Am Donnerstagabend, 10. Oktober 2024, kollidierte ein junger Sportwagenlenker mit einer Signalbrücke.
Verletzt wurde glücklicherweise niemand, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden.
Am Freitagvormittag (11. Oktober 2024) ist es zu einer heftigen Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Die beiden Fahrzeuglenker wurden dabei erheblich verletzt. Die Kantonsstrasse musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Am Freitagmorgen überfiel ein unbekannter Mann eine Buchhandlung in Reinach. Er erbeutete Bargeld und flüchtete.
Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Augenzeugen.
Im Oktober zeigt sich der Herbst jeweils von seiner schönsten Seite. Regelmässig stellt sich im Oktober eine teils mehrtägige Hochdrucklage mit stabilem und sonnigem Wetter ein.
Die Blattverfärbung erreicht ausserdem im Oktober ihren Höhepunkt.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz nach 9.30 Uhr in Magadino ein Verkehrsunfall. Ein 58-jähriger Schweizer Autofahrer aus der Region Locarno war auf der Kantonsstrasse in Richtung San Nazzaro unterwegs. Gemäss einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, verlor er, möglicherweise aufgrund einer Krankheit, die Kontrolle über sein Auto, kollidierte zunächst mit einem Fahrzeug am Strassenrand und landete anschliessend in einem Bach.
Die Kantonspolizei, die Feuerwehr Gambarogno und der Rettungsdienst Salva waren vor Ort und konnten nach Wiederbelebungsversuchen nur noch den Tod des 58-jährigen Mannes feststellen.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 42 vom 14.10.2024 bis zum 20.10.2024 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen
Rekrutierung von Kandidaten für die Kantonspolizei Freiburg. Schulbeginn am 1. Januar 2026 im Interregionalen Polizeiausbildungszentrum (CIFPol), Schule Granges-Paccot.
Das Kandidatenprofil, das wir suchen:
Anlässlich der Schwerverkehrskontrolle vom 10. Oktober 2024 wurde durch die Kantonspolizei Uri im Schwerverkehrszentrum in Erstfeld ein Sattelschlepper mit Sattelanhänger mit polnischen Kontrollschildern überprüft.
Die Kontrolle der Fahrzeugkombination ergab folgende, teilweise gravierenden Mängel:
In Biberist ist am späten Donnerstagabend, 10. Oktober 2024, die ehemalige Schützenstube aus vorerst unbekannten Gründen in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.
Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Donnerstagabend ist am Berninapass ein Automobilist verunfallt. Er wurde dabei verletzt.
Der 41-jährige, in Italien wohnhafte, Mann aus Bangladesch fuhr um 23 Uhr auf der Berninastrasse H29 von Livigno kommend talwärts in Richtung Poschiavo.
Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung über ein verdächtiges Velodepot im Bereich des Oberstufenzentrums in Derendingen ist es der Kantonspolizei Solothurn am Mittwochabend, 9. Oktober 2024, gelungen, zwei mutmassliche E-Bike-Diebe anzuhalten.
Die Polizei sucht die rechtmässigen Besitzer/-innen.
Am Montag (07.10.2024) und/oder am Dienstagmorgen (08.10.2024) hat eine unbekannte Täterschaft versucht in zwei Mehrfamilienhäuser in der Stadt Schaffhausen einzubrechen.
Dabei wurde ein Sachschaden von je mehreren hundert Franken verursacht.
Am Dienstagvormittag, 8. Oktober 2024, kurz vor 12.00 Uhr, kam es an der Rebgasse und der Rheinstrasse in Liestal BL zu je einem Raubüberfall auf ein Ladenlokal.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft begab sich ein unbekannter Mann kurz vor Mittag in ein Coiffeurgeschäft an der Rebgasse.
Am frühen Freitagmorgen, 11. Oktober 2024, kurz vor 00:30 Uhr, konnte die Polizei Basel-Landschaft in Thürnen BL zwei mutmassliche Diebe anhalten und festnehmen.
Sie werden verdächtigt, mehrere Fahrzeuge durchsucht und daraus Deliktsgut entwendet zu haben.
Die Schaffhauser Polizei warnt vor betrügerischen E-Mails, die derzeit im Umlauf sind.
So wurde einem Mann mit Haftstrafe gedroht, sollte er nicht innerhalb von 72 Stunden auf eine vom Bundesamt für Polizei stammende E-Mail reagieren.
Mit sinkenden Temperaturen empfehlen wir, auf Winterpneus zu wechseln.
Dank ihrer speziellen Gummimischung und dem groben Profil bieten sie bessere Haftung und verkürzen den Bremsweg im Vergleich zu den Sommerreifen.
Am Mittwoch ist in Grosswangen in einer Scheune ein Brand ausgebrochen. Verletzt wurde niemand (Polizei.news berichtete).
Die Brandursache konnte geklärt werden.
Am Donnerstagabend hat eine unbekannte Täterschaft versucht einen Einkaufsladen in Bern zu überfallen und an Bargeld zu gelangen. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Zeugen.
Die Axenstrasse kann am Samstagmorgen früh, 12. Oktober 2024, um 05:00 Uhr für den motorisierten Verkehr wieder geöffnet werden.
Die Räumungsarbeiten nach der Sicherheitssprengung werden trotz einiger Herausforderungen planmässig abgeschlossen. Bis auf Weiteres gesperrt bleibt hingegen der Streckenabschnitt für den Langsamverkehr.
Am Donnerstag (10.10.2024), um 23:55 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.
Am Freitag (11.10.2024), kurz nach 00:15 Uhr, ist es auf der Rorschacherstrasse zu einem Unfall mit einem E-Bike gekommen.
Der 56-jährige E-Bike-Fahrer wurde durch den Unfall leicht verletzt. Der Rettungsdienst bracht ihn ins Spital. Der Mann war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Am Donnerstag (10.10.2024), in der Zeit zwischen 20:15 und 21:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Rappensteinstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Tür gewaltsam Zugang ins Innere der Wohnung.
Am Freitag (11.10.2024), kurz nach 3 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Feldstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Tür gewaltsam Zugang ins Innere des Hauses.
Wir blicken mit ein paar gewöhnlichen und einigen eher aussergewöhnlichen Einsätzen auf die Sommersaison zurück.
Am 7. Mai hatte eine Schulklasse einen Postenlauf in in der Stadt Luzern. Dabei glitt einem Schüler das Mobiltelefon aus der Hand und direkt in die Reuss. Das Handy konnte aus der Reuss gefischt und dem Schüler unter Applaus der ganzen Schulklasse zurückgegeben werden.
Hast du gewusst? Die 14 Rega-Einsatzbasen sind über die ganze Schweiz verteilt.
Dank dezentralen Standorten und einer zentralen, übergeordneten Koordination der Luftrettungsmittel können unsere Crews immer so rasch wie möglich bei unseren Patientinnen und Patienten eintreffen.
Am Donnerstagnachmittag (10.10.2024) um ca. 15:20 Uhr hat sich an der Poststrasse in Neuhausen am Rheinfall ein bewaffneter Raubüberfall in einem kleinen Verkaufsladen ereignet.
Die Ladenbetreiberin, die mit einem Messer bedroht wurde, blieb dabei unverletzt. Der unbekannte Täter flüchtete mit mehreren hundert Franken Deliktsgut.
Im Tunnel Champsec bei Sion und Sierre auf der A9 finden nächste Woche Tests und Wartungsarbeiten an den Betriebs- und Sicherheitsanlagen statt.
Dafür kommt es zu Sperrungen.
Am Donnerstag, 10. Oktober 2024, trafen sich der Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, und Regierungsrätin Céline Huber, Sicherheitsdirektorin, zu einem Austausch in Altdorf.
Im gemeinsamen Gespräch wurden aktuelle sicherheitspolitische Themen diskutiert und erläutert.
Am Donnerstagmorgen (10.10.2024), um 11.45 Uhr, ist es auf der Sondereggstrasse in Oberegg zu einem Unfall zwischen einem Personenwagen und einem Postauto gekommen.
Aus noch nicht vollständig geklärten Gründen kam es in einer Kurve zu einer seitlichen Kollision zwischen dem von Berneck herfahrenden Personenwagen und dem entgegenkommenden Postauto.
Seit gestern sind bei der Luzerner Polizei rund zwei Dutzend Meldungen zu einer neuen Betrugsmasche eingegangen. Dabei haben die Melder jeweils eine SMS erhalten, welche angeblich von der Polizei stammt. In der Nachricht heisst es, dass aufgrund eines Fehlverhaltens im Strassenverkehr eine Busse fällig sei und die Zahlungsfrist dafür bald ablaufe.
Bei der SMS wird ein Link mitgesendet, welcher auf ein angebliches Portal der Luzerner Polizei führt, um die Busse bezahlen zu können. Bei dieser SMS und dem Portal handelt es sich jedoch um Fälschungen und somit um einen Betrugsversuch.
Am Dienstagnachmittag ereigneten sich zwei Verkehrsunfälle mit Körperverletzungen.
Kurz nach 15:00 Uhr kam es in Giswil, Höhe Zollhaus zu einer Kollision zwischen zwei Fahrradlenkern.
Die Sicherheitsdirektion hat am 11. Oktober 2024 eine Abschussverfügung für einen schadenstiftenden Wolf erlassen, nachdem die Schadensschwelle gemäss Bundesrecht erreicht worden war.
Die Abschussverfügung gilt für 60 Tage, respektive bis auf den landwirtschaftlichen Nutzflächen im Abschussperimeter keine Nutztiere mehr weiden. Der Abschussperimeter entspricht dem Streifgebiet des Wolfs im Bereich der landwirtschaftlichen Nutzflächen in Ursern.
Die Schweizer Autobahnen und Autostrassen zählen zu den sichersten Verkehrsadern Europas.
Um die Qualität und die Sicherheit unserer Strassen zu gewährleisten, möchten wir alle Verkehrsteilnehmden daran erinnern, die Schweizer Autobahnvignette zu nutzen.
Am 10. Oktober 2024, ca. 08.00 Uhr, versuchte ein 55-jähriger Lenker eines Lieferwagens in Näfels auf dem Parkplatz Krumm quer über die Parkflächen zur Ausfahrt hin abzukürzen.
Dabei übersah er bis zur Kollision einen Strassenbeleuchtungsmasten.
Heute Morgen (Donnerstag, 10. Oktober 2024, kurz vor 11:00 Uhr) ist es am Lavendelweg in Hochdorf zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein 6-jähriges Mädchen überquerte den Lavendelweg und wurde dabei von einem Auto erfasst.
Es erlitt erhebliche Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
Am Mittwochnachmittag ist in Trub ein Pilzsammler verunfallt. Er konnte am Mittwochabend nur noch tot aufgefunden werden. Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs sind im Gang. Ein Unfallgeschehen steht im Vordergrund.
Bei der Kantonspolizei Bern ging am Mittwoch, 9. Oktober 2024, kurz vor 15.05 Uhr, die Meldung ein, dass in Trub auf der Schynenalp, ein Mann vermisst werde, welcher mutmasslich auf einer Pilzsuche unterwegs gewesen sei. Umgehend wurde eine umfangreiche Suchaktion eingeleitet.
Am Dienstag, dem 8. Oktober 2024, gegen 10:00 Uhr, entkam ein Bulle aus einem Schlachthof und rannte durch den Ort Saignelégier. Nachdem das Tier mehrere Zäune im Dorfzentrum überquert hatte, wurde es in einem Wohngebiet lokalisiert.
Da der unkontrollierbare Bulle eine Gefahr für die Bevölkerung darstellte, wurde er gegen 10:50 Uhr vom Einsatzteam, in Absprache mit den zuständigen Diensten und dem Eigentümer, erschossen.
Der Fahrer des Lastwagens, der am Dienstag, den 8. Oktober 2024 zwischen 1240 und 1245 auf der Rue Léopold-Robert in La Chaux-de-Fonds fuhr und nach rechts auf die Rue du Roulage abbog und bei diesem Manöver die rechte Flanke des blauen Dacia Sandero beschädigte, der ordnungsgemäss an der Ampel hielt, sowie die Zeugen dieses Unfalls werden gebeten, sich mit der Neuenburger Polizei in Verbindung zu setzen.
Die Telefonnummer lautet: 032 889 90 00.
In einer Wohnung in Neuenburg kam es aufgrund eines auf dem Herd vergessenen Topfes mit Öl zu einem Brandausbruch, bei dem niemand verletzt wurde. Dieser Vorfall erinnert daran, wie wichtig es ist, in der Küche wachsam zu sein, um Brände zu verhindern.
Am Sonntag, den 6. Oktober 2024, kam es in der Rue des Parcs in Neuenburg zu einem Brandausbruch, der dank des von einem Nachbarn benutzten Feuerlöschers und des Einsatzes der Rettungskräfte schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte. Personen kamen durch den Rauch nicht zu Schaden.
Die Kantonspolizei teilte am 10.10.2024 mit, dass in den vergangenen Tagen eine Reihe von Kontrollen im Rahmen der Operation namens "Contralpi" durchgeführt wurde. Diese fand in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Uri, der Kantonspolizei Graubünden und dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) statt.
Im Kanton Tessin waren rund 30 Beamte im Einsatz, die Kontrollen konzentrierten sich auf Airolo (Autobahn A2, Richtung Süden, in der Nähe des Portals des Gotthard-Tunnels). Im Tessiner Gebiet wurden insgesamt 137 Personen, rund 40 Fahrzeuge (darunter Autos und Lieferwagen) sowie ein Bus überprüft. Dabei wurden drei Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz festgestellt, und eine Person wurde wegen Verstössen gegen das Bundesgesetz über Betäubungsmittel angezeigt.
Am Montag, den 7. Oktober 2024, ereignete sich in der Gemeinde Arnex-sur-Orbe ein tödlicher Verkehrsunfall unter Beteiligung eines dreirädrigen Mofas und eines Autos. Der Fahrer des Mofas wurde schwer verletzt und per Helikopter ins CHUV gebracht, wo er verstarb.
Der Unfall wurde der Polizeizentrale des Kantons Waadt am Montag, den 7. Oktober 2024, gegen 13:30 Uhr gemeldet. Ein Mofafahrer fuhr in Richtung Orbe mit unbekannter Geschwindigkeit. Auf Höhe der Kreuzung mit der Rue de la Gare geriet er aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn.
Wie die Kantonspolizei mitteilte, wurde am 10.10.2024 in der Nacht kurz vor 01.00 Uhr ein 21-jähriger Marokkaner ohne festen Wohnsitz im Gebiet Biasca wegen des Verdachts auf mehrere Autodiebstähle festgenommen. Seine Identifizierung wurde durch eine Meldung über verdächtige Bewegungen im Umfeld von Autos in der Via Lugano ermöglicht.
Die anschliessenden Durchsuchungen führten bald zur Identifizierung des 21-Jährigen, der sich bei der Festnahme wehrte, zunächst flüchtete und dann versuchte, einen der Beamten zu schlagen. Die Ermittlungen werden nun klären müssen, ob er für ähnliche Einbrüche in Fahrzeuge verantwortlich ist.
Die Schaffhauser Polizei hat am Dienstagmittag (08.10.2024) vier Handwerker in Stetten verhaftet, die unter dringendem Tatverdacht stehen, eine 92-jährige Frau mit Wucherpreisen für Reparatur- und Reinigungsarbeiten um über 100'000.- Franken betrogen zu haben.
Auch stehen die vier Männer unter dringendem Tatverdacht, der Seniorin zusätzlich Schmuck im Wert von mehreren 10'000.- Franken gestohlen zu haben.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.