Am Freitagmittag ist in einer 30er-Zone in Sta. Maria Val Müstair ein Automobilist mit 79 km/h von einem Radargerät gemessen worden.
Er konnte angehalten und zur Anzeige gebracht werden.
Auf der Ringstrasse in Chur ist es auf einem Fussgängerstreifen zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Rollerfahrerin und einer Fussgängerin gekommen.
Beide verletzten sich dabei.
Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 6. Dezember 2024 den Bericht „Cyberübungen in der Bundesverwaltung und der Armee“ in Erfüllung des Postulats Dobler (22.4081) gutgeheissen und damit drei strategische Ziele für Cyberübungen in der Bundesverwaltung und der Armee festgelegt:
Er will die bundesinterne Koordination und Kooperation stärken, die Vor- und Nachbereitung von Cyberübungen systematisieren sowie die bundesexterne und internationale Kooperation institutionalisieren. Dazu übernimmt das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) eine zentrale Koordinationsrolle für Cyberübungen in der Bundesverwaltung.
Am Freitagmorgen, 06. Dezember 2024, hat ein Linienbus in Uster einen Hydranten umgefahren. Verletzt worden ist niemand.
Das ausgelaufene Wasser verursachte hohen Sachschaden.
Für die Ersatzwahl einer Gerichtspräsidentin/eines Gerichtspräsidenten (80 - 100 Prozent) am Bezirksgericht Lenzburg ist heute Freitag, 6. Dezember 2024, 12.00 Uhr die Anmeldefrist abgelaufen.
Das Amt kann voraussichtlich in stiller Wahl besetzt werden.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 6. Dezember 2024 die Grundsätze der technischen Umsetzung der neuen elektronischen Identität des Bundes (E-ID) festgelegt. Die Umsetzung soll in zwei Schritten erfolgen.
Gleichzeitig wurde der Bundesrat über den künftigen Namen der Vertrauensinfrastruktur informiert: Die elektronische Brieftasche des Bundes heisst SWIYU.
Vorgestern Mittwoch, 4. Dezember, organisierte die nationale Luftrettungszentrale der Rega eine aufwändige Rettungsaktion für einen im Pilatusgebiet abgestürzten Wanderer.
Aufgrund dichten Nebels konnte die aufgebotene Helikopter-Crew nicht zum Verletzten fliegen, weshalb 18 Bergretter der Alpinen Rettung Schweiz (ARS) von drei Seiten zu Fuss zum Verletzten aufstiegen. Der Verunfallte wurde anschliessend von den Rettern ins Tal gebracht und mit Verletzungen sowie einer Unterkühlung hospitalisiert.
Die Kantonspolizei Zürich ist bestrebt, Menschen bei der Integration in unser Land zu unterstützen und die Bevölkerung über Rechte und Pflichten zu informieren.
Deshalb unterstützt sie zusammen mit mehreren Polizeikorps aus der ganzen Schweiz und der Schweizerischen Kriminalprävention ein einzigartiges Integrationsprojekt: www.police-integration.ch
Am Freitag (06.12.2024), kurz nach 9 Uhr, ist es im Bereich Am Platz in einem Geschäft zu einer starken Rauchentwicklung gekommen.
Ein Trafo einer Schaufensterbeleuchtung, welcher in der Decke verbaut war, dürfte einen Kurzschluss gehabt haben.
In den letzten Tagen sind im Kanton Zug wieder vermehrt Telefonbetrüger aktiv gewesen.
Eine Rentnerin durschaute das falsche Spiel, gaukelte den Betrügern ihre eigene Geschichte vor und alarmierte die Polizei. Vor Ort konnte der Geldabholer festgenommen werden.
Innerhalb von zwei Tagen werden im Kanton Freiburg erneut zwei Frauen Opfer von falschen Polizisten.
Die Gauner erbeuten dabei fast CHF 100'000.- sowie diverse Schmuckstücke. Die Polizei mahnt dringend zur Vorsicht.
Nach einer Kollision mit einer Fussgängerin am Donnerstagabend (5.12.2024) in Rümlang ist der Autolenker geflüchtet.
Die 31-jährige Frau wurde dabei verletzt.
Anfang August hat in Rain ein Unterstand eines Einfamilienhauses gebrannt.
Aufgrund der Spurensicherung stand eine vorsätzliche Entfachung des Feuers im Vordergrund. Nach umfangreichen Ermittlungen konnten Ende Oktober zwei Tatverdächtige festgenommen werden.
Gestern ist der erste von insgesamt 21 neuen Rettungshelikoptern der neuen Einheitsflotte beim Rega-Center am Flughafen Zürich gelandet.
Spezialistinnen und Spezialisten rüsten den Helikopter vom Typ Airbus H145 D3 mit Fünfblattrotor nun aus, damit er im nächsten Jahr für Patientinnen und Patienten Einsätze fliegen kann.
Der Polizei und der Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn ist es im Verlauf von umfangreichen Ermittlungen gelungen, einen Mann festzunehmen, der am 10. September 2024 in Solothurn und am 27. Oktober 2024 in Deitingen je ein Raubdelikt begangen haben dürfte.
Der mutmassliche Täter, ein 34-jähriger Algerier, befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.
Eine Automobilistin hat am Donnerstagabend, 5. Dezember 2024, auf der Dorfstrasse in Bettlach die Kontrolle über ihr Auto verloren und ist mit einem korrekt parkierten Personenwagen kollidiert.
Dabei überschlug sich das Auto und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Verletzt wurde niemand.
Am Freitag (06.12.2024), um 07:40 Uhr, ist es auf der Wattwilerstrasse zu einem Brand an einem Tanklastwagen gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen. Es entstand Sachschaden von noch unbekanntem Wert. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Donnerstag (05.12.2024), kurz nach 16:55 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 in Gossau zu einem Brand von einem Lieferwagen gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen. Es entstand Sachschaden von rund 10'000 Franken. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Donnerstag (05.12.2024), in der Zeit zwischen 13 Uhr und 22:35 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Kronbergstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Tür gewaltsam Zugang ins Innere der Wohnung.
Am Donnerstag (05.12.2024), kurz nach 20:35 Uhr, ist es auf der St. Pelagibergstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 30-jähriger Autofahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden von rund 12'000 Franken.
Am Donnerstag (05.12.2024), kurz vor 18:20 Uhr, ist es auf der Grundstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Die 77-jährige Fussgängerin wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Dienstagabend ist in der Engehalde in Bern eine Person leblos durch Einsatzkräfte aus der Aare geborgen worden.
Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am Freitagmorgen, 6. Dezember 2024, kurz nach 7 Uhr, erreichte die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz ein Notruf, dass es in einem Haus an der Rigigasse in Küssnacht am Rigi brenne.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde im leerstehenden Haus Feuer festgestellt.
Die Gemeinden Sargans, Mels, Vilters-Wangs und Wartau haben gemeinsam mit dem kantonalen Tiefbauamt in einer Zweckmässigkeitsbeurteilung verschiedene Varianten für einen siedlungsverträglicheren Verkehr in der Region geprüft.
Nun werden die Varianten so zusammengestellt, dass im kommenden Sommer ein umsetzbares Lösungskonzept vorliegt. Die Gemeinden setzen mittlerweile bereits verschiedene Projekte zur Verbesserung der Mobilität um.
Die Stadt muss eine dringende Reparatur der Wasserleitungen und Abwasserkanäle in der Bellerivestrasse vornehmen.
In den letzten Jahren kam es wiederholt zu Leitungsbrüchen und in der Folge zu hohen Sachschäden an öffentlicher und privater Infrastruktur.
Unsere Drohnenausbildungen finden auch im Winter statt.
Das Flugobjekt ist theoretisch bis -20°C einsatzfähig, jedoch können bei einer hohen Luftfeuchtigkeit die Propeller trotz höheren Temperaturen einfrieren und die Drohne flugunfähig machen.
Am Freitag (06.12.2024), kurz vor 0:45 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Ammoniakaustritt aus einem Kühlsystem in einem Technikraum der Coop Verteilzentrale an der Industriestrasse erhalten.
Die Blaulichtorganisationen standen mit einem Grossaufgebot im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr.
Eine 13-jährige Fussgängerin ist am Donnerstagabend (5.12.2024) in Wädenswil bei einer Kollision mit einem Personenwagen verletzt worden.
Ein 77-jähriger Automobilist fuhr kurz vor 16.30 Uhr auf der Zugerstrasse talwärts in Richtung See.
Ein jugendlicher Algerier verschaffte sich in der Nacht Zutritt zu einem Fahrzeug und einem Einfamilienhaus.
Als er kontrolliert wurde, war er zudem mit einem gestohlenen E-Bike unterwegs. Er wurde vorläufig festgenommen.
Im Rahmen polizeilicher Ermittlungen haben Fahnder der Kantonspolizei Zürich am Dienstagnachmittag (03.12.2024) in Dietikon zwei mutmassliche Drogenhändler verhaftet.
Kurz vor 15 Uhr kontrollierten die Polizisten auf dem Bahnhofplatz zwei polnische Staatsangehörige. Dabei stellten die Fahnder bei ihnen rund 20 Gramm Kokain sicher.
Der erste offizielle Termin: 20 Aspirantinnen und Aspiranten haben gestern ihre Uniformen anprobiert und sich damit für die Ausbildung zur Sicherheitsassistenz und Polizist/in ab März 2025 ausgerüstet.
Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen euch viel Erfolg, Durchhaltevermögen und Freude auf diesem spannenden Weg!
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es heute kurz vor 19:30 Uhr auf der A2 im Gebiet von Bedano zu einem Verkehrsunfall gekommen ist.
Ein 44-jähriger türkischer Autofahrer mit Wohnsitz im Raum Bellinzona war in Richtung Norden unterwegs.
Anlagebetrug hat im Kanton Neuenburg im Jahr 2024 Schäden in Höhe von fast 3 Millionen Franken verursacht. Angesichts der steigenden Zahl solcher Betrugsfälle mahnt die Polizei zur Vorsicht.
Seit dem 1. Januar 2024 hat die Polizei im Kanton Neuenburg über 40 Fälle von Cyberbetrug im Zusammenhang mit Anlagebetrug registriert. Diese besonders heimtückischen Betrugsmaschen führten zu einem Gesamtschaden von über 3 Millionen Franken. Im Durchschnitt verloren die Opfer 48'000 CHF, wobei in einem Fall ein Verlust von über 700'000 CHF gemeldet wurde.
Die Polizei geht davon aus, dass es am Samstag, den 7. Dezember, und Sonntag, den 8. Dezember, zu Verkehrsbehinderungen kommen wird.
Es folgen genaue Informationen zu den betroffenen Bereichen.
Zum Jahresende bleiben die Büros der kantonalen Verwaltung vom Dienstag, 24. Dezember 2024, bis einschliesslich Mittwoch, 1. Januar 2025 geschlossen.
Um den Bedürfnissen der Öffentlichkeit gerecht zu werden, ist die Telefonzentrale des Kantons (T. 022 327 41 11) an folgenden Tagen von 9:00 bis 16:00 Uhr erreichbar:
Die Räumungs- und Wiederherstellungsarbeiten im Zusammenhang mit der Schlammlawine, die am 21. Juni 2024 vom Riale Orbel in den Fluss Moesa gelangte, sind vor wenigen Tagen abgeschlossen worden.
Die Lawine hatte zu einer Überschwemmung geführt und einen rund 200 Meter langen Abschnitt der Autobahn A13 bei Soazza zerstört.
Die Kantonspolizei hat neue Informationen zu dem Unfall bekannt gegeben, der sich am 25. November 2024 ereignet hat. POLIZEI.news berichtete: >>Bosco Luganese TI: 50-Jähriger verletzt sich bei Arbeitsunfall schwer<<.
Wie die Behörden mitteilen, erlag der Mann nun seinen Verletzungen.
Ergänzend zu unserer ersten Meldung zum Brand in Nidfurn vom Donnerstag, 05.12.2024, ab ca. 05.00 Uhr, kann inzwischen weiter informiert werden, dass nach Beginn der Abbrucharbeiten vom Dach her eine Leiche gefunden wurde, welche soweit jedoch nicht identifizierbar ist und deshalb nicht gesagt werden kann, ob es sich um den vermissten, 48-jährigen Hausbewohner handelt.
Der Leichnam wird zur Zeit geborgen und anschliessend die Abbrucharbeiten fortgesetzt.
Auf der Autobahn A2 zwischen Beckenried und Hergiswil geht am 9. Dezember 2024 die Anlage für Geschwindigkeits-Harmonisierungs- und Gefahrenwarnung in Betrieb.
Diese soll den Verkehrsfluss auf dem Abschnitt verbessern. Im Frühjahr 2025 wird die Anlage mit einer Geschwindigkeits-Messanlage und einem Ein- und Ausfahr-Dosiersystem erweitert.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstag zwei Männer festgenommen, die Deliktsgut aus mindestens vier Diebstählen in Frauenfeld bei sich trugen.
Am Donnerstagmorgen kurz nach 4 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass zwei Männer eine Wohnung an der Schaffhauserstrasse betreten und Wertsachen gestohlen hätten.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat sich ein Motorradfahrer einer Verkehrskontrolle entzogen und ist vor der Polizei geflüchtet.
Der Motorradfahrer und seine Beifahrerin konnte im Nachgang angehalten werden. Ihm werden diverse Delikte gegen das Strassenverkehrsgesetz zur Last gelegt. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Wegen eines Sekundenschlafs verunfallte ein Lieferwagenfahrer auf der Autobahn. Es wurde niemand verletzt, jedoch fiel ein Grossteil der Ladung auf die Strasse.
Am 05. Dezember 2024, um 01.40 Uhr, fuhr ein Lieferwagen mit Anhänger auf der Autobahn A1, in Richtung Zürich.
Das Bundesamt für Zoll- und Grenzsicherheit BAZG hat am Dienstagabend (3.12.2024) am Flughafen Zürich eine grössere Menge Marihuana sichergestellt.
Die Kantonspolizei Zürich hat den Drogenkurier verhaftet.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.