Auf der Kreuzung Oberalp-/Garten-/Gürtelstrasse ist es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem E-Scooter gekommen.
Dabei verletzte sich der E-Scooterfahrer.
In der Zeit zwischen Dienstagmorgen (17.12.2024) und Dienstagabend ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Tellstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang ins Innere der Liegenschaft.
Am Montagabend hat die Kantonspolizei Bern auf der Autobahn A1 bei Bern eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt.
Bei der anschliessenden Kontrolle des gemessenen Autos konnte im Fahrzeug rund 1 Kilogramm konsumfertiges Marihuana sichergestellt werden.
Der Bussgeldservice ist von Dienstag, 24. Dezember 2024, bis einschließlich Mittwoch, 1. Januar 2025, geschlossen.
Anfragen, die während der Feiertage gestellt werden, werden ab Donnerstag, 2. Januar, bearbeitet.
Am Dienstagmorgen, 17. Dezember 2024, kurz vor 07.30 Uhr, kam es auf der Autobahn A2, in Fahrtrichtung Bern/Luzern, zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei teilen mit, dass die Ermittlungen zu einem Haschisch-, Cannabis- und Derivathandel, der vorwiegend im Mendrisiotto stattfand, abgeschlossen wurden.
Die Untersuchungen, die in Zusammenarbeit mit der Drogenfahndung der Gemeindepolizei Chiasso durchgeführt wurden, hatten im vergangenen Juli zur Verhaftung eines 26-jährigen Schweizer Staatsbürgers mit Wohnsitz in der Region in Balerna geführt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montagmorgen (16.12.2024) den Abholer eines Telefonbetrugs nach der Geldübergabe verhaftet.
Eine Frau hatte ihm über 19'000 Franken übergeben.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass am 17.12.2024, kurz nach 15:00 Uhr, in Bellinzona ein Fussgängerunfall passiert ist. Nach einer ersten Rekonstruktion fuhr ein 80-jähriger Schweizer Staatsbürger, wohnhaft in der Region, mit einem Auto auf der Via Franco Zorzi in Richtung Giubiasco.
Aus bislang ungeklärten Gründen, die durch die polizeilichen Ermittlungen geklärt werden müssen, erfasste er kurz vor der Fussgängerbrücke einen 16-jährigen Schweizer Staatsbürger, ebenfalls wohnhaft in der Region, als dieser die Fahrbahn an einer Stelle ohne Fussgängerstreifen überquerte.
Am Montag, 16. Dezember 2024 ereignete sich am Schützengraben ein Verkehrsunfall.
Nach der Kollision mit einem Auto entfernte sich der Lenker eines Lastwagens pflichtwidrig von der Unfallstelle.
Am Dienstagnachmittag (17.12.2024) ist in Eglisau ein Kind in einen Weiher gefallen.
Es musste mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden.
In der vergangenen Woche haben Cyberkriminelle in verschiedenen Schweizer Städten Bezahl-QR-Codes von Parkuhren mit manipulierten Stickern überdeckt.
Ihr Ziel: Die Kreditkarteninformationen von Automobilistinnen und Automobilisten zu erlangen.
In Gebenstorf kam es am Montagabend auf der Landstrasse zu einer Kollision zwischen einer 14-jährigen E-Scooter-Fahrerin und einem Automobilisten.
Das Mädchen wurde dabei schwer verletzt.
Bei einem Verkehrsunfall sind am Dienstagvormittag (17.12.2024) in Turbenthal zwei Jugendliche verletzt worden.
Einer so schwer, dass er mit einem Rettungsfahrzeug in ein Spital gebracht werden musste.
Am heutigen Dienstag, 17.12.2024, ca. 12.15 Uhr, ereignete sich in Schwanden ein Verkehrsunfall.
Ein 26-jähriger Postzusteller war mit seinem Elektrodreirad auf der Hauptstrasse in Schwanden in südlicher Fahrtrichtung unterwegs.
Bei zwei Verkehrsunfällen sind drei Personen verletzt worden.
Da der Unfallhergang bei beiden Unfällen noch nicht restlos geklärt ist, sucht die Polizei Zeugen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montagnachmittag (16.12.2024) in Kilchberg zwei Männer verhaftet, die zuvor mehrere Fahrzeuge aufgebrochen haben.
Bei einer Kontrolle in Winterthur ist zudem ein Mann festgenommen worden, der wegen des Verdachts der Begehung von Einbrüchen ausgeschrieben war.
Am 17.12.2024, kurz vor 11.00 Uhr, wurde einer Patrouille der Kantonspolizei durch eine Passantin gemeldet, dass am Claraplatz / Untere Rebgasse ein älterer Mann regungslos am Boden sitze.
Trotz sofortiger Hilfeleistung und Beizug der Sanität der Rettung Basel-Stadt konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden.
Heute (17.12.2024) früh, kurz nach 7 Uhr morgens, wurde die Feuerwehr Rüti zu einem Einsatz wegen einer Ölspur alarmiert.
Ein Fahrzeug verlor unmittelbar vor dem Gemeindehaus Öl und hinterliess eine gut sichtbare Spur, die sich bis zu den Parkplätzen der Gemeindewerke Rüti zog. Dort stellte der Fahrer das Fahrzeug ab und entfernte sich anschliessend vom Ort des Geschehens.
In der vergangenen Nacht wurde die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern zu einem Wohnungsbrand im Beudenfeldquartier gerufen.
Eine Wohnung stand in Vollbrand. Eine Frau konnte sich rechtzeitig ins Freie retten – ihr Hund hatte sie geweckt und ihr so vermutlich das Leben gerettet.
Mit Thomas Böhm (36 Dienstjahre), Peter Mäder (36 Dienstjahre) und Hans Ritter (34 Dienstjahre) treten gleich drei Kollegen der Berufsfeuerwehr ihren verdienten Ruhestand an.
Nebst dem Ausrückdienst an vorderster Front engagierten sich die drei über die Jahre in verschiedenen Chargen im rückwärtigen Bereich.
Auf einem Firmenareal in Winznau hat sich am Montag, 16. Dezember 2024, ein Unfall ereignet, bei welchem sich ein Arbeiter tödliche Verletzungen zugezogen hat.
Gemäss ersten Erkenntnissen wurde der Mann von einem Gabelstapler mit Anhänger erfasst, als diese Fahrzeugkombination aus einer Lagerhalle auf das Firmenareal gefahren wurde.
Auf der Autobahn A1 bei Deitingen ist am Montagabend, 16. Dezember 2024, ein Lieferwagen in das Heck eines Sattelmotorfahrzeugs geprallt.
Dabei hat sich der Lieferwagenlenker Verletzungen zugezogen, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten. Aufgrund dieses Ereignisses kam es im Bereich der Unfallstelle zu Verkehrsbehinderungen.
Am Montagnachmittag (16. Dezember 2024, kurz vor 16:00 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Udligenswilerstrasse in Richtung Adligenswil.
Nach der Einmündung Winkelbüel erfasste das Auto einen Fussgänger, welcher die Strasse im Bereich des dortigen Fussgängerstreifens überquerte.
Am Montag (16. Dezember 2024, kurz nach 22:30 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Buholzstrasse von Wolhusen Richtung Buholz.
Im Bereich der Liegenschaft Neumoos verlor er die Herrschaft über sein Auto.
Im Zuge eines mehrmonatigen Ermittlungsverfahrens sind die Betreiber eines Erotik-Etablissements festgenommen worden.
Sie stehen in Verdacht, Frauen der illegalen Prostitution zugeführt zu haben. Bei der koordinierten Polizeiaktion wurden auch zwei asiatische Sexarbeiterinnen festgenommen.
In der Nacht auf Montag (09.12.2024) hat eine unbekannte Täterschaft drei Einbruchsde-likte in Gastrobetriebe in Stein am Rhein verübt.
Aufgrund des identischen Zeitraumes geht die Schaffhauser Polizei – gemäss ersten Ermittlungen – davon aus, dass ein und dieselbe Täterschaft für alle drei Einbruchsdelikte verantwortlich ist. Sie bittet die Be-völkerung um sachdienliche Hinweise hierzu.
Am 16.12.2024, gegen 18.00 Uhr, ereignete sich an der Zürcherstrasse / Farnsburgerstrasse ein versuchter Raub im Blumenhaus Köpfer.
Es wurde niemand verletzt.
Die Zuger Polizei hat einen Motorradfahrer gestoppt, der innerorts mit einer Netto-Geschwindigkeit von 98 km/h unterwegs war.
Dem 18-Jährigen droht neben einer Busse auch ein langer Entzug des Führerausweises.
Am Montag (16.12.2024), zwischen 17:45 Uhr und 19:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung an der Halten eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang ins Innere der Wohnung.
In der Zeit zwischen Freitagabend (13.12.2024) und Sonntagmorgen ist eine unbekannte Täterschaft in ein Gemeindehaus an der Kirchstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zugang ins Innere der Liegenschaft.
Aus diesem Grund nehmen wir jede Drohung sehr ernst.
Solche Drohungen sind nicht nur geschmacklos, sondern können schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen:
Freitag, haben bei einer feierlichen Zeremonie in der Kathedrale St. Nikolaus alle ihren Eid abgelegt – nach zwei Jahren intensiver Ausbildung.
Dieser bedeutende Moment zeichnet den Beginn eines neuen Kapitels in ihrer beruflichen Laufbahn.
Neue Telefonbetrugsversuche wurden heute Morgen gemeldet. Schicken Sie die folgende Information bitte weiter.
Derzeit werden Sie von einer Person, die sich als Polizist ausgibt, unter einer gefälschten Schweizer Nummer kontaktiert, um Ihnen eine Werbebeilage für die Polizeizeitung zu verkaufen.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei teilen mit, dass in den letzten Tagen ein 40-jähriger italienischer Staatsbürger und ein 60-jähriger spanischer Staatsbürger festgenommen wurden.
Beide wohnen im Raum Lugano.
Am Samstag, 14. Dezember 2024, ging bei der Kantonspolizei Uri eine Meldung zu einem verdächtigen Ansprechen von einem 12-jährigen Kind in Altdorf ein.
Gemäss der Meldung wurde das Kind im Bereich der Parkplätze des Schulhaus Hagen von einer älteren Frau, welche sich in einem angeblich weissen Fahrzeug aufhielt, angesprochen.
Im Rettungswesen setzt die Air Zermatt weltweit Massstäbe. Nun treibt das Walliser Helikopterunternehmen die Entwicklung auch mit dem Einsatz von Drohnen voran.
Dafür arbeitet die Air Zermatt eng mit dem Schweizer Drohnen- und Flugzeugentwickler Dufour Aerospace zusammen.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 14. / 15. Dezember 2024, kurz vor 02.00 Uhr, wurde an der Dammstrasse in Pratteln BL ein Einbruch in eine Entsorgungsfirma verübt.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte zwei mutmassliche Einbrecher inflagranti festnehmen.
In Tiefencastel ist es am Samstagnachmittag zu einer Streifkollision zweier Personenwagen gekommen.
Eine der beteiligten Personen fuhr nach einem kurzen Stopp weiter.
Wenn die Feuerwehr einen Brand gelöscht hat, ist die Arbeit für einen Teil der Beteiligten erledigt.
Doch für eine spezielle Einheit der Kantonspolizei Bern beginnt erst jetzt die eigentliche Herausforderung:
Am Montag, 16. Dezember 2024, ca. 12.00 Uhr, kam es Glarus bei der Kreuzung Hauptstrasse/Im Sand zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen zufolge Missachten des Rechtsvortritts durch einen 56-jährigen Fahrzeuglenker.
Die vortrittsberechtigte Fahrzeuglenkerin wollte nach der Kollsision zudem mit einer starken Lenkbewegung einen Zusammenstoss mit einem korrekt parkierten Personenwagen vermeiden, kollidierte dadurch jedoch mit einer angrenzenden Hausfassade.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.