Schweiz

Seewen SZ: Zwei Algerier (20, 36) nach Diebstählen aus Fahrzeugen festgenommen

Am Sonntagmorgen, 15. Dezember 2024, kurz vor 4 Uhr, konnte die Kantonspolizei Schwyz zwei algerische Staatsangehörige im Alter von 36 und 20 Jahren in Seewen festnehmen. Die beiden Personen werden verdächtigt, zuvor in Steinen diverse Diebstähle aus unverschlossenen Fahrzeugen begangen zu haben.

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Stadt Zürich ZH (Kreis 5): Rentner (†) nach Verkehrsunfall im Spital verstorben

Der Mann, der am Mittwochabend, 4. Dezember 2024, im Kreis 5 bei einer Kollision mit einem Tram schwer verletzt worden war, ist im Spital verstorben. Die Stadtpolizei Zürich teilte am Donnerstagmorgen, 5. Dezember 2024 mit, dass es im Kreis 5 zu einem Unfall zwischen einem Tram und einem Fussgänger gekommen war (Polizei.news berichtete).

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Bern BE: Verkehrskontrolle – zwei Personen festgenommen, 9 Fahrzeuge sichergestellt

Die Kantonspolizei Bern hat am Wochenende in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) in der Region Bern gezielte Kontrollen mit Blick auf den grenzüberschreitenden Verkehr durchgeführt. Insgesamt wurden 11 Fahrzeuglenkende angezeigt. Fünf Fahrzeuge wurden wegen fehlender Betriebssicherheit sichergestellt.

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Kanton GR: Schutz der Gewässer - Einführung von Melde- und Reinigungspflicht für Schiffe

Der Kanton Graubünden will verhindern, dass gebietsfremde Tiere und Pflanzen, wie beispielsweise die Quaggamuschel, in Bündner Gewässern eingeschleppt werden. Deshalb bereitet er die Einführung einer Schiffsmelde- und -reinigungspflicht vor: Führerinnen und Führer müssen den Wechsel ihres immatrikulierten Schiffs in ein anderes Gewässer künftig melden und es vor der Einwasserung reinigen.

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Stadt St.Gallen SG: Kroatin (30) nach Einschleichediebstahl festgenommen

Am Sonntag (15.12.2024). kurz nach 20 Uhr, ist eine vorerst unbekannte Frau in ein Einfamilienhaus an der Hallwilstrasse eingestiegen. Sie wurde von einer anwesenden Hausbewohnerin überrascht und flüchtete. Kurze Zeit später konnte sie festgenommen werden. Sie wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

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Diessenhofen TG: 37-jähriger Algerier nach Einbruchversuch festgenommen

In der Nacht zum Sonntag hat die Kantonspolizei Thurgau in Diessenhofen einen Mann festgenommen, der zuvor versucht hatte, in ein Haus einzuschleichen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau versuchte ein Mann kurz nach 00.15 via die verschlossene Eingangstüre in ein Haus an der Ziegeleistrasse zu gelangen.

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Urnäsch AR: Fahrzeug rutscht von Strasse ab – Schwägalpstrasse kurzzeitig gesperrt

Am Sonntag, 15. Dezember 2024, ist es in Urnäsch zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen. Verletzt wurde niemand. Es entstand geringer Sachschaden. Kurz vor 10.30 Uhr fuhr eine 34- jährige Frau mit ihrem Auto von der Schwägalp in Richtung Urnäsch.

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Neuhausen am Rheinfall SH: Zwei Algerier für Einbruch in Geschäft verhaftet

Nach einer Einbruchsmeldung in ein Lebensmittelgeschäft in Neuhausen am Rheinfall konnte die Schaffhauser Polizei in der Nacht auf Sonntag (15.12.2024) zwei Männer verhaften. Am Sonntag, gegen 02:30 Uhr ging bei der Schaffhauser Polizei die Meldung ein, dass in ein Ladenlokal beim Bahnhof Neuhausen am Rheinfall eingebrochen wurde.

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Kanton Zürich: Alkohol- und Drogenfahrten gestoppt – Führerausweise eingezogen

Die Kantonspolizei Zürich hat am Wochenende (13.-15.12.2024) an diversen Örtlichkeiten im Kanton Verkehrskontrollen durchgeführt und Autolenkende auf ihre Fahrfähigkeit überprüft. In Rüschlikon, Bubikon und Zürich hielten Polizistinnen und Polizisten am Freitag drei Automobilisten an, welche aufgrund von Alkoholkonsum in nicht fahrfähigem Zustand unterwegs waren.

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Kanton Zürich: Ausgebüxtes Rind bei nächtlichem Einsatz sicher zurückgebracht

Unsere Mitarbeiter sehen sogar nachts blendend aus – da würde wohl auch dieses Rind zustimmen! Aber keine Sorge, auch bei nächtlichen Einsätzen behalten wir unsere Aufgaben im Blick. Dieses ausgebüxte Tier haben wir sicher und schnell wieder auf seine Weide gebracht.

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Bilten GL: Aussenbordmotor gestohlen – Polizei sucht Zeugen

In der Zeit zwischen Freitagabend, 13.12.2024, und Sonntagmorgen, 15.12.2024, wurde an der Seggenstrasse in Bilten ein Aussenbordmotor entwendet. Eine unbekannte Täterschaft näherte sich im genannten Zeitraum einem Schiff, welches vor einer Liegenschaft auf einem Bootsanhänger stand.

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Kanton St.Gallen: Alkoholisierte und fahrunfähige Lenker von Polizei gestoppt

In der Nacht von Samstag (14.12.2024) auf Sonntag führte die Kantonspolizei St.Gallen Verkehrskontrollen durch. Dabei trafen die Einsatzkräfte auf mehrere fahrunfähige und alkoholisierte Lenker.

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Oberriet SG: Algerierin (29) und Marokkaner (25) nach Autoaufbruch festgenommen

Am Samstag (14.12.2024), kurz vor 16:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass zwei Personen ein parkiertes Auto auf der Staatsstrasse durchsucht hätten und geflüchtet seien. Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte die signalisierten Personen kurze Zeit später antreffen und festnehmen.

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St.Gallen SG: Einbruch in Gastronomiebetrieb – Bargeld entwendet, Sachschaden hinterlassen

Am Samstag (14.12.2024), in der Zeit zwischen 4 Uhr und 04:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Gastronomiebetrieb an der Hauptstrasse eingebrochen. Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zum Innern des Geschäfts.

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St.Gallen SG: Lieferwagen mit gravierenden Mängeln gestoppt – Weiterfahrt untersagt

Am Samstag (14.12.2024), kurz vor 1 Uhr, hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen auf der St.Gallerstrasse einen Lieferwagen angehalten und einer Kontrolle unterzogen. Dabei kamen diverse, teilweise gravierende technische Mängel zum Vorschein.

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Matzingen TG: Brand in Firma verursacht Sachschaden in Höhe von Hunderttausenden

Beim Brand in einer Firma in Matzingen entstand am Samstag Sachschaden. Es wurde niemand verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es gegen 15 Uhr in einer Firma an der Frauenfelderstrasse nach einem Brand im Kompressorraum zu einer Verpuffung. Die Feuerwehren Thundorf, Matzingen-Stettfurt ...

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St.Gallen SG: Frau mit Küchenbeil gestoppt – Taser-Einsatz durch Polizei

Am Samstagabend (14.12.2024) war eine Frau auf der St.Leonhard-Strasse mit einem Küchenbeil unterwegs. Die 45-jährige Nordmazedonierin konnte durch die Polizei angehalten werden, wobei auch ein Destabilisierungsgerät (Taser) eingesetzt wurde. Verletzt wurde niemand. Die Frau wird angezeigt.

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Mönchaltorf ZH: Unfall zwischen Auto und Pferd – Reiterin und Tier schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen einem Reitpferd sind am Samstagabend (14.12.2024) in Mönchaltorf die Reiterin und das Tier schwer verletzt worden. Gegen 17.15 Uhr war ein 48-jähriger Automobilist auf der Rellikerstrasse Richtung Uster unterwegs.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.