Am Montag (02.12.2024), in der Zeit zwischen 14:15 Uhr und 20:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Montfortweg eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Tür gewaltsam Zugang ins Haus.
Am Montag (02.12.2024), in der Zeit zwischen 13 Uhr und 17:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus im Bereich Hegiberg eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster über die Garage gewaltsam Zugang ins Innere des Hauses.
Am Montag (02.12.2024), kurz nach 19:20 Uhr, ist es auf der Oklahomastrasse zu einem Selbstunfall eines Lieferwagens gekommen.
Ein 42-jähriger Mann war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Es entstand Flurschaden von rund 500 Franken.
Am Montag (02.12.2024), kurz vor 11 Uhr, ist es im Bereich der Kreuzung Säntissstrasse/Wiesenstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Die 61-jährige E-Bike-Fahrerin wurde dabei leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 2'000 Franken.
Seit Anfang Dezember und während der Festtage führen die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien des Kantons Waadt eine Verkehrspräventionskampagne gegen Alkohol am Steuer durch. Die Plakate des Büros für Unfallverhütung (BFU) mit der Botschaft: „Am Steuer reicht ein Glas, um die Sicht zu trüben“ sind in der Region sichtbar.
Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, in dieser festlichen Zeit verantwortungsbewusst auf den Strassen unterwegs zu sein.
Am Samstagabend, 30. November 2024, kurz vor 20.00 Uhr, konnte eine Patrouille der Polizei Basel-Landschaft an der Baslerstrasse in Binningen einen mutmasslichen Einbrecher festnehmen, welcher kurz zuvor mit einem Fahrrad vor einer Kontrolle geflüchtet war.
Die festgenommene Person kommt für mehrere Einbruchdiebstähle in Frage.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist in Biel ein Mann bei einer tätlichen Auseinandersetzung schwer verletzt worden. Er musste mit der Ambulanz ins Spital gefahren werden.
Der mutmassliche Täter konnte kurz darauf angehalten werden. Ermittlungen wurden aufgenommen.
Am Sonntagmorgen (01.12.2024) hat die Stadtpolizei Winterthur einen Mann verhaftet, der kurz zuvor in ein Take-Away-Lokal eingebrochen ist.
Kurz vor 8 Uhr meldete eine Passantin, dass ein Mann die Türscheibe eines Take-Away-Lokals an der General-Guisan-Strasse eingeschlagen habe und möglicherweise einzubrechen versuche.
Erst noch klein, tapsig und manchmal etwas ungeschickt – jetzt ganz schön gross, wachsam und zuverlässig.
Unsere Paya feiert heute ihren dritten Geburtstag.
Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) informiert, dass ab der Nacht des 3. Dezember 2024 periodisch vollständige nächtliche Sperrungen der Autobahn zwischen den Anschlüssen Faido und Quinto in beiden Fahrtrichtungen stattfinden werden.
Grund dafür sind umfassende Sicherheitstests.
Die Polizei Neuenburg sucht Zeugen eines Verkehrsunfalls, der sich am Freitag, 11. November 2024, gegen 17:45 Uhr im Kreisverkehr "L'Etoile" in Marin ereignete.
Ein Autofahrer in einem weissen Fahrzeug fuhr in westlicher Richtung durch den Kreisel und nahm dabei einem Radfahrer, der sich ebenfalls im Kreisverkehr befand, die Vorfahrt.
Die Feuerwehrkurse im zweiten Halbjahr 2024 boten den Feuerwehrleuten des Kantons Uri vielfältige Möglichkeiten zur Weiterbildung.
Ab Mai wurden verschiedene kantonale Kurse angeboten, die auf aktuelle Herausforderungen und moderne Einsatzmethoden ausgerichtet waren.
Am Montag (02.12.2024), kurz nach 07:10 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Unfall zwischen drei Autos und einem Sattelschlepper gekommen.
Ein 23-jähriger und ein 29-jähriger Mann wurden dabei leicht verletzt. Der 29-Jährige wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen hat heute Nachmittag eine tatverdächtige Person im Zusammenhang mit der Suizidkapsel Sarco aus der Untersuchungshaft entlassen.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen hat am 23. September 2024 ein Strafverfahren wegen Verleitung und Beihilfe zum Selbstmord (Art. 115 StGB) eröffnet und in diesem Zusammenhang wurde eine tatverdächtige Person in Untersuchungshaft versetzt.
Bei einem Überholmanöver eines Sattelmotorfahrzeugs auf der Autobahn A2 ist es am Montagmorgen zu einer Kollision mit einem Auto gekommen.
Der Autofahrer wurde dabei leicht verletzt und durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Die Schaffhauser Polizei hat einen Mann verhaftet, der zugegeben hat, Mitte November in eine Spielgruppe in der Stadt Schaffhausen eingebrochen zu sein.
Er wird sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen verantworten müssen.
Am Sonntag (1.12.2024) hat Barbara Reifler die Führung der Kantonspolizei St.Gallen übernommen.
Im Rahmen einer würdigen Feier und in Anwesenheit des gesamten Kaders der Kantonspolizei St.Gallen sowie persönlichen Gästen überreichte ihr Regierungsrat Christof Hartmann die Fahne der Kantonspolizei St.Gallen.
1985 wurde die Autobahnvignette in der Schweiz eingeführt. In ihren Anfängen kostete sie noch 30 Franken.
Dieses Jahr konnten die Fahrzeugführenden erstmals zwischen Klebevignette oder der E-Vignette wählen. Wer ab 1. Februar 2025 ohne Vignette auf Nationalstrassen unterwegs ist, muss mit einer Busse von 200 Franken rechnen.
In der Vorweihnachtszeit steigt das Risiko, Opfer von Taschendieben zu werden. Besonders auf Weihnachtsmärkten und in grösseren Menschenansammlungen ist Vorsicht geboten.
Diebe nutzen die überfüllten Plätze, um mit dreisten Maschen zuzuschlagen.
Der Posten der bürgernahen Polizei von Cheyres wird am kommenden 1. Januar definitiv seine Türen schliessen.
Die Aufgaben und Leistungen der Kantonspolizei werden von den Beamtinnen und Beamten des Postens der bürgernahen Polizei Estavayer-le-Lac sichergestellt.
Gestern zog der Hofsamichlaus mit seinem Gefolge traditionell aus der Hofkirche aus.
Dabei ging es durch Luzerns Gassen und es erfreuten sich wie jedes Jahr zahlreiche Menschen.
Am Montagmorgen, 02.12.2024, ca. 06.00 Uhr, ereignete auf der Hauptstrasse beim Einkaufscenter „Krumm“, ein Verkehrsunfall.
Eine 46-jährige Autolenkerin war auf der Hauptstrasse von Bilten in Richtung Glarus unterwegs. Auf Höhe der Bushaltestelle „Krumm“ übersah sie eine 35-jährige Fussgängerin, die den Fussgängerstreifen überquerte.
Erfahrungsgemäss nehmen in der Vorweihnachtszeit Taschendiebstähle zu.
Daher sensibilisiert die Kantonspolizei Bern während drei Wochen mit einer Präventionsaktion die Bevölkerung an verschiedenen Orten in der Stadt Bern für die Thematik und gibt Tipps, wie sie sich mit einfachen Vorsichtsmassnahmen schützen kann.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Sonntag (01.12.2024), um 21:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Rütelistrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zugang ins Innere des Hauses.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagnachmittag (01.12.2024), um 15:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein als Pausenraum genutztes Gebäude eines Industriebetriebs im Bereich Erlenhof eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Tür gewaltsam Zugang ins Innere des Hauses.
In der Zeit zwischen Sonntagnachmittag und Sonntagabend (01.12.2024), um 19:20 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Sonnhaldenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zugang ins Innere des Hauses.
Am Sonntag (01.12.2024), um kurz vor 15:45 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung an der Rietbergstrasse eingebrochen sei.
Sie verschaffte sich durch eine Tür gewaltsam Zugang ins Innere der Wohnung.
Am Sonntag (01.12.2024), kurz nach 18:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern in einer Wohnung an der Oklahomastrasse erhalten.
Der genaue Hergang der Auseinandersetzung ist Gegenstand von laufenden Ermittlungen der Kantonspolizei St.Gallen. Zwei Männer wurden festgenommen. Ein Dritter Mann befindet sich in Spitalpflege.
Am Sonntag (01.12.2024), kurz vor 16:25 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung eines Autobrands in einer Garage eines Einfamilienhauses im Bereich Scholtinoss erhalten.
Das Feuer griff auf das Einfamilienhaus über. Die zuständige Feuerwehr konnte den Brand später unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand.
Am Sonntag (01.12.2024, um ca. 9:10 Uhr, sind im Bereich Bunt zwei Autos zusammengestossen.
Dabei wurden eine 22-jährige Autofahrerin sowie ein 59-jähriger Autofahrer leicht verletzt.
Am Sonntagnachmittag stiess in Spreitenbach ein Auto mit einem Zug der Limmattalbahn zusammen. Während niemand verletzt wurde, ist der Schaden beträchtlich.
Der Unfall ereignete sich am Sonntag, 1. Dezember 2024, um 14 Uhr auf der Zentrumsstrasse in Spreitenbach.
Am Samstagnachmittag (30. November 2024, kurz vor 13:30 Uhr) kam es im Rathausentunnel in Fahrtrichtung Luzern zu einem Auffahrunfall.
Ein Autofahrer prallte in das Heck eines stehenden Fahrzeugs in einer Kolonne.
Am Samstagnachmittag (30. November 2024, nach 16:00 Uhr) kam es auf der Wurmistrasse in Rothenburg zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos.
Eines der Fahrzeuge prallte nach dem Zusammenstoss gegen zwei Fussgänger.
Am frühen Sonntagmorgen (1. Dezember 2024, um 02:00 Uhr) stürzte ein 36-jähriger Mann mit seinem Elektro-Stehroller im Bereich des Schlottermilchkreisels.
Der alkoholisierte Mann (Atemalkoholwert: 1.22 mg/l) hatte die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, prallte gegen einen Randstein und stürzte.
Am Sonntagabend (1. Dezember 2024, gegen 22:20 Uhr) ereignete sich auf der Autobahnausfahrt Buchrain ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen.
Ein 39-jähriger alkoholisierter Autofahrer (Atemalkoholwert: 0.58 mg/l) prallte ungebremst in ein vorausfahrendes Auto.
Polizeiarbeit ist Teamarbeit. Während ein Teil des Teams das Problem beiseite schiebt, können Sie sich darauf verlassen, dass der Rest für Ihre Sicherheit sorgt.
Teamarbeit bedeutet nicht nur Einsatz – es bedeutet Vertrauen.
Bei einem Verkehrsunfall am Sonntagnachmittag (1.12.2024) in Teufen (Gemeinde Freienstein-Teufen) ist ein minderjähriger Rollerfahrer unbestimmt verletzt worden.
Er musste mit einem Rettungshelikopter in Spitalpflege geflogen werden.
Zusammen mit mehreren Polizeikorps haben wir am Samstag eine kriminal- und verkehrspolizeiliche Grosskontrolle durchgeführt.
An verschiedenen Örtlichkeiten im Kanton Zug haben wir während mehreren Stunden 94 Fahrzeuge und 195 Personen überprüft.
Stille Nacht, traurige Nacht? Diese ist vorprogrammiert, wenn nicht nur unter dem Christbaum, sondern auch im Portemonnaie gähnende Leere herrscht.
Und das nur, weil man online beim angeblichen Superschnäppchen zuschlagen wollte und den ganz unweihnachtlich agierenden Gaunern auf den Leim gekrochen ist.
Am Sonntag, 01. Dezember 2024, ca. 11.00 Uhr, wurde durch einen Passanten auf der Nordseite des Gemeindehauses in Niederurnen eine offenstehende Kellertüre entdeckt.
Die Kantonspolizei stellte in der Folge fest, dass die Türe gewaltsam aufgebrochen wurde.
Zusammen mit ihren Partnerorganisationen führte die Kantonspolizei Aargau am Samstag eine kantonsweite Fahndungsaktion durch.
Von den weit über 1'300 kontrollierten Personen gingen der Polizei Dutzende aus verschiedenen Gründen ins Netz. Ein mutmassliches Einbrechertrio wurde gestoppt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.