Am Freitag, 27.12.2024, 13:50 Uhr, ereignete sich in Elm, im Büelstafel, ein Unfall mit einem Gleitschirm.
Ein 32-jähriger Gleitschirmflieger beabsichtigte in Elm auf der Skipiste zu landen.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien teilen mit, dass im Rahmen der Verkehrsprävention in der Woche 1 vom 30.12.2024 bis 05.01.2025 mobile und halb-stationäre Geschwindigkeitskontrollen im Tessin stattfinden.
Diese werden in folgenden Gemeinden durchgeführt:
Am 27.12.2024 ereignete sich gegen 13.00 Uhr in der Nähe des Coop-Ladens in Courroux ein Unfall zwischen zwei Autos.
Ein Auto, das vom Parkplatz des oben genannten Geschäfts in Richtung des Kreisels der Rue des Longs-Champs fuhr, kam vom Kurs ab und kollidierte mit einem zweiten Auto, das korrekt in die entgegengesetzte Richtung fuhr.
Nach einem Einbruch in ein Verkaufsgeschäft in Scherzingen wurde am Donnerstag ein Tatverdächtiger festgenommen.
Gegen 19.40 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale ein Einbruchalarm ein.
Bei einem Mottbrand in einem Unterflurcontainer in Aadorf entstand in der Nacht auf Freitag Sachschaden.
Es wurde niemand verletzt, die Brandursache ist noch unklar.
Die Helikopter-Crews der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega standen über die Weihnachtstage, vom 24. bis zum 26. Dezember 2024, mehr als 150-mal im Einsatz.
Auch im Ausland war die Rega gefragt: An Bord der drei Ambulanzjets wurden Patientinnen und Patienten zurück in die Schweiz geflogen.
Der St.Galler Klosterplatz ist ein beliebter Treffpunkt an Silvester.
In den vergangenen Jahren haben sich hier jeweils hunderte von Menschen getroffen, um auf den Jahreswechsel anzustossen.
Vom Dienstag, 31. Dezember 2024, auf Mittwoch, 1. Januar 2025, wird der „Silvesterzauber 2024“ durchgeführt.
Deshalb erlässt die Stadtpolizei Zürich für die Innenstadt sowie das untere Seebecken temporäre Verkehrsvorschriften. Das Abbrennen von Feuerwerk auf dem Festgelände ist verboten.
Während den Feiertagen kam es zu mehreren Einbrüchen und Diebstählen aus Liegenschaften.
Im Zeitraum zwischen dem 24. – 26. Dezember 2024 kam es in Appenzell an der Marktgasse und an der Hellstrasse sowie in Meistersrüte an zwei unterschiedlichen Adressen an der Lehnstrasse zu diversen Einbrüchen.
In der Nacht vom Stephanstag (26.12.2024) auf Freitag rückte die Kantonspolizei St.Gallen wegen verschiedenster Einsätze aus, darunter viele Hilfestellungen, Kontrolltätigkeiten und Problemen im zwischenmenschlichen Bereich.
Erneut war von den Polizistinnen und Polizisten viel Fingerspitzengefühl und Geduld gefordert. In Sevelen brannte ein Maiensäss bis auf die Grundmauern nieder, wobei glücklicherweise keine Personen zu Schaden kamen. Zu schweren Straftaten kam es nicht.
In Dottikon schlich in der Nacht ein Unbekannter um ein Haus.
Auf der Fahndung stiess die Kantonspolizei auf mehrere durchsuchte Autos und nahm später in Hendschiken zwei Verdächtige fest.
In einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Luzernstrasse in Solothurn kam es am Donnerstagnachmittag, 26. Dezember 2024, zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung.
Drei Personen wurden dabei verletzt.
Am Donnerstag, 26. Dezember 2024, gegen 23.00 Uhr, kam es an der Langenhagstrasse in Aesch zu einem Personenwagenbrand.
Personen wurden nicht verletzt.
In den 1960er Jahren war die Kantonspolizei Zürich für fast alle Schweizer Polizeikorps die Verbindungsstelle zu Interpol.
Das Bild zeigt das entsprechende Büro in der Polizeikaserne.
Nach den Festtagen wünschen wir euch einen guten Rutsch ins neue Jahr. Lasst das bestehende Jahr feierlich ausklingen.
Aber beachtet: Wer fährt, trinkt keinen Alkohol!
Beim Sturz mit einem Roller verletzte sich am Mittwochabend in Sirnach ein alkoholisierter Mann leicht bis mittelschwer.
Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstag, 26. Dezember 2024, ereignete sich in Zeneggen ein Verkehrsunfall. Dabei kam ein Kind ums Leben.
Ein öffentlicher Linienbus, der sich gegen 15.10 Uhr auf einer Leerfahrt befand, fuhr in Zeneggen auf der Dorfstrasse. Aus bislang ungeklärten Gründen erfasste der Bus dabei ein Kind.
Auch am dritten Weihnachtstag sind wir für euch im Einsatz und sorgen für Sicherheit und ein friedliches Miteinander.
Dieses tolle Bild aus Kreuzlingen wollten wir euch nicht vorenthalten! Geniesst die Feiertage – wir sind da, wenn ihr uns braucht.
Nach einem Einschleichdiebstahl wurde am Mittwochnachmittag in Frauenfeld ein Jugendlicher festgenommen und Deliktsgut sichergestellt.
Die Bewohner eines Einfamilienhauses an der Gerlikonerstrasse bemerkten gegen 16.15 Uhr eine unbekannte Person in ihrem Haus und alarmierten die Kantonale Notrufzentrale. Der Tatverdächtige flüchtete mit Deliktsgut auf einem Trottinett.
Am Donnerstag vor einer Woche ist ein Gefängnisinsasse in einer Zelle im Regionalgefängnis in Bern in kritischem Gesundheitszustand aufgefunden worden.
Er wurde unter Reanimation ins Spital gefahren. Dort verstarb er am Mittwochabend. Die Kantonspolizei hat Ermittlungen aufgenommen.
In Chur ist es im Kreisel Masanser-/Scalärastrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Leichtmotorrad und einem Auto gekommen.
Die Leichtmotorradfahrerin wurde dabei verletzt.
Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung ist es der Kantonspolizei Solothurn in der Nacht auf Donnerstag, 26. Dezember 2024 in Hägendorf gelungen, zwei Männer anzuhalten.
Sie stehen in Verdacht, einen Einbruch in eine Institution und Diebstähle aus parkierten Fahrzeugen begangen zu haben. Die beiden Algerier wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am Donnerstag, 26.12.2024, ca. 10.05 Uhr, kam es in Bilten auf der Autobahn A3, zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen mit Sachschadenfolge.
Ein 61-jähriger Lenker fuhr mit seinem Personenwagen von Reichenburg kommend in allgemeine Fahrtrichtung Chur.
Bei einem Selbstunfall mit einem gestohlenen Auto in Scherzingen entstand am Mittwochmorgen Sachschaden. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen, ein weiterer Täter ist noch flüchtig.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Aus noch unbekannten Gründen brannten in der Nacht auf Donnerstag in Amriswil ein Gartenhaus und eine Tanne. Verletzt wurde niemand, es entstand grosser Sachschaden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Auch am Weihnachtstag (25.12.2024) und in der Nacht auf den Stephanstag waren die Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei St.Gallen im Dienst mit vielen Einsätzen aller Art beschäftigt.
Zu schweren Straftaten kam es nicht. In vielen Fällen konnte eine Hilfestellung geboten und verschiedenste Probleme gelöst werden. Unter anderem barg die Seerettung ein gesunkenes Kinderfahrrad aus dem Bodensee und es wurde einem Fahrradfahrer geholfen, der sich auf die Autobahn verirrt hatte.
Am frühen Donnerstagmorgen, 26. Dezember 2024, wurde ein Mann im Kreis 1 von mehreren Unbekannten angegriffen und schwer verletzt.
Die Polizei sucht Zeug/innen.
Am Mittwochabend ist es in Ostermundigen im Rothus-Kreisel zu einem Selbstunfall gekommen. Ein Autofahrer wurde dabei leicht verletzt, sein Beifahrer schwer.
Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Am Mittwochnachmittag, 24. Dezember 2024 kam es in Basel an der Riehenstrasse zu einem Verkehrsunfall mit einem parkierten Fahrzeug. Die lenkende Person entfernte sich, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt sucht Zeugen.
Am Dienstag ist bei an einem parkierten Auto in Davos Platz wegen darunter platzierten Wunderkerzen Sachschaden entstanden.
Die Verantwortlichen konnten ermittelt werden.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Dezember 2024 die Ernennung von Divisionär Patrick Gauchat als Chef ad interim der United Nations Disengagement Observer Force (UNDOF) auf den Golanhöhen genehmigt.
Er wird diese Aufgabe ad interim zusätzlich zu seiner Funktion als Chef der Friedensmission UNTSO übernehmen.
Am frühen Mittwochmorgen (25.12.2024) ereignete sich in Neuhausen am Rheinfall ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus.
Personen wurden bei diesem Vorfall keine verletzt.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Dienstagabend nach einer Streifkollision zweier Autos in Ettenhausen seinen Führerausweis abgeben.
Verletzt wurde niemand.
Am 25. Dezember 2024, gegen 11:20 Uhr, war eine Autofahrerin auf der RDU in der Stadt Delémont in Richtung Courroux unterwegs.
Nach dem Verlassen des Kreisels Voirnet geriet sie aus bislang ungeklärten Gründen von ihrer Fahrspur ab und kollidierte mit einem korrekt entgegenkommenden Fahrzeug.
Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung konnte die Kantonspolizei Solothurn am Dienstag, 24. Dezember 2024 in Luterbach einen mutmasslichen Dieb anhalten.
Dieser steht in Verdacht, Diebstähle aus parkierten Fahrzeugen begangen zu haben. Er wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist ein Mann im Bereich eines Bahnüberganges in Interlaken von einem Zug erfasst und dabei schwer verletzt worden.
Er wurde mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Ein Unfallgeschehen steht im Vordergrund.
Sicherheitsdirektor Mario Fehr und Kommandant Marius Weyermann haben gestern, am 24.12.2024, die Mitarbeitenden des Verkehrszugs Bülach, des Polizeipostens am Bahnhof Winterthur, der Einsatzzentrale, der Grenz- und Sicherheitsabteilung sowie der Sicherheitskontrolle am Flughafen Zürich besucht.
Sie drückten ihren Dank aus und würdigten stellvertretend für das gesamte Korps der Kantonspolizei Zürich den Einsatz der Kolleginnen und Kollegen während der Feiertage.
Auf einer Quartierstrasse prallte ein alkoholisierter Automobilist gegen einen parkierten Wagen. Durch die Kollision kippte das Auto und landete auf dem Dach.
Der Lenker wurde leicht verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.