Die Stadtpolizei Chur lädt mit der ersten Folge von „Stapo blickt zurück“ zu einer spannenden Reise in die Vergangenheit ein.
Im Fokus stehen die Mofas und Velos der 1970er Jahre – eine Ära, in der Verkehrssicherheit bereits eine wichtige Rolle in der Schweiz spielte.
Der >>seit Samstag (18.1.2025) vermisste Mann<< ist am Donnerstagvormittag in Meilen tot aufgefunden worden.
Der Vermisste wurde am Donnerstagvormittag (23.1.2025) tot aufgefunden.
Ermittlungsverfahren gegen einen 35-jährigen Betäubungsmittelhändler abgeschlossen
Die Kantonspolizei Glarus hat kürzlich ein Ermittlungsverfahren gegen einen in Glarus wohnhaften 35-jährigen Betäubungsmittelhändler abgeschlossen.
Ein zerrissener TAZ, kaputte Kampfstiefel oder ein neues Abzeichen. In den Retablierungsstellen wird gekauft, repariert und ausgetauscht.
Cuminaivel hat die Stelle in Chur besucht. Dort herrscht in diesen Tagen Hochbetrieb.
"Prüfet alles und behaltet das Gute." Mit diesen Worten spricht Hptm Mike Koch heute zur Truppe. Eigenschaften wie Freundlichkeit, Offenheit und Verständlichkeit seien in diesen Zeiten besonders wichtig.
Das Wort zum Sonntag des Armeeseelsorgers bei Cuminaivel.
In der Zeit zwischen Samstag- und Sonntagmittag (26.01.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Werkstatt mit Verkaufsladen an der Zeughausstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zugang in die Firma.
Am Sonntag (26.01.2025), kurz nach 6 Uhr, ist ein 33-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Autobahn A1 in die Mittelleitplanke geprallt.
Trotz plattem Reifen und Beschädigungen am Auto fuhr er in Richtung St.Gallen weiter. Das Auto konnte dank Hinweisen von Verkehrsteilnehmenden in Gossau angehalten werden. Es wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet und der Führerausweis dem Fahrer abgenommen.
Am Samstagabend ist auf der Obervazerstrasse ein Automobilist gegen eine Felswand gefahren und hat sich anschliessend von der Unfallstelle entfernt.
Die Kantonspolizei Graubünden konnte den fahrunfähigen Fahrzeuglenker ermitteln.
Am Samstagabend ist es nach einem Eishockeyspiel in Biel zu einem Polizeieinsatz gekommen, als zahlreiche Gästefans am Bahnhof Biel eine Absperrung durchbrachen.
Es mussten Mittel eingesetzt werden. Ermittlungen wurden aufgenommen.
Korpskommandant Michaud zieht Bilanz zur erfolgreichen Operation "ALPA ECO 25".
Er würdigt den Einsatz der Kommandanten, Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten, die massgeblich zum sicheren Ablauf des World Economic Forums beigetragen haben.
Am gestrigen Samstagnachmittag kam es auf der Hendschiker Hornerstrasse im Einmündungsbereich zur dortigen Tankstelle, resp. McDonalds zu einer Auffahr- und einer frontal-seitlichen Kollision zwischen vier Fahrzeugen.
Zwei Unfallbeteiligte mussten dabei in Spitalpflege verbracht werden.
In der Nacht auf Sonntag (26.1.2025) wurde ein Mann im Stadtzürcher Kreis 4 von zwei unbekannten Männern verletzt (>>POLIZEI.news berichtete<<).
Die Kantonspolizei Zürich hat die weiteren Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen.
In einem Lebensmittelgeschäft in Kleindöttingen wurde ein Mann durch mehrere Schüsse verletzt.
Der unbekannte Tatverdächtige ist flüchtig. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitagabend (24. Januar 2025) sind zwei Männer in eine Privatwohnung eingebrochen.
Beim Durchsuchen der Räumlichkeiten wurden sie von den heimkehrenden Bewohnern entdeckt. Einer der Tatverdächtigen konnte auf der Flucht festgenommen werden.
Dank einem Hinweis einer aufmerksamen Passantin ist es der Kantonspolizei Solothurn in der Nacht auf Sonntag, 26. Januar 2025 in Solothurn gelungen, einen mutmasslichen Einbrecher anzuhalten.
Der 45-jährige Kosovare wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
In Olten kam es am Samstagabend, 25. Januar 2025, zu einem Einbruchdiebstahl in einen Barbetrieb.
Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung ist es einer Patrouille der Kantonspolizei Solothurn gelungen, zwei tatverdächtige Jugendliche anzuhalten.
Die seit Freitag (24.1.2025) >>vermisste Frau<< kehrte am späten Samstagabend (25.1.2025) nach Hause zurück. Sie ist wohlauf.
Die Vermisste kehrte am Samstagabend von einem Ausflug nach Haus zurück und ist wohlauf.
Am Samstagabend, 25. Januar 2025, kurz nach 19 Uhr, ist an der Dorfstrasse in Schindellegi ein Fasnachtswagen im Bereitstellungsraum vom Fasnachtsumzug in Brand geraten.
Anwesende Personen und die ausgerückte Feuerwehr Feusisberg-Schindellegi konnten das Feuer, welches aufgrund einer Hitzeentwicklung im Dachbereich des Kaffeewagens ausgebrochen ist, rasch löschen.
Zwischen Freitagabend (24.01.2025) und Sonntagmorgen (26.01.2025) hat die Stadtpolizei St.Gallen fünf Personen angezeigt, welche mit ihren Autos unnötiger Lärm verursacht haben.
Die Stadtpolizei St.Gallen hielt zwischen Freitagabend und Sonntagmorgen fünf Autofahrer an, welche mehrheitlich in der Innenstadt den Motor ihres Autos hochgedreht, teils Knallgeräusche verursacht oder stark beschleunigt haben.
Nach einem Verkehrsunfall in der Nacht auf Sonntag (26.1.2025) auf der A1 bei Wallisellen musste die Autobahn komplett gesperrt werden.
Beim Unfall mit drei involvierten Fahrzeugen wurden mehrere Personen verletzt.
Am frühen Sonntagmorgen, 26. Januar 2025, verletzten zwei Unbekannte einen Mann in einer Bar an der Langstrasse mit einer Stichwaffe schwer.
Die Polizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln.
Am Sonntag (26.01.2025), kurz vor 03:15 Uhr, ist ein 34-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Herisauerstrasse verunfallt.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Der Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Samstag (25.01.2025), kurz nach 14:10 Uhr, hat sich auf der Lütschbachstrasse ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Ein 76-jähriger Mann verletzte sich dabei unbestimmt. Der Rettungsdienst überführte ihn ins Spital.
In der Zeit zwischen Freitag- und Samstagabend (25.01.2025) sind unbekannte Täterschaften in Oberuzwil, Wil, Uzwil in zweimal in Uetliburg in Häuser und Wohnungen eingebrochen.
Es wurde Geld und Schmuck von über 10'000 Franken gestohlen. Zudem entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Bei einem Verkehrsunfall am Samstagnachmittag (25.1.2025) in Aesch (Gemeinde Neftenbach) ist ein Motorradfahrer tödlich verletzt worden.
Gegen 15 Uhr war ein 26-jähriger Motorradfahrer hinter einem Lieferwagen auf der Rietstrasse Richtung Aesch unterwegs. Nachdem er für ein Überholmanöver auf die Gegenfahrbahn wechselte, kam es zu einer Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Personenwagen.
Die Stinger-Feuereinheiten der Schweizer Armee sind spezialisierte Gruppe und sind mit schultergestützten Boden-Luft-Flugabwehrraketensystemen ausgerüstet.
Diese Waffensysteme sind darauf ausgelegt, insbesondere mechanisierte Verbände im Angriff vor feindlichen Luftangriffen zu schützen.
Colin und Peider, zwei Sicherheitsassistenten der Kantonspolizei Graubünden, meistern täglich eine breite Palette an Aufgaben.
Von Verkehrskontrollen über Rettungseinsätze – wie das Befreien von Katzen aus misslichen Lagen – bis hin zu Parkplatzeinweisungen: Ihr Einsatz zeigt, wie vielfältig und abwechslungsreich der Arbeitsalltag von Sicherheitsassistenten in Graubünden ist.
Der Kanton Luzern und der FC Luzern haben die Vereinbarung über die Abgeltung der Si- cherheitskosten neu verhandelt und unterzeichnet. Ziel der beiden Parteien sind friedliche und sichere Fussballspiele.
Die Regelungen beinhalten höhere Abgeltungen bei internationalen Spielen sowie Investitionen in die Sicherheitsinfrastruktur. Die Vereinbarung regelt ebenfalls, dass der FC Luzern die präventiven Massnahmen im Sicherheitsbereich verstärken muss.
Am Samstag, 25. Januar 2025, gegen 08:55 Uhr, war ein unbekanntes Fahrzeug von St-Brais in Richtung Montfaucon unterwegs.
Auf der Höhe von Les Sairains verlor dieses Fahrzeug ein Rad, vermutlich von einem Anhänger, welches frontal mit einem korrekt entgegenkommenden Fahrzeug kollidierte.
Während des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos arbeiteten die Mittlere Fliegerabwehr (M Flab) und die Leichte Fliegerabwehr (L Flab) Hand in Hand, um den Luftraum zu sichern.
Besonders entscheidend für den Erfolg ist die Alarmierungskette, die auf einer präzisen Luftlageüberwachung basiert – realisiert durch verschiedene Radarsysteme und Beobachtungsposten (BeoB).
Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstagnachmittag (25.1.2025) im Stadtzürcher Kreis 10 eine mit einem Einreiseverbot belegte Person verhaftet.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstagnachmittag kurz nach 14 Uhr in Zürich 10 einen 53-jährigen Mann verhaftet.
Zwischen Samstag, 18.01.2025, 13:30 Uhr und Freitag, 24.01.2025, 12:10 Uhr, wurde in einen Lagerraum an der Landstrasse in Glarus eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zu der Räumlichkeit im Kellergeschoss des Gebäudes. Im Innern angelangt, entwendete die Täterschaft ein Portemonnaie mit einigen hundert Franken Bargeld sowie Wechselgeld aus dem Bürotisch. Anschliessend verliess die Täterschaft das Gebäude in unbekannte Richtung.
Das Wetter spielte eine wichtige Rolle am Weltwirtschaftsforum (WEF). Es beeinflusste nicht nur beispielsweise den Verkehr in und um Davos, sondern auch die Arbeit der Armee.
Die Truppen im Einsatzgebiet und insbesondere die Luftwaffe mussten sich ständig mit den aktuellen meteorologischen Bedingungen auseinandersetzen.
Am Freitagabend haben zwei unbekannte Männer eine medizinische Einrichtung in Gümligen beraubt. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
KI erleichtert unseren Alltag, doch sie birgt auch Risiken. In diesem Video zeigt die Kantonspolizei St.Gallen, wie einfach es ist, Fotos von Jugendlichen zu manipulieren, um sie zu erpressen.
Das unbedachte Teilen von Selfies oder persönlichen Inhalten kann fatale Folgen haben.
Am Freitagnachmittag ist ein Kleinkind in Sumiswald von einem Hund gebissen worden. Es wurde schwer verletzt mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen.
Der Hund wurde vom Amt für Veterinärwesen beschlagnahmt. Ermittlungen zum Ereignis sind im Gang.
Update zu dieser Vermisstmeldung (26.01.2025)
Die seit Freitag (24.1.2025) vermisste Frau kehrte am späten Samstagabend (25.1.2025) nach Hause zurück. Sie ist wohlauf.
Während des World Economic Forums (WEF) hat die Militärpolizei viel zu tun. Bis zu 5'000 Armeeangehörige leisten in diesen Tagen ihren Assistenzdienst.
Cuminaivel begleitete zwei Militärpolizisten auf ihrer Nachtpatrouille durch das Einsatzgebiet. Eine Reportage.
Heute Samstag, 25. Januar 2025, ca. 0800 Uhr, kam es auf der Autobahn A3, Höhe Bilten GL, zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 59-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Chur mit ca. 80 km/h unterwegs.
Am Freitag (24.01.2025), kurz nach 17:45 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 40-jährige Frau und ihr vierjähriger Knabe wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. An den Autos entstand ein Schaden von rund 18'000 Franken.
Am Freitag (24.01.2025), um 13:15 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Selbstunfall gekommen. Ein 26-jähriger Mann prallte mit seinem Auto gegen eine Mauer.
Der Mann lenkte trotz Entzug des Führerausweises sein Auto. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Freitag (24.01.2025), kurz vor 11:50 Uhr, ist in einem Keller eines Mehrfamilienhauses an der Rheinstrasse ein Tumbler in Brand geraten.
Die Feuerwehr brachte den Mottbrand rasch unter Kontrolle. Es entstand Sachschaden von rund 1'000 Franken.
Am Samstag, 25. Januar 2025, circa 03.20 Uhr, hat ein Unbekannter vor einem Gastronomiebetrieb am Claragraben in Richtung zweier Personen geschossen. Diese wurden nicht verletzt.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt konnte den Tatverdächtigen während einer umgehend eingeleiteten Fahndung anhalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festnehmen. Diese wird dem Zwangsmassnahmengericht für den Beschuldigten Untersuchungshaft beantragen.
Am Freitag, 24. Januar 2025, gegen 12.15 Uhr, ereignete sich bei der Verzweigung Parkstrasse/Gorenmattstrasse in Binningen BL, eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.