Am Donnerstagabend, 30. Januar 2025, kurz nach 22.45 Uhr, verursachte eine Personenwagenlenkerin auf der Autobahn A2, in Fahrtrichtung Bern/Luzern, einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand. Das Fahrzeug wurde beim Unfall stark beschädigt.
Während des World Economic Forum (WEF) in Davos steht nicht nur die physische Sicherheit im Fokus – auch im Cyberraum ist die Schweizer Armee aktiv.
Das Kommando Cyber unterstützt die zivilen Kräfte, um digitale Bedrohungen abzuwehren und kritische Systeme zu schützen.
Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung konnte die Kantonspolizei Solothurn am Mittwoch, 29. Januar 2025, in Olten einen mutmasslichen Dieb anhalten.
Dieser steht in Verdacht, einen Diebstahl aus einem parkierten Auto begangen zu haben. Er wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Ein Mann entwendete in der Nacht ein Motorrad aus einer Tiefgarage. Er konnte, nach einem Selbstunfall, durch die Polizei verhaftet werden.
In Koblenz kam es in der Nacht zu weiteren Einbrüchen. Aktuell werden Zusammenhänge geprüft.
Wir bauen den Sporttest eins zu eins auf und geben interessierten Personen die Möglichkeit, diesen zu üben.
Bei den Polizeikorps der Ostschweiz und der Landespolizei Liechtenstein wird ein einheitlicher Eignungstest durchgeführt. Wir bieten die Möglichkeit, den Sporttest zu üben.
Aufgrund des begrenzten Platzbedarfs auf dem Heliport Davos, bietet während des World Economic Forum (WEF) ein Aussenstandort Ausweichmöglichkeiten für Helikopter der Schweizer Luftwaffe.
Dafür wurde im Einsatzraum ein hochmodernes Dispositiv aufgestellt, von dem aus die Flugbewegungen überwacht und koordiniert werden.
Einmal im Jahr herrscht auf dem Militärflugplatz Dübendorf wegen des World Economic Forum (WEF) Hochbetrieb.
Während des WEF in Davos landen eine Vielzahl an Gästen, welche von dort aus mit Helikoptern oder per Fahrzeugkonvoi die letzte Etappe ihrer Reise in Richtung Davos starten.
Bei der Arbeit als Polizistin oder Polizist hat man häufig mit anderen Partnerorganisationen zu tun.
So beispielsweise auch hier, wo die Rega aufgrund eines medizinischen Notfalls aufgeboten wurde und der Helikopter durch unsere Patrouille eingewiesen werden konnte
Dank der Wachsamkeit einer aufmerksamen Zeugin konnte die Polizei in Sarnen einen mutmasslichen Autoplünderer festnehmen.
Zwei unbekannte Männer wurden dabei beobachtet, wie sie sich am Dienstag, 28.01.2025, um 15:30 Uhr an Fahrzeugen in der Brünigstrasse zu schaffen machten.
Am Donnerstag, dem 23. Januar, kurz nach 21:00 Uhr, erhielt eine über 80-jährige Frau aus Vevey einen Anruf von einem Mann, der sich als Bankangestellter ausgab.
Er behauptete, dass auf ihrem Konto betrügerische Transaktionen vorgenommen worden seien, und kündigte an, zu ihr nach Hause zu kommen. Die Seniorin fand das Verhalten verdächtig und informierte die Polizei.
Im Verlauf des Donnerstags, 30. Januar 2025, gingen bei der Kantonspolizei in drei Fällen die Meldungen von Geschädigten ein, gemäss welchen unbekannte Täterschaft in der Nacht auf Donnerstag das jeweils öffentlich abgestellte, unverschlossene Fahrzeug öffnete und nach Deliktsgut durchsuchte.
Ein Fall ereignete sich in Niederurnen, alte Gasse, zwei Fälle in Oberurnen in der Adlerstrasse bzw. im Giessen. Die Kantonspolizeit geht davon aus, dass es sich bei den drei Fällen um die gleiche Täterschaft handelt.
Am Mittwoch, 29. Januar 2025, wurde im Skigebiet von Zermatt ein bewusstloser Skifahrer aufgefunden.
Gegen 15 Uhr erhielt die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Wallis die Meldung, wonach Drittpersonen bei der Piste 9 zwischen Blauherd und Tuftern im Skigebiet von Zermatt einen bewusstlosen Skifahrer aufgefunden hatten.
In diesen Tagen haben die Erneuerungsarbeiten an den Fahrbahnbelägen der Rampen der Autobahnanschlussstelle Lugano Süd wieder begonnen.
Die Arbeiten betreffen die Einfahrtsrampe aus Richtung Norden (Bereich Kreisel „Kessel“) sowie die Rampe, die von Paradiso in Richtung Süden führt.
Zahl der Woche: Im Jahr 2023 ereigneten sich im Kanton St. Gallen ausserorts 694 Unfälle.
Ausgenommen sind dabei Unfälle auf Autobahnen, Autostrassen und AB-Nebenanlagen.
Arbeiten zur Anpassung der Verkehrsführung für die endgültige CUPRA-Spur Airolo/Passstrassen haben begonnen
In diesen Tagen haben die Arbeiten zur Anpassung der Beschilderung und der Streckenführung für die endgültige bevorzugte CUPRA-Ausfahrt Airolo/Passstrassen begonnen.
Dienstbüchlein: 25. Mai 1897, Wm Denzler verhaftete damals einen Knecht wegen Diebstahls.
Am 26. Mai rapportierte er eine Pulverexplosion und den 27. Mai verbrachte er ganztags mit Schreibarbeiten.
...
Am Mittwoch, 29. Januar 2025, zwischen 21:30 und 21:45 Uhr, bat eine Person, die Opfer eines Vorfalls wurde, vor dem Eingang der regionalen Eishalle in Delémont eine Frau um Hilfe.
Diese Frau leistete grosszügig Unterstützung, verliess den Ort jedoch, ohne ihre Identität bekannt zu geben.
Am Donnerstag, 30. Januar 2025, ca. 08.15 Uhr, ist auf der Strasse nach Filzbach Richtung Mollis beim Brämboden ein Traktor mit Tiefgängeranhänger infolge vereister Fahrbahn von der Strasse in den rechtsseitigen Abhang gerutscht.
Personen wurden keine verletzt.
Im Oktober 2024 kam es in einem Club in Baden zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung unter mehreren Beteiligten.
Insgesamt drei Personen gingen bei dieser Streitigkeit auf einen einzelnen Mann los.
In einem Mehrfamilienhaus in Welschenrohr kam es am Freitagnachmittag, 24. Januar 2025, zu einem Brand, was folglich zu einer starken Rauchentwicklung geführt hat. Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Als Brandursache konnte ein technischer Defekt innerhalb der elektrischen Installationen im Bereich eines Kühlschranks ermittelt werden. Die geschätzte Schadensumme dürfte rund eine Million Franken betragen.
Klassiker der Verkehrserziehung! Diese Präventionsbilder stammen aus den Jahren zwischen 1950–1970 und zeigen, wie die Polizei damals auf wichtige Themen aufmerksam gemacht hat.
Die Gestaltung mag nostalgisch wirken, aber die Inhalte sind zeitlos.
Jeweils am ersten Mittwoch des Monats Februar findet in der Schweiz der jährliche Sirenentest statt.
Ein Allgemeiner Alarm für Katastrophen und Notfälle besteht aus zwei Sirenenalarmen im Abstand von circa vier Minuten.
Mit dem Vorwand einer ausstehenden Zahlung versuchen Cyberkriminelle, die Login- und Kreditkartendaten von Salt-Kunden zu erlangen. Die Betrugsmasche: Die Betrüger versenden E-Mails, die angeblich von Salt stammen, und behaupten darin, dass eine Zahlung noch nicht eingegangen sei.
Mit der Androhung einer möglichen Unterbrechung der abonnierten Services versuchen sie, Druck aufzubauen und die Empfänger dazu zu bewegen, den Link im E-Mail anzuklicken.
Die Bau- und Verkehrsdirektion strebt an, die Grimselpassstrasse bei Guttannen vor Murgängen zu schützen. Im Vordergrund steht, die Lawinengalerie Spreitgraben zu verstärken und bei Bedarf um 100 Meter zu verlängern. Die Erschliessung des Dorfs Guttannen, des Grimselpasses und der Anlagen der Kraftwerke Oberhasli (KWO) könnten so langfristig gewährleistet werden.
Die Bau- und Verkehrsdirektion will nun die Projektierung auslösen und danach bei den finanzkompetenten Organen die erforderlichen Kredite beantragen.
Am Mittwochabend ist in Busswil ein Mann mit einem Motorrad verunfallt. Er wurde dabei schwer verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gefahren.
Ermittlungen zum Unfallhergang sind im Gang.
Nach den letzten Jahren mit Rekordwerten haben die Blaulichtorganisationen im Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt im Jahr 2024 wieder leicht rückläufige Einsatzzahlen verzeichnet.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt verzeichnete 32'732 Einsätze und damit einen Rückgang um rund fünf Prozent (2023: 34'512).
Jetzt pressiert’s. Ab Samstag muss die neue Autobahn-Vignette 2025 auf der Windschutzscheibe kleben oder digital unter www.e-vignette.ch gelöst sein.
Die elektronische Vignette wird nicht automatisch erneuert. Weiter empfiehlt der TCS, die offizielle Seite des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit zu nutzen, da bei anderen Portalen zusätzliche, ungerechtfertigte Kosten verlangt werden.
Am Mittwoch ist in Parpan, auf Gemeindegebiet von Churwalden, eine Lawine niedergegangen und hat einen Snowboarder verschüttet.
Er verstarb noch auf dem Lawinenfeld.
Am Mittwoch (29.01.2025), kurz nach 7 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fahrrad gekommen.
Dabei verletzte sich der Fahrradfahrer eher leicht. Er musste von der Rettung ins Spital gebracht werden.
In der Zeit zwischen Samstagmittag und Mittwochmittag (29.01.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Bergstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch die Terassentür gewaltsam Zugang zum Innern des Hauses.
Am Mittwochmorgen (29.01.2025), zwischen 5 und 7 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in St.Gallen in zwei Bars eingebrochen.
Es wurde Bargeld von mehreren hundert Franken gestohlen. Zudem entstand ein Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Mittwochmittag ist es im Stadt Luzerner Ortsteil Reussbühl zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Velofahrer gekommen.
Der Velofahrer wurde dabei erheblich verletzt.
Die Kantonspolizei Freiburg suchen eine/n Assistent/in für öffentliche Sicherheit - Gefangenenbegleiter/in für einen unbefristeten Vertrag zu 80-100% in Granges-Paccot.
Die Bewerbungsfrist endet am 21. Februar 2025. Der Stellenantritt erfolgt am 1. Juli 2025 oder nach Vereinbarung.
In der Nacht auf Donnerstag, 30. Januar 2025, ist in einem Asthaufen in Heiden ein Brand ausgebrochen.
Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Es entstand geringer Sachschaden.
Bei einem Selbstunfall in Langnau am Albis sind am Mittwochabend (29.1.2025) ein Fahrzeuginsasse getötet, ein weiterer schwer und ein Fussgänger mittelschwer verletzt worden.
Kurz nach 22 Uhr fuhr ein Personenwagen mit zwei Männern im Alter von 43 und 35 Jahren auf der Sihltalstrasse in Richtung Zürich.
Ein VW kam in Wohlen von der Strasse ab und kollidierte mit einem Baum. Der Mitfahrer wurde leicht verletzt. Der Lenker blieb unverletzt, musste aber seinen Führerausweis abgeben.
Am Mittwoch, 29. Januar 2025, um 22.00 Uhr fuhr ein VW Golf auf der alten Bremgarterstrasse. In einer leichten Linkskurve verlor der 18-jährige Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Strasse ab. Das Fahrzeug kollidierte frontal mit einem Baum und kam zum Stillstand.
Am Dienstag, den 28. Januar 2025, brach am frühen Abend ein Brand in den Kellerräumen eines Mietshauses in Nyon aus.
Rund hundert Bewohner wurden evakuiert, einige erlitten Rauchvergiftungen. Sechs Personen wurden im Krankenhaus untersucht. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.
Am frühen Mittwochmorgen versuchte ein 43-jähriger Mann in Möhlin einen Tankstellenshop zu überfallen.
Dank dem mutigen Eingreifen eines Angestellten konnte der Täter schnell festgenommen werden.
Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus ist am Mittwoch (29.01.2025) in Rüschlikon ein Sachschaden von über hunderttausend Franken entstanden.
Personen wurden keine verletzt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagmittag (28.01.2025) in Pfungen drei Männer verhaftet, die zuvor Bargeld aus einem Opferstock gestohlen haben.
Durch Fahnder der Kantonspolizei Zürich konnte beobachtet werden, wie drei Männer gegen 12.30 Uhr eine Kirche in Pfungen betraten.
Am Dienstag (21.01.2025), kurz vor 18 Uhr, hat sich auf der Gasterstrasse ein Unfall zwischen einem Auto und einem 87-jährigen Fussgänger ereignet.
>>POLIZEI.news berichtete<<.
In der Nacht auf Mittwoch (29.01.2025) hat in Stein am Rhein eine unbekannte Täterschaft zwei parkierte Autos durchsucht.
Die Schaffhauser Polizei empfiehlt der Bevölkerung keine Wertgegenstände in parkierten Fahrzeugen zu lagern, diese immer abzuschliessen und verweist auf ihre entsprechende Präventionskampagne.
Am Dienstag, 28. Januar 2025, wurde der Kantonspolizei Bern kurz nach 14.50 Uhr gemeldet, dass ein Basejumper in Stechelberg (Gemeinde Lauterbrunnen) verunglückt sei.
Aktuellen Erkenntnissen zufolge begab sich der Mann in Begleitung eines Kollegen nach Mürren zur Absprungstelle "Dumpster", wo er nach seinem Kollegen abgesprung...
Am Dienstagmorgen, um 7.50 Uhr, beabsichtigte eine 68-jährige Autofahrerin von der Lavaterstrasse links auf die St.Leonhard-Strasse abzubiegen.
Mutmasslich übersah die 68-Jährige dabei das korrekt auf der St.Leonhard-Strasse stadtauswärts fahrende Fahrzeug eines 43-jährigen Autofahrers.
Der deutsche Polizeioberkommissaranwärter Felix Flieger wird die nächsten zwei Wochen Ausbildungsstage bei der Regionalpolizei der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden absolvieren.
Der deutsche Polizeioberkommissaranwärter Felix Flieger, welcher sich im Studium zum Polizeioberkommissar an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen befindet, wird für zwei Wochen ein Praktikum bei der Kantonspolizei absolvieren.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.