Die Kantonspolizei Zürich hat rund um das Fussballderby vom Dienstagabend (3.12.2024) in ihrem Zuständigkeitsgebiet Personenkontrollen durchgeführt und die Stadtpolizei Zürich bei ihrem Einsatz unterstützt.
Vor und nach dem Fussballspiel stand die Kantonspolizei im Kanton Zürich sowie am Hauptbahnhof Zürich im Einsatz und zeigte verstärkt Präsenz.
Am kommenden Samstag findet in Freiburg der traditionelle St. Nikolaus-Umzug statt. In der Innenstadt sind mehrere Verkehrs- und Parkbeschränkungen vorgesehen.
Es wird dringend empfohlen, an diesem Tag die öffentlichen Verkehrsmittel zu bevorzugen.
Ein minderjähriger Rollerfahrer ist am Sonntag (01.12.2024) bei einem Unfall unbestimmt verletzt worden.
Der 17-Jährige fuhr gegen 14:30 Uhr auf der Irchelstrasse von Teufen Richtung Berg am Irchel.
Gestern Abend wurden die Feuerwehr, die Rettungssanitäter und die Polizei wegen des Brandes eines Hauses in Düdingen alarmiert. Eine Person wurde von den Rettungssanitätern versorgt.
Eine Ermittlung ist im Gange.
Am Dienstagmorgen ist es in der Sprengi in Emmenbrücke zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
In der Folge suchte die Polizei Zeugen.
Nach einer Kollision zwischen zwei Autos in Eschenz entfernte sich am Dienstag der Unfallverursacher vom Unfallort. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Haltet euch fest – es wird spannend! Wir hatten die einmalige Gelegenheit, Teil der packenden Krimisendung "Der Zürich-Krimi - Borchert und die Stadt in Angst" zu sein.
Spuren sichern, Rätsel lösen, Täter entlarven – all das und mehr erwartet euch!
Alkohol ist die Ursache vieler schwerer Verkehrsunfälle. In diesem Bereich steht die Schweiz im internationalen Vergleich schlecht da.
Fast ein Viertel der Schweizerinnen und Schweizer gibt an, sich nach dem Konsum von Alkohol hinters Steuer zu setzen.
Am Dienstag, 3. Dezember 2024, kurz vor 18.30 Uhr, sind am Unteren Rheinweg während einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen ein 25- und ein 17-Jähriger durch eine Stichwaffe verletzt worden – der 25-Jährige schwer.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte die beiden Verletzten ins Spital.
Mit Freunden und Familien an den Weihnachtsmarkt, einen Punsch oder Glühwein trinken um sich aufzuwärmen und den weihnachtlichen Klängen lauschen.
Das klingt nicht nur gemütlich - das ist es auch.
Nach einem Zusammenstoss zwischen einem jungen Mann und einem Auto musste am Montagabend in Riedt b. Erlen ein Jugendlicher mit leichten bis mittelschweren Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Dienstagmittag ist es auf der Hauptstrasse in Laax zu einem Verkehrsunfall mit drei Beteiligten gekommen.
Zwei der Fahrzeuge wurden total beschädigt.
Die Brigade de répression des cambriolages et des vols (BRCV) der Genfer Kriminalpolizei bietet einen speziellen Schmuckdienst an. Dieser Dienst veröffentlicht Fotos von Schmuck und anderen Wertgegenständen, die entweder beschlagnahmt oder von der Polizei gefunden wurden.
Ziel ist es, Eigentümer ausfindig zu machen und ihnen ihre verlorenen oder gestohlenen Gegenstände zurückzugeben.
Die Kantonspolizei Genf stellt eine aktualisierte Version der Plattform zur Verfügung, mit der Fahrzeughalter im Falle von Verkehrsverstössen die verantwortliche Person benennen können.
Dieses Verfahren, bekannt als „Fahrerbenennung“, dient der korrekten Zuordnung von Verkehrsdelikten.
Am Dienstagmorgen ist es in der Sprengi in Emmenbrücke zu einem Verkehrsunfall mit einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Der Fussgänger wurde dabei leicht verletzt und am Auto entstand Sachschaden. Nach einem kurzen Gespräch fuhr die Autofahrerin weiter. Die Luzerner Polizei sucht die Autofahrerin oder Zeugen, welche den Unfall beobachtet haben.
Nach einem gemeldeten Diebstahl eines Mobiltelefons ist es der Kantonspolizei Solothurn in der Nacht auf Dienstag, 3. Dezember 2024 in Olten gelungen, vier tatverdächtige Männer anzuhalten.
Die mutmasslichen Diebe wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am Freitagabend hat eine unbekannte Täterschaft am Bahnhof in Steffisburg einen Mann beraubt.
Die zwei Täter flüchteten im Anschluss in unbekannte Richtung. Das Opfer wurde verletzt. Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Zeugen.
Im „Kirchenwald“ im Bereich der Strassenkehre in Spiringen wird der Forstbetrieb im kommenden Winter Holzereieingriffe zum Schutz der Kantonsstrasse ausführen.
Nach den Waldschadenereignissen und Pflegeeingriffen im Jahr 2013 muss der Altholzbestand aus Sicherheitsgründen etappenweise entfernt werden, um einem Gebüschwald als Schutz vor Steinschlag und Erosion Platz zu machen.
Der Regierungsrat hebt die Verordnung über den Vollzug der Vorschriften zur Wehrpflichtersatzabgabe auf.
Diese regelte die Zuständigkeiten und Abläufe im Zusammenhang mit der Wehrpflichtersatzabgabe. Sie ist nach einer Überarbeitung der Gesetzgebung überflüssig geworden.
Am Dienstag (03.12.2024), um 10:30 Uhr, sind zwei Männer in ein Einfamilienhaus an der Lehhaldenstrasse eingebrochen.
Dank eines Hinweises und einer sofort eingeleiteten Fahndung der Kantonspolizei konnten die beiden Tatverdächtigen, ein 51-jähriger Nordmazedonier sowie ein 55-jähriger Kosovare, festgenommen werden.
Seit mehreren Monaten verzeichnet die Kantonspolizei einen deutlichen Anstieg der Diebstähle von Kupfer und anderen Edelmetallen, die sich hauptsächlich gegen Firmengelände und Baustellen richten.
Um das Risiko solcher Vorfälle zu minimieren, raten wir zur Einhaltung der unten erwähnten Sicherheitstipps.
Cyberkriminelle versenden zurzeit E-Mails im Namen der Intrum AG und versuchen, die Empfänger zum Download von Schadsoftware zu verleiten.
Die Betrugsmasche
Aus wenig Geld viel machen: Mit solchen Versprechen locken Betrüger im Internet Menschen zu Anlagen, die keine sind.
Während über einem Jahr wurde ein Mann aus dem Kanton Schaffhausen um mehrere tausend Franken betrogen. Die Schaffhauser Polizei mahnt zur Vorsicht im Umgang mit Tradingplattformen.
Gerade in den Wintermonaten, wenn es länger dunkel ist, ist das Unfallrisiko auf der Strasse höher.
Besonders Fussgänger und Zweiradlenker sind gefährdet.
Eine Fussgängerin überquerte am Dienstag (3. Dezember 2024, ca. 06:45 Uhr) den Fussgängerstreifen auf der Höhe Luzernerstrasse 26 in Root.
Ein Autofahrer bemerkte dies zu spät und konnte trotz Vollbremsung eine Kollision nicht mehr vermeiden.
Eine Autofahrerin hielt am Dienstag (3. Dezember 2024, nach 07:00 Uhr) vor einem Fussgängerstreifen auf der Luzernerstrasse in Littau an, um zwei Fussgängern das Überqueren der Strasse zu ermöglichen.
Als die Lenkerin wieder losfuhr, kollidierte sie mit einer dritten Fussgängerin, welche den Fussgängerstreifen überquerte.
Am Dienstag (3. Dezember 2024, kurz vor 07:30 Uhr) fuhr eine Autofahrerin in Ettiswil auf einer Nebenstrasse und bog nach links in die Surseestrasse ein.
Dabei kam es zur Kollision mit einem Motorradfahrer.
Ein Lastwagen fuhr am Dienstag (3. Dezember 2024, ca. 07:45 Uhr) auf der Buholzstrasse in Emmen und beabsichtigte nach links auf ein Privatareal abzubiegen.
Dabei kam es aus noch ungeklärten Gründen zur Kollision mit einem entgegenkommenden E-Bike.
In Wettingen kam es am Montagmorgen auf der Landstrasse zu einer Kollision zwischen einem Fahrrad und einem Auto.
Der Autolenker dürfte mutmasslich falsch in den Kreisverkehr eingefahren sein, worauf es zur Kollision mit dem 11-jährigen Velofahrer kam. Dieser verletzte sich leicht.
In der Zeitspanne vom 01. Oktober bis Montag, 02. Dezember 2024, ereignete sich an der Oberdorfstrasse in Glarus ein Einschleichdiebstahl in ein Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses.
Die unbekannte Täterschaft gelangte durch die unverschlossene Kellereingangstüre zum Kellerabteil des Geschädigten, entwendete dort einen Staubsauger und konnte unerkannt den Tatort verlassen.
Am Montag, 02. Dezember 2024, ca. 17.30 Uhr, fuhr ein 51-jähriger Personenwagenlenker auf der Autobahn A3 Richtung Chur und bemerkte komische Motorengeräusche sowie Brandgeschmack im Fahrzeug.
Er verliess die Autobahn in Richtung Bilten und sah kurz darauf Flammen unter der Motorhaube hervorlodern, worauf er sofort nach der SBB-Unterführung anhielt.
Am Montag, 02. Dezember 2024, ca. 22.00 Uhr, meldete der Inhaber eines Recyling Centers in Weesen, Flechsenstrasse, dass in seinen Betrieb eingebrochen wurde.
Die unbekannte Täterschaft überstieg ein 3.50m hohes Eingangstor und zerschlug zum Eindringen in die Büroräumlichkeiten eine Fensterscheibe.
Gestern Abend wurde eine Jugendliche auf einem Fussgängerstreifen in Remaufens, auf der Höhe des Bahnhofs, von einem unbekannten Fahrzeug angefahren.
Die Polizei startet einen Zeugenaufruf.
Gestern Abend, um ca. 17.10 Uhr, fuhr ein 62-jähriger Fahrzeuglenker mit seinem Lieferwagen samt Anhänger von Kerns in Richtung Autobahneinfahrt Sarnen Nord, um auf die Autostrasse A8 Richtung Luzern einzubiegen.
Zur selben Zeit fuhr ein 37-jähriger Fahrzeuglenker von Sarnen in Richtung Kerns. Es kam anschliessend zur seitlich/frontalen Kollision.
Bei einer Kollision mit einem Personenwagen ist am Dienstagmorgen (3.12.2024) in Rüschlikon eine 85-jährige Frau schwer verletzt worden.
Gegen 7.15 fuhr eine Personenwagenlenkerin auf der Bahnhofstrasse bergwärts.
Drei vermummte Personen haben einen Anhänger des FC Zürichs unter Körpergewalt gezwungen, ihnen seine Fan-Jacke zu übergeben. Anschliessend ergriffen die Täter die Flucht.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Nach Gewaltvorfällen bei einem Auswärtsspiel des FC Luzern in Bern hatten die Bewilligungsbehörden des Kantons Luzern gestützt auf das nationale Kaskadenmodell Massnahmen gegen den FC Luzern verfügt.
Die Bewährungsfrist ist nun abgelaufen. Die Fans des FC Luzern haben sich während der Bewährungsfrist grundsätzlich korrekt verhalten. Es sind deshalb keine weiteren Massnahmen notwendig. Hingegen zeigt die Luzerner Polizei den FC Luzern an und will strafrechtlich abklären lassen, ob der FC Luzern gegen Auflagen verstossen hat.
Am Dienstag, 3. Dezember 2024, um 05.30 Uhr wurde eine Rollerfahrerin bei einem Verkehrsunfall mit einem Auto schwer verletzt.
Zeugen werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei zu melden.
In einem Zweifamilienhaus in Cazis ist es am Montagnachmittag zu einem Feuerwehreinsatz gekommen.
Ein Holzboden fing Feuer aufgrund von deponierter Asche.
Bleibt wachsam und achtet auf Ungewöhnliches in eurer Umgebung.
Jede kleine Beobachtung kann wichtig sein – informiert im Verdachtsfall sofort die Polizei.
Am Montag (02.12.2024), in der Zeit zwischen 16:45 Uhr und 19:20 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Gatterstrasse eingebrochen.
Sie beschädigte diverse Beleuchtungselemente beim Sitzplatz und verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zugang ins Innere des Hauses.
Am Montag (02.12.2024), in der Zeit zwischen 14:15 Uhr und 20:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Montfortweg eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Tür gewaltsam Zugang ins Haus.
Am Montag (02.12.2024), in der Zeit zwischen 13 Uhr und 17:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus im Bereich Hegiberg eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster über die Garage gewaltsam Zugang ins Innere des Hauses.
Am Montag (02.12.2024), kurz nach 19:20 Uhr, ist es auf der Oklahomastrasse zu einem Selbstunfall eines Lieferwagens gekommen.
Ein 42-jähriger Mann war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Es entstand Flurschaden von rund 500 Franken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.