Schweiz

Altdorf UR: Feuerwehr rettet 3-jähriges Kind aus verrauchteter Wohnung

Am Donnerstagnachmittag, 6. März 2025, kurz nach 15:45 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Uri eine Meldung über einen Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Fabrikstrasse in Altdorf. Laut ersten Informationen sollte sich ein Kind in der betroffenen Wohnung befinden. Zudem wurde gemeldet, dass eine Person auf dem Balkon ausgesperrt sei.

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Schweiz: Meldepflicht für Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen tritt in Kraft

An seiner Sitzung vom 7. März 2025 hat der Bundesrat die Meldepflicht für Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen per 1. April in Kraft gesetzt. Die Betreiberinnen und Betreiber von kritischen Infrastrukturen werden verpflichtet, dem Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) Cyberangriffe 24 Stunden nach deren Entdeckung zu melden.

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Fischenthal ZH: Forsttraktor rollt Abhang hinunter – 32-Jähriger schwer verletzt

Bei einem Arbeitsunfall mit einem Forsttraktor erlitt am Donnerstagnachmittag (6.3.2025) in Fischenthal ein Mann schwere Verletzungen. Ein Forstwart arbeitete mit einem Traktor mit Seilwinde an der Widenreitistrasse als gegen 16.45 Uhr das Fahrzeug ins Rollen kam und unkontrolliert die Strasse hinunterfuhr.

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Wallisellen ZH: Zürcher Kantonspolizei warnt im Glattzentrum vor Liebesbetrug

Wahre Liebe kostet nichts. Unter diesem Motto steht die Kantonspolizei Zürich heute am Freitag (07.01.2025) im Glattzentrum in Wallisellen und weist auf eine der gemeinsten Betrugsvarianten hin - den "Liebesbetrug" oder auf Englisch "RomanceScam".

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Bad Zurzach AG: Sicher gelandet – Regionalpolizei im Einsatz

Ein ungewöhnlicher Anblick in Bad Zurzach: Ein Polizist der Regionalpolizei Zurzibiet weist einen Helikopter ein. Die Szenen, festgehalten auf zwei Fotos, zeigen die enge Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften – präzise Koordination inklusive.

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Oberwil b. Zug ZG: 43-Jähriger läuft auf die Strasse – von Lastwagen frontal erfasst

Ein Mann ist unvermittelt auf die Strasse getreten und dabei von einem Lastwagen erfasst worden. Mit lebensbedrohlichen Verletzungen musste der Fussgänger durch die Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen werden.

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Maschwanden ZH: Traktorfahrer (19) kollidiert mit Postauto – Rettungskräfte im Grosseinsatz

Bei einem Verkehrsunfall sind am Donnerstagnachmittag (6.3.2025) in Maschwanden sowohl der Lenker eines Landwirtschaftstraktors wie auch der Chauffeur eines Postautos verletzt worden. Das Postauto hatte keine Passagiere transportiert.

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Ballwil LU: 29-Jährige von S-Bahn erfasst – mit erheblichen Verletzungen ins Spital gebracht

Heute Donnerstag ist es an der Hochdorfstrasse in Ballwil zu einer Kollision zwischen einem Zug und einer Fussgängerin gekommen. Die Frau erlitt erhebliche Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.

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Zürich Kreis 1: Einbruchversuch – Stadtpolizei Zürich fasst Frauen ohne Schweizer Wohnsitz

Am Mittwochnachmittag, 5. März 2025, nahm die Stadtpolizei Zürich zwei Frauen fest, die versucht hatten, in eine Wohnung im Kreis 1 einzubrechen. Um 12 Uhr fielen Fahndern der Stadtpolizei Zürich in der Innenstadt zwei Frauen auf, die sich auffällig verhielten.

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Laupersdorf SO: Holzschopf in Flammen – Funkenwurf als Brandursache ermittelt

Bei einem Landwirtschaftsbetrieb in Laupersdorf geriet am Montag, 3. März 2025, ein Holzschopf in Brand. Die Abklärungen zur Brandursache durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben in der Zwischenzeit ergeben, dass es beim Verarbeiten von Brennholz mit einer Bandsäge zu einem unbemerkten Funkenwurf in brennbares Material kam, was schliesslich zum Schadenfeuer geführt hat.

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St.Gallen SG: Heftige Auffahrkollision im Feierabendverkehr – drei Autos beschädigt

Am Mittwochabend (05.03.2025), kurz nach 17 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einer Auffahrkollision von drei Autos gekommen. Ein 47-jähriger Mann wurde durch den Unfall leicht verletzt. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.

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Niederglatt ZH: Auto prallt gegen einbiegenden Traktor – 20-jährige Pkw-Fahrerin verletzt

Am Mittwoch (05.03.2025), kurz vor 17:20 Uhr, ist es im Bereich Watt zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Traktor gekommen. Eine 20-jährige Autofahrerin wurde dadurch unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 20'000 Franken.

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Schaffhausen SH: 19-jähriger Autofahrer kollidiert mit 26-jähriger Velofahrerin

Am Donnerstagmorgen (06.03.2025) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen einem Velo und einem Auto ereignet. Dabei wurde die Velofahrerin verletzt. An den beiden Unfallfahrzeugen entstand Sachschaden

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ASTRA: Führerausweisentzüge 2024 deutlich gestiegen – Lernfahrausweise häufig betroffen

Die Zahl der Führerausweisentzüge hat 2024 im Vergleich zum Vorjahr um knapp neun Prozent zugenommen. Dabei lässt sich insbesondere eine Zunahme bei den entzogenen Lernfahrausweisen feststellen.

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Stadtpolizei Zürich: Quartierwachen werden geschlossen – Oerlikon übernimmt

Die Quartierwachen Unterstrass, Affoltern und Schwamendingen der Stadtpolizei Zürich werden per Mitte März 2025 geschlossen und in die Regionalwache Oerlikon integriert. Die Öffnungszeiten der Regionalwache bleiben für die Bevölkerung unverändert.

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Autobahn A2 LU: Lkw-Fahrer (37) mit massiv überladenem Sattelmotorfahrzeug gestoppt

Die Luzerner Polizei hat vergangene Woche ein Sattelmotorfahrzeug angehalten. Bei der Kontrolle des mit einem Raupenbagger beladenen Sattelmotorfahrzeuges stellte sich heraus, dass dieses massiv überladen, zu hoch, zu breit und zu lang war. Zudem wurden beim Fahrer diverse Widerhandlungen gegen die Arbeits- und Ruhezeitverordnung festgestellt. Der Lenker und der Transportunternehmer wurden angezeigt und das Sattelmotorfahrzeug sichergestellt.

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Kanton Wallis: Betrüger geben sich als Microsoft-Support aus – CHF 56’000 Schaden

Die Kantonspolizei Wallis verzeichnet derzeit eine Zunahme von Betrugsfällen mit gefälschtem technischen Support. Seit Anfang 2025 wurden ihr 6 Fälle gemeldet, in denen Walliser Bürgerinnen und Bürgern ein Gesamtschaden von 56’000 Schweizer Franken entstanden ist.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.