mit einem 7-jährigen Kind kam, das die Strasse überquerte.
Am Freitag, 24. Januar 2025, gegen 10:00 Uhr ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Bevaix ein Verkehrsunfall.
Ein 70-jähriger Einwohner von Boudry war mit seinem Auto unterwegs, als er im Kreisverkehr Trois-Communes die „Borne-Abeille“ (einen Hindernispoller) rammte und schliesslich in der linksseitigen Leitplanke zum Stillstand kam.
Wir wünschen euch ein erholsames Wochenende. Geniesst die freien Tage und tankt Energie für die neue Woche.
Hier die aktuellen Standorte der >>semistationären Messanlagen<<
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Am Freitagmorgen ist es in Täuffelen zu einem Selbstunfall eines Autolenkers gekommen.
Trotz sofort eingeleiteten Rettungsmassnahmen ist der Mann kurze Zeit später im Spital verstorben. Ein medizinisches Problem steht derzeit im Vordergrund. Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Während der Weihnachtszeit führten die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien des Kantons Waadt präventive und repressive Massnahmen gegen Alkohol am Steuer durch.
Dabei wurden auch Plakate des Büros für Unfallverhütung (bfu) mit der Botschaft „Am Steuer reicht ein Glas, um die Sicht zu trüben“ im gesamten Kanton verbreitet. Die Kampagne sensibilisierte insgesamt 4.882 Autofahrer und führte zu 171 Anzeigen.
Aus noch unbekannten Gründen ist am Freitagmorgen (24.01.2025) in Neuhausen am Rheinfall ein Baukran auf einer Baustelle umgestürzt.
Personen wurden dabei keine verletzt. Es entstand jedoch erheblicher Sachschaden.
In Luterbach ist es der Kantonspolizei Solothurn dank einem Hinweis aus der Bevölkerung am Mittwochabend, 22. Januar 2025, gelungen, zwei mutmassliche Einbrecher anzuhalten.
Sie wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am Freitagmorgen (24.01.2025) hat sich im Bereich eines Fussgängerstreifens in Neuhausen am Rheinfall eine Kollision zwischen einem 15-jährigen Fussgänger und einem Auto ereignet.
Dabei wurde der Jugendliche schwer verletzt und musste in der Folge mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) konnten kürzlich am Flughafen Zürich rund ein Kilogramm Kokain sicherstellen.
Das Betäubungsmittel war unter anderem in Spraydosen versteckt.
Am Mittwoch, den 8. Januar 2025, ist es in Altbüron zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorradfahrer gekommen.
Der Motorradfahrer ist vergangene Woche verstorben.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern konnten mutmassliche Täter eines Einbruchdiebstahls in flagranti anhalten und nach weiteren Abklärungen in Haft nehmen.
Es handelt sich um dieselbe Täterschaft, die bereits zwei Nächte zuvor in Bönigen straffällig wurde.
In einer Wohnung im Churer Rheinquartier ist es zu einer unerwarteten Begegnung gekommen.
Eine Bewohnerin entdeckte einen Skorpion und alarmierte umgehend die Einsatzzentrale der Stadtpolizei Chur.
In einer Recyclingfirma in Kaiseraugst brach am Donnerstag ein Brand aus. Die Feuerwehr war mit einem Grossaufgebot vor Ort.
Verletzt wurde niemand. Es entstand jedoch Sachschaden.
Am Mittwochnachmittag, 22. Januar 2025, wurde im Park Steinmätteli in Stans ein 80-jährger Mann Opfer eines versuchten Raubes.
Dank einer raschen Fahndung konnte die Kantonspolizei Nidwalden zwei jugendliche Tatverdächtige festnehmen.
Am Donnerstag (23.01.2025), kurz vor 21:30 Uhr, ist eine 30-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Diepoldsauerstrasse und im Lokikreisel verunfallt.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Die Autofahrerin wurde als fahrunfähig eingestuft.
In Zeiten allgemein unsicherer Wirtschafts- und Börsenlage ist es schwierig geworden, erworbenes Vermögen zu sichern, geschweige denn zu vermehren. Viele Anleger/innen suchen deshalb verstärkt nach stabilen (z. B. Gold, Immobilien) und neuartigen Anlageformen, die auch in Krisenzeiten hohe Rendite versprechen, wie z. B. Kryptowährungen.
Diese Situation wird gerne von Betrügern ausgenutzt, die sich als progressive Finanzdienstleister ausgeben und verunsicherte Kleinanleger zu Investitionen verleiten, bei denen sie nichts gewinnen, aber alles verlieren können.
Am 23. Januar 2025 gingen die Oberstufentage der Zuger Polizei zu Ende.
Über 1'100 Schülerinnen und Schüler der dritten Oberstufe aus dem gesamten Kanton Zug nutzten zwischen dem 8. und 23. Januar die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der Zuger Polizei zu werfen.
Mega! Unser Infoabend war erneut ausgebucht. Das Interesse an der Ausbildung zum Polizisten oder zur Polizistin bei der Kantonspolizei Zürich ist riesig.
Anlass verpasst? Keine Angst, weitere Daten stehen schon bereit!
Am Donnerstag ist es in Ebikon, in der Stadt Luzern und in Root zu Verkehrsunfällen gekommen. Insgesamt wurden fünf Personen verletzt.
Beim Unfall in Root wird der Lenker eines hellen Personenwagens gesucht.
Am 8. Januar 2025 hatte sich auf dem Chemin de la Zinalette in Vernamiège ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. >>POLIZEI.news berichtete<<. Am 21. Januar 2025 ist der Lenker seinen Verletzungen erlegen.
Am Mittwoch kam es in Zeiningen zu einer seitlich frontalen Kollision zweier Autos. Eine Person musste ins Spital gebracht werden.
Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 22. Januar 2025, kurz vor 08.45 Uhr, in Zeiningen.
Am Donnerstagmorgen (23. Januar 2025, kurz nach 07:15 Uhr) überquerte in Root eine Fussgängerin die Bahnhofstrasse im Bereich der Liegenschaft Bahnhofstrasse 38.
Dabei wurde sie von einem unbekannten, hellen Personenwagen touchiert und leicht verletzt.
Am Donnerstag (23. Januar 2025, kurz nach 11:30 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Zürichstrasse stadteinwärts.
Zu diesem Zeitpunkt überquerte ein Fussgänger die Strasse auf dem dortigen Fussgängerstreifen und wurde vom Auto angefahren.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.